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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister Auktion 110, Fr., 1. Dez., 10.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Heintz d. Ä., Joseph - nach
Leda mit dem Schwan

Los 6010

nach. Leda mit dem Schwan.
Öl auf Kupfer. 47,3 x 32,8 cm. Wohl 17. Jh.

Wohl frühe Wiederholung nach dem 1605 entstandenen Gemälde des in Basel gebürtigen Joseph Heintz d. Ä. für Kaiser Rudolf II., für den der Künstler ab 1591 in Prag als Hofmaler tätig war. Das Original, ebenfalls mit Öl auf Kupfer gemalt, galt nach seinem Verkauf an den Antwerpener Kunsthändler und Goldschmied Daniel de Briers im Jahr 1623 lange als verschollen und befindet sich nach seiner kürzlichen Wiederentdeckung in einer süddeutschen Privatsammlung (vgl. Gode Krämer u.a.: Die verschollene Leda: Joseph Heintz d. Ä. Kaiserlicher Hofmaler und Augsburger Bürger, Katalog zur Ausstellung in den Kunstsammlungen und Museen Augsburg im Schaezlerpalais, 21. März - 31. Mai 2015, Deutscher Kunstverlag 2015).

Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Zuschlag
€ 2.200 (US$ 2.574)


Heintz d. Ä., Joseph - nach
Leda mit dem Schwan

Los 6010

nach. Leda mit dem Schwan.
Öl auf Kupfer. 47,3 x 32,8 cm. Wohl 17. Jh.

Wohl frühe Wiederholung nach dem 1605 entstandenen Gemälde des in Basel gebürtigen Joseph Heintz d. Ä. für Kaiser Rudolf II., für den der Künstler ab 1591 in Prag als Hofmaler tätig war. Das Original, ebenfalls mit Öl auf Kupfer gemalt, galt nach seinem Verkauf an den Antwerpener Kunsthändler und Goldschmied Daniel de Briers im Jahr 1623 lange als verschollen und befindet sich nach seiner kürzlichen Wiederentdeckung in einer süddeutschen Privatsammlung (vgl. Gode Krämer u.a.: Die verschollene Leda: Joseph Heintz d. Ä. Kaiserlicher Hofmaler und Augsburger Bürger, Katalog zur Ausstellung in den Kunstsammlungen und Museen Augsburg im Schaezlerpalais, 21. März - 31. Mai 2015, Deutscher Kunstverlag 2015).

Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Zuschlag
€ 2.200 (US$ 2.574)


Italienisch
Die Geburt Christi

Los 6011

um 1580. Die Geburt Christi mit Engelskonzert.
Öl auf Holz. 86,5 x 65,5 cm.


Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 14.040)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.700)


Italienisch
Die Geburt Christi

Los 6011

um 1580. Die Geburt Christi mit Engelskonzert.
Öl auf Holz. 86,5 x 65,5 cm.


Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 14.040)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.700)


Stalbemt, Adriaen van
Allegorie der vier Elemente

Los 6012

Allegorie der vier Elemente.
Öl auf Holz, parkettiert. 54 x 79 cm. Um 1620-30.

