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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8300 - 8579)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Albert-Lasard, Lou
Portrait von Madame Fankhauser vor einer Landsc...

Los 8305

Portrait von Madame Fankhauser vor einer Landschaft
Öl auf Leinwand.
81 x 64,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "LAL", verso mit dem Nachlaßstempel "Lou Albert-Lasard".

Albert-Lasard hatte sich als Porträtistin im Laufe ihrer Karriere einen Namen gemacht, berühmte Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke, Albert Einstein und Marc Chagall saßen ihr Modell. Vorliegendes einfühlsames Bildnis von Madame Fankhauser zeigt eine sensible junge Frau mit ernstem Blick und eleganter Gebärde. Nach mündlichen Informationen von Ingo Albert-Lasard war sie wohl mit dem Maler Fankhauser verheiratet und die Schneiderin von Lou Albert-Lasard. "Lou Albert-Lasard, eine der Freundinnen von Rainer Maria Rilke, hatte damals viel Erfolg in Paris. Man sah sie oft im "Café du Dôme" mit ihrer Tochter, der schönen Ingo. Man konnte sie nicht übersehen, denn sie war eine der extravagantesten Erscheinungen, die ich je in meinem Leben gesehen habe. In rote Fuchspelze gehüllt, trug sie auf ihren brandroten Haaren die ausgefallensten Hüte, etwas aus Moos oder ganz aus Hahnenfedern", so erinnerte sich der Pariser Modephotograph Willy Maywald an das Outfit der Künstlerin (zit. nach dasverborgenemuseum.de/ausstellungen/ausstellung/lou-albert-lasard, 17.04.19).

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.016)


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Albert-Lasard, Lou
Vögel im Berliner Zoo

Los 8306

Vögel im Berliner Zoo
Öl auf Hartfaserplatte.
52 x 65,5 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel "Lou Albert-Lasard".

Nach Stationen in München, Zürich, Ascona verbrachte Lou Albert-Lasard beinahe ein Jahrzehnt in Berlin. Sie malte überall wo sie lebte mit Vorliebe Bars, Cafés, Parks und den jeweiligen Zoo. In bunten Farben gibt sie in unserem Gemälde ein Vogelpaar im Vordergrund wieder, ein weiterer sitzt auf einem Ast im Hintergrund. Es handelt sich um eine exotische Vogelart, vermutlich Pelikane, für die sich die lebensfrohe und extravagante Künstlerin interessierte. Obwohl sie fest zur Künstlerszene in Berlin gehörte, kehrte sie 1928 aufgrund des aufkommenden Nationalsozialismus wieder zu ihrer künstlerischen Wirkungsstätte Paris zurück.


Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 800   (US$ 903)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 677)


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Banier, François-Marie
Saint-Pétersbourg, Novembre 1991

Los 8308

Saint-Pétersbourg, Novembre 1991
Acryl über schwarz-weißer Fotografie, ganzflächig auf Aluminiumplatte kaschiert. 1999.
81 x 123 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Rosa signiert "Banier" und datiert.

François-Marie Banier ist Fotograf, Schriftsteller sowie Schauspieler. Er fotografiert seit den 1970er Jahren bekannte Persönlichkeiten und die Menschen auf der Straße. Seine Fotografien wurden erstmals 1991 im Centre Pompidou ausgestellt und seither an vielen Orten Europas, Asiens und Lateinamerikas. 1969 veröffentlichte er "Les Résidences secondaires", einen kurzen Roman über eine Männerfreundschaft. Das Werk wurde sehr gelobt und machte ihn in der französischen Literatur- sowie Prominentenszene bekannt, die sich gerne von ihm fotografieren ließ. Dazu trug bei, dass er bereits seit 1964 die Freundschaft von Salvador Dalí genoss, ab 1967 Mediensprecher des Modeschöpfers Pierre Cardin war und der Schriftsteller Louis Aragon von ihm schwärmte. Seine Ausstellungen sind in zahlreichen Publikationen dokumentiert.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.649)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.520)


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Bing, Xu
Lost Letters

Los 8320

"Lost Letters"
Lithographie auf Velin. 1997.
15,5 x 58 cm (60,5 x 85,5 cm).
Signiert "Xu Bing" (auch Chinesisch), datiert und betitelt. Auflage 90 num. Ex.

