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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen » zur Kunstabteilung
Gemälde Alter und Neuerer Meister, Rahmen Auktion 114, Do., 28. Nov., 11.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 6000 - 6221)

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Hauptbild Beschreibung Status
Schütz, Christian Georg - Umkreis
Ideale Rheinlandschaft mit alter Steinbrücke un...

Los 6021

Umkreis. Ideale Rheinlandschaft mit alter Steinbrücke und Burgruine.
Öl auf Leinwand. 46,5 x 63,5 cm. Unten links signiert "K Haek (?) pinx[...]". Um 1780.


Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 1.980)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.650)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Deutsch
Ländliches Treiben in Landschaft mit römischer ...

Los 6022

18. Jh. Ländliches Treiben in Landschaft mit römischer Ruine.
Öl auf Holz. 44,5 x 55 cm.


Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.200)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Schütz, Christian Georg
Rheinlandschaft

Los 6023

Rheinlandschaft.
Öl auf Leinwand. 71,4 x 121,8 cm.

Christian Georg Schütz der Ältere erlernte 1731-35 die Dekorationsmalerei bei dem Freskanten Hugo Schlegel in Frankfurt. Auf der Wanderschaft bildete er sich in Saarbrücken unter dem späteren kurmainzischen Hofmaler und Freskenmaler Joseph Ignaz Appiani weiter. Spätestens 1743, als Appiani in Mainz die Jesuitenkirche auszumalen begann, siedelte Schütz nach Frankfurt über, wo er ein Jahr später eine große Werkstatt gründete. Eine Studienreise, die er entlang des Rheins 1751/52 nach Koblenz unternahm, inspirierte ihn zu einer atmosphärischen Landschaftsmalerei. Dabei widmete er sich besonders den Flusslandschaften des Rheins und des Mains. Seine Gemälde zeigen sich der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts verpflichtet, vor allem der Hermann Saftlevens, Jan Griffiers oder Jacobus Storcks, die sich Rheinmotiven widmeten. Neben den charakteristischen kleinformatigen Kabinettstücken schuf Schütz zudem Gemälde größeren Formats für Raumausstattungen in Form von Supraporten, Kaminstücken oder Wandtapeten, die er häufig zyklisch anlegte. Unser Gemälde zeigt eine Ideallandschaft mit heimischen Motiven: Gleich einem Capriccio werden die Drususbrücke in Bingen an der Nahe-Rhein- Mündung, das Kloster Rupertsberg und eine weitere, bisher nicht identifizierte Burg in einer sehr gebirgig angelegten, atmosphärisch luftigen Landschaft kombiniert. Es feiert die Schönheit des Rheintals, das bis heute an seiner Einzigartigkeit als Naturraum nichts eingebüßt hat.

Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.250)


Zuschlag
€ 6.500 (US$ 7.150)


Beck, Jacob Samuel
Die Kartenspieler

Los 6024

Die Kartenspieler.
Öl auf Leinwand. 43,7 x 57,8 cm.

Der Thüringer Jacob Samuel Beck war der bedeutendste Erfurter Maler seiner Zeit. Im erstaunlich vielseitigen Gesamtwerk dieses biographisch schwer fassbaren Künstlers finden sich alle Gattungen vertreten: Zu seinen herausragenden Darstellungen gehören zweifelsohne die Stillleben und Tierstücke, doch tat sich Beck auch als gefragter Portraitist, Historienmaler sowie als Landschafter hervor. Eine aufgrund ihrer Seltenheit besondere Randerscheinung in seinem Oeuvre bilden die Genregemälde. Lediglich zehn überlieferte Werke zählt die jüngste Forschung (vgl. Tschitzki, Schierz 2016, S. 114) - unser Gemälde stellt in diesem Zusammenhang ein wertvolles Beispiel für diese Facette seines Schaffens dar. Bei diesem von Dr. Wolfram Morath-Vogel identifizierten Stück handelt es sich um das Pendant zum kriegsbedingt verschollenen Gemälde Hausmusik aus dem Jahr 1769, welches ehemals das Magdeburger Kaiser-Friedrich-Museum aufbewahrte (für eine Abbildung vgl. op. cit., S. 17, Abb. 2). In diesen beiden Variationen häuslichen Vergnügens findet sich eine gesellige Runde um einen Tisch im Kerzenschein zusammen. Während im verlorengegangenen Pendant eine Familie begleitet von einer Fidel aus dem Liederbuch singt, findet sich hier die Gesellschaft zum gemeinsamen Kartenspiel ein. Mit der effektvollen Hell-Dunkel-Malerei bedient sich Beck an niederländischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts, insbesondere an den Caravaggisten. Als Bravourstück darf hier die Wiedergabe des fein changierenden Stoffes des Damenkleides vorne links gelten, in der sich Becks Können bei der Wiedergabe der Wechselspiele zwischen Licht und Oberflächen zeigt.