Der 1580 im flämischen Antwerpen geborene Adriaen van Stalbemt wanderte mit seiner Familie aus religiösen Gründen bereits 1585 nach Holland aus, wo er seine Jugend verbrachte. 1609 kehrt er jedoch in seine Vaterstadt zurück und wird dort nur ein Jahr später (1610) zum Meister ernannt. Bereits 1618 hat er das Amt des Dekans der Violieren und der St. Lukasgilde inne. Auch während seiner zehn Monate, die der Künstler 1633 am Hof von Karl I., König von England, in London verbrachte, bleibt Antwerpen der kreative Angelpunkt für Stalbemt. In seinen Werken drückt sich motivisch wie auch stilistisch die Nähe zu seinen Gildebrüdern Jan Brueghel d. Ä. und Hendrik van Balen aus. Doch anders als sein großes Vorbild Jan Brueghel d. Ä. beherrschte Adrian van Stalbemt sowohl die Landschafts- als auch die Figurenmalerei und war deshalb nicht darauf angewiesen, mit einem weiteren Maler für ein spezielles Genre zusammenzuarbeiten. Seine Werke zeichnen sich daher durch eine besondere Harmonie zwischen Landschaft und Figur aus.
Sein ganzes Spektrum an künstlerischer Phantasie, Freude am Detail gepaart mit malerischer Finesse bietet Adriaen van Stalbemt bei diesem Gemälde mit der Darstellung der vier Elemente auf. Die teils an antike Gottheiten erinnernden Personifikationen sind eingebettet in eine weite Landschaft mit sanften Hügeln und einem Meer links. Die Allegorie der Erde ruht unten rechts am Fuße mächtiger Bäume mit einer Korngarbe umgeben von aller Art von Gartenfrüchten und Gemüse. Ihr gegenüber leert eine weibliche Flussgottheit einen nimmer versiegenden Tonkrug, aus dem Hechte, Aale und Krustentiere strömen. Ein kecker Putto bläst auf einer Muschel. Im Himmel fliegt die Personifikation der Luft begleitet von geflügelten Putti, unter ihr schreitet ein Falkner. Und schließlich thront oben links eine Figur, wohl Aurora oder Phaeton in einem gleißenden Lichtkreis, der für das Feuer steht. Auch die Ruinenarchitektur darunter ist als fester Topos für das Feuer zu erkennen.
Klaus Ertz, der das Werk im Original begutachtet hat, datiert das Gemälde aufgrund des Inkarnats der fülligen, an Rubens erinnernden Frauenfiguren in die 1620er Jahre. Er wird das Gemälde als eigenhändiges Werk in den Oeuvrekatalog über die Gemälde Adriaen van Stalbemts aufnehmen, dessen Erscheinung für das Jahr 2018 geplant ist (Adriaen van Stalbemt, Oeuvrekatalog der Gemälde und Zeichnungen, Band 11 der Reihe "Flämische Maler im Umkreis der großen Meister"). Das Gutachten von Klaus Ertz vom 13. September 2017 ist in Kopie vorhanden.

Schätzpreis
€ 140.000   (US$ 163.800)


Nachverkaufspreis
€ 130.000   (US$ 152.100)


Stalbemt, Adriaen van
Allegorie der vier Elemente

Los 6012

Allegorie der vier Elemente.
Öl auf Holz, parkettiert. 54 x 79 cm. Um 1620-30.

Der 1580 im flämischen Antwerpen geborene Adriaen van Stalbemt wanderte mit seiner Familie aus religiösen Gründen bereits 1585 nach Holland aus, wo er seine Jugend verbrachte. 1609 kehrt er jedoch in seine Vaterstadt zurück und wird dort nur ein Jahr später (1610) zum Meister ernannt. Bereits 1618 hat er das Amt des Dekans der Violieren und der St. Lukasgilde inne. Auch während seiner zehn Monate, die der Künstler 1633 am Hof von Karl I., König von England, in London verbrachte, bleibt Antwerpen der kreative Angelpunkt für Stalbemt. In seinen Werken drückt sich motivisch wie auch stilistisch die Nähe zu seinen Gildebrüdern Jan Brueghel d. Ä. und Hendrik van Balen aus. Doch anders als sein großes Vorbild Jan Brueghel d. Ä. beherrschte Adrian van Stalbemt sowohl die Landschafts- als auch die Figurenmalerei und war deshalb nicht darauf angewiesen, mit einem weiteren Maler für ein spezielles Genre zusammenzuarbeiten. Seine Werke zeichnen sich daher durch eine besondere Harmonie zwischen Landschaft und Figur aus.
Sein ganzes Spektrum an künstlerischer Phantasie, Freude am Detail gepaart mit malerischer Finesse bietet Adriaen van Stalbemt bei diesem Gemälde mit der Darstellung der vier Elemente auf. Die teils an antike Gottheiten erinnernden Personifikationen sind eingebettet in eine weite Landschaft mit sanften Hügeln und einem Meer links. Die Allegorie der Erde ruht unten rechts am Fuße mächtiger Bäume mit einer Korngarbe umgeben von aller Art von Gartenfrüchten und Gemüse. Ihr gegenüber leert eine weibliche Flussgottheit einen nimmer versiegenden Tonkrug, aus dem Hechte, Aale und Krustentiere strömen. Ein kecker Putto bläst auf einer Muschel. Im Himmel fliegt die Personifikation der Luft begleitet von geflügelten Putti, unter ihr schreitet ein Falkner. Und schließlich thront oben links eine Figur, wohl Aurora oder Phaeton in einem gleißenden Lichtkreis, der für das Feuer steht. Auch die Ruinenarchitektur darunter ist als fester Topos für das Feuer zu erkennen.
Klaus Ertz, der das Werk im Original begutachtet hat, datiert das Gemälde aufgrund des Inkarnats der fülligen, an Rubens erinnernden Frauenfiguren in die 1620er Jahre. Er wird das Gemälde als eigenhändiges Werk in den Oeuvrekatalog über die Gemälde Adriaen van Stalbemts aufnehmen, dessen Erscheinung für das Jahr 2018 geplant ist (Adriaen van Stalbemt, Oeuvrekatalog der Gemälde und Zeichnungen, Band 11 der Reihe "Flämische Maler im Umkreis der großen Meister"). Das Gutachten von Klaus Ertz vom 13. September 2017 ist in Kopie vorhanden.

