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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 110, Fr., 1. Dez., 10.00 Uhr


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Los 6001 Deutsch
Beschneidung Christi
Verkauft
6001)

» größer » Zoom

um 1480. Beschneidung Christi.
Öl auf Holz, abgespalten und auf Karton kaschiert. 55,6 x 35,7 cm.

Dem Gesetz Moses folgend mussten die Söhne bis zum achten Tag nach der Geburt beschnitten werden, als symbolisches Zeichen des mit Gott geschlossenen Bundes (Gen 17,10-14; Lk 2,21). Gemäß der Ikonographie des 15. Jahrhunderts kommen die Protagonisten der Beschneidung in einem sakralen Raum, hier in einer Art Kapelle mit gotischem Gewölbe, zusammen, in dessen Zentrum auf einem Altar das Christuskind liegt. Die Architektur ist zum Betrachter hin geöffnet, um ihn an der Zeremonie teilhaben zu lassen. Im Hintergrund erschließt sich eine naturalistisch gestaltete Landschaft mit Hügeln, Wegen und Bäumen. Das Geschehen erhält somit eine reale Komponente und wird nicht wie in früherer Zeit durch einen Goldgrund in himmlische Sphären entrückt. In der spätmittelalterlichen Kunst wurde die Szene der Beschneidung fast ausschließlich im Rahmen von zyklischen Darstellungen der Kindheit Christi oder des Marienlebens gestaltet. Die Tafel dürfte daher ehemals Bestandteil eines Altars mit Darstellungen zum Leben Christi oder Mariens gewesen sein.

Provenienz: Bis 1918 in Nürnberg, später Berliner Privatbesitz (lt. Auskunft des Besitzers; verso Klebeetikett).
Seitdem Privatbesitz Nordeutschland.

Schätzpreis
€ 10.000   (US$ 11.700)


Zuschlag
€ 8.000
(US$ 9.360)
(GBP 7.120)
(CHF 9.280)


Los 6001 Deutsch
Beschneidung Christi
Verkauft
Los 6001 Deutsch
Beschneidung Christi
Verkauft
6001)

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um 1480. Beschneidung Christi.
Öl auf Holz, abgespalten und auf Karton kaschiert. 55,6 x 35,7 cm.

Dem Gesetz Moses folgend mussten die Söhne bis zum achten Tag nach der Geburt beschnitten werden, als symbolisches Zeichen des mit Gott geschlossenen Bundes (Gen 17,10-14; Lk 2,21). Gemäß der Ikonographie des 15. Jahrhunderts kommen die Protagonisten der Beschneidung in einem sakralen Raum, hier in einer Art Kapelle mit gotischem Gewölbe, zusammen, in dessen Zentrum auf einem Altar das Christuskind liegt. Die Architektur ist zum Betrachter hin geöffnet, um ihn an der Zeremonie teilhaben zu lassen. Im Hintergrund erschließt sich eine naturalistisch gestaltete Landschaft mit Hügeln, Wegen und Bäumen. Das Geschehen erhält somit eine reale Komponente und wird nicht wie in früherer Zeit durch einen Goldgrund in himmlische Sphären entrückt. In der spätmittelalterlichen Kunst wurde die Szene der Beschneidung fast ausschließlich im Rahmen von zyklischen Darstellungen der Kindheit Christi oder des Marienlebens gestaltet. Die Tafel dürfte daher ehemals Bestandteil eines Altars mit Darstellungen zum Leben Christi oder Mariens gewesen sein.

Provenienz: Bis 1918 in Nürnberg, später Berliner Privatbesitz (lt. Auskunft des Besitzers; verso Klebeetikett).
Seitdem Privatbesitz Nordeutschland.

Schätzpreis
€ 10.000   (US$ 11.700)


Zuschlag
€ 8.000
(US$ 9.360)
(GBP 7.120)
(CHF 9.280)


Los 6001 Deutsch
Beschneidung Christi
Verkauft

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