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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 112, Sa., 1. Dez., 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8370)

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Picasso, Pablo
Hommage à René Char

Los 8280

[*] Hommage à René Char
Farblithographie auf Arches-Velin. 1969.
63,6 x 45 cm (75,8 x 52 cm).
Signiert "Picasso".
Czwiklitzer 291.

Eines von 100 Exemplaren vor der Schrift, gedruckt von Mourlot. Prachtvoller und farbfrischer Druck mit sehr schön abgestimmter Tonplatte und Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 7.500   (US$ 8.550)


Nachverkaufspreis
€ 6.000   (US$ 6.839)


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Poliakoff, Serge
Composition jaune, orange et verte

Los 8286

Composition jaune, orange et verte
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. 1957.
39,5 x 55,4 cm (50,5 x 66 cm).
Signiert "Serge Poliakoff". Auflage 150 num. Ex.
Poliakoff/Schneider 14.

Herausgegeben von Nesto Jacometti, Zürich. Mit Trockenstempel "L'OEuvre Gravée" in der linken unteren Ecke. Gedruckt bei Pons, Paris. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.849)


Nachverkaufspreis
€ 1.900   (US$ 2.166)


Galerie Bassenge
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Popowa, Ljubow
Raum-Kraft-Konstruktion

Los 8292

Raum-Kraft-Konstruktion
Aquarell auf leichtem Karton. Um 1921.
38,4 x 28,2 cm.
Verso mit Bleistift bezeichnet "Ljubow Popowa".

"Popowa bezeichnete den Großteil ihrer Werke, die 1921-22 entstanden und in deren Mittelpunkt der dynamische, durch lineare Strukturen belebte Raum steht, als Raumkonstruktionen oder 'Raum-Kraft-Konstruktionen'. Es lassen sich mehrere Hauptserien unterscheiden, zu denen jeweils Gemälde auf Sperrholz und kleinere Arbeiten auf Papier gehören. (....) Wie bereits mehrfach betont, war sie in erster Linie eine Malerin, die später, unter dem Gebot der Nützlichkeit, das im Kreis der Konstruktivisten herrschte, ihre schöpferischen Energien praktischen Zielen auf dem Gebiet der Typographie, des Textildesigns und des Kostüm- und Bühnenbildentwurfs zuwandte. Selbst dort aber waren Form, Licht und Raum ihre wichtigsten Materialien. Popowas 'Raum-Kraft-Konstruktionen' stellen erneut innovative Lösungen für die Behandlung von Form, Raum und Materie dar. Im Rahmen eines sehr beschränkten Repertoires an Ausdrucksmitteln gelangen ihr verschiedenartigste dynamische und intensive Bilder. (....) Lineare Kompositionen dieser Art bieten die Möglichkeit, den Raum sowohl vertikal wie auch horizontal auszudehnen und die strukturale Spannung zwischen den einzelnen Komponenten zu erforschen." (Magdalena Dabrowski, in: Ljubow Popowa 1889-1924, Ausst.-Kat. Museum Ludwig, Köln 1991).
Mit einer schriftlichen Expertise von Andrei Boris Nakow, Paris 1978.

Provenienz: Privatsammlung Rheinland

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.100)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.399)


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Reichardt, Kurt
Blick in den Garten

Los 8295

Blick in den Garten
Öl auf Leinwand.
67 x 47,5 cm.

