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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 113, Do., 30. Mai, 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6000 - 6233)

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Gemälde des 19. Jahrhunderts und neuerer Meister / 19th-20th Century Master Paintings
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Hauptbild Beschreibung Status
Fuchs, Richard
Felsige Wüstenlandschaft im lybischen Fessan

Los 6104

"Grosse Sahara": Felsige Wüstenlandschaft im libyschen Fessan.
Öl auf Holz. 25,6 x 50,3 cm. Unten links signiert und datiert " Rich. Fuchs 1887" sowie unten rechts betitelt "grosse Sahara", verso ein wohl eigenh. bez. Klebeetikett "Wüstenformation im / Fezzan. (unweit Rhat) / (Shat)" und Künstlerstempel "R. Fuchs".


Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.130)


Frère, Théodore
Karawane in der syrischen Wüste

Los 6105

Karawane in der syrischen Wüste.
Öl auf Holz. 16,8 x 28,5 cm. Signiert unten rechts "Th. Frère". Verso vermutlich vom Künstler alt mit Feder bezeichnet "caravane d'Arabes [...] / Désert de Syrie / Th. Frere".

Théodore Frère bereist 24-jährig 1837 Algerien. Bilder dieser Zeit werden bereits von König Louis-Philippe und dem König von Württemberg angekauft. 1851-54 reist er über Malta, Griechenland und Smyrna nach Konstantinopel, anschließend nach Beirut, Damaskus, Palmyra, Jerusalem, Ägypten und Nubien. Théophile Gautier, dem er 1852 begegnet, bezeichnet ihn als "peintre voyageur". 1869 ist er zur Eröffnung des Suez-Kanals im Gefolge der Kaiserin Eugénie zu finden. Frères widmet sich seit 1839 ausschließlich orientalischen Themen. Er konzentriert sich dabei, unter Vermeidung des Pittoresken und Anekdotischen, vor allem auf die Schilderung des Lichtes. Auch in vorliegendem Gemälde ist die dunstige und flirrende Mittagshitze deutlich spürbar. Farblich dominieren in den meist weiten Wüstenlandschaften das Ocker des kargen Bodens und das strahlende Blau des Himmels. Eine Reihe schon in den 1840er Jahren einsetzender zahlreicher Auszeichnungen gipfelt 1886 in der Verleihung des Titels eines "Bey" durch die Ägyptische Regierung und die Ernennung zum Officier de l'Ordre de Medjidieh in der Türkei. Zwei Jahre später stirbt Théodore Frère in seiner Geburtsstadt Paris.

Provenienz: Mit altem französischem Auktionsaufkleber verso.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.520)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.389)


Riis Carstensen, Andreas Christian
Nilflusslandschaft mit Marinestaffage

Los 6106

Nillandschaft mit Marinestaffage.
Öl auf Leinwand, doubliert. 26,4 x 43 cm. Unten rechts monogrammiert "A.C.R.C." sowie verso wohl von fremder Hand bez. "Nile 1879".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 847)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 677)


Fleischmann, Emil
Inderin im Sari mit Silberschmuck

Los 6107

Inderin im Sari mit Silberschmuck.
Öl auf Leinwand, doubliert. 54 x 41 cm. Unten rechts signiert, bezeichnet und datiert "E. Fleischmann / Poona / 1894", verso auf dem Keilrahmen eine altes Etikett "Von Landshut / 40 / München Hbhf".

Der Theosoph Wilhelm Hüppe-Schleiden (1823-1906), der im Oktober 1894 nach Indien, später nach Ceylon (Sri Lanka) reist und bis April 1896 bleibt, traf in Lahore, Pakistan den Maler Emil Fleischmann. In seinem Tagebucheintrag vom 5. Mai 1895 heißt es: „Nachmittags Besuch von Herrn Fleischmann. Thee, dann mit Dr Balkischan, Ikbalnath und ein Pandit <Ishar Pershad> nach Shah Dara. Kurz vor dem wir von dort weggingen kam Fleischmann mit einer englischen Dame dort an. Wir besuchten zusammen mit ihm das verfallene Grabmal von Asif Khan, das malerisch von Dattelpalmen <umgeben> in friedlicher Einsamkeit liegt“ (Norbert Glatt (Hrsg.): Wilhelm Hübbe-Schleiden: Indisches Tagebuch 1894/1896, Göttingen 2009, S. 221; siehe auch op. cit, S. 43, Anm. 135 und S. 122). Über den Maler Emil Fleischmann ist so gut wie nichts bekannt. Laut dem Tagebuch von Hüppe-Schleiden war er 1895 in Pakistan. Dank der Ortsbezeichnung und der Datierung auf unserem Gemälde wissen wir, dass er in dem Jahr zuvor, 1894, Indien bereiste und dabei auch die Stadt Poona (Pune) besuchte. Uns ist lediglich ein weiteres Werk Fleischmanns aus Indien bekannt, ebenfalls das Portrait einer Inderin. (Christie’s, London, Auktion am 20. März 1997 "Continental Pictures of the 19th & 20th Centuries", Lot 202).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 565)


Mersseman, Auguste Joseph de
Orientale mit großem Folianten

Los 6108

"Israelit": Gelehrter mit Turban mit großem Folianten.
Öl auf Holz. 30,5 x 22,5 cm. Unten links signiert und datiert "A. D. M. 1838", sowie verso signiert und betitelt "A. De Mersseman pinxit" und "L'israélite.".


