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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 112, Sa., 1. Dez., 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8370)

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Hauptbild Beschreibung Status
Albert-Lasard, Lou
Vogelstudien aus dem Jadin des Plantes

Los 8020

Vogelstudien aus dem Jardin des Plantes
Aquarell auf Aquarellpapier. Um 1930.
37,4 x 45,3 cm.
Unten rechts sowie links mit Kreide in Schwarz signiert "Lou Albert-Lasard".

Nach Stationen in München, Zürich, Ascona und beinahe einem Jahrzehnt in Berlin, kehrt Lou Albert-Lasard während der Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus wieder zu ihrer künstlerischen Wirkungsstätte Paris zurück. Hier knüpft sie schnell an die alten Künstlerkontakte an und nimmt ihre ausgiebigen Tierstudien, denen sie sich schon im Berliner Zoologischen Garten widmete, wieder auf. Sie illustriert Paul Valérys "Paraboles" im Jahr 1935 mit zwölf Aquarellen, u.a. zu Tieren.
Verso mit einem signierten Aquarell der Künstlerin, das ein buntes Treiben einer Gartencafészene im Jardin du Luxembourg lebendig schildert.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 400 (US$ 455)


Galerie Bassenge
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Albert-Lasard, Lou
Ansicht einer mediterranen Stadt im Sommer (Tol...

Los 8021

Ansicht einer mediterranen Stadt im Sommer (Toledo?)
Aquarell auf Velin.
42 x 55,8 cm.
Unten rechts mit der gestempelten Nachlaßsignatur in Blau "Lou Albert-Lasard".

Eine der zahlreichen, lebendigen Reiseimpressionen, die Albert-Lasard skizzenhaft und gekonnt schnell anfertigte.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Zuschlag
€ 350 (US$ 398)


Galerie Bassenge
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Albert-Lasard, Lou
Straßenszene in St. Tropez

Los 8022

Straßenszene in Saint-Tropez
Aquarell auf Aquarellpapier. Um 1930.
23,8 x 32,6 cm.

Charmante Skizze einer bunten Straßenszene in Saint-Tropez an der Côte d’Azur. Albert-Lasard unternahm noch vor dem Ersten Weltkrieg zahlreiche Reisen durch Europa. Besonders schwärmte sie für Frankreichs Landschaften und Küsten.
Verso ein Aquarell mit der Ansicht einer Dorfstraße.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 300 (US$ 341)


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Baerwind, Rudolf
Das Paradies

Los 8023

"Das Paradies"
Öl auf Leinwand. 1949.
130 x 111 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "R. Baerwind" und datiert, unten rechts mit Pinsel in Rot betitelt, verso auf dem Keilrahmen mit Pinsel in Blau nochmals signiert, datiert, französisch betitelt und mit der Künstleradresse.

Das Paradies ist bei Baerwind ein Ort, an dem Männer und Frauen harmonisch zusammenfinden, umgeben von Blumen und freundlich leuchtenden Farben. Die stark abstrahierte, expressive Darstellung spiegelt Einflüsse der Moderne, besonders Fernand Légers, und zeugt von Baerwinds Pariser Studienaufenthalten in den 1930er Jahren. Nachdem er im Nationalsozialismus mit einem Malverbot belegt und seine Kunst als "entartet" klassifiziert worden war, fand er schon 1946 wieder einen festen Platz in der deutschen Kunst.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 2.300 (US$ 2.622)


Barlach, Ernst
Die Flamme

Los 8024

[*] Die Flamme
Bronze mit goldbrauner Patina. 1934.
113,2 x 38,6 x 19 cm.
Oben rechts auf der Plinthe signiert "E.Barlach", seitlich unten rechts mit dem Gießerstempel "H. NOACK BERLIN". Auflage 12 num. Ex.
Laur II 556.

"In der 'Flamme' fing Barlach nicht von außen den Atem der Natur ein, sondern ließ eine Menschengestalt aus sich selbst und über sich hinaus zum Naturelement werden. Eine Gestalt außerhalb der Wirklichkeit, eine Traumgestalt ist entstanden, eine Flamme, die Mensch werden will, oder ein Mensch, der zur Flamme wird." (Carl Dietrich Carls, in: Ernst Barlach Haus, Hamburg 1962, o. S.).
Das Motiv der "Flamme", gestalterisch verwandt mit den Figuren im "Fries der Lauschenden" und der "Gemeinschaft der Heiligen" und ebenso wie diese an die schlanken Figuren der römischen Portalplastik erinnernd, setzt Barlach seit 1927 in mehreren Kohlezeichnungen um. Seine Skulptur "Die Flamme" entstand anfangs als rundplastische Gipsfigur (Schult 443). Nach dieser schnitzte er eine Fassung in Eichenholz (Schult 444). Die Nachlassverwalter entschieden sich für den posthumen Guss mehrerer Werkmodelle, darunter auch "Die Flamme" in kleiner Auflage, denn Barlach selbst erschien der Bronzeguss als angemessene dauerhafte Umsetzung seiner spontaner entstandenen Ton- oder Gipsmodelle, nachdem Alfred Flechtheim in den 1930er Jahren begann, Bronzeauflagen ausgewählter Werke herzustellen. "Diese Stücke vor allem verlangen nach Bronze, in der die ganze Frische des augenblicklichen Gefühls erhalten bleibt, hier vermag sie allein getreu zu sein, und das Erlebnis der Minuten zu erhalten." (E. Barlach, zit. nach: Laur, S. 44).
Exemplar der einmaligen posthumen Auflage von 1979, es existieren keine Lebzeitgüsse. Prachtvoller Guss mit schöner, gleichmäßiger Patina.

