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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil I » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil I Auktion 113, Sa., 1. Juni, 15:00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 8300 - 8579)

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Kapitel Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8300 - 8579) » Kapitelwahl

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Abdülmecid II
Blick auf den Bosporus

Los 8300

Blick auf den Bosporus
Öl auf Leinwand. 1914.
34 x 40,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Rot signiert in arabischer Schrift sowie nochmals signiert "Abdülmecid II" und datiert.

Der Sultanspalast diente ihm als Atelier, und die Qualität der Malerei Abdülmecids II. war beeindruckend. Der letzte osmanische Sultan regierte von 1922 bis 1924 und hatte zuvor - an Politik desinteressiert - neben dem Generalsrang in der osmanischen Armee auch den Vorsitz der osmanischen Künstlergesellschaft inne. Seine Werke wurden damals schon in Paris und in Wien ausgestellt. Den Versuchen von Talaat Pascha und später Mustafa Kemal Atatürk, ihn in die Politik des untergehenden Reiches hineinzuziehen, wusste er sich zu entziehen. 1922 wurde er der 101. und letzte Kalif der osmanischen Dynastie, allerdings mit nur geringer Macht. Das Osmanische Reich befand sich unter Mustafa Kemal Atatürk im Übergang zur Republik. Die türkische Nationalversammlung entschied 1924, das Kalifat abzuschaffen. Abdülmecid wurde abgesetzt, er und alle Angehörigen der osmanischen Dynastie mussten das Land verlassen; er emigrierte nach Paris.
Als aber zuvor, 1917, noch im Ersten Weltkrieg, der Admiral Wilhelm Souchon Abdülmecid II seinen Abschiedsbesuch abstattete, nahm der kaiserliche Prinz in seinem Palast unser Gemälde "Blick auf den Bosporus" von der Wand und schenkte es Souchon. Der Blick fällt von oben auf die Meerenge, wo Segler auf dem blauen Wasser kreuzen. Mit lockerem, sicherem Duktus und einer impressionistisch-hellen Palette stellt Abdülmecid die malerische Ansicht gekonnt dar.

Provenienz: Admiral Wilhelm Souchon, mit dessen handschriftlichem Besitzvermerk und Erläuterungen verso auf dem Keilrahmen
Privatbesitz Berlin

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.711)


Zuschlag
€ 5.500 (US$ 6.214)


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Albers, Josef
allegro

Los 8301

"allegro"
Farbserigraphie auf festem Velin. 1961.
23 x 23 cm (43 x 43,5 cm).
Signiert "Albers", datiert und betitelt. Auflage 300 num. Ex.
Danilowitz 155.

Gedruckt bei R.H. Norton, New Haven. Herausgegeben von Ives-Sillman, Inc., New Haven, für den Kunstverein Münster, 1961. Brillanter, farbintensiver Druck mit breitem Rand.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Zuschlag
€ 3.600 (US$ 4.067)


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Albers, Josef
Pending

Los 8302

Pending
Farbserigraphie auf leichtem Bristol-Karton. 1965.
27,9 x 27,9 cm (43 x 43 cm).
Auflage 250 Ex.
Danilowitz 165.

Aus dem 10 Blatt umfassenden Portfolio "Soft Edge-Hard Edge", gedruckt von Sirocco Screenprints, New Haven, herausgegeben von Ives-Sillman, Inc., New Haven 1965. Prachtvoller, farbintensiver Druck mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 847)


Zuschlag
€ 2.600 (US$ 2.937)


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Albers, Josef
KV-RW

Los 8303

"KV-RW"
Farbserigraphie auf leichtem Bristol-Karton. 1967.
28,2 x 28 cm (42,8 x 42,3 cm).
Mit dem Künstlersignet "A", datiert und betitelt. Auflage 200 num. Ex.
Danilowitz 176.

Gedruckt von Sirocco Screenprints, New Haven, herausgegeben von Ives-Sillman, Inc., New Haven, für den Kunstverein Rheinland-Westfalen, Düsseldorf 1967. Prachtvoller, farbintensiver Druck mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.824)


Zuschlag
€ 4.400 (US$ 4.971)


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Albers, Josef
I-S b

Los 8304

"I-S b"
Farbserigraphie auf leicht strukturiertem Aquarellkarton. 1968.
34,9 x 35 cm (54,5 x 54 cm).
Mit dem Künstlersignet "A", datiert und betitelt. Auflage 75 num. Ex.
Danilowitz 185.

Gedruckt von Sirocco Screenprints, New Haven, herausgegeben von Ives-Sillman, Inc., New Haven, für Brooke Alexander, Inc., New York 1968. Brillanter, farbintensiver Druck mit breitem Rand.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.824)


Zuschlag
€ 3.600 (US$ 4.067)


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Albert-Lasard, Lou
Portrait von Madame Fankhauser vor einer Landsc...

Los 8305

Portrait von Madame Fankhauser vor einer Landschaft
Öl auf Leinwand.
81 x 64,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "LAL", verso mit dem Nachlaßstempel "Lou Albert-Lasard".

