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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 112, Sa., 1. Dez., 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8370)

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Hauptbild Beschreibung Status
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Höckelmann, Antonius
Weiblicher Akt und Vogel

Los 8110

Weiblicher Akt und Vogel
Ölkreiden auf Velin. 1986.
70,2 x 50,2 cm.
Unten mit Ölkreide in Schwarz signiert "Antonius Höckelmann" und mittig rechts datiert.

Mit kreisbogenförmig geschwungenen Strichanordnungen erzielt der Künstler in seinen Darstellungen eine dreidimensionale Bildstruktur und steigert die Intensität der Darstellung durch kräftig leuchtende Farben. Wie Höckelmann aus parallel geschwungenen Linien die Formen der Figuren auf dem Papier modelliert, erinnert an die plastische Arbeit des gelernten Holzbildhauers. Höckelmanns Zeichnungen offenbaren eine ungehemmte Lust am Bewegungsdrang, der immer wieder den Bildrand zu sprengen droht. Surreale Einflüsse verleihen seinen Zeichnungen in der Motivik eine unverkennbare, phantasievolle Handschrift und einen ganz eigenen Reiz, im Duktus ist er ausgesprochen expressiv.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 797)


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Holmead
Dorf am See

Los 8111

Dorf am See
Öl auf Leinwand, auf Sperrholz kaschiert. 1968.
76 x 91,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Rot signiert "Holmead", unten rechts mit Pinsel in Blau monogrammiert "HP" und datiert. Verso nochmals signiert, datiert und typographisch bezeichnet "toile sur triplex. le tout hydrofugé".

Hell erstrahlt die Häuserfront und spiegelt sich schimmernd im Wasser. Die Klarheit der pastos aufgetragenen Blau-, Weiß- und Rosanuancen und die meist horizontale und schräg-vertikale Anordnung der breiten Pinsel- und Spachtelstriche verleihen dem Bild eine ganz eigentümliche kristalline Ausstrahlung und Dynamik. Farbe begreift Holmead ebenso als Materie wie als optisches Signal und trägt sie beinahe körperhaft pastos auf. Die Festigkeit und Kraft der Bildgegenstände bereichert er um ein zartes Pulsieren, das Bauwerke in seinen Bildern lebendig erscheinen lässt und die Existenzempfindung des Künstlers spiegelt. "Shorthand-painting" oder "stenographische Malerei" nannte Holmead diese Malweise, die er zunächst auf die Natur, bald aber vor allem auf die Stadtlandschaft und für Architekturdarstellungen anwandte.
"Es gibt weder biographische Vorgänge noch Äußerungen des Malers, die uns den Umstand erklären könnten, warum sich Holmeads nun deutlich steigerndes Schaffen in den beiden Jahren 1967 und 1968 mit erstaunlicher Ausschließlichkeit der 'Stadtlandschaft' zuwendet, ganzen Panoramen, wie einzelnen Häusergruppen oder Bauwerken. Aber auch bei dieser mit spürbarer Begeisterung aufgegriffenen Motivgruppe wiederholt sich das Gleiche wie bei der früheren Wiederaufnahme der reinen Landschaft. Es handelt sich hier um eine völlig neuartige Beziehung des Malers zu seinem 'Gegenstand', um die Entdeckung ganz anderer Qualitäten im Dargestellten, das nun seinen eigentlichen 'Objekt'-Charakter verliert. Man merkt den vielseitigen und überraschenden Blicken auf Bauwerke, Brücken, Hafenbecken, Häusergruppen, Stadtlandschaften aus der Vogelperspektive noch die Begeisterung an, mit der sich Holmead nach diesem Themenwechsel in einen Schaffensrausch hebt; es wird ihm klar, daß er jetzt, wie durch einen Akt der Befreiung von konventionellen Fesseln, auf einem Gebiet die gleiche 'traumhafte Entrückung' des dargestellten Gegenstandes erreichen konnte, die man einst Albert Pinkham Ryders Naturbildern zugesprochen hatte. Und gerade bei diesen neuen Motiven dringt er zu vorher kaum gewagten Abstraktionen und kühnen, mit schnellem Spachtel vollzogenen Zusammenfassungen vor." (Rainer Zimmermann, in: Holmead, Leben und Werk des Malers, Stuttgart 1987, S. 130 u.133).

