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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 111, Sa., 2. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8373)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8000 - 8373) » Kapitelwahl

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Kalinowski, Horst Egon
"Foc de Caron"

Los 8198

[*] "Foc de Caron"
Collage (Papier, Karton, Stoff und Blütengräser) auf Karton. 1961.
49 x 58 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Kalinowski", datiert, betitelt und bezeichnet "Antibes".

Horst Egon Kalinowski studierte von 1945 bis 1948 an der Kunstakademie Düsseldorf, anschließend an der Académie de la Grande Chaumière bei Jean Dewasne. Er stellte seine abstrakten Arbeiten, Ölbilder, Collagen und Materialbilder von 1953 bis 1969 in den Pariser Galerien Arnaud, Daniel Cordier und dem Centre National d'Art Contemporain aus. Anschließend lehrte Kalinowski von 1968 bis 1989 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Nachverkaufspreis
€ 1.100   (US$ 1.298)

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Kalinowski, Horst Egon
"Après l'Orage"

Los 8199

[*] "Après l'Orage"
Collage (Papier, Strohmatte) auf Karton. 1964.
34 x 41 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Kalinkowski", datiert, betitelt und bezeichnet "Paris 1964".

Vorliegende Arbeit ist eine interessante Materialcollage aus Kalinowskis Zeit in Paris.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.062)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 944)

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Kaluza, Stephan
Distanz - Stefan George

Los 8200

Distanz - Stefan George
Öl auf Leinwand unter Plexiglas. 2001.
92,7 x 92,7 cm.
Verso oben links mit Bleistift signiert "Kaluza" und datiert.

Fotorealistisches Porträt des deutschen Lyrikers Stefan George, der gleichzeitig Initiator und charismaticher Führer des Geheimbundes "George-Kreis" war. Kaluzas Serie "Distanz" umfasst insgesamt 40 Porträts berühmter Schriftsteller, die er in zwei Formatgrößen anfertigte.

Ausstellung: Stephan Kaluza, Vierzig Gemälde aus dem Jahr 2001, Ausst.-Kat. Galerie Michael Schultz, Berlin 2001 (Abb. S. 57)

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.360)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.770)

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Klimsch, Fritz
Anmut (Stehendes Mädchen)

Los 8206

Anmut (Stehendes Mädchen)
Bronze mit brauner Patina auf Bronzeplinthe. 1939.
62 x 23 x 14 cm.
Hinten rechts auf der Plinthe monogrammiert "FK" (ligiert) sowie mit dem Gießerstempel "H. NOACK BERLIN".
Braun 199.

Im Moritzburgmuseum Halle wurde 1939 die damals jüngste Schöpfung von Klimsch unter dem Titel "Stehende" gezeigt, als getönter Gips vor dem ersten Abguss. In einem späteren handschriftlichen Verzeichnis wurde sie in "Stehendes Mädchen" umgetauft. Die Bronze war erstmals in Danzig und wenig später in Wien zu sehen, jeweils unter dem neuen Titel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie, um Verwechslungen auszuschließen, von Klimsch erneut umgetauft in "Anmut". Die stehende Mädchenfigur in einer Pose voller Schönheit und Gelassenheit strahlt eine grazile Eleganz aus. Bedeutendes Vorbild und Freund Klimschs war Auguste Rodin, dessen Lebensnähe er eine nüchterne Statik entgegensetzte. So erzielte er charakteristische Ausgewogenheit, die sein Werk kennzeichnet. Mit den befreundeten Künstlern Walter Leistikow und Max Liebermann gründete Fritz Klimsch die Berliner Secession. 1912 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Prachtvoller, sorgfältiger Guss mit gleichmäßiger Patina.

Provenienz: Sammlung Werner und Irmgard Küpper, Berlin
Privatsammlung Düsseldorf

Schätzpreis
€ 15.000   (US$ 17.700)


Nachverkaufspreis
€ 12.000   (US$ 14.160)

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Köpcke, Arthur
Presence du Marteau

Los 8208

"Presence du Marteau"
Schwarze Kreide, Pinsel in Schwarz und Bleistift über Offsetdruck auf Velin, collagiert auf schwarzem Untersatzpapier. 1962.
59 x 59 cm.
Oben rechts und unten links jeweils zweifach mit Bleistift und Kugelschreiber signiert "AKöpcke" und datiert sowie gewidmet, mittig Köpckes Galerieaufkleber.

