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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 111, Sa., 2. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8373)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8000 - 8373) » Kapitelwahl

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Uhlmann, Hans
Ohne Titel

Los 8354

Ohne Titel
Aquarell und Feder in Schwarz auf CM Fabriano-Velin. 1955.
44,5 x 58,5 cm.
Unten mittig mit Feder in Schwarz signiert "Uhlmann" und datiert.
Nicht bei Thiele.

Die charakteristische Zeichnung Uhlmanns verspannt scharfkantige, flächig ausgefüllte Prismenformen im Bildraum. Bevor er das Studium der Bildhauerei aufnahm, studierte Hans Uhlmann Maschinenbau und lehrte 1926-33 als Assistent von Max Kloß an der Technischen Universität in Berlin. 1930 stellte er erste geometrische Köpfe in der Galerie Fritz Gurlitt in Berlin aus und experimentierte bald mit Draht für die Herstellung von Plastiken. 1933 wurde er bei einer antifaschistischen Flugblattaktion festgenommen und in Berlin-Tegel inhaftiert, seine Werke wurden als "entartet" eingestuft und aus den Museen entfernt. Nach seiner Freilassung schuf Uhlmann konstruktive Metallplastiken und zeigte sie 1945 in der Galerie Gerd Rosen. Nach dem Krieg wurde er 1950 von der Hochschule der Künste Berlin zum Professor für Bildhauerei berufen. "Auf den Kontrasten von Schwarz und Weiß baute der Zeichner seine Etüden auf; Linie und Fläche, Fläche und Raum, rhythmische Bewegung und Stillstand reflektierte der als Schöpfer hartkantiger Abstraktionen in Eisen und Stahl bekannte Bildhauer, und wer sich die Blätter genau anschaut, kann sehen und spüren, daß organische und kristalline Wachstumsprozesse den Künstler dabei inspirierten" (Ursula Bode, in: Die Zeit, Nr. 1, 1991).

Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.416)


Zuschlag
€ 1.500 (US$ 1.770)


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Uphoff, Carl Emil
Blumenstilleben mit Rosen und Iris

Los 8355

Blumenstilleben mit Rosen und Iris
Öl auf Leinwand. 1913.
79 x 79 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "C.E. Uphoff" und datiert.

Der Autodidakt Carl Emil Uphoff lebte von 1907-1909 in Hagen, wo er dem Folkwangkreis um Christian Rohlfs angehörte. Anschließend bereiste er Paris, Belgien und Holland, um sich dann, 1911, in Worpswede niederzulassen. Er arbeitete gleichzeitig als Maler, Graphiker, Bildhauer und Schriftsteller. Mit seinem Bruder Friedrich Uphoff gründete er dort die "Werkgemeinschaft Worpswede für Buchkunst, gestochene Buch- und Mappenwerke". Er gehörte als Mitglied mehreren Künstlerbünden an.

Provenienz: Felice Bauer (1887 Neustadt/Oberschlesien - 1960 Rye/New York): Felice Bauer war die Verlobte von Franz Kafka, der sie am 13. August 1912 während eines Besuches bei seinem Freund Max Brod kennenlernte, dessen Schwester Sophie mit einem Vetter von Felice verheiratet war. Nachdem sich Franz und Felice zweimal ver- und wieder entlobt hatten, trennten sie sich endgültig 1917 in Prag.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 4.130)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.950)

(Verfügbarkeit erfragen!)
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Ury, Lesser
Zeitungsleser mit Filzhut im Tiergarten

Los 8356

Zeitungsleser mit Filzhut im Tiergarten
Radierung auf Bütten. 1922.
12,9 x 17,9 cm (41,2 x 33,3 cm).
Signiert "L. Ury".
Rosenbach 42.

Blatt Nr. 26 des Mappenwerks "Arno Holz zum 60. Geburtstag", erschienen im Fritz Gurlitt Verlag, Berlin, mit dessen Trockenstempel. Es handelt sich entgegen Rosenbachs Beschreibung bei unserem Exemplar nicht um japanähnliches Velin (unnummerierte Auflage von 100 Ex.). Ganz ausgezeichneter, herrlich atmosphärischer Druck mit breitem Rand.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 708)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.534)


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Ury, Lesser
Sitzender weiblicher Akt

Los 8357

Sitzender weiblicher Akt
Radierung auf dünnem Japan. Um 1920.
22,5 x 13,2 cm (38,6 x 25,2 cm).
Signiert "L.Ury". Auflage 25 num. Ex.
Rosenbach 95.

Prachtvoller, gratiger Druck mit breitem Rand. Beigegeben: Zwei weitere Druckgraphiken von Lesser Ury "Auf der Tenne" (Rosenbach 15) und "Damenbildnis (Profil)" (Rosenbach 105).

Fotos davon bei Sandra

Schätzpreis
€ 800   (US$ 944)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.416)


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Ury, Lesser
Nächtliche Impression (mit Droschke vor Lokomot...

Los 8358

Nächtliche Impression (mit Droschke vor Lokomotivendampf)
Kaltnadel auf Bütten. 1924.
17,8 x 12,7 cm (34,3 x 25,9 cm).
Signiert "L. Ury". Auflage 100 num. Ex.
Rosenbach 23.

