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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8300 - 8579)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Neuschul, Ernst
Zwei sich bedeckende Akte

Los 8480

Zwei sich bedeckende Akte
Öl auf Rupfen. Wohl 1960er Jahre.
76 x 63,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "EN".

Ernst Neuschul studierte in Wien, Krakau und ab 1918 in Prag. Dort begegnete er der holländisch-javanischen Tänzerin Takka-Takka und lebte mit ihr ab 1920 in Berlin. Gemeinsam gingen beide von 1922 bis 1926 als javanisches Tänzerpaar auf Welttournee durch Europa, die USA und Kanada. Hier fand Neuschul zahlreiche Motive für seine Gemälde und Zeichnungen. Ab 1927 wurde er durch die Galerie Neumann-Nierendorf vertreten, 1933 war er noch letzter Vorsitzender der Novembergruppe. Nach der Beschlagnahme seiner Bilder durch die Nationalsozialisten 1933 floh er nach Aussig und lebte ab 1935 in Moskau. Da er sich nicht an die Kunstdoktrin des Sozialistischen Realismus in der Sowjetunion anpassen wollte, drohte ihm die Verhaftung, er floh 1936 in die Sudeten und emigrierte schließlich 1939 nach London. Auf rauem Rupfen stellt Neuschul in gedeckter brauner Farbpalette nüchtern und schlicht zwei sich bedeckende Akte mit langen kahlen Hinterköpfen dar.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.355)


Galerie Bassenge
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Nolde, Emil
Christuskopf

Los 8481

Christuskopf
Aquarell und Feder in Braun auf dünnem Velin. 1909.
26,8 x 21,1 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Nolde".

Unsere Zeichnung ist eine Vorarbeit zu Noldes Ölgemälde "Das Abendmahl", das sich im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen befindet (Inventar-Nr. KMS6202). Das Werk gilt als ein Meilenstein im Œuvre des Künstlers. In der Darstellung zeichnet sich Noldes sehr persönliche Auseinandersetzung mit religiösen Themen ab. Er bewegt sich von der traditionellen Ikonographie weg. Über eine expressive Farbgebung und Linienführung vermittelt er intensive, religiöse Gefühle. Die Rauheit der Linien und Strukturen wirkt emotional aufrüttelnd. Die Apostelfiguren stehen dicht beinander, Christus befindet sich in der Mitte. Seine geschlossenen Augen, der leicht geöffnete Mund und das leuchtende Gelb, das sein Gesicht auszeichnet, kündigen bereits das schwere Schicksal des Menschensohnes an. Die Zeichnung gibt bereits recht genau den Ausdruck der Endfassung wieder. In den sinnend geschlossenen Augen, dem leicht geöffneten Mund und den hohen schmalen Wangenknochen konzentriert sich visionär das Leiden. In expressiven Strichen deutet Nolde die Rauheit der gemalten Oberfläche an.


Provenienz: Sammlung Gustav Schiefler
Galerie Nierendorf Berlin
Familie Ernst Barlach Hamburg
Familienbesitz Norddeutschland
Lempertz Köln, Auktion 1059, 27.11.2015, Los Nr. 478

Ausstellung: Jubiläum Rückblick Dokumentation, 1920-1980, Sechzig Jahre Galerie Nierendorf. 1955-1980 Fünfundzwanzig Jahre seit dem Neubeginn, Berlin 1980, Nr. 476

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.559)


Zuschlag
€ 10.000 (US$ 11.299)


Nolde, Emil
Mohnblüten, Iris und violette Astern

Los 8482

Mohnblüten, Iris und violette Astern
Aquarell auf dünnem Japan. 1925/30.
47,8 x 34,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Nolde".