Xu Bings künstlerische Wurzeln liegen eigentlich in der Kalligraphie und der Buchbindekunst, und das Nachdenken über Sprache und Schrift ist seit Beginn seiner Karriere in China Mitte der 1980er Jahre ein zentraler Bestandteil seiner Kunst. Prachtvoller, klarer Druck mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.389)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.824)


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Braque, Georges
Bouquet vert (Grüner Strauß)

Los 8324

Bouquet vert (Grüner Strauß)
Farbradierung auf feinem Spezial-Japan.
18,5 x 11,6 cm (41 x 31,8 cm).
Signiert "G Braque". Auflage 20 num. Ex.
Vallier 70.

Verlegt von Maeght, Paris, gedruckt bei Signovert, Paris, erschienen in einer Gesamtauflage von 30 Exemplaren. Prachtvoller, herrlich gratiger Abzug, das Stilleben reliefartig druckend, mit fein zeichnender Plattenkante und mit dem vollen Rand, an zwei Seiten mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.485)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.260)


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Corinth, Lovis
Studienblatt mit Südseefiguren

Los 8327

Studienblatt mit Südseefiguren
Kreide in Schwarz auf Velin. 1924.
27,5 x 40 cm.
Oben links in der Darstellung mit Kreide in Schwarz signiert "Corinth" und datiert, unten rechts mit Bleistift nochmals signiert "Lovis Corinth".

Mit sicherer Hand zeichnet Corinth die unterschiedlichen Südseefiguren, davon zwei stehend, als ganze Figuren, und fünf weitere als Kopfstudien, locker über das Skizzenblatt verteilt. Die charakteristischen, vehement schräg von links unten nach rechts oben verlaufenden Schraffuren schattieren die Körper und lassen zusammen mit tiefdunklen Partien die Rundungen überzeugend plastisch erscheinen. In demselben Jahr, 1924, entsteht Corinths Lithographie "Neger, Cigarre rauchend vor Flusslandschaft" (Müller 846), sonst finden sich kaum außereuropäisch-exotische Motive in seinem Schaffen.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


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Corinth, Lovis
Studienblatt mit Kindern

Los 8329

Studienblatt mit Kindern
Bleistift auf Velin.
22,8 x 17,4 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel "Atelier Lovis Corinth", dort von Thomas Corinth signiert.

Weiche, lockere Linien umreißen die Figuren in ganz unterschiedlicher Haltung, verso befindet sich eine weitere Skizze, die die sitzende Figurenstudie recto wieder aufnimmt, sowie Notizen von Lovis Corinth. Der Entstehungskontext des ansprechenden Skizzenblattes ist nicht bekannt. Verso von fremder Hand bezeichnet "Corinth No. 3544".

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 903)


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Felixmüller, Conrad
Küste vor Møvik in Norwegen bei Abendsonne, Häu...

Los 8351

Küste vor Møvik in Norwegen bei Abendsonne, Häuser und Wolken
Öl auf Leinwand. 1938.
45 x 60 cm.
Unten mittig mit Pinsel in Weiß signiert "C Felixmüller", datiert und mit der Ortsangabe "Møvik".
Wienand 766.

