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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 110, Fr., 1. Dez., 10.00 Uhr


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Kapitel Gemälde des 19. Jahrhunderts und neuerer Meister / 19th-20th Century Master Paintings (Lose 6072 - 6234) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Französisch
Indianerin mit in einer südamerikanischeen Lan...

Los 6072

um 1810. Indianerin mit Glasperlenschmuck und Graureiher in einer südamerikanischen Landschaft.
Öl auf Leinwand. 131 x 115 cm.


Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Zuschlag
€ 26.000 (US$ 30.419)


Französisch
Indianerin mit in einer südamerikanischeen Lan...

Los 6072

um 1810. Indianerin mit Glasperlenschmuck und Graureiher in einer südamerikanischen Landschaft.
Öl auf Leinwand. 131 x 115 cm.


Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Zuschlag
€ 26.000 (US$ 30.419)


Freydanck, Friedrich Wilhelm
Blumenstillleben in Kristallglasvase

Los 6073

Blumenstillleben in Kristallglasvase.
Öl auf Leinwand. 66,5 x 54,7 cm. Verso auf der Leinwand signiert und datiert "F W Freydanck p[inxit] 1830".

Friedrich Wilhelm Freydanck war zusammen mit seinem später bei KPM als Vedutenmaler beschäftigten jüngerem Bruder Carl Daniel Freydanck (1811 -1887) ein Schüler in der Zeichenschule Professor Carl Röthigs, der bis 1828 am Königlichen Botanischen Garten in Berlin als Blumenmaler beschäftigt war. Ein in der Größe nahezu identisches, signiertes und 1829 datiertes Blumenstillleben Freydancks mit ähnlicher Kristallvase wurde 2014 auf dem norddeutschen Auktionsmarkt angeboten. Ob dieses oder das vorliegende Gemälde das 1830 auf der Berliner Akademie-Ausstellung gezeigte Blumenstück ist, muß augenblicklich noch offen bleiben.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 4.094)


Zuschlag
€ 2.500 (US$ 2.925)


Freydanck, Friedrich Wilhelm
Blumenstillleben in Kristallglasvase

Los 6073

Blumenstillleben in Kristallglasvase.
Öl auf Leinwand. 66,5 x 54,7 cm. Verso auf der Leinwand signiert und datiert "F W Freydanck p[inxit] 1830".

Friedrich Wilhelm Freydanck war zusammen mit seinem später bei KPM als Vedutenmaler beschäftigten jüngerem Bruder Carl Daniel Freydanck (1811 -1887) ein Schüler in der Zeichenschule Professor Carl Röthigs, der bis 1828 am Königlichen Botanischen Garten in Berlin als Blumenmaler beschäftigt war. Ein in der Größe nahezu identisches, signiertes und 1829 datiertes Blumenstillleben Freydancks mit ähnlicher Kristallvase wurde 2014 auf dem norddeutschen Auktionsmarkt angeboten. Ob dieses oder das vorliegende Gemälde das 1830 auf der Berliner Akademie-Ausstellung gezeigte Blumenstück ist, muß augenblicklich noch offen bleiben.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 4.094)


Zuschlag
€ 2.500 (US$ 2.925)


Waldmüller, Ferdinand Georg
Triptychon: Galen, Hygieia und Hippokrates

Los 6074

Triptychon: Galen, Hygieia und Hippokrates.
Öl auf Leinwand, doubliert. Je 52 x 15,5 cm, in einen Rahmen montiert. Auf dem Gemälde Hippokrates unten rechts signiert und datiert "Waldmüller 1826".