Provenienz: Privatsammlung Brüssel

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 2.800 (US$ 3.191)


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Holmead
Fille Blonde

Los 8112

Fille Blonde
Öl auf Leinwand, auf Sperrholz kaschiert. 1970.
62 x 51 cm.
Unten links mit Pinsel in Rot signiert "Holmead", unten rechts mit Pinsel in Blau datiert, verso mit Pinsel in Schwarz signiert, datiert und bezeichnet "HPinx 70 toile sur triplex hydrofugé" sowie mit der Werknummer "70/2".

Aus seinen weit auseinanderstehenden Augen schaut das Mädchen direkt zum Betrachter. Das strähnige blonde Haar fällt gerade hinab. Sie ist als Halbfigur sitzend dargestellt. Ihr Körper tritt in dem hochgeschlossenen rötlichen Kleid vor dem blautonigen Hintergrund deutlich gegenüber dem hellen Gesicht zurück. Ein ähnliches Bildnis ebendieses Mädchens entstand auch 1970, vgl. Zimmermann Abb. S. 129.
Seit 1962 malt Holmead seine ersten breitgespachtelten Bilder in expressiver Malweise. Im Spätwerk des Künstlers finden sich viele Portraits in dieser unverwechselbaren Handschrift. In ihrer stenographisch vereinfachten Darstellungsweise menschlicher Physiognomie mussten die Bildnisse den damaligen Betrachtern wie eine Provokation erscheinen. Emile Kesteman, ein Freund Holmeads, bemerkt zu den Werken: "Das Menschliche ist auf eine schreckliche Weise gegenwärtig in diesen Gesichtern Holmeads, die buchstäblich an zwei forschenden Augen festgeheftet sind; (...) Gesichter, die vom Leben und vom Spachtel des Künstlers geschlagen wurden." (zit. nach: R. Zimmermann, Holmead - Leben und Werk, Stuttgart 1987, S. 145).

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.508)


Zuschlag
€ 2.200 (US$ 2.508)


Holzer, Jenny
Green Survival

Los 8113

"Green Survival"
Elektonische LED-Anzeige mit grünen Farbdioden in anodisiertem Aluminiumgehäuse mit Kunststoffabdeckung. 2003.
41,8 x 4,6 x 1,3 cm.
Verso auf dem Klebeetikett signiert "Jenny Holzer", dort typographisch betitelt, bezeichnet "Selections from survival" und mit den Maßangaben und der Nummer "JH799.AP 1/5".

Das Objekt kann sowohl horizontal als auch vertikal installiert werden, denn die LED-Anzeige schaltet der Position entsprechend automatisch um. Es erschien in einer Auflage von 20 numerierten Exemplaren, hier einer von fünf A(rtist's) P(roofs). Die Texte für die LED-Zeichen basieren auf Holzers "Survival"-Serie von 1983 bis 1985, die mit ihren prägnanten "Truisms" verwandt ist. Holzer nennt das ihre "mock clichés (...) a parody, like the Great Ideas of the Western World in a nutshell." So präsentiert sie die großen Probleme der Welt als öffentliche Kunst. "Green Survival" ist so programmiert, dass es mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und in verschiedenen Schriftarten und Mustern abläuft und Bedeutungsnuancen aus scheinbar nüchternen, anonymen Aussagen evoziert. Es zeigt Aussagen wie z. B. "The breakdown comes when you stop controlling yourself", "The beginning of the war will be secret", "The future is stupid", "Someone else's body is a place for your mind to go", "It is fun to walk carelessly in a death zone", "Go where people sleep and see if they're safe" oder "Mothers with reasons to sob should do it in public and wait for offers". Mit zugehörigem Kabel.

Schätzpreis
€ 8.000   (US$ 9.120)


Zuschlag
€ 5.400 (US$ 6.155)


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Honegger, Gottfried
Ohne Titel (A, B und C)

Los 8114

Ohne Titel (A, B und C)
3 Farbserigraphien (Triptychon) auf festem Velin. 1997.
Je 101,5 x 70,5 cm.
Jeweils signiert "Honegger" und datiert. Auflage 18 num. Ex.

