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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Léger, Fernand
Paysage

Los 8440

Paysage
Farblithographie auf Arches-Velin. 1948.
43 x 36 cm (56,4 x 44,2 cm).
Signiert "FLeger". Auflage 75 num. Ex.
Saphire 23.

Ausgezeichneter Druck mit Rand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


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Lemcke, Dietmar
Landschaft mit Brücke (Schwarzenbach)

Los 8441

"Landschaft mit Brücke" (Schwarzenbach)
Öl auf Leinwand. 1953.
80 x 100 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Lemcke" und datiert, verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert sowie auf Klebeetikett signiert, datiert und betitelt.

Die klar konturierten Elemente von Architektur und üppiger Vegetation ergänzen sich in ihrem kraftvollen Kolorit zu einer ausgewogenen Komposition von intensiver Vitalität. Dietmar Lemcke studiert 1948-54 an der Berliner Hochschule für Bildende Künste, u. a. bei Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer und Ernst Schumacher. Im Anschluss reist er mit einem einjährigen Stipendium nach Paris an die Académie de Montmartre, geleitet von Fernand Léger. Hier beschäftigt Lemcke sich mit den Werken Pablo Picassos, Georges Braques und vor allem Henri Matisses. Als weitere prägende Einflüsse nennt der Künstler Max Beckmanns Amsterdamer Exiljahre und Emil Noldes Spätwerk. 1964 übernimmt Lemcke eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


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Lemcke, Dietmar
Garten im Spätsommer (Berlin)

Los 8442

"Garten im Spätsommer" (Berlin)
Öl auf Leinwand. 1960/61.
100 x 131 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Rot signiert "Lemcke" und datiert, verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert, datiert, betitelt und bezeichnet "für Ausstellung der Neuen Darmstädter Sezession" sowie auf Klebeetikett erneut signiert, datiert und betitelt.

Üppiges Grün mit ersten gelblichbraunen herbstlichen Akkorden unter strahlend blauem Himmel: Ein spätsommerliches Leuchten erfüllt das Bild, die Wärme des Tages scheint beinahe spürbar. Mit impressionistisch aufgelockertem Duktus tupft Lemcke die Farben auf die Leinwand, die weichen Formen der Büsche und Bäume bauschen sich zu üppiger Körperlichkeit.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


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Lemmen, Georges
Femme à la lecture

Los 8443

Femme à la lecture
Kohle auf braunem Velin. 1901.
31,8 x 24,5 cm.
Unten rechts mit dem Signaturstempel, unten links datiert.

Der Maler, Radierer und Kunstgewerbler Georges Lemmen wurde entscheidend vom Pointillismus des Georges Seurat beeinflusst und galt in Belgien als einer der bedeutendsten Vertreter der neoimpressionistischen Stilrichtung. 1888 wurde er gemeinsam mit Henry van de Velde und Auguste Rodin als Mitglied der fortschrittlichen Brüsseler Künstlergemeinschaft "Les Vingt" aufgenommen. Zwischen 1889-92 beteiligte Lemmen sich an den Ausstellungen des Pariser "Salon des Indépendants", später gehörte er in Brüssel der Gruppe "Libre Esthétique" an. Lemmen war ein vielseitiger Künstler, er malte und zeichnete Porträts, intime, koloristisch feinsinnige Interieurs, Landschaften und Stilleben und schuf zudem ein kleines druckgraphisches Œuvre. Das Motiv der lesenden Frau kommt wiederholt in seinen Arbeiten vor. Die vorliegende Zeichnung zeigt die Dargestellte in einer lässigen, auf einen Tisch gestützten Position, scheinbar völlig vertieft in die Literatur. Während der Künstler vor allem in den Teilen der Kleidung und des Hintergrundes mit kräftigeren, schnellen Strichen des Kohlestifts arbeitet, modelliert er die Partie des Gesichts mit zarten, subtilen Strichen, die von seiner künstlerischen Sensibilität zeugen.

Provenienz: Sammlung Thevenin-Lemmen, unten rechts mit deren Sammlerstempel (nicht bei Lugt)

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


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Libert, Betzy Marie Petrea
Küchenstilleben mit Krügen und Schale

Los 8444

Küchenstilleben mit Krügen und Schale
Öl auf Leinwand. 1881.
24 x 31,5 cm.
Unten rechts monogrammiert "B L" (in die feuchte Farbe geritzt) und datiert.

