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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 114, Sa., 30. Nov., 14:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8000 - 8338)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8000 - 8338) » Kapitelwahl

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Feinstein, Pavel
Rabbi und Engel

Los 8071

Rabbi und Engel
Öl auf Leinwand. 1997.
35 x 30 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Pavel" und datiert, verso mit der Werknummer "733".

Eine rätselhafte Begegnung: Der nackte Rabbi mit Hut und Tuch um die Hüften wird vom ebenfalls unbekleideten Engel mit Turban wie im Tanz umarmt - und zugleich tritt der Engel kräftig auf des Rabbis Fuß. Dabei blickt der Rabbi zum Betrachter und deutet mit sprechender Geste mit der linken Hand nach links aus dem Bild heraus. Jüdische Themen und Motive, skurril verfremdet, tauchen immer wieder im Schaffen Feinsteins auf, und auch das charakteristische, fahlblaue Mondlicht, in das unsere Szene getaucht ist, findet sich immer wieder in seinem Schaffen. "Feinsteins Figuren, die mit der Erinnerung an stereotype Judenbilder spielen, bevölkern eine zwischen Witz und Grauen oszillierende Welt. Es beginnt ein subversives Spiel mit der jüdischen Tradition, den Konventionen der Malerei und den Erwartungen der Betrachter*innen." (Pavel Feinstein, Gemälde, Jüdisches Museum Berlin 2002). Die Interpretation der geheimnisvollen Darstellung bleibt offen.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.100)

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Fischli, Peter / Weiss, David
Airport Frankfurt/Main

Los 8072

Airport Frankfurt/Main
Farboffsetlithographie auf BFK Rives-Velin. 1988/89.
65 x 95 cm (70 x 100 cm).
Signiert "Fischli" und "D. Weiss". Auflage 175 num. Ex.

Aus der Serie "Airport", entstanden zwischen 1987 und 2011. Aus Flugzeugen oder Panoramafenstern fotografierte das Künstlerduo während dieser Jahre immer wieder alltägliche Situationen auf Flughäfen. Diese Sammlung von über 800 Aufnahmen wurde 1989 zuerst in einem Fotoband veröffentlicht, anschließend aber laufend fortgesetzt. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Zuschlag
€ 1.900 (US$ 2.090)


Förg, Günther
Genter Serie

Los 8073

Genter Serie
3 Farbserigraphien auf leichtem Karton. 1998.
Je ca. 84 x 71,5 cm (91,5 x 78,5 cm).
Jeweils signiert "Förg" und datiert. Auflage 45 num. Ex.

Die Auflage erschien bei der Galerie Fahnemann, Berlin. Die komplette Serie in prachtvollen, farbsatten Drucken, mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.430)


Förg, Günther
Pariser Serie

Los 8074

Pariser Serie
6 Farbserigraphien auf leichtem Karton. 2000.
Ca. 60 x 50 cm (70 x 60 cm).
Jeweils signiert "Förg" und datiert sowie als "e.(preuve d')a.(rtiste)" bezeichnet.

Die Auflage von 55 numerierten Exemplaren erschien bei der Galerie Fahnemann, Berlin. Die komplette Serie in prachtvollen, farbsatten Drucken mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Zuschlag
€ 5.000 (US$ 5.500)


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Felixmüller, Conrad
"Ruhrrevier" (Ruhrkohlenrevier)

Los 8075

"Ruhrrevier" (Ruhrkohlenrevier)
Radierung auf festem Velin. 1920.
33,8 x 34,5 cm (52,7 x 48,4 cm).
Signiert "Felixmüller", betitelt, datiert und bezeichnet "Stahlstich Vorzugsdruck". Auflage 25 num. Ex.
Söhn 201 b.

"Ich war mehr von den Menschen in dieser Landschaft der Groß- und Schwerindustrie ergriffen als von den 'Giganten der Technik'. Dabei waren alle formalistischen Probleme mir gleichgültig geworden." (Conrad Felixmüller, Legenden, Tübingen 1977). Erschienen im Mappenwerk "6 Stahlstiche", herausgegeben von der Galerie Arnold, Dresden 1921, gedruckt von Walter Künzel, Dresden. Prachtvoller, herrlich samtiger Druck mit Rand. Selten.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)


Zuschlag
€ 5.500 (US$ 6.050)


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Folkerts, Poppe
Nordseebrandung mit Schiffen

Los 8076

Nordseebrandung mit Schiffen
Öl auf Leinwand.
76 x 94 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Dunkelgrün signiert "Poppe Folkerts".

