Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Kataloginhalt

Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 114, Sa., 30. Nov., 14:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8338)

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen (art@bassenge.com),
da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

» Kataloge bestellen
» Nur Lose im Nachverkauf

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8000 - 8338) » Kapitelwahl

... 5 6 7 8 9 10 11 12 13 ... 33   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Galerie Bassenge
» Zoom

Fußmann, Klaus
Motiv aus Berlin

Los 8081

Motiv aus Berlin
Aquarell auf Bütten. 1978.
23,4 x 32,2 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit Pinsel in Braun signiert "Fußmann", datiert und mit Ortsangabe.

Drei Tage nach dem "Wannsee"-Aquarell vom 10.10.1978 (Los 8080) entstandene Impression von Berlin, die einen weiten Himmel mit Sonne beschreibt und einen schmalen Landstrich im unteren Bildrand. Es wäre durchaus denkbar, dass es sich hierbei auch um eine Wannseeansicht handelt.

Provenienz: Kunsthandel Lambert Tegenbosch Heusden
Privatbesitz Niederlande

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


Zuschlag
€ 700 (US$ 770)


Galerie Bassenge
» Zoom

Fußmann, Klaus
Mojave in Kalifornien

Los 8082

Mojave in Kalifornien
Aquarell über Kreide auf Hahnemühle-Bütten. 1986.
41,7 x 55 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "Fu", datiert und mit Ortsangabe.

Fußmann beschreibt überzeugend das leuchtende Blau des Himmels über Mojave in Kalifornien in vorliegendem Aquarell. Es entstand auf seiner Reise im Westen der USA und liest sich wie eine Impression, die er auf einer langen Fahrt mit dem Auto spontan und unmittelbar eingefangen hat.

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.420)


Zuschlag
€ 1.800 (US$ 1.980)


Galerie Bassenge
» Zoom

Fußmann, Klaus
Arizona

Los 8083

Arizona
Aquarell und Deckweiß auf Bütten. 1988.
41,5 x 55,8 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "Fu", datiert und mit Ortsangabe.

Kontrastreich und flimmernd stehen sich bordeauxrote und blaue Farbakzente in diesem nahezu abstrakten Landschaftsaquarell gegenüber. Einzig ein paar einzelne Bäume und ein Gebirgszug links im Bild durchbrechen die horizontalen Linien, mit welchen Fußmann die Weite der Landschaft beschreibt. Die Hitze der Wüste ist regelrecht spürbar und am Luftzug des Himmels erkennbar. Fußmanns ab Mitte der 1970er Jahre einsetzende rege Reiseaktivität führte ihn u.a. in den Westen der USA, wo unser leuchtendes Aquarell entstand. Er hatte 1971 die aus Los Angeles stammende Sopranistin Barbara Gordon geheiratet, so dass die Reisen ebenso einen persönlichen Bezug haben.

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.420)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 1.980)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Galerie Bassenge
» Zoom

Fußmann, Klaus
New Mexico

Los 8084

New Mexico
Aquarell über Kreide auf Hahnemühle-Bütten. 1989.
41,7 x 55 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "Fu", datiert und mit Ortsangabe.

In großen kubischen Blöcken beschreibt Fußmann den Bundesstaat New Mexico, die in sandigen und altroséfarbenen Tönen die Atmosphäre im Januar wiedergeben.

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 1.980)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.320)


Gaul, August
Bärenpetschaft (Bär auf einem Baumstamm)

Los 8085

Bärenpetschaft (Bär auf einem Baumstamm)
Bronze mit goldbrauner Patina, in grauschwarzem Marmorsockel ruhend. 1899.
10,4 x 6,4 x 3,5 cm.
Seitlich links signiert "Gaul".
Gabler 54-2.