Ferdinand Georg Waldmüller, der in seinen frühen Jahren Kurse an der Wiener Akademie besuchte und sich darüber hinaus autodidaktisch weiterbildete, arbeitet in den 1810er Jahren vor allem als Miniatur- und Porträtmaler, bis er sich um 1818 dem Studium der Natur und der Landschaftsmalerei zuwendet. Ab 1825 reist er beinahe jährlich nach Italien. In dieser Zeit, im Jahr 1826, erhält Waldmüller, der inzwischen auch am kaiserlichen Hof in Wien hoch geschätzt wird, von dem Wiener Apotheker Josef Moser den Auftrag vier Figurendarstellungen antiker Persönlichkeiten als überlebensgroße Ladenschilder für seine Löwen-Apotheke in der Wiener Josefstadt zu gestalten.
Die hier vorliegenden kleinformatigen Gemälde dienten als Entwürfe für die späteren Schilder: Links ist Galen, rechts Hippokrates dargestellt, die beiden griechischen Ärzte begründeten mit ihren Lehren die wissenschaftliche Medizin, mittig steht die griechische Götting Hygieia, sie personifiziert die Gesundheit und ist Schutzheilige der Apotheker. Das vierte Schild, das dem Ensemble hier fehlt, zeigt Flora, die römische Göttin der Blumen und des Frühlings (Vgl. Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller, Wien 1996, WVZ S.434f., Abb. 170-172).
Waldmüller, der sich in seinen Porträts und Genreszenen an der sichtbaren Wirklichkeit orientierte, ließ sich in dieser Bildfindung sowohl von der Ikonographie der Antike als auch von den Eindrücken seiner ersten Italienreise 1825 inspirieren. Die Ärzte Hippokrates und Galen hüllt er gemäß ihrer griechischen Herkunft in einen Chiton, der sie unverwechselbar in die Antike verortet. In der Darstellung der Hygieia ließ sich Waldmüller sicherlich von antiken Statuen der Göttin inspirieren, die sie als junge Frau mit einer Schlange auf dem Arm darstellen. Von ihr erbat man medizinische Ratschläge und Heilung von Krankheit. Mit Galen und Hippokrates bildet sie das perfekte Ensemble für die Werbung einer Apotheke, die somit klar auf den Ursprung der Medizin und ihre eigene Aufgabe verweist.

Provenienz: Auktion Dorotheum Wien, 22. Mai 1973, Los 148, 149, 150.

Literatur: Bruno Grimschitz: Ferdinand Georg Waldmüller, Salzburg 1957, S. 291, Nr. 175-176.
Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller, Wien 1996, S. 434f, Nr. 170-174.

Schätzpreis
€ 18.000   (US$ 21.060)


Zuschlag
€ 16.000 (US$ 18.720)


Waldmüller, Ferdinand Georg
Triptychon: Galen, Hygieia und Hippokrates

Los 6074

Triptychon: Galen, Hygieia und Hippokrates.
Öl auf Leinwand, doubliert. Je 52 x 15,5 cm, in einen Rahmen montiert. Auf dem Gemälde Hippokrates unten rechts signiert und datiert "Waldmüller 1826".

Ferdinand Georg Waldmüller, der in seinen frühen Jahren Kurse an der Wiener Akademie besuchte und sich darüber hinaus autodidaktisch weiterbildete, arbeitet in den 1810er Jahren vor allem als Miniatur- und Porträtmaler, bis er sich um 1818 dem Studium der Natur und der Landschaftsmalerei zuwendet. Ab 1825 reist er beinahe jährlich nach Italien. In dieser Zeit, im Jahr 1826, erhält Waldmüller, der inzwischen auch am kaiserlichen Hof in Wien hoch geschätzt wird, von dem Wiener Apotheker Josef Moser den Auftrag vier Figurendarstellungen antiker Persönlichkeiten als überlebensgroße Ladenschilder für seine Löwen-Apotheke in der Wiener Josefstadt zu gestalten.
Die hier vorliegenden kleinformatigen Gemälde dienten als Entwürfe für die späteren Schilder: Links ist Galen, rechts Hippokrates dargestellt, die beiden griechischen Ärzte begründeten mit ihren Lehren die wissenschaftliche Medizin, mittig steht die griechische Götting Hygieia, sie personifiziert die Gesundheit und ist Schutzheilige der Apotheker. Das vierte Schild, das dem Ensemble hier fehlt, zeigt Flora, die römische Göttin der Blumen und des Frühlings (Vgl. Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller, Wien 1996, WVZ S.434f., Abb. 170-172).
Waldmüller, der sich in seinen Porträts und Genreszenen an der sichtbaren Wirklichkeit orientierte, ließ sich in dieser Bildfindung sowohl von der Ikonographie der Antike als auch von den Eindrücken seiner ersten Italienreise 1825 inspirieren. Die Ärzte Hippokrates und Galen hüllt er gemäß ihrer griechischen Herkunft in einen Chiton, der sie unverwechselbar in die Antike verortet. In der Darstellung der Hygieia ließ sich Waldmüller sicherlich von antiken Statuen der Göttin inspirieren, die sie als junge Frau mit einer Schlange auf dem Arm darstellen. Von ihr erbat man medizinische Ratschläge und Heilung von Krankheit. Mit Galen und Hippokrates bildet sie das perfekte Ensemble für die Werbung einer Apotheke, die somit klar auf den Ursprung der Medizin und ihre eigene Aufgabe verweist.

Provenienz: Auktion Dorotheum Wien, 22. Mai 1973, Los 148, 149, 150.

Literatur: Bruno Grimschitz: Ferdinand Georg Waldmüller, Salzburg 1957, S. 291, Nr. 175-176.
Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller, Wien 1996, S. 434f, Nr. 170-174.

