Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Kataloginhalt

Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 112, Do., 29. Nov., 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6000 - 6252)

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen (art@bassenge.com),
da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

» Kataloge bestellen
» Nur Lose im Nachverkauf

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Kapitel Gemälde des 19. Jahrhunderts und neuerer Meister / 19th-20th Century Master Paintings (Lose 6072 - 6252) » Kapitelwahl

1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 18   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Frégevize, Frédéric
Bildnis der Friederike Auguste Frick mit ihrem ...

Los 6072

Bildnis der Friederike Auguste Frick mit ihrem Sohn.
Öl auf Leinwand. 78,8 x 62,5 cm. Signiert und datiert "F. Frégevize. 1812".

In einem idyllischen Landschaftsgarten an der Leipziger Straße in Berlin sitzt Friedricke Auguste Frick mit ihrem Sohn Georg Gustav Adolf, den sie mit der linken Hand fürsorglich auf dem Schoß festhält, auf einer Bank. Ihr Kopf ist dabei melancholisch zur Seite geneigt. In der einfühlsamen Auffassung, mit der Frédéric Frégevize die Dargestellte wiedergibt, klingt bereits etwas von der romantisch-empfindsamen Haltung der Zeit in dem sonst noch ganz dem Klassizismus zugehörigen Bildnis an. Frégevize, der seine Künstlerkarriere als Emaille-Maler in Genf begann, hat das Porträt während seiner Berliner Schaffenszeit gemalt, als er zum ordentlichen Mitglied der dortigen Akademie ernannt wurde, an deren Ausstellungen er zwischen 1810 bis 1828 mit Werken beteiligt war.
Friedrike Auguste Frick war die Gattin des Königlichen Geheimen Ober-Berg-Rath und nachmaligen Direktors der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Berlin Georg Friedrich Christoph Frick (1781-1848). Unter seiner Leitung, die von 1832 bis 1848 währte, erfuhr die KPM einen beachtlichen Aufschwung. Nicht zuletzt wurde die Produktion seiner publikumswirksamen Lithophanien (Porzellanbilder, die im Durchlicht wie eine feine Graphik aussehen) ein großer Erfolg mit namhaftem Gewinn.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.839)


Nachverkaufspreis
€ 5.000   (US$ 5.699)


Cuadra, Manuel de
Blumenstillleben mit Lilie, Amaryllis, Chrysant...

Los 6073

Blumenstillleben mit Lilie, Amaryllis, Chrysanthemen und Rosen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 58 x 43,8 cm. Unten links signiert, bezeichnet und datiert "M. de la Cuadra / Lisboa / 1876".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 850 (US$ 968)


Küss, Ferdinand
Studien von Kamelien und Primeln

Los 6074

Studien von Kamelien und Primeln.
Öl auf Leinwand, ohne Keilrahmen. 38,4 x 32,1 cm. Signiert unten links "Küss".

Ferdinand Küss studiert an der Wiener Akademie in der Klasse des bekannten Blumenmalers Sebastian Wegmayr. Wie sein Lehrer spezialisiert er sich auf fein ausgeführte Blumen- und Früchtestillleben, die er regelmäßig auf den Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus zeigt.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.026)


Herr, Claudius
Amor mit Pfeil und Bogen

Los 6075

Amor mit Pfeil und Bogen.
Porzellanbild. 22,7 x 18 cm. Am Unterrand signiert "C. Herr", sowie verso nochmals signiert und datiert "[...] Herr. /Sept (1)834".


Schätzpreis
€ 9.000   (US$ 10.260)


Nachverkaufspreis
€ 8.500   (US$ 9.690)


Deutsch
Blick auf Schloss Übigau in Dresden mit einem R...

Los 6076

1849. Blick auf Schloss Übigau in Dresden mit einem Raddampfer auf der Elbe.
Öl auf Papier, auf festen Malkarton kaschiert. 26,4 x 44,5 cm. Unten mittig schwer leserlich signiert "Ervin Lening [?]" sowie datiert "1849".