Schätzpreis
€ 30.000   (US$ 34.200)


Nachverkaufspreis
€ 28.000   (US$ 31.919)


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Barlach, Ernst
Rasender Barbar

Los 8025

Rasender Barbar
Lithographie auf Van Gelder Zonen-Bütten. 1916/17.
28 x 39,8 cm (50,4 x 63 cm).
Signiert "EBarlach". Auflage 50 num. Ex.
Schult 91.

Im Unterrand von Paul Cassirer handschriftlich bezeichnet sowie mit dem roten Sammlungsstempel von Heinrich Stinnes. Prachtvoller, herrlich klarer und dunkler Druck mit dem vollen Rand und mit deutlich zeichnender Steinkante; der Unterrand 2 cm nach hinten umgeschlagen.

Provenienz: Sammlung Paul Cassirer
Sammlung Heinrich Stinnes

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.026)


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Barlach, Ernst
Die Erhalterin der Familie

Los 8026

Die Erhalterin der Familie
Lithographie auf leichtem "Berlin-CH Leipzig"-Kupferdruckpapier. 1930.
26,5 x 37 cm (37,5 x 53 cm).
Signiert "EBarlach". Auflage 30 num. Ex.
Schult 291, Laur 99.

Vor den späteren Abzügen. Prachtvoller, klarer Druck mit dem vollen Rand. Selten.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 683)


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Baselitz, Georg
Der Jäger

Los 8027

Der Jäger
Radierung und Kaltnadel auf Kupferdruckpapier. 1967.
33,5 x 25 cm (46,6 x 32 cm).
Signiert "Baselitz". Auflage 75 num. Ex.
Jahn 57, 2.

Gedruckt für die Kunstmarktmappe Köln, 1967. Prachtvoller und kräftiger Druck mit sehr schön differenziertem Plattenton und Rand.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.600   (US$ 1.823)


Galerie Bassenge
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Baselitz, Georg
Der Maler (Selbstbildnis)

Los 8028

Der Maler (Selbstbildnis)
Kaltnadel auf Richard de Bas-Bütten. 1968/69.
31,5 x 23,7 cm (67 x 51,5 cm).
Signiert "Baselitz" und datiert. Auflage 20 num. Ex.
Jahn 81.

Das Blatt entstand unmittelbar vor der "Motiv-Umkehr" im Werk des Künstlers, die in seinen Bildern ab 1969 einsetzt, und es ist tatsächlich das letzte seiner Art. "Die Hinwendung zu den klassischen Techniken und das Selbstdrucken von wenigen Probedrucken und kleinsten Auflagen waren Mitte der 1960er Jahre, zur Zeit der Ars multiplikata, des Siebdruckes und der Massenauflagen, äußerst ungewöhnlich. Mit dieser Haltung hat er - wie man jetzt aus dem zeitlichen Abstand erkennen kann - die graphischen Techniken erneuert und damit andere Künstler zu eigenen Experimenten auf diesem Gebiet ermutigt." (Günther Gercken, in: Georg Baselitz, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgraphik, Ostfildern 1991, S. 9). Erschienen in der Edition Heiner Friedrich, München 1974. Schönes, frühes Selbstporträt des Künstlers, von ihm selbst auf das Jahr 1968 datiert. Aus der Auflage von 20 arabisch numerierten Abzügen, neben zwei römisch numerierten Künstlerexemplaren und zwei bekannten Probedrucken.
Prachtvoller Druck mit schönem Plattenton und dem vollen Rand. Trotz Auflage äußerst selten.

Schätzpreis
€ 5.500   (US$ 6.269)


Zuschlag
€ 4.500 (US$ 5.130)


Galerie Bassenge
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Baselitz, Georg
Puck

Los 8029

Puck
Farbholzschnitt auf Velin. 1993.
100 x 69,8 cm (103,5 x 72,5 cm).
Signiert "Baselitz" und datiert. Auflage 300 num. Ex.
Nicht mehr bei Jahn.

Anlässlich der Eishockey-Weltmeisterschaft 1993 erschienen. Prachtvoller Druck in kräftigen Farben mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.367)



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