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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil II » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil II Auktion 112, Sa., 1. Dez., 10.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 7000 - 7402)

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Kapitel Moderne Kunst Teil II / Modern Art Part II (Lose 7000 - 7402) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
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Bitter, Christina von
Hinter soviel Freude kein Gesicht

Los 7031

"Hinter soviel Freude kein Gesicht"
Objekt. Metall, Draht, Acrylfarben sowie collagierter Offsetdruck in verglastem hölzernen Objektkasten. 2002.
14,5 x 27 x 7,3 cm.
Verso auf dem Kasten mit Kreide in Schwarz signiert "C. v. Bitter", datiert, betitelt und recto unten nochmals betitelt.

Auf dem Fotodruck blickt ein Paar durch Ferngläser ins Weite, davor steht im Objektkasten eine metallene Reisetasche - ein Motiv, das in von Bitters Kunstwerken immer wieder auftaucht. In der ungewöhnlichen Kombination erhalten ihre Bildgegenstände eine poetische Mehrdeutigkeit.

Provenienz: Privatsammlung Berlin

Literatur: Christina von Bitter. Sucher der Wolken, Schweinfurter Museumsschriften, Ausst.-Kat. Städt. Sammlungen Schweinfurt 2004, S. 7 (mit Abb.)

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 250 (US$ 285)


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Bitter, Christina von
Rückkehr der Stille

Los 7032

"Rückkehr der Stille"
Objekt. Metall, Draht, Acrylfarben sowie collagierter Offsetdruck in verglastem hölzernen Objektkasten. 2010.
13,8 x 18,5 x 8 cm.
Seitlich rechts auf dem Kasten mit Bleistift signiert "C. v. Bitter", datiert, betitelt und nochmals betitelt.

Die charakteristische Arbeit der Künstlerin vereint Kaffeetasse und Karibu in Form von collagiertem Fotodruck und weiß gefasstem Drahtobjekt im verglasten Objektkasten. Die extrem leichten Materialien Papier und Draht scheinen die Schwerkraft aufzulösen, die Kaffeetasse rutscht locker vor dem Tier hin und her. Seit sie als Meisterschülerin von Lothar Fischer in der Akademie der Bildenden Künste, Berlin, erstmals 1991 mit dem Werkstoff Draht und Papier experimentiert, entstehen die fragil wirkenden und häufig der Schwerkraft enthobenen Plastiken.

Provenienz: Privatsammlung Berlin

Literatur: Christina von Bitter - Die Haut der Dinge, München 2011, S. 28 (mit Abb.)
online: cvbitter.de/objektkasten (mit Abb.)

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


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Bitter, Christina von
Ohne Titel

Los 7033

Ohne Titel
Mischtechnik auf Velin. 2006.
10,4 x 19,6 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Bitter" und datiert.

Sensibel geführte, organisch anmutende Konturen in Schwarz mit zarter Aquarellierung lassen eine gebeugte menschliche Figur erahnen.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 285)


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Bluth, Manfred
Ansicht Dobbrowik vom Bauernsee (Dobbrikow)

Los 7034

"Ansicht Dobbrowik vom Bauernsee" (Dobbrikow)
Öl auf Malpappe. 1993.
25 x 40 cm.
Unten rechts signiert (in die feuchte Farbe geritzt) "Bluth", datiert und links betitelt.

Manfred Bluth war 1947 Meisterschüler bei Willi Geiger in München. Bereits 1963 veranstaltete die Galerie Gerda Bassenge eine der ersten Einzelausstellungen des Künstlers. Bluth gründete 1973 mit Johannes Grützke und Matthias Koeppel die Künstlergruppe "Schule der neuen Prächtigkeit", die sich mit einem von Ironie geprägten Realismus von der abstrakten Kunst abzugrenzen suchte. Es handelt sich trotz der abweichenden Schreibweise wohl um eine Ansicht des Dörfchens Dobbrikow im brandenburgischen Nuthetal südlich von Berlin. Beigegeben: Eine unsignierte Bleistiftzeichnung von Manfred Bluth, "Stehender Frauenakt", 1985.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Zuschlag
€ 300 (US$ 341)


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Böddinghaus, Eva
Gratulation

Los 7035

"Gratulation"
Öl auf Leinwand. 1990.
81 x 78 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "BÖ", verso signiert, datiert und bezeichnet.