Über das unbebaute Ostufer der Elbe blickt der Betrachter hinüber auf das 1724-26 erbaute und von August dem Starken erworbene Barockschloss Übigau und seinen Garten. Daran vorbei, elbaufwärts, schippert ein Raddampfer. In den 1840er Jahren hatte das Schloss längst seine adeligen Eigentümer verloren und beherbergte auf seinem Gelände die Produktionsstätten der Maschinenbauanstalt Übigau. Der Actien- Maschinenbau-Verein hatte das Schloss im Jahr 1836 erworben und produzierte unter der Leitung Johann Andreas Schuberts, Mitgründer des Vereins und Technischer Direktor, Dampfmaschinen und Dampfkessel, darunter 1837 die Lokomotive Saxonia. Zur selben Zeit begann auch die Dampfschifffahrt auf der Elbe - am 8. Juli 1836 wurde der Elbdampfschifffahrts-Gesellschaft von König Friedrich August II. das Privileg zur Dampfschifffahrt in Sachsen erteilt. Schubert konstruierte 1837 in Übigau den Antrieb von Königin Maria, eines der ersten oberelbischen Dampfschiffe und ein Jahr später folgten Kessel und Maschine des Dampfers Prinz Albert. Auch wenn unser Gemälde kurz nach dieser Blütezeit datiert, hebt es die Bedeutung der Produktionsstätten Übigau für die Entwicklung der Dampfmaschine als Wahrzeichen der industriellen Revolution hervor. Der Raddampfer ist Ergebnis dieser Entwicklung und steht hier am Beginn der langen Tradition der Sächsischen Dampfschifffahrt, deren Gesellschaft (Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG) noch heute ihren Sitz in Dresden hat und die größte und älteste Raddampferflotte der Welt vorzuweisen hat.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Zuschlag
€ 1.800 (US$ 2.052)


Fertbauer, Leopold
Bildnis des russischen Generals Pavel Yakovlevi...

Los 6077

Bildnis des russischen Generals Pavel Yakovlevich Rennenkampff (1790-1857).
Öl auf Holz. 26 x 20 cm. Unten links signiert "Fertbauer f. Wien 1833".

In feiner Malweise und Akribie porträtiert Fertbauer den noch jungen russischen General Yakovlevich Rennenkampff. Selbstbewusst, mit verschränkten Armen und bestimmtem Blick präsentiert sich der General dem Betrachter und steht dabei in einem nicht näher bestimmten Innenraum vor einem schweren Vorhang, der sich zur linken Seite hin öffnet und den Blick in eine Berglandschaft frei gibt. Dem Betrachter wird dabei ein leicht untersichtiger Standort zugewiesen. Nichts lenkt vom Porträtierten ab. Die prächtige dunkelgrüne Uniform mit zahlreichen Orden und markanter roter Schärpe zeugen vom Erfolg des jungen Generals.

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.679)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.399)


Italienisch
Die Ruinen des Theaters von Syracus; Die Ruinen...

Los 6078

um 1800. Sizilien: Die Ruinen des Theaters von Syracus; Die Ruinen des Theaters von Segesta.
2 Gemälde, je Öl auf Holz. D. je ca. 8 cm.


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Zuschlag
€ 1.500 (US$ 1.709)


Brücke, Wilhelm
Blick durch einen verfallenen Bogen auf eine Kl...

Los 6079

Blick durch einen verfallenen Bogen auf eine Klosteranlage im Abendlicht.
Öl auf Papier, auf Karton kaschiert. 11,5 x 15,4 cm. Um 1850.


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Zuschlag
€ 2.000 (US$ 2.280)


Brücke, Wilhelm
Blick von der Terrasse des Pincio auf St. Peter...

Los 6080

Blick von der Terrasse des Pincio auf St. Peter in Rom im Abendlicht.
Öl auf Papier, auf Malkarton kaschiert. 10,8 x 15,8 cm. Unten links signiert und datiert "W. Brücke 1854".


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Zuschlag
€ 2.600 (US$ 2.963)


Deutsch
Südliche Landschaft mit Mönch an einem See, am ...

Los 6081

um 1830. Südliche Landschaft mit Mönch an einem See, am Steilhang eine Klosterruine.
Öl auf Leinwand, doubliert. 24,2 x 20,9 cm.


Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Zuschlag
€ 3.800 (US$ 4.332)



1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 18   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf