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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8300 - 8579)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Marwan
Marionette

Los 8460

Marionette
Aquarell über Bleistift auf Bütten. 1983.
31,5 x 24,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Marwan" und datiert, verso erneut signiert, zweifach datiert und gewidmet.

In unserem kleinen Aquarell mischen sich im Hintergrund die kräftigen roten, gelben und erdigen Farbtöne, während die Figur bemerkenswert deutlich in ihren Konturen erkennbar bleibt. Wie seine Malerkollegen Georg Baselitz und Eugen Schönebeck entzog Marwan sich der überdominanten abstrakten Kunst durch Figurenmalerei, "er malt winzige und riesige Formate - mit gleicher Intensität, derselben unerschöpflichen Vielfalt des Ausdrucks; und immer ist da die widersprüchliche Gleichzeitigkeit von Nähe und Distanz." (Jörn Merkert, in: Marwan, Ausst.-Kat. Berlinische Galerie, Berlin 2001, S. 33).

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.130)


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Marwan
Kopf

Los 8461

"Kopf"
Aquarell auf Velin. 1988.
54 x 37,5 cm.
Verso signiert "Marwan" und datiert.

Abstrahierte Gesichtslandschaft in extremer Nahsicht. Marwan arbeitet mit dem typischen, energischen und lockeren Pinselduktus sowie erdigen, ineinanderlaufenden Aquarellfarben. "In seinen 'Gesichtslandschaften' geht er - wie die Kamera im Film - ganz nahe an diese Gestalten, die sich so unverstellt mit ihrer gemarterten Innenwelt ans Außen wenden, heran." (Jörn Merkert, in: Marwan, Ausst.-Kat. Berlinische Galerie, Berlin 2001, S. 33). Nach seinem Studium der arabischen Literatur an der Universität Damaskus 1955-1957 ging Marwan nach Berlin. Dort studierte er von 1957 bis 1963 in der Klasse von Hann Trier Malerei an der Hochschule für bildende Künste. In den 1960er Jahren gehörte er neben Georg Baselitz und Eugen Schönebeck zur deutschen Avantgarde, wurde von der Galerie Springer entdeckt und bekannt gemacht. Seit Mitte der 1970er Jahre entstanden in Paris, wo er sich 1973 mit einem Stipendium für die Cité des Arts aufhielt, seine ersten "Köpfe", die in den kommenden Jahren zu Marwans bedeutendstem Bildthema wurden. Von 1980 bis 2002 hatte er eine Professur für Malerei an der Hochschule der Künste Berlin inne.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.389)


Zuschlag
€ 2.500 (US$ 2.824)


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Maside, Carlos Garcia
Der Bauernmarkt

Los 8462

Der Bauernmarkt
Aquarell und Gouache über Bleistift auf Pergament. Um 1950.
32,7 x 31,8 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Maside".

Maside, der aus Galicien stammt, ist seiner Heimat sowohl in seinem Schaffen als auch seinem Werdegang stets treu geblieben. Bereits als Jugendlicher erfährt er seine erste künstlerische Ausbildung in der Schule der Meisterkünstler Gende und Transmonte in Padrón. Ab 1918 beginnt er, erste Arbeiten in der Zeitschrift "Vida Gallega" zu veröffentlichen. In den 1920er und 1930er Jahren, einer Zeit, in der die galicische Gesellschaft politische wie soziale Umbrüche erfährt, sich zwischen Diktatur und Republik bewegt, schließt sich Maside der Vangarda-Bewegung an, die sich für künstlerische und soziale Reformationen einsetzt. 1936, während des Militärputsches unter Francisco Franco gegen die Regierung, lehrt er in Vigo, kündigt jedoch seinen Lehrauftrag sowie die Teilnahme an kulturellen Aktivitäten. In den Folgejahren bzw. zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges lebt er zurückgezogen. Erst 1945 stellt er wieder in Vigo aus. Ab den 1950er Jahren setzt Maside - statt bisher rein auf die Darstellung der Natur - auf die unmittelbare Wiedergabe der urbanen Realität. Unter Hervorhebung der Gestaltungsmittel der Linie, Farbe und Licht schafft er eindrückliche Gesellschaftsszenen, zu denen unsere Arbeit hinzuzuzählen ist. Der Bauernmarkt gibt das alltägliche Treiben wieder, wie es die Städte Galiciens prägt. Beigegeben: Eine Publikation zu Carlos Maside, hrsg. vom Museo Carlos Maside.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Zuschlag
€ 3.200 (US$ 3.615)


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Meid, Hans
Gartenpavillon

Los 8463

Gartenpavillon
Öl auf Leinwand. Um 1925.
53,5 x 44 cm.
Oben links mit Pinsel in Schwarz signiert "Meid".

Hans Meid war seit 1919 Professor an der Berliner Hochschule für bildende Künste. In den 1920er Jahren unternimmt Meid zahlreiche Reisen in den Süden, vor allem an den Gardasee. Auf einer dieser Reisen dürfte unser Bild entstanden sein. Er bevorzugt eine dunkle Farbpalette und erzielt mit geschickt gesetzten Lichteinfällen eine naturnahe und fast schon räumliche Wirkung in seinen Bildern.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.130)


Minne, George
Baigneuse VI

Los 8464

Baigneuse VI
Gips, teils hellbraun patiniert. 1929.
60 x 24 x 19 cm.
In der Plinthe unten links signiert "G. Minne" und datiert.
Vgl. Puyvelde 111.

George Minne studierte zunächst in seiner belgischen Heimatstadt Gent und wurde 1891 Mitglied der Künstlergruppe "Les XX", der u.a. James Ensor angehörte. Im gleichen Jahr ging er nach Paris, um Schüler von Auguste Rodin zu werden, der ihn jedoch ablehnte. Darauf gründete er in Sint-Martens-Latem mit den Malern Albinus Van den Abeele, Valerius De Saedeleer, Albert Servaes und Gustaaf Van de Woestijne eine eigene Künstlerkolonie, die "Latemse School". Die Badende verzaubert den Betrachter in ihrer anmutigen Pose, die bildhauerisch, in der eleganten Überkreuzung der Arme, eine Herausforderung in der Ausführung darstellt und die Minne gekonnt meistert. Schöner Guss mit lebendiger Patina.

Errata: Die Arbeit ist auf 1929 statt auf 1926 datiert und ihr Titel im Werkverzeichnis lautet "Baigneuse VI", entgegen den Angaben im Printkatalog.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.520)


Zuschlag
€ 3.400 (US$ 3.841)


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Meidner, Ludwig
Prophet im Wind

Los 8465

Prophet im Wind
Kohle auf festem Velin. 1923.
75,2 x 56,3 cm.
Unten rechts mit Kohle monogrammiert "LM" und datiert.

Meidners religiöse Sinnsuche, die Mitte der 1920er Jahre einen Höhepunkt erreicht, ist auf die Zeit des Ersten Weltkriegs zurückzuführen, als die in seinen Werken imaginierten Katastrophen Wirklichkeit zu werden scheinen und er sich zunehmend mit religiösen Themen befasst. In seinen Arbeiten nimmt dabei die individuelle Begegnung mit dem Schöpfer eine Schlüsselrolle ein. In den 1920er Jahren entstehen zahlreiche Darstellungen biblischen Inhalts. Sie zeigen u.a. Propheten im Zwiegespräch mit Gott. Die Ergriffenheit der Figuren angesichts der göttlichen Begegnung veranschaulicht Meidner in der expressiv überzeichneten Körperlichkeit der Figuren. Dynamisch ausdrucksstarke Zeichnung. Verso eine weitere datierte, vom Künstler verworfene Kreidezeichnung sowie mit dem Nachlaßstempel.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.711)


Zuschlag
€ 1.550 (US$ 1.751)


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Miró, Joan
Sculptures et céramiques

Los 8466

Sculptures et céramiques
Farblithographie auf Velin. 1973.
86 x 59 cm.
Signiert "Miró". Auflage 150 num. Ex.
Mourlot 917.

Aus der Auflage vor der Schrift; erschienen im Verlag der Fondation Maeght, Saint-Paul-de-Vence. Die Edition mit der Schrift diente in einer Auflage von 5000 Exemplaren auf Werkdruckpapier als Plakat für die Ausstellung "Sculptures et céramiques", Fondation Maeght, Saint-Paul-de-Vence. Prachtvoller, farbintensiver Druck der blattfüllenden Darstellung, mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 1.700 (US$ 1.920)


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Miró, Joan
Maravillas con variaciones acrósticas en el Jar...

Los 8467

Maravillas con variaciones acrósticas en el Jardín de Miró
Farblithographie auf Arches-Velin. 1975.
47,5 x 36 cm (74,8 x 53 cm).
Signiert "Miró". Auflage 75 num. Ex.
Mourlot 1056, Cramer 211.

Blatt 6 der Folge "Maravillas con variaciones acrósticas en el Jardín de Miró", erschienen mit Texten von Rafael Alberti bei Ediciones Polígrafa, Barcelona. Cramer erwähnt neben 315 numerierten Exemplaren noch einige H.C.-Drucke und die Buchausgabe von 1500 Exemplaren. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit breitem Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 2.800 (US$ 3.163)


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Miró, Joan
Maravillas con variaciones acrósticas en el Jar...

Los 8468

Maravillas con variaciones acrósticas en el Jardín de Miró
Farblithographie auf Arches-Velin. 1975.
32,5 x 45 cm (74,8 x 53 cm).
Signiert "Miró" und bezeichnet "H.(ors)C.(ommerce)".
Mourlot 1060, Cramer 211.

Blatt 10 der Folge "Maravillas con variaciones acrósticas en el Jardín de Miró", erschienen mit Texten von Rafael Alberti bei Ediciones Polígrafa, Barcelona. Cramer erwähnt neben den numerierten Exemplaren noch einige H.C.-Drucke. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit breitem Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 2.800 (US$ 3.163)


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Miró, Joan
Polígrafa XV años

Los 8469

Polígrafa XV años
Farblithographie auf leicht genarbtem Velin. 1979.
34,8 x 27 cm (37,5 x 27 cm).
Signiert "Miró". Auflage 100 num. Ex.
Maeght 1192, Cramer 247.

Erschienen als Beitrag Mirós für das Mappenwerk zum 15-jährigen Bestehen der Ediciones Polígrafa, zusammen mit einem Text von Daniel Giralt-Miracle und 17 weiteren Lithographien verschiedener Künstler. Herausgegeben vom Verlag Ediciones Polígrafa, S. A., Barcelona, in einer Gesamtauflage von 150 Exemplaren, zudem wurde die Lithographie verschnitten als Umschlag für den Ausstellungskatalog der Redfern Gallery verwendet. Prachtvoller, farbintensiver Druck mit dem vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 2.600 (US$ 2.937)



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