Der Stuttgarter Maler Kurt Reichardt wuchs in einem kunstsinnigen Umfeld auf. Bereits in jungen Jahren wurde sein künstlerisches Talent gefördert. Das Kopieren Alter Meister schulte sein Auge und sein Gespür für Farben und Formen. In den Jahren 1923-25 studierte er an der Stuttgarter Akademie, maßgeblich unter Christian Landenberger. Auf mehreren Studienreisen nach Holland, Italien und Berlin bildete er sich weiter. Bereits 1928 war er mit seinen Arbeiten in der Nürnberger Ausstellung "Deutsche Kunst der Gegenwart" vertreten und erhielt eine Medaille für hervorragende Leistungen.
Der Blick in den Garten des Künstlers ist eine atmosphärische, intime Arbeit. Die Farben sind frisch, die textilen Muster lebendig. Deutlich ist Reichardts Orientierung am französischen Impressionismus - vor allem in dem Tischgedeck vorne links - spürbar, doch hat er einen eigenen Stil entwickelt. Als er 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, zog er sich von dem öffentlichen Kunstbetrieb zurück und widmete sich ganz den Motiven seines alltäglichen Lebens. "Reichardt war ein Meister des kleinen, intimen Bildformats und der wohltemperierten, dezenten Farbigkeit, ein stiller Könner und aufmerksamer Betrachter." (Andreas Bühler, in: Kurt Reichardt (1902-1981), Ausst.-Kat. Kunsthaus Bühler, Stuttgart 2015, S. 3).


Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.508)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


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Reichardt, Kurt
Gutshof in Stammheim im Sommer

Los 8296

Gutshof in Stammheim im Sommer
Öl auf Leinwand.
61 x 80 cm.

Kurt Reichardt löst die Idylle eines sich vermutlich in seiner Stuttgarter Heimat befindenden Gutshofes geometrisch auf. Deutlich erinnert die prismatische Auflösung von Formen, Farben und Licht an Arbeiten Lyonel Feiningers, die Reichardt durch sein Studium an der Stuttgarter Akademie und durch seine Reisen nach Holland, Italien und Berlin gekannt haben wird. In harmonisch abgestuften Farben verleiht er der sich streng aufbauenden Konstruktion eine heimatliche Poesie. Reichardt demonstriert überzeugend, dass er Motive seiner Heimat durch das Heranziehen von internationalen Kunstströmungen, wie den dem Kubismus zugrunde liegenden Prismaismus, in reizvolle Motive verwandeln kann. Der Blick auf sein ihm vertrautes Umfeld verändert und öffnet sich.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers, Nachlassverzeichnis Nr. 196

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.191)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.849)


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Reichardt, Kurt
Garten bei Innsbruck

Los 8298

Garten bei Innsbruck
Öl auf altem Bütten.
20 x 23,4 cm.

Herbstliche Impression eines Gartens bei Innsbruck, die Reichardt in rhythmischen Pinselstrichen beschreibt.


Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers, Nachlassverzeichnis Nr. 206

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 455)


Roth, Dieter
Piccadillies, Blatt 6 und Rückseite

Los 8308

[*] Piccadillies, Blatt 6 und Rückseite
Farbsiebdruck und Teer über Farboffset (photomechanische Reproduktion einer Ansichtskarte) auf mit Chromoluxkarton beidseitig kaschierter Holzpappe. 1969/70.
49 x 69,3 cm.
Signiert "Diter Rot" und datiert. Auflage 150 num. Ex.
Dobke 123.

Einer von sechs doppelseitigen Drucken aus der Folge, herausgegeben von der Petersburg Press, London. Die "Piccadillies" gehören mit ihrer experimentell eingesetzten Siebdrucktechnik zu den interessantesten Werken im Œuvre Dieter Roths.
Ein fotomechanisch vergrößerter Ausschnitt einer Ansichtskarte des Piccadilly Circus in London, aus der Vogelperspektive gesehen. Das Motiv des belebten Platzes mit Häuserfronten und strömendem Busverkehr wird von Roth verfremdet und modifiziert, hier mit einer Schicht Teer, der auf der Bildfläche zu einer plastischen schwarzen Masse ausgehärtet ist. Die Rückseite des Kartons ist mit einem kleineren, farblich variierten Ausschnitt des Motives bedruckt. Prachtvoller Druck der nahezu formatfüllenden Darstellung.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Roth, Dieter
Piccadillies, Blatt 2 und Rückseite

Los 8309

[*] Piccadillies, Blatt 2 und Rückseite
Farbsiebdruck über Farboffset (photomechanische Reproduktion einer Ansichtskarte) auf mit Chromoluxkarton beidseitig kaschierter Holzpappe. 1969/70.
50 x 70 cm.
Signiert "Diter Rot" und datiert. Auflage 150 num. Ex.
Dobke 119.