Honegger arbeitet ab 1938 als Werbegraphiker und hält sich von 1958-1960 in New York City auf, wo er Kontakt zum Kreis um Al Held, Sam Francis und Mark Rothko hat. Zu jener Zeit beginnt er als freier Künstler tätig zu sein, kehrt in die Schweiz zurück und arbeitet fortan in Zürich, Paris und Cannes. Ab den 1970er Jahren entstehen zahlreiche Arbeiten für den öffentlichen Raum. Als Vertreter der konkret-konstruktiven Kunst bringt Honegger in unserem Triptychon die verschieden farbigen Felder in ein schwungvoll dynamisches Verhältnis. Farbfrische und eindrucksvolle Drucke.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 1.000 (US$ 1.140)


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Hubbuch, Karl
In der Rue St. Jacques

Los 8115

"In der Rue St. Jacques"
Rohrfeder in Schwarz, leicht laviert, mit Deckweiß, auf Skizzenpapier, unten und rechts anmontierte Streifen. 1957.
40 x 54 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Hubbuch", unten links nochmals signiert, datiert und mit der Ortsbezeichnung "Paris", verso (von fremder Hand?) betitelt und bezeichnet.

Nach seiner Pensionierung von der Akademie in Karlsruhe 1957 unternahm Hubbuch viele ertragreiche Reisen, insbesondere nach Frankreich. In der Metropole Paris registriert, analysiert und dokumentiert er mit raschen, dynamischen Feder- und Kreidezügen das Alltagsleben auf der Straße, der bekannten Rue St. Jacques am Rive Gauche der Seine, im 5. Arrondissement. "Die späten Zeichnungen: Im Strom des Lebens - Das verbindende Element in der Vielzahl der Formentwürfe und bildnerischen Ideen des Spätwerks blieben bis zuletzt die Zeichnungen. Die Leistung der späten, entfalteten Zeichnungskunst Hubbuchs ist erstaunlich. Sie trägt Züge von Besessenheit, von überfließender Produktion. Vor allem auf den großen Reisen u. a. nach Frankreich oder Holland stürzt sich Hubbuch in den Strom des Lebens, der den Chronisten mit fortreißt." (Richard Hiepe, in: Karl Hubbuch 1891-1979, Ausst.-Kat. Badischer Kunstverein, Karlsruhe u.a., 1981, S. 78). Im rechten und unteren Rand hat Hubbuch Papierstreifen angesetzt und so die Zeichnung im Bereich der Figurengruppe unten rechts erweitert.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


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Hubbuch, Karl
Nahrung für alle

Los 8116

Nahrung für alle
Bleistift, Feder und Deckweiß auf festem Zeichenpapier. 1959.
43,1 x 57,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "K. H." und datiert.

Das wohlgenährte Bauernpaar verteilt auf einem abgeernteten Feld seine Gaben: Rechts hält der Mann einem kleinen Jungen die üppige Obstschale entgegen, links gießt die Frau den skelettartig abgemagerten, sich drängenden Kindern Wasser in die entgegengstreckten Schalen. Unter Aussparung von Details gibt Hubbuch mit karikierenden Zügen die hervorstechendsten Wesenszüge der Dargestellten wieder. Hubbuch übt zeitlebens - so auch hier - mit seiner Kunst Kritik an den sozialen Ungerechtigkeiten der Gesellschaft. Immer wieder zeichnet er einerseits überspitzte Darstellungen der Wohlstandsgesellschaft, andererseits das Proletariat und dessen armseligen Alltag. Zwei Jahre vor Entstehung der Zeichnung ging Karl Hubbuch in Pension und verließ die Karlsruher Akademie, wo er seit 1947 eine Professur für Malerei innehatte. In den Folgejahren unternahm er erneut große Reisen und widmete sich auch wieder intensiv seiner eigenen Kunst. Kraftvolle Zeichnung in dynamischen Strichen. Verso mit Hubbuchs durchgestrichenem Portrait einer jungen Dame in rotem Kleid.

Schätzpreis
€ 700   (US$ 797)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 570)


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Hubbuch, Karl
Strandpromenade

Los 8117

"Strandpromenade"
Rohrfeder in Schwarz und farbige Kreiden auf Bütten. Um 1960.
36,7 x 59,6 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Hubbuch", verso betitelt.