Kunst fordert den Betrachter stets heraus, im Sehen, Denken und im Erinnern. Kunst hat eine Geschichte, die eine Auseinandersetzung sucht. So hat auch unser Aquarell „Mohnblüten, Iris und violette Astern“ von Emil Nolde eine Geschichte, die eng und in all ihren Schattierungen mit der deutschen verknüpft ist. Seit jeher in Privatbesitz, gehörte es über viele Jahre zu der Sammlung des erfolgreichen Dresdner Unternehmers Willy Bethke. Er gründete 1904 die Leo-Werke in Dresden, die später als Sächsisches Serumwerk die erste Antibiotika-Produktion in der Welt umsetzte. Bethke war ein großer Bewunderer Noldes. Er erwarb neben unserem Aquarell noch weitere Werke direkt vom Künstler. Anlässlich der III. Jubiläumsausstellung des Sächsischen Kunstvereins zu Dresden, die vom 11. April bis Mitte Mai 1929 stattfand, wurde das ebenfalls zum Besitz Bethkes zählende Ölgemälde „Mutter und Tochter“ (73 x 88 cm) von Nolde gezeigt („Dresdner Privatbesitz“, III. Jubiläumsausstellung Sächsischer Kunstverein, Dresden 1929, S. 13, siehe Abb. S. 187).
Bethke wird in dem Katalog namentlich neben weiteren renommierten Privatsammlern der Dresdner Gesellschaft aufgelistet. Der Ausstellungskatalog des Kunstvereins ist eine kostbare Quelle, um die damalige, hoch fruchtbare Förderung von Kunst und Künstlern durch die Privatsammler auf der Höhe der Zeit rekonstruieren zu können. Der Sächsische Kunstverein erwähnt Nolde, von dem gleich mehrere Werke gezeigt wurden, im kunsthistorischen Kontext: “Die kurz begrenzte Zeit leidenschaftlich subjektiver Antithese gegen die vorhergehende Generation umfaßt im Expressionismus Pechstein, Kokoschka, Nolde, Hofer (…)“ und reiht ihn in die bahnbrechende Malerei der Moderne ein.
In seinen farbintensiven und leuchtenden Aquarellen experimentierte Nolde auf einzigartige Weise mit der Farbe, die er früh als sein eigentliches Ausdrucksmittel erkannt hat und bricht damit mit der Tradition. Ab den 1920er Jahren setzt die neuartige Gestaltungsweise mit Blumenmotiven ein: „Seine eindringliche Nähe zur Natur suchte Nolde kongenial im Aquarell umzusetzen, mit dem er seine innersten Regungen und künstlerischen Intentionen im Malvorgang selbst zu gestalten vermochte. Mit voll getränktem, schwerem Pinsel und in raschen, fast organisch sicheren Abläufen werden die Bilder aus der Farbe geboren, die von den weichen, saugfähigen Japanpapieren begierig aufgenommen wird, sodass beide zu einer unauflöslichen, natürlichen Einheit zusammenfinden und manchmal auf der Rückseite ein eigenständiges, fast gleichwertiges Bild entsteht.“ (Manfred Reuther, in: Emil Nolde, Mein Garten voller Blumen. Nolde Stiftung Seebüll, Köln 2014, S. 33). In unserem blattfüllenden Aquarell baut sich die Komposition über satte, raumgreifende Mohnblüten auf, über die violette Astern nach oben sprießen. Tiefblaue Iris rahmen rechts und links zum Bildrand hin die Astern. Es handelt sich um kein besonderes Arrangement von Blumen, und auf eine Konturierung in der Gegenstandserfassung wird bewusst verzichtet, so dass das Aquarell wie eine spontane, unmittelbare Umsetzung von Sinneseindrücken erscheint. Die Farben der prächtigen Blüten dominieren die Darstellung, von ihnen geht eine enorme Strahlkraft aus. Bis heute faszinieren Noldes Blumenbilder den Betrachter.
Nolde lehnte Angebote, in die Schweiz zu gehen oder ins benachbarte Dänemark zu emigrieren, dessen Staatsbürgerschaft ihm 1920 zugefallen war, ab. Er zog sich nach einer bitteren Enttäuschung, sich nicht als Staatskünstler der Nationalsozialisten etablieren zu können und wegen des zusätzlichen Ausstellungsverbots nach Seebüll zurück.
Anlässlich der aktuellen Diskussionen um den Künstler Nolde sollten wir uns die Frage nach der Freiheit der Kunst stellen. Kann man nicht trennen zwischen der Schönheit der Kunst und der moralischen Verwerflichkeit des Künstlers? Wer denkt bei Richard Wagners Musik über den Charakter des Komponisten nach? Die Beantwortung der Frage bleibt jedem selbst überlassen. Doch die Auseinandersetzung mit der Kunst und ihrer Geschichte ist eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen, Verdrängung hilft da nicht und wie Florian Illies es treffend formuliert: „Es wäre schön, wenn es uns gelänge, die Widersprüchlichkeit der Geschichte und der Kulturgeschichte, die ja eigentlich nur von der Widersprüchlichkeit des Menschen erzählt, zum Teil unserer Deutschstunden zu machen.“ (Die Zeit, 11. April 2019).
Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Klockries, vom 24. Februar 2017.
Das Aquarell ist unter "Nolde A-4/2017" im Archiv Reuther registriert und dokumentiert.

