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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Banier, François-Marie
Saint-Pétersbourg, Novembre 1991

Los 8308

Saint-Pétersbourg, Novembre 1991
Acryl über schwarz-weißer Fotografie, ganzflächig auf Aluminiumplatte kaschiert. 1999.
81 x 123 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Rosa signiert "Banier" und datiert.

François-Marie Banier ist Fotograf, Schriftsteller sowie Schauspieler. Er fotografiert seit den 1970er Jahren bekannte Persönlichkeiten und die Menschen auf der Straße. Seine Fotografien wurden erstmals 1991 im Centre Pompidou ausgestellt und seither an vielen Orten Europas, Asiens und Lateinamerikas. 1969 veröffentlichte er "Les Résidences secondaires", einen kurzen Roman über eine Männerfreundschaft. Das Werk wurde sehr gelobt und machte ihn in der französischen Literatur- sowie Prominentenszene bekannt, die sich gerne von ihm fotografieren ließ. Dazu trug bei, dass er bereits seit 1964 die Freundschaft von Salvador Dalí genoss, ab 1967 Mediensprecher des Modeschöpfers Pierre Cardin war und der Schriftsteller Louis Aragon von ihm schwärmte. Seine Ausstellungen sind in zahlreichen Publikationen dokumentiert.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.699)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.560)

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Bing, Xu
Lost Letters

Los 8320

"Lost Letters"
Lithographie auf Velin. 1997.
15,5 x 58 cm (60,5 x 85,5 cm).
Signiert "Xu Bing" (auch Chinesisch), datiert und betitelt. Auflage 90 num. Ex.

Xu Bings künstlerische Wurzeln liegen eigentlich in der Kalligraphie und der Buchbindekunst, und das Nachdenken über Sprache und Schrift ist seit Beginn seiner Karriere in China Mitte der 1980er Jahre ein zentraler Bestandteil seiner Kunst. Prachtvoller, klarer Druck mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.849)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Braque, Georges
Bouquet vert (Grüner Strauß)

Los 8324

Bouquet vert (Grüner Strauß)
Farbradierung auf feinem Spezial-Japan.
18,5 x 11,6 cm (41 x 31,8 cm).
Signiert "G Braque". Auflage 20 num. Ex.
Vallier 70.

Verlegt von Maeght, Paris, gedruckt bei Signovert, Paris, erschienen in einer Gesamtauflage von 30 Exemplaren. Prachtvoller, herrlich gratiger Abzug, das Stilleben reliefartig druckend, mit fein zeichnender Plattenkante und mit dem vollen Rand, an zwei Seiten mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.508)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.280)

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Corinth, Lovis
Studienblatt mit Kindern

Los 8329

Studienblatt mit Kindern
Bleistift auf Velin.
22,8 x 17,4 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel "Atelier Lovis Corinth", dort von Thomas Corinth signiert.

Weiche, lockere Linien umreißen die Figuren in ganz unterschiedlicher Haltung, verso befindet sich eine weitere Skizze, die die sitzende Figurenstudie recto wieder aufnimmt, sowie Notizen von Lovis Corinth. Der Entstehungskontext des ansprechenden Skizzenblattes ist nicht bekannt. Verso von fremder Hand bezeichnet "Corinth No. 3544".

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 911)

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Foth, Detlev
Traum

Los 8356

Traum
Öl auf Leinwand. 1986.
130 x 181 cm.
Oben rechts mit Pinsel in Braun signiert "Foth" und datiert.

Collagenartig gruppiert Foth die Traumbilder des schlafenden Mannes in Ausschnitten über ihm. Expressiv und lebendig ist der Duktus, die Palette in harmonischen, kontrastreichen und fein differenzierten Rot- und Grünnuancen. "In seinen Gemälden steht Detlev Foth zwischen abstraktem und figurativem Expressionismus. Mit pastosem, gestischem Pinselstrich verortet er seine Landschaftsgemälde und Architekturbilder in diesem Grenzbereich. Zwar bleiben die Malereien bis auf Ausnahmen gegenständlich, doch werden die Motive in verschiedenem Abstraktionsgrad erfasst und spielen so spannungsvoll mit dem Erkennen und Erahnen des Betrachters." (detlevfoth.de, 13.2.2019).

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.735)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.052)

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Gaul, August
Bärenpetschaft (Bär auf einem Baumstamm)

Los 8357

Bärenpetschaft (Bär auf einem Baumstamm)
Bronze mit goldbrauner Patina, in grauschwarzem Marmorsockel ruhend. 1899.
10,4 x 6,4 x 3,5 cm.
Seitlich links signiert "Gaul".
Gabler 54-2.