Seit 1934 arbeitete Felixmüller öfter auf Reisen, so entstanden beispielsweise Werke in Mecklenburg und Prag, später auch in England. Von Ende März bis Anfang Juli 1938 war Felixmüller mit seiner Frau auf einer Vortragsreise in Norwegen unterwegs. Vor der "Norsk-Tysk-Forening"-Gesellschaft referierte er über das Thema "Über die Malerei und das Bildnis". Von Felixmüllers fünfmonatiger Reise, die ihn zu den Stationen Kristiansand, Stavanger, Bergen und Oslo führte, hat sich eine Reihe von Arbeiten mit Porträts und Landschaften erhalten. Vorliegende in den Farben extrem frische, luftig dargestellte Sommerlandschaft entstand an der Küste von Møvik, in der Umgebung von Kristiansand. Insgesamt haben sich laut Werkverzeichnis sechs Kompositionen in Öl mit der Küste von Møvik und der benachbarten Insel Flekkeroy überliefert. Die von Fjorden und Schären geprägte Landschaft muss Felixmüller sehr beeindruckt haben.
Verso auf dem Keilrahmen eigenhändig beschriftet "Conrad Felixmüller / Berlin = Charlottenburg / Søpland Küste - Norwegen/ Flekkeroy = indre (Møvik)". Mit Werkverzeichnisnummer "766" verso auf der Leinwand.

Provenienz: Privatsammlung Norddeutschland

Ausstellung: Conrad Felixmüller, Galerie Dr. Meyer, Garmisch-Partenkirchen 1981, Kat.-Nr. 6
Conrad Felixmüller - Gemälde-Aquarelle-Zeichnungen, Galerie Brockstedt, Hamburg 1984, Kat.-Nr. 28 (mit Farbtafel, o. S.)

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.559)


Nachverkaufspreis
€ 10.000   (US$ 11.299)


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Foth, Detlev
Traum

Los 8356

Traum
Öl auf Leinwand. 1986.
130 x 181 cm.
Oben rechts mit Pinsel in Braun signiert "Foth" und datiert.

Collagenartig gruppiert Foth die Traumbilder des schlafenden Mannes in Ausschnitten über ihm. Expressiv und lebendig ist der Duktus, die Palette in harmonischen, kontrastreichen und fein differenzierten Rot- und Grünnuancen. "In seinen Gemälden steht Detlev Foth zwischen abstraktem und figurativem Expressionismus. Mit pastosem, gestischem Pinselstrich verortet er seine Landschaftsgemälde und Architekturbilder in diesem Grenzbereich. Zwar bleiben die Malereien bis auf Ausnahmen gegenständlich, doch werden die Motive in verschiedenem Abstraktionsgrad erfasst und spielen so spannungsvoll mit dem Erkennen und Erahnen des Betrachters." (detlevfoth.de, 13.2.2019).

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.711)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Gaul, August
Bärenpetschaft (Bär auf einem Baumstamm)

Los 8357

Bärenpetschaft (Bär auf einem Baumstamm)
Bronze mit goldbrauner Patina, in grauschwarzem Marmorsockel ruhend. 1899.
10,4 x 6,4 x 3,5 cm.
Seitlich links signiert "Gaul".
Gabler 54-2.

Die Haltung des kleinen Bären auf seinem Baumstamm erinnert an die eines Zirkusbären auf einem Ball. Sein runder Rücken entspricht einem Handschmeichler, während er seine Nase spitz nach vorne streckt und sich gleichzeitig mit seinen Pfoten auf der Spitze des Baumstammes abstützt. Später schuf Gaul 1914 und 1915 weitere Versionen von Bärenpetschaften: stehend, auf den Hinterläufen stehend, eilig laufend oder trabend (vgl. Gabler 211-220); Nachlassgüsse sollten jedoch nicht hergestellt werden. Gabler kann einen Ankauf von 18 Bärenpetschaften durch die Galerie Cassirer nachweisen; eine deutliche Abgrenzung zwischen der Ausführung in Bronze und derjenigen in Silber (Gabler 54-1 bzw. 214) ist dabei nicht möglich. Bei unserem Exemplar handelt es sich um das bei Gabler verzeichnete mit den Initialen "LR". Ausgezeichneter Guss mit schön schimmernder Patina.

Provenienz: Auktion Ketterer München, Mai 1984, Nr. 621

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.954)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.389)



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