Die Haltung des kleinen Bären auf seinem Baumstamm erinnert an die eines Zirkusbären auf einem Ball. Sein runder Rücken entspricht einem Handschmeichler, während er seine Nase spitz nach vorne streckt und sich gleichzeitig mit seinen Pfoten auf der Spitze des Baumstammes abstützt. Später 1914 und 1915 schuf Gaul weitere Versionen von Bärenpetschaften: stehend, auf den Hinterläufen stehend, eilig laufend oder trabend (vgl. Gabler 211-220); Nachlassgüsse sollten jedoch nicht hergestellt werden. Gabler kann einen Ankauf von 18 Bärenpetschaften durch die Galerie Cassirer nachweisen; eine deutliche Abgrenzung zwischen der Ausführung in Bronze und derjenigen in Silber (Gabler 54-1 bzw. 214) ist dabei nicht möglich. Bei unserem Exemplar handelt es sich um das bei Gabler verzeichnete mit den Initialen "LR". Ausgezeichneter Guss mit schön schimmernder Patina. Die Gesamthöhe mit Sockel beträgt 12,4 cm.


Provenienz: Auktion Ketterer München, Mai 1984, Nr. 621

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Zuschlag
€ 2.000 (US$ 2.200)


Gaul, August
Gehender Esel

Los 8086

Gehender Esel
Bronze mit schwarzbrauner Patina auf Bronzeplinthe, auf Marmorsockel montiert. 1911.
9,8 x 4 x 15 cm.
Auf der Plinthe hinten signiert "A. Gaul".
Gabler 158.

Familie Gaul erhielt 1907 einen Esel als Geschenk des Kunsthändlers Paul Cassirer für den damals fünfjährigen Sohn Peter. Der Esel lebte als Haustier im Garten des Wohnhauses in Schmargendorf und inspirierte Gaul 1911 zu einer Serie von sechs Skulpturen, genannt "Eselei", worin er verschiedene Bewegungsmotive des Esels studierte: gehend, trabend, ausschlagend, sich wälzend, liegend, grasend. Vier Plastiken dieser Serie zeigte er erstmals in der Berliner Secession 1911, die beiden anderen wurden erst ab August 1912 oder ab November 1913 von der Galerie Cassirer angeboten. 1921 wurde eine Auflage von 30 Nachlassgüssen für den "Gehenden Esel" beschlossen, daneben existieren laut Gabler einige Güsse neueren Datums.
"Den geringen Dimensionen entsprechend, hat der Künstler größte Sparsamkeit walten lassen. Einzelheiten sind zurückgedrängt, und durch leichte Hämmerung ist die Oberfläche stofflich charakterisiert und belebt." (Angelo Walther, August Gaul, Leipzig 1973, S. 34). Schöner, lebendig gestalteter Guss mit ebenmäßiger Patina. Die Gesamthöhe mit Sockel beträgt 12,5 cm.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.400)


Zuschlag
€ 4.400 (US$ 4.840)


Gaul, August
Echse (nach rechts)

Los 8087

Echse (nach rechts)
Bronze mit goldbrauner Patina. 1919.
4,5 x 24,2 x 9 cm.
Hinten rechts signiert "A. Gaul", unter dem Stand mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin" (in Versalien).
Gabler 279.

August Gaul schuf insgesamt drei verschieden geformte Echsen in Bronze (vgl. Gabler 279-281), die ursprünglich für das Grab Peter Cassirers, des 1919 jung verstorbenen Sohns von Paul Cassirer, bestimmt waren. Nach Gauls Tod 1921 zierten die Echsen auch sein eigenes Grab auf dem St.-Annen-Friedhof in Dahlem. Da sie jedoch immer wieder von der Grabplatte gestohlen wurden, finden sich dort heute keine bronzenen Echsen mehr. Von allen drei Versionen der Echse wurden zu Gauls Lebzeiten nur wenige Exemplare gegossen und es existieren laut Gabler auch nur wenige Nachlassgüsse. Die Gießerei Noack bewahrt die Metallmodelle zu allen drei Plastiken auf. In den letzten 30 Jahren wurden lediglich drei Exemplare der Echse auf dem Auktionsmarkt angeboten. Sehr schöner, feiner Guss mit warmer, goldbrauner Patina. Sehr selten.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.080)


Zuschlag
€ 6.500 (US$ 7.150)


Gaul, August
Stehender Pinguin

Los 8088

Stehender Pinguin
Bronze mit goldbrauner Patina, auf Marmorsockel montiert. 1915.
7 x 4,3 x 4 cm.
Am linken Fuß signiert "A. Gaul", seitlich mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin" (in Versalien).
Gabler 221-g1.