Albert-Lasard hatte sich als Porträtistin im Laufe ihrer Karriere einen Namen gemacht, berühmte Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke, Albert Einstein und Marc Chagall saßen ihr Modell. Vorliegendes einfühlsames Bildnis von Madame Fankhauser zeigt eine sensible junge Frau mit ernstem Blick und eleganter Gebärde. Nach mündlichen Informationen von Ingo Albert-Lasard war sie wohl mit dem Maler Fankhauser verheiratet und die Schneiderin von Lou Albert-Lasard. "Lou Albert-Lasard, eine der Freundinnen von Rainer Maria Rilke, hatte damals viel Erfolg in Paris. Man sah sie oft im "Café du Dôme" mit ihrer Tochter, der schönen Ingo. Man konnte sie nicht übersehen, denn sie war eine der extravagantesten Erscheinungen, die ich je in meinem Leben gesehen habe. In rote Fuchspelze gehüllt, trug sie auf ihren brandroten Haaren die ausgefallensten Hüte, etwas aus Moos oder ganz aus Hahnenfedern", so erinnerte sich der Pariser Modephotograph Willy Maywald an das Outfit der Künstlerin (zit. nach dasverborgenemuseum.de/ausstellungen/ausstellung/lou-albert-lasard, 17.04.19).

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.016)


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Albert-Lasard, Lou
Vögel im Berliner Zoo

Los 8306

Vögel im Berliner Zoo
Öl auf Hartfaserplatte.
52 x 65,5 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel "Lou Albert-Lasard".

Nach Stationen in München, Zürich, Ascona verbrachte Lou Albert-Lasard beinahe ein Jahrzehnt in Berlin. Sie malte überall wo sie lebte mit Vorliebe Bars, Cafés, Parks und den jeweiligen Zoo. In bunten Farben gibt sie in unserem Gemälde ein Vogelpaar im Vordergrund wieder, ein weiterer sitzt auf einem Ast im Hintergrund. Es handelt sich um eine exotische Vogelart, vermutlich Pelikane, für die sich die lebensfrohe und extravagante Künstlerin interessierte. Obwohl sie fest zur Künstlerszene in Berlin gehörte, kehrte sie 1928 aufgrund des aufkommenden Nationalsozialismus wieder zu ihrer künstlerischen Wirkungsstätte Paris zurück.


Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Schätzpreis
€ 800   (US$ 903)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 677)


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Albert-Lasard, Lou
Portrait von Lanza del Vasto

Los 8307

Portrait von Lanza del Vasto
Öl auf Hartfaserplatte. Wohl Anfang der 1930er Jahre.
105 x 74,4 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel "Lou Albert-Lasard" und von Ingo Albert-Lasard bezeichnet.

Das charismatische Portrait zeigt den italienischen Philosophen Lanza del Vasto (1901-1981) in lässiger Pose sitzend und mit wachsamem, energischem Blick den Betrachter direkt anschauend. Er war Theoretiker und Praktiker des gewaltlosen Widerstandes und gilt als der wichtigste westliche Schüler Gandhis. Er begegnete Lou Albert-Lasard in Berlin 1930 und anschließend 1935 in Paris. Albert-Lasard war von ihrem Freund Romain Rolland und dessen Schriften bereits für die Ideen von Gandhi sensibilisiert worden. Sie, wie auch Lanza del Vasto, begegnete Gandhi in Indien, was einen tiefen Eindruck bei beiden Persönlichkeiten hinterließ. 1948 gründete del Vasto die Gemeinschaft der Arche, eine kommunitäre Lebensgemeinschaft.

Provenienz: Atelier der Künstlerin
Privatbesitz Paris

Literatur: Lou Albert-Lasard, une artiste entre ombres et lumières, Château de Courcelles, Courcelles-sur-Vesle 2014 (Kat.-Abb. S. 37)

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.694)


Zuschlag
€ 3.200 (US$ 3.615)


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Banier, François-Marie
Saint-Pétersbourg, Novembre 1991

Los 8308

Saint-Pétersbourg, Novembre 1991
Acryl über schwarz-weißer Fotografie, ganzflächig auf Aluminiumplatte kaschiert. 1999.
81 x 123 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Rosa signiert "Banier" und datiert.

François-Marie Banier ist Fotograf, Schriftsteller sowie Schauspieler. Er fotografiert seit den 1970er Jahren bekannte Persönlichkeiten und die Menschen auf der Straße. Seine Fotografien wurden erstmals 1991 im Centre Pompidou ausgestellt und seither an vielen Orten Europas, Asiens und Lateinamerikas. 1969 veröffentlichte er "Les Résidences secondaires", einen kurzen Roman über eine Männerfreundschaft. Das Werk wurde sehr gelobt und machte ihn in der französischen Literatur- sowie Prominentenszene bekannt, die sich gerne von ihm fotografieren ließ. Dazu trug bei, dass er bereits seit 1964 die Freundschaft von Salvador Dalí genoss, ab 1967 Mediensprecher des Modeschöpfers Pierre Cardin war und der Schriftsteller Louis Aragon von ihm schwärmte. Seine Ausstellungen sind in zahlreichen Publikationen dokumentiert.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.649)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.520)


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Baselitz, Georg
Ohne Titel

Los 8309

Ohne Titel
Radierung mit Kaltnadel in Rotbraun auf Kupferdruckpapier. 1967.
33,5 x 24,3 cm (46,3 x 32 cm).
Signiert "Baselitz". Auflage 75 num. Ex.
Jahn 58.

Entstanden für die Kunstmappe Köln 1967. Prachtvoller, gratiger Druck mit dem vollen Rand, oben mit dem Schöpfrand.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Zuschlag
€ 1.400 (US$ 1.581)



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