Eva Böddinghaus studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Sie war Meisterschülerin von Karl Schmidt-Rottluff. Ab 1964 war sie als freischaffende Künstlerin in Berlin tätig. Die Neue Nationalgalerie, der Senat von Berlin sowie Sammler aus dem In- und Ausland haben Werke von ihr erworben. In vorliegender figürlicher Arbeit stellt sie unter Beweis, dass sie souverän zwischenmenschliche Beziehungen in ihrer Komplexität thematisieren kann.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 800 (US$ 911)


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Böddinghaus, Eva
Märkische Landschaft

Los 7036

"Märkische Landschaft"
Öl auf Leinwand. 1993.
96 x 100 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "BÖ", verso signiert, datiert und bezeichnet.

Charakteristisch für Böddinghaus' Stil sind die schwarzen Konturen, die die Gegenstände zueinander abgrenzen.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 460 (US$ 524)


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Bøgh, Einar Vilhelm (William)
Meeresbrandung

Los 7037

Meeresbrandung
Öl auf Leinwand.
32 x 29 cm.
Unten links signiert (in die feuchte Farbe geritzt) "EV Bögh".

In wunderbar pastosen Partien trägt der Maler die unterschiedlichen Nuancen der Blautöne des Meeres auf. Der Pinselduktus ist lebendig und kurz, so dass er eine frische Brandung am Ufer entstehen läßt.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 400 (US$ 455)


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Böllinger, Christoph
Kinetische Skulptur

Los 7038

Kinetische Skulptur
Spiralfedern, Siebgeflecht, Metallgitter und Eisen auf Bronzesockel. 1992.
20 x 16 x 9,5 cm.
Verso am Sockel signiert "Böllinger", datiert und bezeichnet "21".

"In Christoph Böllinger haben wir einen 'Kinetiker' vor uns, der mit einer erstaunlichen Raumphantasie begabt ist und seine Figurationen mit Bewegungen ausstattet, die nicht auf einen bestimmten Modus festgelegt sind. Seine Gestalten können schwingen, kreisen, aber auch hüpfen und vibrieren. Sie bewegen sich auf einen Anhauch der Luft, durch einen einmaligen Anstoß (...). Es geht ihm nicht so sehr um das, was die Franzosen um Le Parc 'recherches visuelles' nannten, also um Gesetzmäßigkeiten der Formveränderung durch Bewegung, sondern um deren mimetischen Ausdruck. (...) Viele seiner Arbeiten haben etwas Physiognomisches, sind wie abstrakte Lebewesen aus Metall." (Juliane Roh, Christoph Böllinger.de). Gesamthöhe mit Sockel: 33 cm.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 850 (US$ 968)


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Boonen, Jacques
Hoogovens

Los 7039

"Hoogovens"
Radierung und Kaltnadel auf Kupferdruckpapier. 1933.
59,9 x 44,8 cm (81,6 x 61 cm).
Signiert "J. Boonen" und betitelt.

Der Graphiker Jacques Boonen wurde bei Jules de Bruycker an der Antwerpener Akademie ausgebildet. Sein druckgraphisches Schaffen besticht durch seine ungeheure Expressivität und bildgewaltige Dynamik. In den 1930er Jahren schuf Boonen eine Reihe von großformatigen Radierungen. Ikonographisch steht unser Blatt einer Serie von Radierungen des großen römischen Vedutenmalers Giovanni Battista Piranesi nahe, erinnert die mise-en-page und die gefährlich konstruierte Stahlwerk-Architektur an die Folge der Carceri. Das Ganze ist von einer fieberhaften, geschäftigen Dynamik erfüllt und darf als Metapher des Fortschrittswahns des industriellen Zeitalters verstanden werden. Anleihen an den Futurismus verbinden sich mit einer ironischen, karikierenden Darstellungsweise, die bezeichnend ist für die Kunst des belgischen Expressionismus. Prachtvoller, markanter Abzug mit feinem Grat und mit breitem, wohl dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)


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Brandt, Andreas
Ohne Titel

Los 7040

[*] Ohne Titel
2 Farbaquatinten und 1 Farbserigraphie auf Velin. 1985/1989.
Bis 86 x 61 cm.
Jeweils signiert "Brandt" und datiert.

Ganz prachtvolle, bemerkenswert farbfrische Drucke mit breitem Rand.

Provenienz: Sammlung Carl Vogel, Hamburg, verso mit dessen Sammlerstempel (nicht bei Lugt).

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 420 (US$ 478)



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