Aus der Serie "Kleiner Tierpark". Herrlicher Guss mit lebendig gestalteter, fein punzierter Oberfläche. Die Gesamthöhe mit Sockel beträgt 9 cm.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.300)


Gaul, August
Tapir

Los 8089

Tapir
Bronze mit dunkelbrauner Patina, auf Marmorsockel montiert. 1915.
5,5 x 7,5 x 2,5 cm.
Hinten rechts signiert "A. Gaul".
Gabler 221-f2.

Aus der Serie "Kleiner Tierpark", einer Folge von 15 Kleinplastiken, erstmals ausgestellt 1919 bei Paul Cassirer. Gaul schuf in diesem Konvolut kleinere Versionen von bereits bestehenden Tierbronzen wie z.B. den Elefanten, den Tapir, die Pinguine, den Fischotter, das Käuzchen und auch den Strauß. Sehr schöner Guss mit differenzierter, lebhaft punzierter Oberfläche. Die Gesamthöhe mit Sockel beträgt 7,5 cm.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Zuschlag
€ 3.400 (US$ 3.740)


Geiger, Willi
"Der Kuss", I.-IV.

Los 8090

"Der Kuss", I.-IV.
4 Kaltnadelarbeiten in Rot mit Aquatinta auf J. Whatman-Velin. 1913.
Je ca. 56,5 x 44,5 cm (Blattmaß).
Jeweils signiert "Willi Geiger", datiert, betitelt und bezeichnet.

Willi Geiger studierte an der Münchner Akademie bei Franz von Stuck, den er zutiefst verehrte. Seinem Lehrer folgend, befasste er sich in seinem Werk stets mit schweren Themen wie Tod, Liebe, Sünde, Schmerz, Eros und finsterem Schicksal. In unserer Folge widmet er sich dem leidenschaftlichen Kuss, den er in vier unterschiedlichen Darstellungen, gleich einem dramatischen Tanz zwischen Mann und Frau schildert. Die Figuren bewegen sich in einem schmal begrenzten Raum, Geiger gibt die Figuren von allen Seiten in ihren Drehungen wieder. Am Ende der Reihe entpuppt sich der Mann überraschend als Tod, vor dem die Frau ängstlich zurückschreckt. In kleinen Bleistiftstudien hat Geiger äußerst genau das Verhältnis der Figuren zum Raum erprobt, die Quadrierung der Zeichnungen zeigt die Übertragung der Skizzen auf die Platte an. Präzise und technisch meisterlich überträgt er seine Figurenstudien in das Medium der Graphik - Max Klinger hat ihn 1910 für den Villa-Romana-Preis vorgeschlagen aufgrund seiner Erfolge als Graphiker. Davon zeugt unsere außergewöhnliche Reihe. Inwiefern sie mit den beiden früh entstandenen Zyklen "Seele" von 1903 und "Liebe" von 1904 in Beziehung steht, muss noch weiter erforscht werden. Prachtvolle Drucke mit breitem Rand. Beigegeben: Drei monogrammierte Kaltnadelarbeiten zu "Der Kuss, I.-III." in Schwarz/Weiß ,1913, drei signierte Bleistiftvorstudien sowie ein Blatt mit neun Bleistiftskizzen, sämtlich zu "Der Kuss", alle Arbeiten von Willi Geiger.

Provenienz: Landgerichtspräsident Dr. R. Johannes Meyer Hamburg

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Zuschlag
€ 4.200 (US$ 4.620)



... 5 6 7 8 9 10 11 12 13 ... 33   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf