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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil II » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil II Auktion 114, Fr., 29. Nov., 15.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 7000 - 7523)

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Kapitel Karikaturen und Illustrationen (Lose 7296 - 7307) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Harburger, Edmund
Ca. 49 Blatt Zeichnungen

Los 7296

Ca. 49 Blatt Zeichnungen
Verschiedene Techniken. Um 1900.
Meist signiert "E. Harburger" bzw. monogrammiert "E. H.".

Fein ausgeführte, sichere und meist liebevoll karikierende Zeichnungen. Harburger studierte ab 1866 an der Münchener Akademie der Bildenden Künste bei Karl Raupp und Wilhelm Heinrich Lindenschmit in der Antikenklasse, übte sich jedoch neben der Malerei vor allem in Illustration und Karikatur. Zunächst veröffentlichte die Zeitschrift "Die Gartenlaube" politische Karikaturen aus seiner Hand, ab 1870 die "Fliegenden Blätter", denen er bis 1906 rund 1.500 humoristische Zeichnungen, oft von Münchner Volkstypen, lieferte und die er um die Jahrhundertwende zusammen mit Adolf Oberländer und Adolf Hengeler prägte.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


Zuschlag
€ 600 (US$ 660)


Galerie Bassenge
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Heine, Thomas Theodor
3 Blatt Zeichnungen

Los 7297

3 Blatt Zeichnungen
Pinsel und Feder in Schwarz, teils laviert, und Deckweiß, auf Karton. Um 1896.
Jeweils mit Feder in Schwarz signiert "Th. Th. Heine", 1 Blatt datiert, eines betitelt.

Vorhanden sind die Motive "Der Flaneur", "Hunde-Magazin" und "Wie der Wast'l seine widerspenstige Sau zum Markt bringt". Frühe Blätter aus Heines Münchner Zeit, in der zuerst Zeichnungen für die "Jugend" und die "Fliegenden Blätter", später dann für den "Simplicissimus" entstehen. Schon 1933 musste Heine wegen seiner bissigen Karikaturen und Artikel vor den Nazis aus Deutschland fliehen. Zuerst zog er nach Prag, dann nach Brünn, und im Jahr 1938 gelang es Heine, eine Aufenthaltsgenehmigung für Norwegen zu erlangen, wohin er emigrierte; er arbeitete fortan für das Osloer Dagbladet. Nach der Okkupation Norwegens floh er 1942 weiter nach Stockholm.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 825)


Zuschlag
€ 750 (US$ 825)


Hengeler, Adolf
Ca. 14 Blatt Zeichnungen

Los 7298

Ca. 14 Blatt Zeichnungen
Feder in Schwarz, teils laviert, auf verschiedenen Papieren. 1887-98.
Alle signiert "A. Hengeler", teils datiert.

Adolf Hengeler studierte ab 1881 an der Münchner Kunstgewerbeschule, ab 1885 an der Münchner Akademie bei dem Maler Wilhelm von Diez. Er gehörte dem Kreis der Münchner Secession an und war tätig als führender Zeichner der humoristischen, reich illustrierten Wochenschrift "Fliegende Blätter". Bekannt war Hengeler auch für seine Landschaftsgemälde mit Engeln und Putten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Zuschlag
€ 300 (US$ 330)


Kirchner, Eugen
Ca. 45 Blatt Zeichnungen

Los 7299

Ca. 45 Blatt Zeichnungen
Meist Pinsel und Feder in Schwarz, teils mit Weiß gehöht, auf Velin bzw. Velinkarton. Um 1900-23.
Meist signiert "E. Kirchner".

Karikaturhafter und dekorativer Charakter halten sich in Eugen Kirchners dem Jugendstil nahestehenden Zeichnungen oft die Waage. Nach seinen Studien ab 1883 an der Akademie in Berlin bei Paul Thumann und Paul Friedrich Meyerheim ging er 1888 nach München und war zusammen mit Fritz von Uhde, Kalckreuth, Langhammer und Hugo König als Landschaftsmaler in Dachau tätig. Als Gründungsmitglied der Münchner Sezession arbeitete er zunehmend als Illustrator, u.a. ab 1893 für über 30 Jahre für die „Fliegenden Blätter“, später auch der „Meggendorfer Blätter". Zudem entwarf er Spielzeug für die Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst. Kirchner, ein führender Vertreter der späten Jugendstilbewegung, beschickte die Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, die Sezessionsausstellungen in München und die Großen Kunstausstellungen Berlin und Dresden. Verso teils mit Datums- und Nummernstempeln, teils aus der Sammlung Wilhelm Denzel, mit dessen Besitzvermerk verso.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 825)


Zuschlag
€ 600 (US$ 660)


Galerie Bassenge
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Meggendorfer, Lothar
6 Blatt Zeichnungen

Los 7300

6 Blatt Zeichnungen
Feder in Schwarz auf leichtem Karton. Um 1900.
4 Blatt signiert "L. Meggendorfer".

Drei Blätter zeigen unterschiedliche Eisenbahnszenerien, Waggons und den Bahnhof; sie sind aneinanderzureihen und bestechen mit ihrer feinen graphischen Gestaltung. Meggendorfer studierte ab 1862 Kunst an der Königlichen Akademie München; er gilt als einer der einfallsreichsten Schöpfer von beweglichen Bilderbüchern. Bekannt wurde er als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und der "Münchner Bilderbogen". 1889 erschien die Zeitschrift "Aus Lothar Meggendorfer’s lustiger Bildermappe", die ab 1890 als "Humoristische Monatshefte" und von 1897 bis 1925 als "Meggendorfer-Blätter" fortgeführt wurde.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Zuschlag
€ 500 (US$ 550)


Nagel zu Aichberg, Ludwig von
Ca. 60 Blatt Zeichnungern

Los 7301

Ca. 60 Blatt Zeichnungen
Feder in Schwarz auf verschiedenen Papieren.
Meist mit Feder in Schwarz monogrammiert "LN" (ligiert).

Pferde vieler Rassen und in unterschiedlichen Situationen, treffend gezeichnet: Pferdehändler und Täuscher, das Pferd im Militärdienst und das Ackerpferd, der gequälte Karrengaul, das Tier an der Droschke und am Fuhrmannswagen, am Wasserfass des Straßenspritzers wie unter der leichten Last des Sonntagsreiters - Nagels originelle Pferdestudien und zahlreiche im Krieg gezeichnete Studien und Skizzen erschienen in Hanfstängls photographischem Verlag 1872. Besonderes Ansehen erlangte Nagel als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und der "Münchner Bilderbogen".

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Zuschlag
€ 300 (US$ 330)


Oberländer, Adolf
Ca. 45 Blatt Zeichnungen

Los 7302

Ca. 45 Blatt Zeichnungen
Meist Feder in Schwarz, teils laviert, bzw. Bleistift auf verschiedenen Papieren. 1876-1912.
Jeweils signiert "Oberländer", teils datiert.

Unterschiedlichste Motive, Berufs- und Altersgruppen, Ethnien und soziale Ränge zeichnet Oberländer mit spitzer, sicherer Feder. Oberländer, bayerischer Maler und Zeichner, war Schüler bei Ferdinand von Piloty. Wilhelm Busch beeinflusste seine Illustrationen. Bekannt waren vor allem seine humorvoll-satirischen Darstellungen menschlichen Verhaltens, oft als anthropomorphisierende Tierzeichnungen ausgeführt. Oberländer zeichnete vor allem für die "Fliegenden Blätter", später arbeitete er auch für den "Münchner Bilderbogen". Er war Ehrenmitglied der Berliner Sezession und der Akademie der Bildenden Künste München und Dresden.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 880)


Zuschlag
€ 1.400 (US$ 1.540)


Storch, Carl
Ca. 25 Blatt Zeichnungen

Los 7303

Ca. 25 Blatt Zeichnungen
Pinsel und Feder in Schwarz sowie Bleistift auf verschiedenen Papieren. Um 1900-1920.
Meist mit Feder in Schwarz signiert "C. Storch".

Der Zeichner, Bildhauer und Karikaturist Storch illustrierte Märchen- und Kinderbücher und war der geistige Vater von "Puckchen und Muckchen", einer in der Jugendzeitschrift "Seraphischer Kinderfreund" seit 1906 erschienenen und von Wilhelm Buschs "Max und Moritz" inspirierten Folge.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Zuschlag
€ 650 (US$ 715)


Verschiedene Künstler
Ca. 80 Blatt Zeichnungen

Los 7304

Ca. 80 Blatt Zeichnungen
Verschiedene Techniken. Um 1900-20.
Teils signiert, teils monogrammiert.

Karikaturen und Illustrationen, teils für die "Fliegenden Blätter", u.a. von S. von Adelung, U. Fritzmann, I. Frynta, I. Hahn, F. Hahs, E. Ille, L. Kober, J. Kohn-Regnier, V. Meissl, A. Münzer, E. Oswald, H. R. Pfeiffer, C. Pockelt und F. Simm.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.430)


Verschiedene Künstler
Ca. 130 Blatt Zeichnungen

Los 7305

Ca. 130 Blatt Zeichnungen
Verschiedene Techniken. Um 1900-20.
Alle signiert.

Karikaturen und Illustrationen, teils für die "Fliegenden Blätter", u.a. von P. Bauer, A. Caspari, M. Coester, K. Dünzl, P. O. Engelhard, A. Forstmoser, C. Gehrts, O. Merté, G. Mühlberg, H. Nolpa, E. Reinicke, Cobi Reiser, W. Roegge, M. Schaberschul, A. Schmidhammer, Fr. Schuhwerk, C. Stauber, M. Strauss, G. Traub und R. Winkler.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


Zuschlag
€ 3.000 (US$ 3.300)



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