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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8300 - 8579)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Jensen, Jens
"Bear Gulch Drawing"

Los 8400

"Bear Gulch Drawing"
Mischtechnik auf Velin. 2004.
24,8 x 32,4 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "J.J." und datiert, verso abermals datiert, betitelt, bezeichnet "S.F." und mit Richtungspfeil.

Aus der Reihe "The Bear Gulch Series". Prachtvolle, kontrastreiche Zeichnung der blattfüllenden Komposition. Verso mit dem Adreßstempel des Künstlers.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.130)


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Jensen, Jens
"Bric à Brac"

Los 8401

"Bric à Brac"
Acryl auf Leinwand. 2008.
79,8 x 79,8 cm.
Verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Jens Jensen", datiert, betitelt, mit Technik- und Maßangaben, bezeichnet "Berlin" und mit Richtungspfeil.

Mehrere in verschiedene Richtungen weisende Farbkleckse sind auf den mehrfarbigen Bildgrund gesetzt, der mit breitem pastosen Pinselschwung von Jensen ausgeführt ist. Farbklümpchen und -bläschen einbeziehend, entsteht eine spannungsgeladene und farbintensive, reliefartige Oberfläche, die nicht nur einen raumgreifenden Charakter erfährt, sondern auch die expressive Arbeitsweise des Künstlers offen darlegt. Der Titel, der auf die ursprüngliche französische Bezeichnung einer Ansammlung von kleinen Kunst-, Zier- und sonstigen Sammelgegenständen verweist, erfährt von Jensen eine zeitgenössische Interpretation.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.163)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.260)


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Judd, Donald
Ohne Titel (Hommage à Picasso)

Los 8402

Ohne Titel (Hommage à Picasso)
Lithographie auf BFK Rives-Velin. 1974.
30,5 x 68,5 cm (56 x 75,7 cm).
Signiert "Judd" und datiert. Auflage 90 num. Ex.
Schellmann/Jitta 83.

Aus dem Mappenwerk "Hommage à Picasso", erschienen 1973 im Propyläen Verlag, Berlin und der Pantheon Presse, Rom. Mit dem Trockenstempel des Styria Studio. Außer der vorliegenden Auflage erschienen 30 römisch numerierte Exemplare. Ausgezeichneter Druck mit Rand, oben und unten mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 1.400 (US$ 1.581)


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Kaus, Max
Verwitternde Granite

Los 8403

Verwitternde Granite
Gouache auf Velin. 1974.
60 x 74,4 cm.
Unten links mit Pinsel in Rot signiert "MKaus" und datiert sowie verso nochmals signiert, datiert und bezeichnet "Luisenburg, Fichtelgebirge".

Ob es römische Trümmer, bewachsene Dünen auf Sylt oder eben die verwitternden Granite im Fichtelgebirge sind - die schräg gesetzten, quaderförmigen, aus Stein oder Sand bestehenden Elemente beherrschen die Komposition und finden sich in Kaus' Landschaftsdarstellungen seit den 1950er Jahren immer wieder. Seit den 1950er Jahren unternahm er verschiedene Reisen nach Italien, u.a. nach Rom, Venedig, Paestum, Ischia und Apulien. Nach den gesehenen Motiven entstanden ab 1955 zahlreiche abstrakt anmutende Ansichten von Städten, antiken Bauwerken und Ruinen. Kaus abstrahiert die Granitfelsen zu Blöcken, in gedeckter Farbpalette sind Himmel, Steine, Vegetation und Erde in Grün-, Rot- und Blautönen erfasst. Die Farbflächen werden durch Konturen in Schwarz gegliedert und von strukturbetonenden Linien akzentuiert. Der pastose Farbauftrag lässt eine körnige, raue Oberfläche entstehen.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 1.400 (US$ 1.581)


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Kirchner, Ernst Ludwig
Blick auf die Stafelalp mit Tinzenhorn

Los 8404

Blick auf die Stafelalp mit Tinzenhorn
Feder in Schwarz und Bleistift auf bräunlichem Velin. 1919.
34,2 x 49,8 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "E.L. Kirchner".