Schätzpreis
€ 140.000   (US$ 163.800)


Nachverkaufspreis
€ 130.000   (US$ 152.100)


Italienisch
Allegorie der Bildhauerkunst; Allegorie der Mal...

Los 6013

um 1740. Allegorie der Bildhauerkunst; Allegorie der Malerei.
2 Gemälde, je Öl auf Leinwand. 37,5 x 35,5 cm.



Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.808)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.106)


Italienisch
Allegorie der Bildhauerkunst; Allegorie der Mal...

Los 6013

um 1740. Allegorie der Bildhauerkunst; Allegorie der Malerei.
2 Gemälde, je Öl auf Leinwand. 37,5 x 35,5 cm.



Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.808)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.106)


Französisch
Stillleben mit Prunksilber, Pflaumen und exotis...

Los 6014

2. Hälfte 17. Jh. Stillleben mit Prunksilber, Pflaumen und exotischen Früchten.
Öl auf Leinwand, doubliert. 73 x 57 cm.

Das französische Stillleben entwickelte sich im 17. Jahrhundert von eher schlichten Kompositionen in der Zeit Ludwigs XIII. hin zum prunkvollen Louis XIV.-Stil. Mit der Thronübernahme 1643 durch Ludwig wurde auch Paris bzw. Versailles zu einem der europäischen Zentren der Stilllebenmalerei. In diesen Jahren ragen Meister wie Pierre Dupuis (1610-1682), Paul Liégeois (aktiv 1640-1660), Jean-Michel Picart (1615-1682) und Jacques Hupin (aktiv Mitte 17. Jahrhundert) hervor. Paris wird in diesen Jahren aber auch Anziehungspunkt für zahlreiche niederländische und flämische Meister wie Willem Kalf (1619-1693), Willem van Aelst (1627-1683) und Peter van Boucle (1600/1610 (?) - 1673).

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.550)


Zuschlag
€ 10.000 (US$ 11.700)


Französisch
Stillleben mit Prunksilber, Pflaumen und exotis...

Los 6014

2. Hälfte 17. Jh. Stillleben mit Prunksilber, Pflaumen und exotischen Früchten.
Öl auf Leinwand, doubliert. 73 x 57 cm.

Das französische Stillleben entwickelte sich im 17. Jahrhundert von eher schlichten Kompositionen in der Zeit Ludwigs XIII. hin zum prunkvollen Louis XIV.-Stil. Mit der Thronübernahme 1643 durch Ludwig wurde auch Paris bzw. Versailles zu einem der europäischen Zentren der Stilllebenmalerei. In diesen Jahren ragen Meister wie Pierre Dupuis (1610-1682), Paul Liégeois (aktiv 1640-1660), Jean-Michel Picart (1615-1682) und Jacques Hupin (aktiv Mitte 17. Jahrhundert) hervor. Paris wird in diesen Jahren aber auch Anziehungspunkt für zahlreiche niederländische und flämische Meister wie Willem Kalf (1619-1693), Willem van Aelst (1627-1683) und Peter van Boucle (1600/1610 (?) - 1673).

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.550)


Zuschlag
€ 10.000 (US$ 11.700)



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