Provenienz: Dr. Willy Bethke Dresden, in den 1920er Jahren direkt beim Künstler erworben
bis vor 1990 im Besitz von dessen Tochter Erika Belian, geb. Bethke, Dresden
seitdem Dresdner Privatbesitz

Schätzpreis
€ 100.000   (US$ 112.999)


Nachverkaufspreis
€ 80.000   (US$ 90.399)


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Nolde, Emil
Venedig, Santa Maria della Salute

Los 8483

Venedig, Santa Maria della Salute
Aquarell auf Japanbütten. 1924.
34,6 x 45 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Nolde".

Die venezianische Szenerie im Abendlicht entstand wahrscheinlich 1924 auf Noldes Reise nach Venedig, Rapallo, Arezzo und Wien. Sie zeigt deutlich Noldes einmaliges aquarelltechnisches Können, sein virtuoses Gespür für Farben und Strukturen. Die Verläufe und Formen der nebeneinanderstehenden und sich miteinander vermischenden violetten, grünen, gelben und blauen Töne bestimmen die Bildkomposition mit der barocken Kirche an der Einfahrt zum Canal Grande. Emil Noldes expressive Bildsprache nährte sich wie bei kaum einem anderen Künstler seiner Zeit so direkt aus dem subjektiven Empfinden des Malers, seinen Erlebnissen und visuellen Erfahrungen, die er unvermittelt auf Leinwand und Papier zu übertragen vermochte. Das Aquarell bot ihm hierfür die perfekten technischen Möglichkeiten wie Manfred Reuther zusammenfasst: "Mit vollgetränktem, schwerem Pinsel und in raschen Bewegungen, aus Unregelmäßigkeiten, Flecken und Verläufen - dem kontrollierten Zufall - wachsen die Bilder eruptiv hervor. Die Eigenart der Wasserfarben, das bildnerische Verfahren des Naß-in-Naß-Malens kamen Noldes Streben nach Spontaneität, das den Verstand im Schaffensvorgang auszuschalten und wesentlich dem Instinkt zu folgen trachtete, und unmittelbarer Ausdrucksweise entgegen." (Manfred Reuther, Emil Nolde. Aquarelle und Graphik, Ausst.-Kat. Leipzig 1995, S. 17).
Ein Gutachten von Prof. Dr. Martin Urban, Nolde-Stiftung Seebüll, vom 9. Februar 1999 liegt vor.

Provenienz: Galerie Bassenge Berlin, Auktion 73, Mai 1999, Losnr. 6717
Privatbesitz Berlin

Schätzpreis
€ 40.000   (US$ 45.199)


Nachverkaufspreis
€ 30.000   (US$ 33.900)


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Nolde, Emil
Hugo del Caril

Los 8484

Hugo del Caril
Radierung und Aquatinta auf JWZanders-Velin. 1908.
30,6 x 23,7 cm (65 x 49,7 cm).
Signiert "Emil Nolde".
Schiefler/Mosel R 88 II (von II).

Gedruckt bei Felsing. Exemplar des zweiten Zustands mit feiner Strichätzung in den Konturen des Gesichts, in Auge, Nase und Lippen sowie einigen ausgesparten Flächen im Gesichtsbereich. Ausgezeichneter Druck mit fein zeichnender Plattenkante, fein mitdruckender Facette und breitem Rand.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.163)


Nachverkaufspreis
€ 2.500   (US$ 2.824)


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Nolde, Emil
General und Diener

Los 8485

General und Diener
Holzschnitt auf Bütten. 1906.
14,9 x 24 cm (23,8 x 30,8 cm).
Signiert "Emil Nolde" und datiert.
Schiefler/Mosel H 10 IV (von VI).

Ausgezeichneter, tiefschwarzer Druck des vierten Zustands von insgesamt sechs, mit breitem Rand. Laut Schiefler/ Mosel einer von mindestens drei Exemplaren diesen Zustands, bisher ist nur einer bekannt.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.520)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.389)


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Nolde, Emil
Die Heiligen Drei Könige

Los 8486

Die Heiligen Drei Könige
Farblithographie auf hauchfeinem Japanbütten. 1913.
64,8 x 54 cm (76,4 x 63,2 cm).
Auflage 300 Ex.
Schiefler/Mosel L 49 3. Fassung.