In Davos ließ sich Kirchner 1917 endgültig nieder und die Schweizer Berglandschaft wurde zum zentralen Thema seiner Kunst. Das Tinzenhorn, ein Berg östlich von Savognin und südwestlich von Filisur, und die Stafelalp tauchen immer wieder in seinen Werken als Motive auf. Am 10. und 14. August 1919 notierte Kirchner in sein Tagebuch „Ich träume ein Tinzenbild im Abendrot, nur der Berg blau gegen blau, ganz einfach. Zeichnungen sind viele da dafür.“ (zit. nach Davoser Tagebuch, S. 55, 57). Das Gemälde „Tinzenhorn, Züngenschlucht bei Monstein“ (Kirchner Museum, Davos) fertigte Kirchner 1919/20 an. Unsere Zeichnung, bei welcher der markante Gipfel am Ende der Talschlucht zu erkennen ist, entstand vermutlich im engen Zusammenhang mit der bedeutenden Komposition in Öl.


Provenienz: Sammlung Lucius Grisebach, Schweiz

Errata: Die vollständigen Angaben zur Technik sind: Feder in Schwarz und Bleistift auf bräunlichem Velin, entgegen den Angaben im Printkatalog.

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.559)


Zuschlag
€ 14.000 (US$ 15.819)


Klein, Yves
Monochrome und Feuer

Los 8405

Monochrome und Feuer
3 Doppelbl. Text, Ausstellungsverzeichnis und Abbildungen. Lose in Orig.-Kartonumschlag sowie 2 Farbserigraphien auf Karton und 1 goldfarbener, partiell mit Blattgold belegter Karton. 1961.
Jeweils 32 x 23,5 cm.

Die Arbeiten erschienen mit der Herausgabe des Ausstellungskataloges vom Kaiser Wilhelm Museum Krefeld anlässlich der ersten deutschen Gesamtausstellung Yves Kleins 1961 im Museum Lange in Krefeld. Diese Ausstellung war für Yves Klein die erste institutionelle Auslandspräsentation, die gleichzeitig auch die einzige öffentlich museale Ausstellung zu Lebzeiten des Künstlers war. Der goldfarbene Karton wurde vom Künstler mit Blattgold belegt. Yves Klein arbeitete mit sehr unterschiedlichen alltäglichen bzw. elementaren Mitteln: Er verwendete unbehandelte Farbpigmente und Blattgold; statt eines Pinsels nutzte er Malerrollen, Spachtel und Frauenkörper zum Fertigen seiner Bilder; Schwämme werden bei ihm zu Farbobjekten; mit Feuer, Wasser und Luft entstanden Aktionen, Bilder und Skulpturen. Auf diese Weise negierte der Künstler seine eigene Handschrift und stemmte sich gegen die romantische Vorstellung vom Künstlergenie. Dennoch wurden gerade seine farbigen Monochrome zu Ikonen der Malerei des 20. Jahrhunderts. Beigegeben: Orig.-Versandumschlag des Kunstmuseums Krefeld.

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.559)


Zuschlag
€ 13.000 (US$ 14.689)


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Kliemann, Carl-Heinz
AL/III a/68

Los 8406

"AL/III a/68"
Aluminiumrelief mit grünem und weißem Lack. 1968.
55 x 76 cm.
Verso mit Filzstift in Schwarz zweifach signiert "C. H. Kliemann" und datiert sowie betitelt.
Kliemann C 68,3.

Interessante, kontrastreiche Kombination von silbrig schimmerndem Metall, kräftigem, dunkelgrünem Lack und hell leuchtender weißer Farbe. Die Aluminiumflächen liegen über den farbig lackierten Reliefteilen, die wiederum den Glanz des blanken Metalls zu verstärken scheinen. Die Oberfläche der Aluminiumplatten wurde von Kliemann teilweise geschliffen, um Spiegelungen möglichst zu vermeiden. Seit den frühen 1960er Jahren liebte der Künstler die Technik der Collage mit ihren klar umrissenen, übereinandergeschichteten oder nebeneinandergesetzten Flächen. Das Dargestellte ist in Kliemanns Collagen sehr stark stilisiert, in große Formen oder weite Flächen umgewandelt. Aluminium nutzte er, nach Versuchen mit Leinwand- und Pappcollagen, wegen seiner hohen Form- und Lichtbeständigkeit. "Dieses Material bot sich ihm durch seinen verhaltenen Glanz und die feine Strukturierung der Oberfläche an. Daß diese Oberfläche ihrerseits Licht aufnimmt, wiederspiegelt und so zugleich Räumlichkeit suggeriert, machte sie besonders reizvoll." (H. Richter, in: Kliemann 2008, S. 13).

