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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 112, Sa., 1. Dez., 15:00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
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Longo, Robert
Essentials

Los 8214

[*] Essentials
7-teiliges Leporello mit 7 Digital-Pigmentdrucken (1 farbiger) auf festem Velin. 2009.
Je 25 x 32 cm (Gesamthöhe 175 cm).
Verso auf dem Klebeetikett signiert "R Longo" und typographisch bezeichnet. Auflage 75 num. Ex.

Erschienen bei Schellmann Art Production, München und New York, als Sonderedition des Edition Schellmann Catalogue Raisonné 1969-2009. Verso mit deren Stempel "FORTY ARE BETTER THAN ONE". Brillante, herrlich samtige Drucke nach Longos fotorealistischen Zeichnungen.

Schätzpreis
€ 4.200   (US$ 4.788)


Nachverkaufspreis
€ 3.800   (US$ 4.332)


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Longo, Robert
Saturn

Los 8215

[*] Saturn
Digital-Pigmentdruck auf festem Velin. 2014.
29,7 x 50,8 cm (39 x 59 cm).
Signiert "R Longo". Auflage 30 num. Ex.

Gedruckt und herausgegeben von David Adamson, Washington. "Saturn" ist ein Druck aus Longos Serie monumentaler Kohlezeichnungen mit dem Titel "The Outward and Visible Signs of Inward und Invisible Grace (Bodies)". Der Titel der Serie leitet sich vom "Book of Common Prayer" der anglikanischen Kirche ab, das ein Sakrament als äußeres, sichtbares Zeichen einer inneren, geistlichen Gnade definiert. In dieser Arbeit kondensiert Longo den beringten Planeten Saturn zu einem greifbaren, kinematographisch-ausschnitthaften Fenster, während das Bild in seiner dreidimensionalen Wirkung immer noch die unendliche Natur des Kosmos vermittelt. Prachtvoller, herrlich klarer Druck mit Rand.

Schätzpreis
€ 3.800   (US$ 4.332)


Nachverkaufspreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


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Lüpertz, Markus
Ohne Titel

Los 8216

Ohne Titel
Aquarell und Kreide, laviert, auf Velin. Um 1985.
70 x 51 cm.
Unten rechts mit Kreide in Blau monogrammiert "ML".

In der für Lüpertz typischen dithyrambischen Manier abstrahiert er Gegenstände der realen Welt zu einer neuen, faszinierenden Formensprache. Die fließende Zeichnung artikuliert sich in der für Lüpertz typischen, gegenständlich wirkenden Darstellungsweise. Dass sich diese jedoch nie ganz eindeutig und fest umrissen entschlüsseln lässt, macht den besonderen Reiz und die Faszination seiner Arbeiten aus.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 2.800   (US$ 3.191)


Mammen, Jeanne
Zwei Männer mit Schiebermützen; Dicker Herr im ...

Los 8218

Zwei Männer mit Schiebermützen; Dicker Herr im Profil
2 Zeichnungen. Aquarell und Bleistift auf Velin.
13 x 12 und 16 x 10 cm (Passepartoutausschnitt).
Jeweils unten links mit Bleistift monogrammiert "JM".

Locker aqurellierte, mit wenigen sicheren Bleistiftlinien umrissene Porträtzeichnungen. Gegen Ende der 1920er Jahre machte sich Jeanne Mammen mit karikaturistischen Darstellungen u.a. im "Simplicissimus" als Gebrauchsgrafikerin einen Namen. Mit ihrer ersten Einzelausstellung 1930 in der Galerie Gurlitt in Berlin erhielt sie zunehmende Anerkennung. Bereits seit Mitte der 1920er Jahre entstand eine Reihe gesellschaftskritischer und satirischer Zeichnungen. "Die zarten, duftigen Aquarelle, die Sie in Magazinen und Witzblättern veröffentlichen, überragen das undisziplinierte Geschmier der meisten Ihrer Zunftkollegen derart, daß man Ihnen eine kleine Liebeserklärung schuldig ist (...)." (Kurt Tucholsky, Antwort an Jeanne Mammen, in: "Die Weltbühne", 25. Jg., 6. August 1929, H. 32, S. 225).


Provenienz: Nachlass Hans Laabs

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.508)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


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Mammen, Jeanne
Brustbild einer Frau mit gelocktem Haar, Brille...

Los 8219

Brustbild einer Frau mit gelocktem Haar, Brille und Halskette
Bleistift auf Velin. Um 1935-40.
61,4 x 44,9 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "JM".
Döpping/Klünner Z 839.

Die Frau hält sich kerzengerade. Eine schmale, strenge Erscheinung. Das Frauenbildnis modelliert Mammen jedoch mit sanften Bleistiftlinien und Wischungen, zeichnet weiche Locken und eine lockere Kugelkette, so dass die betont strengen Züge zugleich eine gewisse Weichheit erhalten. Aus den fein schattierten konkaven Vertiefungen des Gesichts wachsen in beinahe ornamentaler Rhythmik die spitze Nase und der sparsame Mund heraus. Das Bildnis entstand wohl in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre, zu einer Zeit, als Jeanne Mammen mit dem Beginn der Naziherrschaft in Deutschland mit ihrer Tätigkeit für die Zeitschriften sowohl ihre Präsenz in der Öffentlichkeit als auch auch ihr gesichertes finanzielles Auskommen verlor.

Provenienz: Jeanne-Mammen-Gesellschaft
Privatbesitz Berlin

Ausstellung: London 1980, Kat.-Nr. 15 (dort betitelt "Woman with necklace")
Berlin 1986

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


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Mammen, Jeanne
Brustbild eines Mannes mit Zwicker

Los 8220

Brustbild eines Mannes mit Zwicker
Bleistift auf Velin. Um 1935-40.
50,1 x 38,2 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "JM".
Döpping/Klünner Z 632.