Nizza ist es nicht. Cannes vielleicht. Aber diese Hochhäuser rechts? Der Schauplatz dieser durch ihre raschen Feder- und Kreidezüge hochdynamisch gestalteten Zeichnung eines südlichen Ufers lässt sich nicht eindeutig lokalisieren. Die Uneindeutigkeit scheint beabsichtigt, so dass Hubbuch eine Art Inbegriff der Strandpromenade zeichnet. Die durchscheinenden Figuren links vorne bleiben ebenfalls bloß angedeutet, beinahe geisterhaft, während die weiter entfernten Spaziergänger in ameisenhafter Winzigkeit gezeichnet sind.
Seit der zweiten Hälfte der 1920er Jahre wandte sich Karl Hubbuch immer intensiver der Ölmalerei zu. Um 1930 ging er zu großen und übergroßen Figurenbildern auf Leinwand über. Zwischen 1935 und 1945 wurde Hubbuch vom NS-Regime der Vorwurf der "entarteten Kunst" gemacht, und es wurde ihm verboten als Künstler zu arbeiten. Nach dem Krieg wurde seine Ernennung als Professor an der Akademie in Karlsruhe erneuert, an der er von 1947 bis 1957 wirkte.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.367)


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Imkamp, Wilhelm
Ohne Titel (Strahlen)

Los 8118

Ohne Titel (Strahlen)
Öl auf strukturiertem Velinkarton. 1929.
19,8 x 25 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "W. Imkamp", datiert und mit der Ortsbezeichnung "Paris".

Wie Lichtkegel sitzen die drei einander überschneidenden, sich gegenseitig durchdringenden spitzwinkligen Dreiecke auf der unteren Bildgeraden, dahinter schimmert eine blaue Fläche, rote und grüne Hintergrundnuancen werden von dunkelfarbigen geraden Linien durchzogen. Es entsteht eine schwebend-leichte Komposition mit kristalliner Wirkung, die ein wenig an Lyonel Feiningers Segelschiffe erinnert, sich jedoch dieser Gegenständlichkeit lediglich als Assoziation annähert. Während seiner Zeit am Dessauer Bauhaus besuchte Imkamp wiederholte Male Feininger, der keinen offiziellen Lehrauftrag hatte, in dessen Meisterhaus. Spuren dieser Begegnungen finden sich in der bald danach in Paris entstandenen Zeichnung.
Die "Pariser Mappe" bildet einen in sich abgeschlossenen Zyklus völlig freier, abstrakter Kompositionen, in dem Imkamp die während seiner Lehrzeit am Bauhaus gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke verarbeitet und sie in seiner eigenen Bildsprache zu individueller Ausreifung führt.
Rarissimum
, frühe Arbeiten aus Imkamps Pariser Zeit sind auf dem Auktionsmarkt äußerst selten.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.419)


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Imkamp, Wilhelm
Ohne Titel (Jazz)

Los 8119

Ohne Titel (Jazz)
Öl auf strukturiertem Velinkarton. 1929.
20,2 x 12,7 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "W. Imkamp", datiert und mit der Ortsbezeichnung "Paris".

Ein dynamisch im Raum verspanntes Gitternetz aus parallel nebeneinander laufenden und strahlenförmig auseinanderstrebenden Linien ist in die changierend strukturierte braune Farbe eingekratzt und lässt den helleren Untergrund durchscheinen. Die zwischen diesen gekratzten Linien entstehenden Felder sind mit unterschiedlich bunten Farbtönen ausgefüllt, so dass ein leuchtendes und schwingendes Gittersystem entsteht.
Der Bauhaus-Schüler, der von 1926 bis 1929 in Dessau bei Paul Klee und Lyonel Feininger und als Meisterschüler bei Wassily Kandinsky studierte, erarbeitet sich schon früh ganz eigene künstlerische Ausdrucksformen. Er verinnerlicht die Beziehung zwischen Farben und Formen, spielt mit der Transparenz kubischer Raumkörper, und sein Stil bildnerischer Lyrik sucht seinesgleichen. Imkamps abstrakte Kompositionen erinnern im rhythmischen Aufbau der Farben und Gestaltung an musikalische Kompositionen.
Zum Ende seines Studiums lässt sich Imkamp am Bauhaus beurlauben und geht für ein Studienjahr nach Paris. Hier entstehen seine ersten eigenständigen Werke, die "Pariser Mappe", die mit ihren 29 Blättern den Kern seines künstlerischen Schaffens bildet. Sein Lehrer Kandinsky, mit dem sich Imkamp mehrmals in Paris trifft, bestätigt dem damals 23-jährigen Künstler, "dass er nun seine eigene Bildsprache gefunden habe".
Frühe Arbeiten aus Imkamps Pariser Zeit von 1929 sind äußerst selten, auf dem Auktionsmarkt kaum aufzufinden.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)



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