Die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts erfuhr eine Renaissance in Dänemark im ausgehenden 19. Jahrhundert. Man schätzte das idyllische Moment, die präzise Herausarbeitung von Stofflichkeit und Licht. Betzy Libert, die Schülerin ihres Vaters Emil Libert, eines bedeutenden Malers in Dänemark, fertigte vorliegendes Stilleben sicherlich nach holländischen Vorbildern. Es entstand zudem ein Jahr nach ihrem Parisaufenthalt, wo sie Zeichenunterricht bei Gustave Courtois und Raphaël Collin erhielt.

Errata: Die Arbeit ist auf 1881 statt auf 1888 datiert.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


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Liebermann, Max
Kompositionsstudie zu der Flachsscheuer in Laren

Los 8445

Kompositionsstudie zu der Flachsscheuer in Laren
Kreide, auf dünnem graubeigen Velin. 1885.
32,8 x 53,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "M. Liebermann" und datiert.

Bei unserer Zeichnung handelt es sich um eine Kompositionsstudie für eines von Liebermanns Hauptwerken der 1880er und frühen 1890er Jahre, die „Flachsscheuer in Laren“ (Alte Nationalgalerie Berlin, Inv.-Nr. A I 431).
In der ersten Phase seines Schaffens widmete sich Liebermann mit Leidenschaft der Darstellung von Arbeitsvorgängen. Die raue, einfache und doch außergewöhnliche Schönheit der alltäglichen, sich selbst genügenden Existenz interessierte ihn. In der monumentalen Arbeit in Öl zeigt Liebermann in einer hellen und großen Scheune die Arbeiterinnen bei der Ausübung des Flachsspinnens. An der Fensterseite befinden sich Kinder, die mit Schwungrädern den Flachsfaden auf die Spindel wickeln. Sie sind dem Betrachter mit dem Rücken zugewandt. Die Mädchen und Frauen stehen dagegen im Raum verteilt, tragen ein Flachsbündel unter dem Arm und formen mit den Händen den Faden. In unserer Kompositionsskizze geht es um die Verteilung der stehenden Figuren im Raum, durch welche Liebermann einen gleichmäßigen und starken Rhythmus, den Arbeitstakt, visualisiert. Dass vorliegende Skizze bereits zwei Jahre vor der Vollendung des Gemäldes im Jahr 1887 entstand und einige Abänderungen in den einzelnen Figuren im Vergleich zur Ausführung zu beobachten sind, veranschaulicht, mit welcher Präzision sich Liebermann mit dem Sujet auseinandersetzte. Zahlreiche Öl- und weitere Bleistiftskizzen fertigte er für das für ihn so wichtige Werk an, das letztendlich der junge Künstler der Nationalgalerie aus Prestigegründen schenkte. Es ist Liebermanns erstes Werk, das im Museum zu bewundern war.
Verso eine weitere Bleistiftskizze eines Weges, gesäumt von Bauernhäusern, vermutlich eine Landschaftsimpression aus Laren.
Wir danken Frau Dr. Margreet Nouwen für die Bestätigung der Authentizität des Werkes vor dem Original.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


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Liebermann, Max
Aus dem Judenviertel in Amsterdam: Karrenhandel

Los 8446

Aus dem Judenviertel in Amsterdam: Karrenhandel
Kaltnadel auf Van Gelder Zonen-Bütten. 1908.
14,8 x 19,5 cm (22 x 40 cm).
Signiert "MLiebermann". Auflage 20 num. Ex.
Schiefler 73.

Schiefler war die Auflage von 20 Exemplaren nicht bekannt. Prachtvoller und kräftiger Druck mit sehr schön nuanciertem Plattenton und Rand, unten und rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Luce, Maximilien
Femme se faisant les ongles (Eine junge Frau be...

Los 8447

Femme se faisant les ongles (Eine junge Frau bei der Maniküre)
Radierung, Kaltnadel und Aquatinta auf Bütten. Um 1890-95.
20,9 x 14,7 cm (21,6 x 15,6 cm).
Signiert "Luce".

