Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Kataloginhalt

Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 113, Do., 30. Mai, 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6000 - 6233)

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen (art@bassenge.com),
da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

» Kataloge bestellen

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Alle Kapitel Öl-Miniaturen
bis
Gemälde des 19. Jahrhunderts und neuerer Meister / 19th-20th Century Master Paintings
» Kapitelwahl

1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 24   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Grevenbroeck, Charles-Leopold - zugeschrieben
Sonnenuntergang über einer südlichen Hafenstadt...

Los 6050

zugeschrieben. Sonnenuntergang über einer südlichen Hafenstadt mit Schiffen; Schiffe auf stürmischer See bei einem Hafen.
2 Gemälde, je Öl auf Leinwand, doubliert. 22,7 x 56 cm; 23,2 x 56,7 cm.


Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.849)


Bernard, Pierre
Bildnis der Madame de St. Jacques, geborene Ray...

Los 6051

Bildnis der Madame de St. Jacques, geborene Raymond.
Pastell auf Pergament. 61,5 x 52,5 cm. Verso auf der Rückwand des Rahmens ein Zettel mit altem Besitzvermerk "Madame de St. Jaques / née de Raymond soeur de / mon grand père [unleserliche Signatur]".

Nichts ist über die ersten Ausbildungsjahre des Portraitisten Pierre Bernard bekannt. Die Überlieferung setzt mit dem Aufenthalt an der Académie de France in Rom 1727-1732 ein. Zurück in Frankreich ließ er sich zunächst in Marseille nieder. Sein Umzug nach Paris im Jahre 1748 scheint mit dem Schaffen erster Pastellwerke übereinzustimmen - das Medium, welches fortan sein bevorzugtes werden sollte. Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor seinem Tode, spätestens aber 1774, kehrte er nach Marseille zurück. Dass er bereits vor 1774 die Stadt besucht haben muss, beweist unser Pastell, das laut Neil Jeffares ca. 1770 entstand. Es zeigt Rose-Gabrielle de Raymond (1745-1773) wenige Jahre nach ihrer Hochzeit. Sie wurde in Marseille als Tochter des Generalschatzmeisters der Provence Jean de Raymond geboren und ehelichte 1767 Joseph-Louis de St. Jacques.

Provenienz: Im Besitz einer Großnichte der Dargestellten, Frankreich (siehe Besitzvermerk).
Unbekannte Sammlung (Adler mit umlaufender Schrift im Kreis in Schwarz, nicht bei Lugt).
Galerie Charpentier, Paris (dort Alexander Roslin zugeschrieben).
Kunsthandlung Walter Andreas Hofer, München.
Seither in Privatbesitz.

Literatur: Neil Jeffares: Dictionary of pastellists before 1800. Online Edition (PDF online, zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2019), S. 5, Kat.nr. J.147.194.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.699)


Venezianisch
Junger Mönch im Palazzo Ducale an einer Brüstun...

Los 6052

um 1800. Junger Mönch im Palazzo Ducale an einer Brüstung lehnend, im Hintergrund Blick auf Sant'Elena und die Giardini.
Öl auf Leinwand. 44 x 35,8 cm. Unten links Spuren einer unleserlichen Signatur in Rot.


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Boilly, Louis-Léopold - zugeschrieben
Trompe l'œil mit Kruzifix, Öllampe und Buch

Los 6053

zugeschrieben. Trompe l'œil mit Kruzifix, Öllampe und Buch.
Öl auf Leinwand. 76,5 x 52,5 cm.


Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.839)


Swebach, Jacques-François - zugeschrieben
Rast an einer Herberge mit Blick in die Landschaft

Los 6054

zugeschrieben. Rast an einer Herberge mit Blick in die Landschaft.
Öl auf Leinwand. 32,7 x 40,8 cm.


Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Swebach, Bernard Edouard
Flusslandschaft mit vierspännigem Planwagen.

Los 6055

Flusslandschaft mit vierspännigem Planwagen.
Öl auf Leinwand. 24,4 x 32,2 cm. Unten rechts signiert "Swebach".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Schirmer, August Wilhelm Ferdinand
Ansicht der Ruine von Paulinzella

Los 6056

Ansicht der Ruine der Abteikirche von Paulinzella.
Öl auf Leinwand. 32,5 x 42,5 cm. Verso auf der Leinwand von späterer Hand bez. "Klosterruine Paulinzella-Thüringen / Bauwerk der / (Hirsauer Schule). Um 1823.