Die Haltung des kleinen Bären auf seinem Baumstamm erinnert an die eines Zirkusbären auf einem Ball. Sein runder Rücken entspricht einem Handschmeichler, während er seine Nase spitz nach vorne streckt und sich gleichzeitig mit seinen Pfoten auf der Spitze des Baumstammes abstützt. Später schuf Gaul 1914 und 1915 weitere Versionen von Bärenpetschaften: stehend, auf den Hinterläufen stehend, eilig laufend oder trabend (vgl. Gabler 211-220); Nachlassgüsse sollten jedoch nicht hergestellt werden. Gabler kann einen Ankauf von 18 Bärenpetschaften durch die Galerie Cassirer nachweisen; eine deutliche Abgrenzung zwischen der Ausführung in Bronze und derjenigen in Silber (Gabler 54-1 bzw. 214) ist dabei nicht möglich. Bei unserem Exemplar handelt es sich um das bei Gabler verzeichnete mit den Initialen "LR". Ausgezeichneter Guss mit schön schimmernder Patina.

Provenienz: Auktion Ketterer München, Mai 1984, Nr. 621

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)

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Gaul, August
Schwein, Petschaft

Los 8358

Schwein, Petschaft
Bronze mit goldbrauner Patina auf Bronzeplinthe, auf grauschwarzen Marmorsockel montiert. Um 1914.
4,5 x 2,5 x 6,5 cm.
Auf der Bronzeplinthe hinten links signiert "A. Gaul", hinten seitlich mit dem Gießerstempel "H. NOACK BERLIN".
Wohl Gabler 206-1.

Das Motiv des einzelnen Schweins könnte als Vorentwurf für den geplanten "Glücksbrunnen" am Berliner Wittenbergplatz gedient haben (vgl. Gabler 207). Galerie Cassirer datierte in dem Ausstellungskatalog von 1919 die Bronze auf 1915, allerdings wurde sie wohl aufgrund des Materialmangels beim Bronzeguss im Ersten Weltkriegs erst nach Kriegsende gegossen. Von den 1921 geplanten 30 Nachlassgüssen sind 9 Verkäufe bei Cassirer belegt. Schöner Guss mit differenzierter Oberfläche, ohne das Petschaft.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.849)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.052)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Heckel, Erich
Bildnis M.H.

Los 8368

Bildnis M. H.
Kaltnadel auf festem Bütten. 1913/14.
23,7 x 17,7 cm (41,6 x 30,6 cm).
Signiert "Erich Heckel" und datiert.
Dube R 130.

Dargestellt ist der Bruder des Künstlers, Manfred Heckel. Prachtvoller, herrlich gratiger Druck mit dichtem Plattenton und breitem Rand.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.709)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Heckel, Erich
Bildnis E. G.

Los 8376

Bildnis E. G.
Kaltnadel auf faserigem Japan. 1920.
30,2 x 27,1 cm (46,7 x 39,5 cm).
Signiert "Erich Heckel" und datiert.
Dube R 146 II.

Bildnis der Schwester des Künstlers, im Hintergrund gerahmt das Bild des Bruders. Druck des endgültigen Zustandes mit den verschiedenen Schraffuren in Kleid, Hals, Bilderrahmen und den Flächen des Hintergrundes. Dube verzeichnet eine Auflage von 80 numerierten Exemplaren, unseres jedoch unnumeriert. Prachtvoller, klarer und stellenweise gratiger Druck mit breitem Rand. Selten.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.140)

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Hegenbarth, Josef
Straße

Los 8377

"Straße"
Leimfarbe, gekratzt, auf festem Schoellershammer-Velin. Um 1949.
35,5 x 25,2 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Josef Hegenbarth", verso betitelt.
Zesch B III 522.

Lebendige Straßenszene im spannungsvollen Ausschnitt, der originell gekleidete Mann ganz vorne rechts so stark angeschnitten, dass er nur im Brustbild zu sehen ist, das Paar im Hintergrund links perspektivisch weit nach hinten gerückt. Im Zentrum der Darstellung steht so die Begegnung des Kriegsversehrten mit Matrosenmütze und der vorbeieilenden zwielichtigen Frauenfigur. "Hegenbarth beobachtet und hält in Skizzenbüchern fest, was er sieht, schafft einen Vorrat von Gesten, Haltungen, Ausdrücken, Stimmungen, und komponiert daraus seine Welt des agierenden Menschen, auch des kontemplativen, in Verdichtungen auf Straßen und Rummelplätzen, als zuhörende Konzertbesucher und Zuschauer in der Theaterloge, als Ausruhende auf der Parkbank und Steineklopfer in den Trümmern der Nachkriegszeit, bei der Feldarbeit und im Gartenlokal. Hegenbarth gestaltet nach und erfindet neu, zeigt das Alltägliche und Banale in überraschenden Ausschnitten und Perspektiven und lässt den Betrachter teilnehmen an seiner optimistischen Sicht auf Mensch und Dingwelt." (josef-hegenbarth.de, 1.4.2019). Verso eine weitere Zeichnung Hegenbarths, "Ruhender schwarzer Hund (Barsoi)" (mit Bleistift gestrichen).

Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.709)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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