Der Fluxuskünstler "Addi" Köpcke wanderte 1957 nach Dänemark aus und gründete dort seine eigene Galerie Köpcke. Typisch für seine Bilderrätsel ist die Verbindung von Bild und Schrift. Unsere Collage vereint gezeichnete Frauenporträts mit einem gedruckten, zu Worträtseln umgestalteten Verhörprotokoll und stilisiertem Hammer, "Presence du Marteau". Köpcke wurde zu einer der führenden Figuren der internationalen Fluxus-Bewegung. Sein Schlüsselwerk ist ein Manuskript, entstanden zwischen 1963 und 1965, mit 128 "Reading-Work-Pieces", einem Konvolut von Zeichnungen, Schriften und Collagen, worin er seine Arbeitskonzepte zusammenfasste.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.770)

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Kokoschka, Oskar
Zwei Mädchen mit Taube

Los 8214

Zwei Mädchen mit Taube
Kreidelithographie in Grau auf Velin. 1956.
59,5 x 46,5 cm (70,6 x 53,6 cm).
Signiert "OKokoschka" und bezeichnet "E.(preuve d')A.(rtiste) XI.".
Wingler/Welz 208.

Künstlerexemplar in Grau, entstanden neben der vierfarbig gedruckten Auflage von 70 numerierten Exemplaren, verlegt von Beyeler, Basel. Prachtvoller Druck mit dem wohl vollen Rand.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 590)

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Kokoschka, Oskar
Zwei Mädchen mit Taube

Los 8215

Zwei Mädchen mit Taube
Farbige Kreidelithographie auf Velin. 1956.
60 x 47 cm (70 x 54 cm).
Signiert "OKokoschka". Auflage 70 num. Ex.
Wingler/Welz 208.

Verlegt von Beyeler, Basel. Prachtvoller Druck mit dem wohl vollen Rand.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 590)

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Laserstein, Lotte
Kolumbus-Säule in Barcelona

Los 8228

Kolumbus-Säule in Barcelona
Pastellkreiden auf Velin. 1967.
21 x 29,5 cm.
Unten links mit Faserstift in Braun signiert "Lotte Laserstein".

Lotte Laserstein absolvierte 1927 als eine der ersten Frauen ein Studium an der Berliner Kunstakademie. Sie war in Berlin als Portraitmalerin tätig. Die Nationalsozialisten erteilten jedoch der Dreivierteljüdin Mal- und Ausstellungsverbot, und so ging die junge talentierte Künstlerin 1937 ins Exil nach Schweden, wo sie bis zu ihrem Lebensende tätig war. In jüngerer Zeit finden ihre Werke auch zunehmend in ihrer deutschen Heimat späte Anerkennung. So wurde 2010 Lasersteins Gemälde "Abend über Potsdam", entstanden 1930, von der Nationalgalerie Berlin angekauft. Wir danken Dr. Anna-Carola Krausse für wertvolle Hinweise.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.596)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.360)

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Lehmbruck, Wilhelm
Macbeth V

Los 8229

Macbeth V
Radierung auf Bütten. 1918.
39 x 29,5 cm (48 x 37,2 cm).
Petermann 182 II.

Erschienen 1920/21 als Jahresgabe des Vereins der Freunde der Marées-Gesellschaft. Ausgezeichneter, gratiger Druck der letzten Fassung dieses Themas in vollendetem Zustand, mit dem vollem Rand.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 944)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 708)

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Lemmen, Georges
Femme à la lecture

Los 8231

Femme à la lecture
Kohle auf braunem Velin. 1901.
31,8 x 24,5 cm.
Unten rechts mit dem Signaturstempel, unten links datiert.

Unten rechts mit dem Sammlerstempel "Collection THEVENIN-LEMMEN" (nicht bei Lugt). Der Maler, Radierer und Kunstgewerbler Georges Lemmen wurde entscheidend vom Pointillismus des Georges Seurat beeinflusst und galt in Belgien als einer der bedeutendsten Vertreter der neoimpressionistischen Stilrichtung. 1888 wurde er gemeinsam mit Henry van de Velde und Auguste Rodin als Mitglied der fortschrittlichen Brüsseler Künstlergemeinschaft "Les Vingt" aufgenommen. Zwischen 1889-92 beteiligte Lemmen sich an den Ausstellungen des Pariser "Salon des Indépendants", später gehörte er in Brüssel der Gruppe "Libre Esthétique" an. Lemmen war ein vielseitiger Künstler, er malte und zeichnete Porträts, intime, koloristisch feinsinnige Interieurs, Landschaften und Stilleben und schuf zudem ein kleines druckgraphisches Oeuvre. Das Motiv der lesenden Frau kommt wiederholt in seinen Arbeiten vor. Die vorliegende Zeichnung zeigt die Dargestellte in einer lässigen, auf einen Tisch gestützten Position, scheinbar völlig vertieft in die Literatur. Während der Künstler vor allem in den Teilen der Kleidung und des Hintergrundes mit kräftigeren, schnellen Strichen des Kohlestifts arbeitet, modelliert er die Partie des Gesichts mit zarten, subtilen Strichen, die von seiner künstlerischen Sensibilität zeugen.

Provenienz: Sammlung Thevenin-Lemmen

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.770)

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