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Nachverkaufspreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


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Knoebel, Imi
Schief und Schräg 6

Los 8407

"Schief und Schräg 6"
6-teilige Collage. Acryl auf Kunststoffolie, auf Aludibond montiert. 2010/16.
38,5 x 58 cm (54 x 73 cm).
Verso mit Faserschreiber in Schwarz signiert "Imi", zweifach datiert, betitelt und numeriert "4/5".

Die collagierten, verschiedenfarbigen Kunststoffstreifen überlagern einander und verschränken bzw. versperren den Bildraum, es entsteht eine Art Relief oder flächig geschichtete Skulptur aus geometrischen Elementen. Die Materialität der auf den Kunststoff gestrichenen Farbe bleibt dabei stets erkennbar. Einen wichtigen Bezugspunkt für Knoebel in der Reduzierung auf Farbe und Form bildete zu Beginn seiner Laufbahn das Werk von Kasimir Malewitsch. Seine vorwiegend serielle Arbeitsweise ist geprägt von einem virtuosen Umgang mit Farbe und geometrischem Formenvokabular, mit dessen Hilfe er jegliche Abbildfunktion von Kunst verneint. Knoebel selber sagt: "Ich will auf nichts kommen als auf die Farbe. Ich trage die Farben auf, setze die Farben ein und versuche so eine Farbe zu gewinnen. Die Farbe bringe ich in die verschiedenen Zusammenhänge. Erst dann kann sie kommen, die Freiheit." (im Gespräch mit Dirk Luckow, zit. nach fiftyfifty-galerie.de, 18.04.19). Eines von nur fünf Exemplaren der Edition mit Unikatcharakter.
Knoebel zählt mit Imi Giese und Blinky Palermo zu den Schülern von Joseph Beuys, die sich in den 1960er Jahren einer minimalistischen Formensprache verschrieben.

Provenienz: Galerie Fahnemann Berlin, mit deren Klebeetikett auf der Rahmenrückseite

Schätzpreis
€ 7.000   (US$ 7.909)


Zuschlag
€ 6.500 (US$ 7.344)


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Kohlhoff, Walter
Grüne Laube am Kanal

Los 8408

Grüne Laube am Kanal
Eitempera auf Malpappe. 1953.
50 x 69 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Kohlhoff" und datiert.

Leuchtend grün sitzt die winzige Laube im Zentrum der Komposition und kontrastiert schön mit dem rotbraunen Buschwerk und dem Weiß der verschneiten Szenerie. Kohlhoffs Stadtbilder sind menschenleer, die gezeigten Orte erscheinen meist belanglos. Damit gelingt ihm die Steigerung des Alltäglichen in das Allgemeingültige, das Periphere wird zum Zentrum des Urbanen.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Zuschlag
€ 1.600 (US$ 1.807)


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Kohlhoff, Walter
Heilig-Kreuz-Kirche

Los 8409

Heilig-Kreuz-Kirche
Eitempera auf Leinwand. 1955.
74 x 94 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Kohlhoff" und datiert.

Die Kreuzberger Kirche am Blücherplatz, im Volksmund auch "Pickelhaube" genannt, wurde im Krieg zerstört, jedoch schon 1951-59 rekonstruiert und dominiert hier das Gemälde mit ihrer schweren Massivität des roten Backsteinbaus, der vom Stahlskelett der Kuppel überragt wird. Die klaren Formen und Vertikalen des Kirchenbaus und die weich geschwungenen Kurven der weißen Schneehügel und der im Vordergrund vorbeifließenden Spree vereinen sich zu einer überzeugenden, stabilen Bildtektonik.

Provenienz: Privatbesitz Hamburg
Privatsammlung Hannover

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.130)



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