Der präzise gesetzte Strich ist in Noldes Graphik nicht nur Ausdrucksmittel, sondern auch Ausgangspunkt für ein unbändiges Experimentieren mit verschiedenen Schattierungen, Tonalitäten und Farbklängen. Hiervon zeugen vor allem seine außerordentlich großformatigen Farblithographien aus dem Jahr 1913, die in der Flensburger Druckerei Westphalen entstehen. Typisch für den Künstler, gerät er während der konzentrierten Arbeit in einen regelrechten Schaffensrausch. In den Wochen seines Aufenthalts in Flensburg entstehen 13 Farblithographien mit rund 300 Probedrucken, alle direkt und unmittelbar mit dem Pinsel auf den Lithostein gezeichnet: „Ich konnte nach Herzenslust schalten und walten. Farben wurden verschrieben, verrieben, und ich stand immerzu zeichnend, ätzend, schleifend, mischend, abwägend, umschaltend in Farben und Farben und von der Presse die großen Bilder hervorholend, fast alle in verschiedenen Nuancen und Zuständen. Es war eine Lust und mir die Freude groß, als ich die gerollten Blätter alle wegtragen durfte.“ (Emil Nolde: Jahre der Kämpfe, Köln 1985, S. 261). Bei dem berühmten Blatt konzentriert sich Nolde auf die majestätische Erscheinung der drei Weisen, die von dem in intensivem Gelb erstrahlenden Stern von Bethlehem an diesen Ort geführt wurden. Ihre Gaben bringen sie dem im Bild nicht sichtbaren Christuskind dar. Den Drei Heiligen Königen fehlt das gewohnte Gegenüber von Maria und Josef, den Hirten und Engeln genauso wie der üblicherweise obligatorische Stall mit Krippe, Ochse, Esel und Schafen. Nolde rückt somit nicht die Darstellung eines Moments der christlichen Heilsgeschichte in den Vordergrund, sondern die Gestalt und das Auftreten jener drei bekannten Figuren aus dem Morgenland.
Das monumentale Blatt in einem ausgezeichneten Druck von vier Steinen in Schwarz, Zitronengelb, Karminrot und Hellgrau, mit breitem Rand. Aus einer Auflage von 300 unsignierten und unnumerierten Exemplaren für die Mitglieder des Kölner Sonderbundes, neben einer unbestimmten Anzahl von ein- und mehrfarbigen Probedrucken in verschiedenen Fassungen.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.779)


Nachverkaufspreis
€ 5.000   (US$ 5.649)


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Ohnsorge, Paul
Südliche Landschaft

Los 8487

Südliche Landschaft
Öl auf Leinwand. 1962.
30,5 x 115,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Orangebraun signiert "Ohnsorge" und datiert.

Ein bunter Flickenteppich aus Farben und Formen lässt Elemente von Häusern, Gärten und Bäumen erkennen. Die verschachtelt-abstrahierte Malweise ist charakteristisch für Paul Ohnsorges Bilder der Nachkriegszeit. Er hatte 1934-1938 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin studiert und war Meisterschüler bei Ferdinand Spiegel. Als Soldat geriet er 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1949 entlassen wurde. 1951 gründete er u.a. mit Hannah Höch und Karl Rössing die Künstlergemeinschaft "Ring".

Provenienz: vom Großvater der Vorbesitzerin beim Künstler erworben

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


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Oppler, Ernst
Stilleben mit Obst und Blumen

Los 8488

Stilleben mit Obst und Blumen
Öl auf leinenstrukturierter Hartfaserplatte. Um 1910.
50 x 40 cm.
Unten links mit Pinsel in Ocker signiert "E. Oppler".
Nicht bei Bruns.

Ernst Oppler wurde 1895 Mitglied der Münchener und bald auch der Berliner Secession, was auf das Engagement Max Liebermanns zurückging. Er gilt durch seine 1909 einsetzende Begeisterung für das russische Ballett als bedeutender deutscher bildkünstlerischer Chronist des Bühnentanzes im frühen 20. Jahrhundert.
Farbenfrohes Stilleben in lockerer impressionistischer Malweise.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


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Orlik, Emil
Sommerliche Landschaft am Gardasee mit Bergen

Los 8489

Sommerliche Landschaft am Gardasee mit Bergen
Öl auf Hartfaserplatte.
20,8 x 27 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Orlik" (teils in die feuchte Farbe geritzt).

Unsere sommerlich frische Landschaft um den Gardasee bezeugt Orliks Reisefreude, er hielt sich oft in Südeuropa auf. In herrlich satten und grünen Farbflächen angelegt, beschreibt Orlik nahezu ornamental die Bäume und Sträucher mit einem kleinen Ausblick auf den See links in der Darstellung. Die Häuser am See sowie in den Hügeln werden dagegen nur angedeutet, vielmehr öffnet sich der Blick in die Ferne auf ein beeindruckendes See- und Bergpanorama im Hintergrund.

Schätzpreis
€ 700   (US$ 790)


Zuschlag
€ 2.200 (US$ 2.485)



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