Einer von sechs doppelseitigen Drucken aus der Folge, herausgegeben von der Petersburg Press, London.
Das Motiv des belebten Platzes mit Häuserfronten und strömendem Busverkehr wird von Roth verfremdet und modifiziert, hier mit pointillistischen Farbtupfern und Silberdruck. Die Rückseite des Kartons ist mit einem kleineren, farblich variierten Ausschnitt des Motives bedruckt. Die originale Postkartenvorlage stammte aus dem Besitz von Rita Donagen, der Frau von Roths Freund Richard Hamilton. Für Roth war das Medium Postkarte nach seiner Emigration nach Island im Jahr 1957 wichtigstes Korrespondenzmittel mit seinen Freunden und insofern von einer ganz besonderen Bedeutung. Prachtvoller Druck der nahezu formatfüllenden Darstellung.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


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Saito, Yoshishige
Ohne Titel

Los 8310

Ohne Titel
Collage. Bleiplatten auf strukturiertem Japan.
36,5 x 28 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Y. Saito", oben links gewidmet.

Saito, inspiriert durch die europäische und russische Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere durch Dada und die russischen Konstruktivisten, schuf Installationen und abstrakte Skulpturen aus Holz- und Sperrholzbrettern, hölzerne Flachreliefs und Skulpturen aus metallenen Leisten. Er lehnte die überkommene Rolle der Malerei ab, illusionistische Räume zu schaffen, und produzierte anti-malerische Arbeiten. 1939 war er Mitbegründer der "Gesellschaft des 9. Raumes" (Kyūshitsu-kai), der ersten japanischen Abstraktengruppe. Zwischen den 1930er und 1950er Jahren gab er die Ikonographie auf, eliminierte emotionale Aspekte der Farbe und begann, Werke zu produzieren, die - wie unsere Collage - Materialität und Substantialität betonten.

Provenienz: Atelier des Künstlers
Sammlung Eddy und Nana Novarro
Privatsammlung Rheinland

Ausstellung: Picasso Museum Münster 2011
Kaleidoskop der Moderne, Staatliches Museum Schwerin 2015

Literatur: Katharina Uhl, Kaleidoskop der Moderne. Chagall, Miró, Picasso und die Avantgarde, Ausst.-Kat. Staatliches Museum Schwerin 2015, S. 296 (mit Abb.)

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


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Schad, Christian
Ödipiade oder Sorgen eines Engagierten

Los 8312

Ödipiade oder Sorgen eines Engagierten
1 Bl. Titel mit Text, Impressum und Inhaltsverzeichnis sowie 7 Kaltnadelarbeiten mit Aquatinta auf Arches-Velin. Lose in Orig.-Halbpergamentmappe. 1967.
65 x 50 cm.
Alle Graphiken signiert "Christian Schad", datiert, bezeichnet "e.(preuve) a. (rtiste)" und betitelt.
Richter 55-61.

Das Mappenwerk ist die einzige Suite im graphischen Oeuvre des Künstlers. Sie beinhaltet einen Text Schads auf dem Titelblatt sowie folgende Blätter: "Langeweile", "Begegnung", "Spiel", "Frage", "Verwandlung", "Aufdeckung" und "Vermeintliche Lösung". Richter verzeichnet außer vier Selbstdrucken eine Auflage von 36 numerierten Exemplaren. Der Handpressen-Druck erfolgte von Volker Sammet in Stuttgart. Alle Graphiken im unteren Rand mit den Trockenstempeln "Edition G. A. Richter" und "Atelier Sammet". Durchweg prachtvolle Drucke mit sehr schönem Plattenton und breitem Rand, jeweils rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.367)



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