Mit dem Erwachen der romantischen Hinwendung zur mittelalterlichen Vergangenheit um 1800 wurde die Ruine der romanischen Benediktiner-Abteikirche von Paulinzella (1102-1124) in Thüringen zu einem bedeutenden Ziel für zahlreiche Künstler, Schriftsteller und Gelehrte. Bewunderer fand sie unter anderem in Karl Friedrich Schinkel, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Schadow, Wilhelm von Humboldt und Friedrich Schiller. Auf einer Studienreise durch Thüringen und den Harz im Sommer des Jahres 1823 besuchte auch Schirmer gemeinsam mit seinem Künstlerfreund August Wilhelm Julius Ahlborn die Klosterkirche. In den Erinnerungen Ahlborns liest man: "im Juli - es war der Sommer 1823 - unternahmen wir eine Studienreise durch Thüringen und den Harz, die ein Vierteljahr dauern sollte. Es läßt sich kaum Fröhlicheres denken, als so zwei junge Maler, denen in der Frische der Begeisterung alles schön erscheint, alles zulacht und bis zum Horizont die ganze Schöpfung gehört, und die nun bei erstarkenden Fährigkeiten drei schöne Monate lang auf deutschen Bergen, in deutschen Wäldern wetteifern im Dienst der geliebten Kunst". In diesem Bild Schirmers ist viel von dieser euphorischen Stimmung eingefangen. Auf der Berliner Akademieausstellung des Jahres 1824 waren Schirmer und Ahlborn mit den Bildern "Ansicht der Ruine von Paulinzelle, nach der Natur gemalt" und "Paulinzelle in Thüringen, nach der Natur" (Katalognrn. 663 und 630) vertreten. Allerdings kann es sich bei vorliegendem Werk nicht um das auf der Akademieausstellung gezeigte Bild handeln, denn Boetticher (Malerwerke des 19. Jahrhunderts) erwähnt noch die Darstellung Ahlborns (sitzend) und Schirmers (stehend) im Gemälde. Dennoch wird man eine etwa gleichzeitige Entstehung dieses aus Privatbesitz neu aufgetauchten Werkes annehmen dürfen.
Schirmer wählt für seine Komposition einen Standort innerhalb der Vorkirche mit Blick auf das charakteristische Stufenportal, durch dessen Öffnung man die in verheißungsvolles Sonnenlicht getauchte Säulenarkade des Langhauses erspähen kann. Ganz im Geiste der Romantik verschmelzen die bewachsenen Steinquader harmonisch mit der Vegetation, wobei der verklärte Blick auf die Vergänglichkeit vom bewohnten Nebenbau im linken Hintergrund gemildert wird. Ein Gutachten von Prof. Helmut Börsch-Supan, Berlin, vom 19. Januar 2018 ist in Kopie vorhanden.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.839)


Gebauer, Christian David
Winterlandschaft mit Pferdeschlitten

Los 6057

Winterlandschaft mit Pferdeschlitten.
Öl auf Holz. 25 x 32 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "DG/1828".

Der in Neusalz an der Oder geborene und in Christiansfeld in Nord-Schleswig aufgewachsene Christian David Gebauer war ein angesehener Tiermaler und Landschafter im holländischen Stil, welchen die Zeitgenossen sehr schätzten. Er studierte für kurze Zeit ab 1800 an der Kunstakademie in Kopenhagen unter Christian August Lorentzen und gehört zu den Zeitgenossen von C.W. Eckersberg. Mithilfe mehrerer Stipendien reiste Gebauer nach München, Wien und Dresden, wo er sich 1813/14 aufhielt. So zeigt sich unsere Winterlandschaft deutlich von Dahls Kompositionen beeinflusst, obgleich sie erst später nach Gebauers Dresden-Aufenthalt entstanden ist.

Provenienz: Akademieausstellung Charlottenborg, Kopenhagen 1828.
Rathausausstellung, Kopenhagen 1901, Nr. 515.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Kügelgen, Konstantin von
Kutschenfahrt in estländischer Winterlandschaft

Los 6058

Kutschenfahrt in estländischer Winterlandschaft.
Öl auf Papier auf Hartfaserplatte kaschiert. 29,7 x 41,2 cm. Unten links monogrammiert, bezeichnet und datiert "CvK(ligiert) Roma Apr. 1833".

Der Landschaftsmaler Konstantin von Kügelgen stammt aus einer Künstlerfamilie, die in Bacharach am Rhein ihre Wurzeln hat und um 1800 nach Estland übersiedelte. Mit einem Stipendium der Akademie der Künste zu St. Petersburg reiste Konstantin 1831 für vier Jahre ins Ausland. Sein Weg führte ihn über Lübeck, Dresden, Venedig und Florenz nach Rom und Sizilien. Zurück in Russland wurde er von Kaiser Nikolai I. mit dem Kopieren von Münchener Gemälden beauftragt und hielt sich daher dort von 1837-1839 auf. Im Jahre 1840 unterrichtete er als Zeichenlehrer am Gouvernements-Gymnasium in Reval, gab diese Tätigkeit jedoch bald auf und lebte als Landwirt auf seinem Gut Nömme in Estland. Im Jahre 1856 verkaufte Kügelgen sein Gut wieder und siedelte nach Dorpat über, wo er als Zeichenlehrer am Gymnasium tätig war.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.560)


Französisch
Der borghesische Fechter

Los 6059

um 1830. Der borghesische Fechter.
Öl auf Leinwand, doubliert. 74,6 x 54 cm.

Die römisch antike Statue wurde im Zuge der von Kardinal Scipione Borghese in Auftrag gegebenen Ausgrabungen in Anzio südlich von Rom im frühen 17. Jahrhundert entdeckt. Die Statue aus dem 1. Jh. v. Chr. folgt einer Bronzeversion des bekannten griechischen Bildhauers Lysippos aus dem 4. Jh. v. Chr. Nach seiner Entdeckung wurde der Fechter zahlreich rezipiert und in kleinen Bronzen vervielfältigt. Im Jahr 1808 kam die Statue unter Napoleon I. dann in die französische Sammlung des Louvre und diente dort den Akadmiestudenten und Künstlern als begehrtes Studienobjekt.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)



1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 24   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf