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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 115, Sa., 6. Juni, 14:30 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8200 - 8504)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8200 - 8504) » Kapitelwahl

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Ackermann, Max
Abstrakte Komposition

Los 8200

[*] Abstrakte Komposition
Pastell auf Velin. 1954.
14,6 x 10,7 cm.
Unten mittig mit Bleistift signiert "Ackermann" und datiert.

Typisch für Max Ackermanns Werk ist die vertikal ausgerichtete Komposition, die er in Analogie zur Musik gesehen hat. Er vertrat die Meinung, dass nur die abstrakte Kunst, wie die Musik, das Wesen der sichtbaren Natur erfassen könne. In seiner Bildersprache benutzte er die geometrischen Formen der Musikinstrumente, um sie zu surrealistischen Kompositionen zu verbinden.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


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Arntz, Gerd
Spiegel

Los 8201

"Spiegel"
Holzschnitt auf Japanbütten. 1925.
35,5 x 23,5 cm (42,5 x 30,5 cm).
Signiert "Arntz", datiert, betitelt und bezeichnet "10 dr".

Im Jahr 1919 entschied sich Gerd Arntz dagegen, in die Fußstapfen seines Vaters, der Eisenfabrikant war, zu treten. Seine links gerichtete politische Überzeugung war der Grund. Arntz ließ sich als Zeichenlehrer an der Düsseldorfer Kunstschule von Lothar von Kunowski ausbilden. Im Jahr 1925, als auch unsere Graphik entstand, konnte er seinen ersten Erfolg mit einer großen Einzelausstellung in Köln verbuchen. Ein Jahr später nahm er an der Gruppenausstellung der Progressiven teil. In diesen avantgardistischen Strömungen der 1920er Jahre sind seine strengen Kompositionen, die eine auf das Wesentliche reduzierte, zeichenhafte Formensprache vertreten, anzusiedeln. Zeitgenössische Drucke auf Japanbütten sind extrem selten. Ausgezeichneter Druck breitem Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


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Arp, Hans
Mondsand

Los 8202

Mondsand
1 Bl. Druckvermerk, 28 Bl. Gedichte und 7 Radierungen auf BFK Rives-Velin. In illustriertem, weißem Orig.-Seidenband im Orig.-Pappschuber. 1959.
27,5 x 21 cm.
Im Impressum signiert "Arp". Auflage 300 num. Ex.
Arntz Bulletin 396.

Ein Engel fragt:
"Kann ich einmal
einen kleinen Augenblick
ein Menschenleben lang
vom himmlischen Saus und Braus
Urlaub nehmen?
Ich möchte gerne
als armer Mensch
den Mond andichten."

Dadaistischer Gedichtzyklus Arps, gestaltet mit überzeugendem Zusammenklang von Lyrik und linearen Kompositionen; das komplette Mappenwerk mit sieben Radierungen. Erschienen bei Günther Neske, Pfullingen 1959, in einer Gesamtauflage von 333 Exemplaren. Prachtvolle Drucke von den unverstählten Platten.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.640)


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Ascher, Fritz
Zwei Bäume in weiter Landschaft

Los 8203

Zwei Bäume in weiter Landschaft
Pinsel und Feder in Schwarz auf festem Velinkarton. 1952.
64,8 x 49,5 cm.
Unten links mit Graphitstift signiert "FAscher" und datiert.

Fritz Aschers künstlerisches Talent zeichnete sich bereits früh ab. Nach einem Studium an der Kunstakademie in Königsberg kehrte er 1913 nach Berlin zurück. Unter dem Einfluss von Christian Rohlfs, Jakob Steinhardt, Emil Nolde und Ludwig Meidner gelang es ihm mit Erfolg, seinen eigenen expressionistischen Stil zu entwickeln. Mit Hitlers Machtergreifung änderte sich Aschers Leben grundlegend. Er konnte als „entarteter Künstler“ nicht mehr weiter arbeiten. Eine Gefangenschaft im KZ Sachsenhausen und Polizeigefängnis Potsdam überlebte er und versteckte sich bis zur Befreiung Berlins in einer Villa in BerlinGrunewald. Er lebte zurückgezogen von der Gesellschaft und schuf ein umfangreiches graphisches sowie malerisches Spätwerk, in dem die Landschaft eine zentrale Rolle spielte. Angeregt vom nahegelegenen Grunewald, zeichnete er Bäume, die als Zweier- oder Dreiergruppen zusammenstehen, stark verwurzelt sind und dem Wetter trotzen. Sie können als Aschers Feier des Überlebens und Fortbestehens angesehen werden.
Beigegeben: Ein Malkarton mit Farbstudien des Künstlers.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


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Ascher, Fritz
Prophetenkopf

Los 8204

Prophetenkopf
Gouache auf Velin. 1953.
45 x 31 cm.
Unten rechts mit Graphitstift signiert "Ascher" und datiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg besann sich der zurückgezogen lebende Künstler Fritz Ascher, der unter extrem schwierigen Bedingungen überlebt hatte, auf religiöse Themen zurück. In den 1920er Jahren hatte er sich in einem regen Kreis von Künstlern und Schriftstellern bewegt, die von einer emphatisch-expressiven Religiosität geprägt waren. Zu Beginn der 1950er Jahre hatte Ascher eine produktive und intensive Schaffensphase, in die auch die Entstehung unserer Gouache mit der kraftvollen Darstellung eines Prophetenkopfes fällt.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


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Ascher, Fritz
Bäume im Abendlicht

Los 8205

Bäume im Abendlicht
Öl auf Leinwand. 1959.
70 x 66 cm.
Unten mittig mit Pinsel in Schwarz signiert "Ascher" und datiert.