Feuchte Seeluft, frischer Wind und spritzende Gischt - die Naturelemente scheinen geradezu fühlbar zu sein. Die Faszination des Meeres mit dem changierenden Licht, seinen ständig wechselnden Wetterlagen und Stimmungen hielt Folkerts mit charakteristischer Lebendigkeit und Intensität fest. Sein pastoser Farbauftrag von impressionistischer Lockerheit, die treffende Lichtsetzung und klaren Farbwerte erzeugen räumliche Tiefe und Strahlkraft. Poppe Folkerts, selber Seemann, Segler und einer der bedeutendsten Maler der friesischen Küste, studierte an der Berliner Akademie und war bis 1900 Schüler bei Carl Saltzmann, 1902 bis 1903 bei Friedrich Kallmorgen, anschließend Meisterschüler bei Ludwig Dettmann in Königsberg und schließlich auch noch an der Académie Julian in Paris. Die Empfehlungen seiner Lehrer und insbesondere Anton von Werners ermöglichten ihm Studienfahrten an Bord kaiserlicher Marineschiffe, auf denen er Nord- und Ostsee, die europäische Atlantikküste und das Mittelmeer bis nach Istanbul und Jerusalem bereiste.

Schätzpreis
€ 7.000   (US$ 7.700)


Zuschlag
€ 11.000 (US$ 12.100)


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Fußmann, Klaus
Stilleben ("Topf und Glas")

Los 8077

Stilleben ("Topf und Glas")
Öl auf Leinwand. 1970.
50 x 60 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Grau signiert "Fußmann" und datiert, verso auf dem Keilrahmen wohl von fremder Hand mit Filzstift in Schwarz betitelt sowie mit der Nummer "18".

"Die Stilleben, die Fußmann seit vielen Jahren zeichnet und malt, immer denselben (oder doch ganz ähnlichen) Tisch mit ein paar Gegenständen: Töpfen, Flaschen, bric-à-brac aus dem Atelier, sie zeigen, was ihn etwa von Morandi unterscheidet; bei dem sind die Gegenstände zu einer majestätischen Ruhe gebracht, hieratisch geordnet, von fester Substanz, irdisch allemal, ein Lobpreis der Dinge, an die sich halten kann, wem alles andere fragwürdig geworden ist. Fußmanns Gegenstände sind von anderer Art, nicht so ostentativ ins Bild gesetzt, nicht so nach ablesbaren Proportionsgesetzen verteilt, sondern vorläufig, gleich als werde ausgerechnet in der "nature morte" etwas Flüchtiges dingfest gemacht, einem Moment Dauer verliehen. Wenn das Bild fertig ist, sind die Töpfe, Flaschen, Tiegel längst schon an anderer Stelle, die Bildfügung allein garantiert (mit beschränkter Haftung), daß da etwas war, ein Augenblick in der Zeit: vorbei." (Roland H. Wiegenstein, in: Klaus Fußmann, Die Grafik aus den Jahren 1957-1984, Frankfurt 1984, S. 9). Mit expressivem, pastosem Pinselstrich und Sand herrlich erarbeitete Strukturen, die den Malutensilien Plastizität und Lebendigkeit verleihen.


Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Zuschlag
€ 2.400 (US$ 2.640)


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Fußmann, Klaus
Interieur (Atelier des Künstlers)

Los 8078

Interieur (Atelier des Künstlers)
Öl auf Leinwand. 1978.
154,5 x 145 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Weinrot signiert "Fußmann", datiert "6. V. 78" und mit Ortsangabe "Berlin".