Schätzpreis
€ 18.000   (US$ 21.060)


Zuschlag
€ 16.000 (US$ 18.720)


Schütze, Wilhelm Johann - zugeschrieben
Salmakis und Hermaphroditus. Daphnis und Chloe

Los 6075

zugeschrieben. Salmakis und Hermaphroditus. Daphnis und Chloe.
2 Ölskizzen auf Leinwand, doubliert. Je ca. 21,5 x 21,5 cm. Beide auf dem Keilrahmen bezeichnet "Joh. Wilh. Schütze / Berlin".


Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 600 (US$ 702)


Schütze, Wilhelm Johann - zugeschrieben
Salmakis und Hermaphroditus. Daphnis und Chloe

Los 6075

zugeschrieben. Salmakis und Hermaphroditus. Daphnis und Chloe.
2 Ölskizzen auf Leinwand, doubliert. Je ca. 21,5 x 21,5 cm. Beide auf dem Keilrahmen bezeichnet "Joh. Wilh. Schütze / Berlin".


Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 600 (US$ 702)


Kanoldt, Edmund Friedrich
Adler in einer Felsschlucht; Psyche mit dem Adl...

Los 6076

Adler in einer Felsschlucht; Psyche mit dem Adler des Jupiters holt Wasser aus einer zwischen steilen Felsen liegenden Quelle.
2 Ölstudien auf Malpappe. 29,4 x 11,7 cm bzw. 26,7 x 10,6 cm. Ersteres unten signiert und datiert (eingeritzt): "Edmund Kanoldt Karlsruhe 17 Octb. (18)81".

Nach anfänglichen Lehrjahren bei Friedrich Preller und zahlreichen Reisen, lernte Kanoldt später bei Ferdinand Keller in Karlsruhe, wo er sich seit 1876 niedergelassen hatte. Kanoldt eignete sich eine sehr malerische Landschaftsauffassung an, sein "Lieblingsgebiet" laut Thieme-Becker blieb jedoch die Darstellung mythologischer Themen des klassischen Altertums. So entwirft Kanoldt zwischen den Jahren 1881 und 1882 für den Salon des Leipziger Verlegers A. Ackermann-Teubner einen Zyklus von acht Wandgemälden mit Motiven aus der von Lucius Apuleius verfassten, antiken Liebesgeschichte "Amor und Psyche". Unsere Studie zeigt die dritte, von Venus auferlegte Aufgabe für Psyche. Interessanterweise bereitete Kanoldt das Sujet auch "blanc" vor und erfasste in der einen Vorstudie nur die reine Natur, bevor (oder nachdem) er den Strauch durch die sitzende Figur der Psyche ersetzte. Sämtliche ausgeführten Gemälde des Zyklus befinden sich heute in der Neuen Pinakothek in München.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 700 (US$ 819)


Kanoldt, Edmund Friedrich
Adler in einer Felsschlucht; Psyche mit dem Adl...

Los 6076

Adler in einer Felsschlucht; Psyche mit dem Adler des Jupiters holt Wasser aus einer zwischen steilen Felsen liegenden Quelle.
2 Ölstudien auf Malpappe. 29,4 x 11,7 cm bzw. 26,7 x 10,6 cm. Ersteres unten signiert und datiert (eingeritzt): "Edmund Kanoldt Karlsruhe 17 Octb. (18)81".

Nach anfänglichen Lehrjahren bei Friedrich Preller und zahlreichen Reisen, lernte Kanoldt später bei Ferdinand Keller in Karlsruhe, wo er sich seit 1876 niedergelassen hatte. Kanoldt eignete sich eine sehr malerische Landschaftsauffassung an, sein "Lieblingsgebiet" laut Thieme-Becker blieb jedoch die Darstellung mythologischer Themen des klassischen Altertums. So entwirft Kanoldt zwischen den Jahren 1881 und 1882 für den Salon des Leipziger Verlegers A. Ackermann-Teubner einen Zyklus von acht Wandgemälden mit Motiven aus der von Lucius Apuleius verfassten, antiken Liebesgeschichte "Amor und Psyche". Unsere Studie zeigt die dritte, von Venus auferlegte Aufgabe für Psyche. Interessanterweise bereitete Kanoldt das Sujet auch "blanc" vor und erfasste in der einen Vorstudie nur die reine Natur, bevor (oder nachdem) er den Strauch durch die sitzende Figur der Psyche ersetzte. Sämtliche ausgeführten Gemälde des Zyklus befinden sich heute in der Neuen Pinakothek in München.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 700 (US$ 819)



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