Ein weiches Leuchten geht von dem Bild aus. Die expressiv-lockere, weich tupfende Pinselführung ist charakteristisch für Aschers Malerei, ebenso wie die Kontraste zwischen leuchtenden Rot- und Grünvaleurs einerseits und tiefdunklen Bodenpartien andererseits. Daraus entsteht eine bedeutungsaufgeladene, geheimnisvolle Stimmung, die sich vielfach in Aschers Gemälden findet. Bereits im Alter von 16 Jahren begann der junge Ascher bei Max Liebermann zu studieren, der seinen talentierten Schüler später an die Kunstakademie in Königsberg empfahl. Als er etwa 1913 wieder nach Berlin zurückkehrte, entwickelte er im Austausch mit Christian Rohlfs und Ludwig Meidner seinen eigenen expressionistischen Stil. In seiner Malerei wandte Ascher sich nach dem Zweiten Weltkrieg inhaltlich ab von der Darstellung des Menschen hin zur Landschaft, wobei er sich den expressionistischen Ansatz bewahrte, das Wesen eigener Emotionen in seinen Gemälden zu vergegenständlichen.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Balkenhol, Stephan
Stehender Mann

Los 8206

Stehender Mann
Antimon-Hartbleiguss auf rechteckiger Metallplinthe. 2005.
32,8 x 18 x 8 cm.
Auf der Unterseite der Plinthe signiert "St. Balkenhol", datiert und graviert "Griffelkunst".
Griffelkunst 2006, E 420.

Herausgegeben von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg, und hergestellt im Atelier für Kunstformung Ulrich Wolff, Karlsruhe. "Die Skulptur eines jungen Mannes, die Stephan Balkenhol im Zuge der Auslobung des Fünften Graphikpreises als Edition für die Griffelkunst entwickelt hat, verbindet verschiedene wiederkehrende Elemente seiner Arbeit. Neben der männlichen Figur mit Anzughose und Hemd ist das Spiel mit den Proportionen eine Konstante im Werk von Stephan Balkenhol. Einen spannenden Kontrast bilden dabei die Durchschnittlichkeit und Anonymität seiner Männerfiguren und die Bedeutung, die ihnen durch ihre Größe und Positionierung im Raum zuwächst." (Griffelkunst.de, 27.1.2020). Prachtvoller Guss.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


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Balle, Mogens
Figuren

Los 8207

Figuren
Öl auf Leinwand.
38 x 46 cm.
Unten links mit Pinsel in Lachsrosa monogrammiert "MB".

Imaginäre Wesen bevölkern die expressive Szenerie in lebhaftem Kolorit und spontaner Malweise. Stellenweise modelliert Balle die dunkelvioletten Konturlinien mit reliefhaft-plastischem Farbauftrag. Der dänische, abstrakt-surrealistische Maler Balle wechselte nach ersten naturalistischen Werken nach 1945 zur abstrakten Malerei. Er gehörte 1948-51 zur Künstlergruppe CoBrA, von deren Protagonisten wie Asger Jorn oder Karel Appel er sich inspiriert zeigt, ebenso von Ejler Bille, Egill Jacobsen und Carl-Henning Pedersen. Mit dem belgischen Dichter Christian Dotremont führte er mehrere gemeinsame Werke auf und schuf mit ihm gemeinsam mehrere Logogramme oder peinture-mots. Humorvolle, lebendige Komposition mit Fantasiewesen, die in seinem Œuvre wiederkehrende Motive sind.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


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Baumeister, Willi
Lutins Au Printemps

Los 8208

Lutins Au Printemps
Farblithographie auf Velin. 1953.
50,5 x 37,6 cm (57,4 x 38,3 cm).
Signiert "Baumeister". Auflage 240 num. Ex.
Spielmann/Baumeister 132, Spielmann 175.

"Kobolde im Frühling". Die Auflage wurde gedruckt bei Désjobert, Paris, für die "Série spéciale" der "Guilde Internationale de la Gravure". Prachtvoller und kräftiger Druck in bemerkenswerter Farbfrische, mit vollem Rand, oben und unten mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


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Baumeister, Willi
Schach

Los 8209

Schach
Farbserigraphie in Schwarz, Weiß und Ocker auf Velin. 1955.
48 x 36 cm (65 x 50 cm).
Auflage 90 Ex.
Spielmann/Baumeister (2005) 220.

Nach einem Bildmotiv von 1926; Baumeisters erste Schachspiel-Bilder entstanden 1924, in dem Jahr, als er in Paris Le Corbusier und Léger kennenlernte. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit feinem Oberflächenrelief durch die pastose Konsistenz der Farbe, mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)



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