Nach einem Studium an der Folkwang Schule in Essen kam Klaus Fußmann als junger Mann nach Berlin, wo er von 1962 bis 1966 an der Hochschule für Bildende Künste studierte. Durch die überall geführten Diskussionen in Cafés und Kneipen empfand er Berlin als lebendig und zugleich befreiend vom Leistungsdruck, der in Westdeutschland herrschte. 1969 lernte er in Berlin seine zukünftige Frau, die aus Los Angeles stammende Sopranistin Barbara Gordon kennen. Fußmann ließ sich von der besonderen und außergewöhnlichen Atmosphäre, die in der geteilten Stadt in den 1960er und 1970er Jahren herrschte, inspirieren. In den zahlreich verlassenen Wohnungen fand er eine Stimmung von Tristesse und Existenzialismus. Er begann, diese Räume zu malen und die wenigen Gegenstände, die er in ihnen fand. Mit seinen Stillleben-Interieurs hatte er dann Erfolg und konnte sie verkaufen. Unser Interieur von 1978, das sein Atelier in der Hardenbergstraße wiedergibt, atmet noch diese Phase des Künstlers - der eher karg wirkende Raum ist durch das leicht geöffnete Fenster links im Bild gekennzeichnet, ein großflächiger Spiegel befindet sich frontal an der Wand. Vor ihm stehen zwei Stühle, die jeweils durch große, ausladende Stoffbahnen verdeckt sind. In den Stoffbahnen feiert Fußmann in herrlich pastos aufgetragenen Flächen die Farben Rosa, Rot, Grün und Blau und deutet kleine Muster an. Selbst der lediglich in Weiß gehaltene Stoff wirkt lebendig, nahezu sinnlich. Man erkennt die späteren Farbexplosionen seiner Werke. Die Spiegelung des Raumes und der Stühle erzeugt eine fast abstrakt wahrnehmbare, ästhetisierende Stimmung, die sich über die große Leinwand verteilt.
Fußmann schloss sich nie einer Strömung an, sein Werk blieb autark. Zu seinem 80. Geburtstag im Jahr 2018 würdigte sowohl das Museum Barberini in Potsdam als auch das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Schloss Gottorf sein bedeutendes Werk.

Provenienz: Privatbesitz Niederlande

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 12.000   (US$ 13.200)


Zuschlag
€ 10.000 (US$ 11.000)


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Fußmann, Klaus
Gelting

Los 8079

Gelting
Aquarell auf Bütten. 1977.
29 x 39,3 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit Pinsel in Braun signiert "Fußmann", datiert und mit Ortsangabe.

Seit mehr als 30 Jahren ist Fußmann in Düstnishy in Gelting, nahe der Flensburger Förde, beheimatet. Die idyllische Gegend hat sein künstlerisches Schaffen seit jeher inspiriert - unser frühes Aquarell von 1977 zeigt eine dichte, grüne Baumlandschaft, unten rechts deutet sich in farbigen Tupfern eine Blumenwiese an. Dem Medium Aquarell entsprechend verfließen die verschiedenen Farben in eine harmonische, nahezu impressionistisch wirkende Komposition.

Provenienz: Kunsthandel Lambert Tegenbosch Heusden
Privatbesitz Niederlande

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Zuschlag
€ 1.000 (US$ 1.100)


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Fußmann, Klaus
Wannsee

Los 8080

Wannsee
Aquarell und Deckweiß auf Bütten. 1978.
29 x 39,3 cm (Passepartoutausschnitt).
Oben rechts mit Pinsel in Braun signiert "Fußmann", mit Pinsel in Rot datiert und mit Ortsangabe.

Nach einem Studium an der Essener Folkwang Schule, studierte Fußmann von 1962 bis 1966 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und blieb der Stadt seitdem treu. In vielen seiner Werke setzt er sich mit seiner städtischen Wahlheimat auseinander - in unserem frühen Aquarell ist es der Berliner Wannsee. In einer atmosphärischen Luftigkeit, ausgestattet mit rosa- bis blauvioletten Tönen, fängt Fußmann die Ansicht vom Wannsee ein wie sie ihm am 10.10.1978 begegnete.

Provenienz: Kunsthandel Lambert Tegenbosch Heusden
Privatbesitz Niederlande

Errata: Suchbegriffe: Fußmann, Klaus; Fussmann, Klaus

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Zuschlag
€ 1.600 (US$ 1.760)



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