Der spätimpressionistische Maler Maximilien Luce schuf in den 1890er Jahren ein kleines, jedoch bemerkenswertes druckgraphisches Œuvre, zu dem aber bis heute kein kritisches Verzeichnis vorliegt. Luce wurde zuerst als Graphiker ausgebildet und studierte ab 1876 Malerei im Atelier von Eugène Froment und an der Pariser "Académie Suisse". Mit Studiengenossen gründete er die Künstlergruppe "Groupe de Lagny", 1889 und 1892 stellte er bei dem fortschrittlichen Künstlerverein "Les Vingt" in Brüssel aus. Luce gehörte zur künstlerischen Avantgarde seiner Zeit, und durch seine Annäherung an die pointillistisch-divisionistische Malweise Seurats wurde er zu einem führenden Vertreter des Neoimpressionismus. Die vorliegende delikate Radierung trägt alle charakteristischen Merkmale dieser Stilrichtung. Die kühne Vereinfachung der Form und die Reduktion auf das Wesentliche erinnern an vergleichbare Figurenstudien Georges Seurats. Prachtvoller, markanter und toniger Druck mit feinem Rändchen. Sehr selten. Beigegeben: Von demselben eine weitere, etwas abgewandelte Fassung dieses Sujets als Lithographie.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


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Linnenbrink, Markus
Geometrische Komposition

Los 8448

Geometrische Komposition
Öl auf Leinwand. 1988-89.
96 x 110 cm.
Verso mit Pinsel in Rot signiert "MARKUS LINNENBRINK" und datiert.

Das Werk des in Brooklyn lebenden Künstlers Markus Linnenbrink umfasst neben großformatigen Gemälden und Skulpturen auch ortsspezifische Wand-, Boden- und Decken­malereien, die die Grenzen der Malerei und deren Ausweitung in den Raum thematisieren. Markus Linnenbrink, 1985-88 Meisterschüler bei Raimund Girke an der Hochschule der Künste in Berlin, stellt die Farbe in den Mittelpunkt seines Werkes. Unser Gemälde ist ein frühes und eindrucksvolles Beispiel, wie Linnenbrink durch spezifische Anordnung und den alles überschreitenden Farbauf­trag die Grenze zwischen Zwei- und Dreidimensionalität aufzulösen scheint. Dieser Farbraum ruft Bewegungen und Veränderungen hervor, denen das irritierte Auge zum Teil schwer folgen kann. Die Farbe emanzipiert sich vom reinen Medium zum Protagonisten des abstrakten Bildsystems. Durch die spezifische Form der Farbverarbeitung, die sich durch die Substanz und Konsistenz der vom Künstler selbst gefertigten Farben ergibt, entwickelt die Farbe ein Eigenleben: Tropfen wie Schlieren erzählen vom Entstehungsprozess des Farbraums. Beigegeben: Eine Zeichnung von Markus Linnenbrink, "Ohne Titel", Öl auf Velin, 1989.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


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Lüpertz, Markus
Stehender männlicher Akt im Raum

Los 8449

Stehender männlicher Akt im Raum
Aquarell und Deckweiß auf Velin.
43 x 61 cm.
Unten rechts mit Bleistift mit dem Künstlersignet "ML" im Kreis.

Im abstrahierten Raum mit Fleckenstrukturen an Wand und Boden steht angelehnt der männliche Akt, das linke Bein etwas angehoben. Gegenständlich-figürliche Elemente und zeichnerische Abstraktion verschränkt Lüpertz immer wieder, ganz im Sinne seiner Dithyramben: "Markus Lüpertz verbindet die beiden Gegensätze von Gegenständlichkeit und Abstraktion zu einer neuen Synthese, indem er abstrakte tektonische Gebilde im Bildraum schweben lässt. Er gibt ihnen den Namen 'Dithyramben', symbolisch bezogen auf Friedrich Nietzsches Dithyramben und abgeleitet von den Gesängen des Dionysos, in denen Gottheiten auftreten, die am Übergang zweier aufeinanderfolgender Lebensstufen stehen und deshalb 'janusköpfig' sind. Rückblickend sieht Lüpertz in der 'Dithyrambe' seinen individuellen Beitrag zur Abstraktion. 'Abstraktion nicht im Sinne des Abstrahierens, sondern als die Erfindung eines unsinnigen Gegenstandes (...). So verstand ich damals die Abstraktion: als das nicht Begreifbare'.“ (Markus Lüpertz. Metamorphosen der Weltgeschichte, Albertina Wien, Saaltext zur Ausstellung 2010).

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.191)



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