Provenienz: Aus deutschem Privatbesitz.

Literatur: Thomas von Taschitzki, Kai Uwe Schierz (Hrsg.): Jacob Samuel Beck (1715-1778). Zum 300. Geburtstag des Erfurter Malers, Ausst.Kat., Angermuseum Erfurt, Dresden 2016, S. 115f, Abb. 55.

Schätzpreis
€ 8.000   (US$ 8.800)


Nachverkaufspreis
€ 8.000   (US$ 8.800)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Deutsch
Stillleben mit Musikinstrumenten, Notenblättern...

Los 6025

spätes 18. Jh. Stillleben mit Musikinstrumenten, Notenblättern, Schlüssel, einer Uhr und Spielkarten.
Gouache auf Velin, auf Malpappe aufgezogen. Ca. 24 x 18,5 cm. In einem Goldrahmen des frühen 19. Jh.


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.640)


Zuschlag
€ 2.000 (US$ 2.200)


Brandt, Johann Christian
Südliche Flusslandschaft mit einer Stadt und Wa...

Los 6026

Südliche Flusslandschaft mit einer Stadt und Wanderern.
Öl auf Karton, auf Untersatz montiert. 12 x 16,9 cm.

Mit einer schriftlichen Expertise von Geheimrat Prof. Dr. H. Zimmermann (ehem. Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin), Tutzingen Februar 1962, in der er u.a. schreibt: "Brandt war zunächst Schüler seines Vaters Christian Hilfgott Brand, seit 1740 der Wiener Akademie, an der er 1769 Mitglied und Professor wurde. Brandt ist ein wichtiges Übergangsglied von der holländisch gerichteten Landschaftsmalerei zu der selbständigen Wiener Schule."

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 770)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Roy, Jean-Baptiste de
Flachlandschaft am Binnenmeer mit Eselsreiter u...

Los 6027

Flachlandschaft am Binnenmeer mit Eselsreiter und einer Ziegenherde; Polderlandschaft mit Schafhirtin und ihrem Vieh.
2 Gemälde, je Öl auf Holz. Je 34 x 49,5 cm.


Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.850)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.300)


Kauffmann, Angelika - nach
Bildnis der Malerin Angelika Kauffmann mit Zeic...

Los 6028

nach. Bildnis der Malerin Angelika Kauffmann mit Zeichenstift.
Öl auf Leinwand. 60,8 x 50 cm. Spätes 18. Jh./ frühes 19. Jh.

Nach Auskunft von Dr. Bettina Baumgärtel, Düsseldorf, geht das Gemälde auf ein Selbstbildnis Angelika Kauffmanns zurück. In der römischen Tradition des Portraits blickt Angelika Kauffmann dem Betrachter mit einem zarten, wohlwollenden Lächeln selbstbewusst entgegen. Der Zeichenstift in ihrer Rechten ist Attribut ihrer künstlerischen Berufung.

Schätzpreis
€ 3.800   (US$ 4.180)


Zuschlag
€ 3.500 (US$ 3.850)


Kauffmann, Angelika - Umkreis
Jüngling mit phrygischer Mütze

Los 6029

Umkreis. Jüngling mit phrygischer Mütze.
Öl auf Leinwand. 40 x 32 cm. Um 1790.


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Zuschlag
€ 800 (US$ 880)


Trolle, Otto Christian
Stillleben mit Büchern

Los 6030

Stillleben mit Büchern.
Öl auf Leinwand. 63 x 81 cm. Im mittleren, unteren Bildbereich im aufgeschlagenen Buch signiert "Christian Trolle".

Das Leben des dänischen Blumen- und Stilllebenmalers Otto Christian Trolle ist bisher kaum erforscht. Man geht von einer Ausbildung bei dem in Norwegen geborenen Bildnismalers Hans Arbien aus, ab 1760 wird er erstmals künstlerisch fassbar. Einige seiner illusionistischen Werke entstanden um 1780/1781 als Kabinettstücke im Auftrag des dänischen Königs Christian VII.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.200)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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