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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 112, Do., 29. Nov., 11.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Gauermann, Friedrich - Umkreis
Adlerküken auf einem Felsvorsprung vor dem Alpe...

Los 6103

Umkreis. Adlerküken auf einem Felsvorsprung vor Alpenpanorama.
Öl auf Leinwand. 22,5 x 28,5 cm. Um 1840.


Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Zuschlag
€ 600 (US$ 683)


Grothe, Christian
Junger Freier am Gartenzaun

Los 6104

Junger Freier am Gartenzaun.
Öl auf Leinwand, doubliert. 52 x 60,5 cm. Rechts auf dem Holzpfosten signiert und datiert "C Grothe [1]835".


Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.849)


Monogrammist I F
Der Abschied des jungen Gardisten von seiner Fa...

Los 6105

Der Abschied des jungen Gardisten von seiner Familie.
Öl auf Leinwand, doubliert. 60 x 73,3 cm. Unten rechts monogrammiert "I. F. 25. 3. 1850".


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


Lier, Adolf Heinrich
Flusslandschaft im Bernrieder Park am Starnberg...

Los 6106

Flusslandschaft im Bernrieder Park am Starnberger See.
Öl auf Malpappe, auf Holztafel aufgezogen. 29 x 35,5 cm. Rechts unten signiert "ALier" (ligiert). Um 1858.

Obwohl Lier bereits im Alter von 15 Jahren den Wunsch äußerte, Maler zu werden, durfte er seiner Berufung nach den Vorstellungen seiner Eltern zunächst nicht folgen und erhielt stattdessen eine Ausbildung an der Baugewerkeschule in Zittau. Trotz erster Erfolge mit seinen Entwürfen und Anstellungen in den Ateliers von Gottfried Semper in Dresden und Melchior Berri in Basel, übersiedelte er 1849 nach München, um sich ganz der Malerei zu widmen. Dort wurde er in das Atelier von Richard Zimmermann aufgenommen, als dessen bester Schüler er bald galt. Nachdem er anfangs auch Portraits und Genrestücke schuf, wandte er sich bald ausschließlich der Landschaft zu. So entstanden ab Mitte der 1850er Jahre seine ersten Landschaften in der Umgebung von München, sowie im Oberbayrischen, dem Chiemgau und am Starnberger See, wo er um 1858 zahlreiche Bilder malte.
Verso auf der Holztafel mit einer handschriftlichen Expertise von Professor Hermann Uhde-Bernays vom 6. Dez 1936.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.026)


Fertbauer, Leopold
Der Wiener Tanzmeister Franz Rabensteiner Edler...

Los 6107

Der Wiener Tanzmeister Franz Rabensteiner Edler von Rothmann in seinem Salon.
Öl auf Holz. 34 x 27,5 cm. Unten links auf dem blauen Kissen signiert und datiert "L. Fertbauer / 182..." (die letzte Ziffer undeutlich), verso auf dem Holz in schwarzer Feder bez. "Leop. Fertbauer / 1828 / Wiener / Tanzmeister / Rabensteiner".

Leopold Fertbauer, 1802 in Wien als Sohn eines Uhrmachers geboren, studierte von 1816 bis 1820 Landschafts- und Historienmalerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Auf den jährlichen Akademie-Ausstellungen ist er in den Jahren 1822 bis 1835 regelmäßig vertreten. Bereits 1836 wird ihm die Leitung der Sammlung der Fürsten Liechtenstein übertragen, bei seiner Pensionierung nach sechsundzwanzig Dienstjahren 1862 trägt er den Titel "fürstlicher Liechtensteinischer Galerie-Directions-Großadjunct". Fertbauers Œuvre ist geprägt von meist kleinformatigen Portraits. Vor allem in diesen intimen Bildnissen schildert er auf vortreffliche Weise das Bürgertum Wiens in ihrem Bedürfnis nach Repräsentation während der Biedermeierzeit. - Unser Bildnis zeigt den Tanzmeister Franz Rabensteiner im eleganten Tagesanzug in einem biedermeierlichen Interieur mit seinem Hund. Den besonderen Reiz dieses Gemäldes machen die Details aus wie etwa das Goldfischglas am Fenster, der Feldblumenstrauß auf dem Sekretär und die achtlos beiseite gelegte Zeitung auf dem Sekretär.

Schätzpreis
€ 9.000   (US$ 10.260)


Nachverkaufspreis
€ 8.500   (US$ 9.690)


Deutsch
Biedermeierinterieur mit Blick in den Garten

Los 6108

um 1840. Biedermeierinterieur mit Blick in den Garten.
Öl auf Leinwand, doubliert. 30 x 39 cm.