Schätzpreis
€ 600   (US$ 677)


Zuschlag
€ 400 (US$ 451)


Fullarton, M.
Palmen am See vor einer südamerikanischen Gebir...

Los 6109

Palmen am See vor einer südamerikanischen Gebirgslandschaft.
Öl auf Leinwand. 35,5 x 64,2 cm. Signiert und datiert unten rechts "M. Fullarton 1884".


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.016)


Becker, August
Wolken über dem Ben Nevis in Schottland

Los 6110

Wolken über dem Ben Nevis in Schottland.
Öl auf Leinwand, alt auf Malpappe aufgezogen. 28,5 x 34,4 cm. Rechts unten mit in die feuchte Farbe geschriebener Datierung "30 Jan (18)64".

August Becker besuchte erstmals im Jahre 1854 zu Studienzwecken London, wo sein Bruder Ernst eine Anstellung als Bibliothekar und Privatlehrer für die jungen Prinzen gefunden hatte. Bei dieser Gelegenheit ergab sich ein Treffen zwischen dem Künstler und dem Prinzen Albert, der ein Gemälde des Jungfrauenmassivs von Becker erwarb, das er Königin Victoria zu Weihnachten schenkte. Dieser gefielen Beckers Arbeiten so sehr, dass er sich seitdem hoher Wertschätzung am königlichen Hof erfreute und im Jahre 1864 von Königin Victoria selbst eingeladen wurde, Schottland zu bereisen. Auf dieser Reise schuf Becker zahlreiche eindrucksvolle Landschaften, von denen die Königin einige für ihren Landsitz in Balmoral ankaufte. Die vorliegende, luftige Ölstudie zeigt die leicht wolkenumhangene Spitze des Ben Nevis, Grossbritanniens höchsten Berg, bei Sonnenschein an einem klaren Wintertag. Die Ölstudie entstand vermutlich als Vorarbeit für eine größere Komposition, wobei das Augenmerk des Künstlers auf dem Gegensatz von schroffen Felsen und den sich weich um den Berg legenden Wolken vor dem Hintergrund eines klaren, blauen Himmels liegt.

Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 451)


Zuschlag
€ 1.700 (US$ 1.920)


Galerie Bassenge
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Kummer, Robert
Das Wetterhorn-Massiv im Berner Oberland

Los 6111

Das Wetterhorn-Massiv im Berner Oberland.
Öl auf Papier, auf Leinwand aufgezogen. 38,2 x 35,8 cm. Um 1853.

Vorliegende Arbeit ist vermutlich eine Vorstudie des 1854 entstandenen, großformatigen Gemäldes "Das Wetterhorn", welches Kummer in Folge seiner Reisen in die Schweiz zwischen 1852-1853 fertigte (vgl. Nüdling 167; Abb. S. 236). Dargestellt ist der Blick vom Reichenbachtal aus auf den Doppelgipfel der Wellhörner und dahinter das Wetterhorn. Wie auch einige andere Künstler, darunter Koch, Oehme und Schirmer, wählte Kummer - im Gegensatz zu den meisten seiner Zeitgenossen - als Motiv nicht eine Ansicht der berühmten Reichenbachfälle, sondern suchte sich eine Stelle oberhalb des Flusslaufes am Rosenlaui, vermutlich da so die majestätische Ruhe des Bergmassivs umso eindrucksvoller mit der Dynamik des Flusslaufes kontrastiert. - Wir danken Frau Dr. Nüdling, Fulda für die Bestätigung der Authentizität des Werkes (E-Mail vom 15. Januar 2019). Das Werk wird in den Nachtrag zum Werkverzeichnis aufgenommen.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.711)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Zimmermann, August Richard
Alpenlandschaft mit Schäferin

Los 6112

Alpenlandschaft mit Schäferin.
Öl auf Leinwand, doubliert. 29 x 36,3 cm. Unten rechts unleserlich in die nasse Farbe geritzt signiert (?), verso bezeichnet "Richard Zimmermann / [...]".


Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.016)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 565)


Weber, Paul
Gebirgsbach

Los 6113

Gebirgsbach.
Öl auf Leinwand. 47,5 x 65 cm. Unten rechts signiert "Paul Weber".



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (verso auf der Leinwand mit dem Nachlassstempel).

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.016)


Zuschlag
€ 800 (US$ 903)



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