Mit sich überschneidenden Parallelschraffuren und flotten Spiralschwüngen modelliert Mammen in einem ausdrucksvollen Bildnis den korpulenten Herrn mit Zwicker. "Dieselbe Art der Schraffur kann in den Zeichnungen mehrere darstellende Funktionen übernehmen, kann so verschiedene Dinge wie Schatten, Haare, ein dekoratives Stoffmuster und anderes bezeichnen." (Freya Mülhaupt, in: Döpping/Klünner S. 60). Dabei übersteigert Mammen die individuelle Physiognomie des Mannes und schildert sie mit der typischen Eindringlichkeit, die ihre Porträtzeichnungen immer wieder erkennen lassen. Mammens scharfe Beobachtungsgabe paart sich dabei mit Sensibilität und Menschenfreundlichkeit.

Provenienz: Jeanne-Mammen-Gesellschaft
Privatbesitz Berlin

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Mataré, Ewald
Kniendes Kälbchen

Los 8225

[*] Kniendes Kälbchen
Bronze mit dunkelbrauner Patina. 1959.
3,7 x 6,2 x 2,9 cm.
Schilling 484a.

Schilling kennt 16 Güsse, davon 11 Nachlass-Güsse. Hier wohl einer der posthumen Güsse, ohne das Monogramm. Das kniende Kälbchen zeichnet sich durch glatte, konstruktive Formen und klare geometrische Linien aus und knüpft darin deutlich an die Errungenschaften der Klassischen Moderne an. Matarés Arbeit ist gekennzeichnet von der ständigen Suche nach einer gültigen Form, die den Wesenskern einer Endgestalt ausdrückt. Über Monate, manchmal Jahre, versuchte er, das Formale an das Optimale heranzuführen; immer wieder verbesserte, überarbeitete und zerstörte er dabei seine Werke. Neben Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys gilt Mataré als der bedeutendste rheinische Bildhauer von europäischem Rang. Die große Disziplin und Besinnung auf die Klarheit der Kunst archaischer Kulturen heben das Oeuvre des Künstlers von dem seiner Zeitgenossen ab. Ausgezeichneter Guss.

Schätzpreis
€ 8.500   (US$ 9.690)


Nachverkaufspreis
€ 7.500   (US$ 8.550)


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Mataré, Ewald
Nächtliche Weide

Los 8227

"Nächtliche Weide"
Farbholzschnitt auf Velin. 1929.
19,7 x 44,8 cm (42,5 x 72,7 cm).
Signiert "Ewald Mataré", betitelt und als "Handdruck m" bezeichnet.
Mataré/de Werd 202.

Nordische Steppenrinder sind es, die Mataré bei seinen Sommeraufenthalten um 1930 in Estland, Lettland und Finnland in ihren Bann ziehen und mit ihren mächtigen Hörnern Anklänge an die nordische Sagenwelt erwecken. In Toila (Toijala)/Estland schneidet er die fünf Rinder in ein langes Querformat. Mataré/de Werd sind 20 Abzüge des Blattes bekannt. Prachtvoller Druck, das Schwarz leicht transparent druckend und damit die Farbplatte herrlich durchscheinend, mit sehr breitem Rand. Selten.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.849)


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Mataré, Ewald
Pferde auf der Weide (Fünf, eigentlich sieben P...

Los 8228

Pferde auf der Weide (Fünf, eigentlich sieben Pferde)
Farbholzschnitt auf Monopol-Velin. 1935.
12,6 x 33,5 cm (32 x 50 cm).
Signiert "Ewald Mataré", betitelt "7 Pferde" und als "Handdruck" bezeichnet.
Mataré/de Werd 328.

"Erst in den dreißiger Jahren tauchen Pferde und Reiter in Matarés Werk auf. Im Gegensatz zum Wesen der Kuh war es die sensible Anmut und Beweglichkeit der Pferde, die ihn bezauberten." (Guido de Werd, in: Mataré/de Werd S. 20). Einer von wohl ca. 20 bei Mataré/de Werd verzeichneten Handdrucken, vor der späteren Auflage von 250 numerierten Exemplaren, erschienen als Jahresgabe der Kestner-Gesellschaft Hannover 1953. Prachtvoller, wenngleich im rechten Rand etwas unsauberer Druck, die Holzstruktur sehr schön mitdruckend, mit sehr breitem Rand. Selten.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


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Matisse, Henri
L'Enterrement de Pierrot, aus: Jazz

Los 8229

L'Enterrement de Pierrot, aus: Jazz
Farbiges Pochoir auf Arches-Velin. 1947.
40,7 x 64,5 (42 x 65,2 cm).
Auflage 100 Ex.
Duthuit Books 22.

Tafel X der 20 Pochoirs umfassenden Folge "Jazz", herausgegeben von Tèriade, Paris, entstanden zwischen 1940 und 1947. Seine Entwürfe schuf Matisse als Scherenschnitte, "gouaches découpées" in einer poetischen und abstrakten Gestaltung und einfachen, flächigen Formen, inspiriert von Erinnerungen an Zirkus, Märchen und Reisen. Die aufwendige Pochoir-Technik ermöglicht eine unvergleichbare Intensität in der Farbigkeit, an deren Umsetzung im Druck Matisse engen Anteil nahm. Eines von 100 bei Duthuit aufgeführten Exemplaren auf Arches-Velin. Sehr schöner, farbintensiver Druck, ohne Mittelfalte. Rechts und links mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 18.000   (US$ 20.520)


Nachverkaufspreis
€ 14.000   (US$ 15.959)



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