Wir sehen hier die Momentaufnahme eines still liegenden Wohnraums in schlichter Ausstattung mit Kinderbettchen, Waschkonsole, Nachttisch und Bettstatt. Beleuchtet wird das Zimmer durch das Sonnenlicht, das von außen durch das geöffnete Fenster herein scheint. Die Bewohner sind gerade nicht zugegen, lediglich ein Strohhut, ein rotes Tuch, ein Zylinder und eine kleine Puppe sind stellvertretend geblieben. Das Zimmerbild, in feiner Manier ausgeführt, steht in der Tradition des Biedermeierinterieurs und in besonderer Weise den Werken Georg Friedrich Kerstings nahe, der an der Akademie Dresden lernte und den eine enge Freundschaft mit Caspar David Friedrich verband. Zimmerbilder kamen Anfang des 19. Jahrhunderts in einer Zeit politischer Unruhen und der Restauration in Mode. Die Menschen zogen sich ins Private zurück und suchten die heile Welt innerhalb der Familie. Dies veranlasste auch die Maler dazu den Blick nach innen, in den privaten und familiären Raum zu kehren und die bürgerliche Gesellschaft auf einfühlsame Weise zu portraitieren.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.419)


Ahrens, Heinrich
Selbstportrait liegend mit Welpe, Tabakspfeife,...

Los 6109

Selbstportrait liegend mit Welpe, Tabakspfeife, Skizzenbuch und Stift im Bergpark Wilhelmshöhe.
Öl auf Leinwand, doubliert. 36,4 x 45 cm. 1830er Jahre. Verso auf dem Keilrahmen auf Klebeetikett handschriftlich alt bezeichnet "Kunstmaler Ahrens / Selbstbildnis / Wilhelmshöhe b. Kassel".

Auf dem weichen Moosboden des Parks Wilhelmshöhe liegend, präsentiert sich der Maler Heinrich Ahrens dem Betrachter in ungewöhnlicher Haltung. Die aus der Dackelperspektive aufgenommene Figur des Malers erscheint dabei in extremer Verkürzung. Den Oberkörper auf seinen rechten Arm gestützt, schaut der Darstellte mit wachem, selbstbewussten Blick auf den Betrachter. Seine rechte Hand verweist auf das vor ihm liegende Skizzenbuch mit Kreidehalter, seine linke deutet auf die Tabakspfeife und den Beutel, als wolle er diese seinem Gegenüber anbieten. Hinter dem Baumstamm rechts liegt sein Kastorhut, zur linken ein junger Jack Russell Terrier, der sich für etwas links außerhalb des Bildfeldes zu interessieren scheint. Diese Rasse der wendigen kleine Jagdhunde wurde erst in den 1820er Jahren in England gezüchtet und so dürfte dieser Terrier in Hessen in den 1830er Jahren noch ein ungewohntes Bild gewesen sein.
Eine kleine Lücke zwischen den Baumwipfeln im Park gibt den Blick auf das Wahrzeichen Kassels, den Herkules frei. Das dreiteilige, monumentale Bauwerk wird von einer, auf einer spitzen Pyramide stehenden, riesigen Herkulesfigur bekrönt. In Auftrag gegeben wurde die Anlage Ende des 17. Jahrhunderts von Karl Landgraf von Hessen-Kassel. Das 1717 fertiggestellte Bauwerk, Musterbeispiel barocker Herrschaftsarchitektur, war für den Landgrafen ein Symbol für den Triumph der Kunst über die Natur und die Allmacht der Schöpfungskraft des Menschen. Diesem Gedanken entgegengesetzt bettet sich Heinrich Ahrens, unterstützt vom Grün seines Gehrockes, wieder ein in das Blättermeer der Natur.
Erstaunlich wenig findet man über das Leben des in Braunschweig geborenen Malers, der seit etwa 1829/30 als Portraitist in Kassel tätig ist, und ungefähr ab 1850 zum Konservator und Vorstandsmitglied des Kurhessischen Kunstvereins ernannt wird. In der Museumslandschaft Hessen Kassel findet man heute vier qualitätvolle Gemälde von seiner Hand, großformatige Portraits des Schauspielers Carl August Quanter und dessen Gattin Catharina Quanter (Inv.-Nrn.: AZ 650 & 651), ein Knabenportrait mit Schaukelpferd (AZ 1875/1600) sowie das Familienportrait des Kasseler Hofkleidermachers und Kunstmäzens Anton Hanusch (AZ 214).

Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.550)


Zuschlag
€ 15.000 (US$ 17.100)


Deutsch
Partie aus der Sächsischen Schweiz

Los 6110

um 1860. Partie aus der Sächsischen Schweiz.
Öl auf Malkarton. 56,5 x 46,5 cm.


Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.481)


Naumann, E.
Rastendes Paar an einer kleiner Wiesenkapelle m...

Los 6111

Rastendes Paar an einer kleiner Wiesenkapelle mit Blick auf eine Flusslandschaft.
Öl auf Leinwand, auf Malkarton kaschiert. 27,9 x 40,7 cm. Unten links signiert und datiert "E. Naumann / 1878".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 570)


Deutsch
Morgenstimmung über einer Flusslandschaft mit w...

Los 6112

um 1840. Morgenstimmung über einer Flusslandschaft mit weißem Kreidefelsen.
Öl auf Leinwand. 37,6 x 32,2 cm.


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.709)



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