Aus der Auflage für das Mappenwerk "Berliner Impressionen", erschienen im Euphorion Verlag. Ausgezeichneter Druck mit breitem Rand, mit dessen Trockenstempel.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.062)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.534)


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Vasarely, Victor
Objet cinétique

Los 8359

Objet cinétique
Serigraphie in Plexiglaskasten. 1955/ 1990.
46 x 40 x 6 cm.
Auflage 10 Exemplare.

Herausgegeben von der Edition Pesty Mühely, Budapest 1990 für das Musée Vasarely, Budapest, in einer Gesamtauflage von 30 Stück. Mit dem von Vasarely signierten Zertifikat des Herausgebers.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.720)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.540)

(Verfügbarkeit erfragen!)
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Vedova, Emilio
Senza titolo

Los 8360

Senza titolo
Japanische Tusche auf Skizzenblockpapier. 1955.
16,8 x 23 cm.
Verso mit Kugelschreiber in Blau signiert "VEDOVA", datiert und mit Richtungspfeilen versehen.

Ausdrucksstarke Tuschpinselzeichnung des venezianischen Künstlers Emilio Vedova, dem Hauptvertreter des italienischen Informel. 1955, 1959 und 1982 war der Künstler auf der documenta vertreten und gelangte so in die öffentliche Wahrnehmung.

Provenienz: Galerie Günther Franke, München
Privatsammlung Süddeutschland

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.360)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.416)


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Villeglé, Jacques de la
Horizontale au signe Maure

Los 8361

"Horizontale au signe Maure"
Collage. Farbige Papiere auf Velin. 1965.
18 x 31,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Villeglé", datiert und gewidmet, verso nochmals datiert, betitelt, mit der Nummer "292" und mit Richtungspfeil sowie Maßangaben.

Charakteristische Collage des Affichisten. Villeglé arbeitet seit 1949 mit der Décollage: In Paris nahm er mit seinem Freund Raymond Hains zerrissene Plakate von Wänden ab, rettete damit das Zerrissene, das Kaputte und gestaltete es zu neuen Werken um. Er nannte sich in der Folge "affichiste", und seine Werke bezeichnete er als "affiches lacérées", abgerissene Plakate. Im Paris der 1950er Jahre galten die Mitglieder der Künstlergruppe um Villeglé als subversive Provokateure. Heute gelten ihre Werke als Pionierarbeiten der Streetart.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Zuschlag
€ 2.800 (US$ 3.304)


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Vostell, Wolf
La Quinta del Sordo (Goya) Nr. 9 - Dos brujas -...

Los 8362

"La Quinta del Sordo (Goya) Nr. 9 - Dos brujas - o dos viejos comiendo sopas"
Kohlebrikett, Aquarell und Farbkreide über Bleistift auf festem Velin, auf Karton und Holzplatte in verglasten Objektkasten montiert. 1975.
53 x 73 x 12 cm.
Unten mittig mit Bleistift signiert "VOSTELL" und datiert, oben rechts in der Darstellung betitelt sowie auf dem Kasten auf Metalletikett datiert.

Objektkasten Nr. 9 aus dem Zyklus "La Quinta del Sordo" (Das Haus des Tauben), den Vostell 1975 als Hommage an die schwarzen Bilder von Francisco de Goya anfertigte. Die mit breitem Pinsel in lebendigem Gestus angelegte Zeichnung zeigt drei weibliche Akte mit Gasmasken in einem unbestimmten hellen Innenraum mit graurotem Fußboden. Der Zyklus spiegelt Vostells enge Beziehung zur spanischen Kultur und zum Land. Welche Bedeutung Vostell dieser Werkreihe zumaß, zeigt sich darin, dass er mit dem Environment "La Quinta del Sordo" 1977 an der documenta 6 in Kassel teilnahm. Vostell gilt als einer der Pioniere des Environment, der Videokunst, des Happening und der Fluxus-Bewegung. Techniken wie die Verwischung oder die Dé-collage, das Einbetonieren und die Auseinandersetzung mit weltpolitischen Ereignissen kennzeichnen Vostells Arbeiten. 1976 eröffnete das "Museo Vostell Malpartida" in Cáceres, Spanien, als Dokumentations- und Ausstellungszentrum für die internationale Fluxus-Bewegung.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.540)


Zuschlag
€ 2.500 (US$ 2.950)


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Vostell, Wolf
Zwei Beton-Cadillacs

Los 8363

Zwei Beton-Cadillacs
Mischtechnik auf festem Felix-Schoeller-Parole-Karton. 1987.
73,2 x 51 cm.
Unten links mit Kreide in Schwarz signiert "VOSTELL" und datiert.

Seine Auseinandersetzung mit weltpolitischen Ereignissen spiegelt sich immer in den Arbeiten. Die Zeichnung entstand im Zusammenhang mit Vostells Skulptur "2 Beton Cadillacs in Form der nackten Maja" am Berliner Rathenauplatz, mit der der Künstler den „24-stündigen Tanz der Autofahrer um das Goldene Kalb“ entlarven und zugleich auf die Vergänglichkeit der Autokultur hinweisen wollte. Die Cadillacs stehen als Symbole des amerikanischen Kapitalismus in einen bedrohlich hohen Betonklotz eingegossen; der Titel thematisiert die Erotik des Mythos Auto, während indes Betonscherben darunter jede Annäherung verbieten. Die großformatige, farblich differenzierte Zeichnung ist mit breitem Pinsel in lebendigem Gestus angelegt und zeigt bereits die endgültige Komposition der Skulptur.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.360)


Zuschlag
€ 1.500 (US$ 1.770)



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