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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Moderne Kunst Teil II » zur Kunstabteilung
Moderne Kunst Teil II Auktion 112, Sa., 1. Dez., 10.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 7000 - 7402)

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Kapitel Moderne Kunst Teil II / Modern Art Part II (Lose 7000 - 7402) » Kapitelwahl

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Nybo, Poul Friis
Interieur mit schreibender Frau bei Lampenlicht

Los 7061

Interieur mit schreibender Frau bei Lampenlicht
Öl auf Leinwand.
46 x 38 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau signiert "Friis Nybo".

Frauen spielen in der Interieurmalerei eine große Rolle, waren sie vor allem im 19. Jahrhundert ganz dem Heim verpflichtet. Sie wurden entweder Klavier spielend, Handarbeiten verrichtend oder lesend gezeigt, und diese Darstellungen dienten repräsentativen Zwecken. Bei unserem Gemälde handelt es sich um eine schreibende Frau am Schreibtisch, ein eher seltenes Motiv. Charakteristisch ist das Abendlicht, das die Wohnstube in einen leicht bläulichen gehaltenen Lichtschein versetzt und Gemütlichkeit ausstrahlt. Die Farbe Blau inspirierte zahlreiche dänische Künstler, vor allem die Skagener, da James McNeill Whistlers blaue Kompositionen ein großes Vorbild für sie waren.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 800 (US$ 911)


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Meyer, Carl Vilhelm
Interieur mit kleinem, zum Fenster herausschaue...

Los 7062

Interieur mit kleinem, zum Fenster herausschauenden Mädchen
Öl auf Leinwand. 1908.
28 x 24 cm.
Unten links signiert (in die feuchte Farbe geritzt) "Carl V. Meyer" und datiert.

Carl Meyer studierte ab 1890 an der Kunstakademie in Kopenhagen, seine Lehrer waren F. Vermehren, Frants Henningsen und Otto Bache. Das charmante Motiv eines kleinen Mädchens, das auf einem Stuhl steht, dem Betrachter den Rücken zuwendet und aus dem Fenster hinausblickt, hat eine lange Tradition in der Malerei. Sowohl in der deutschen als auch in der dänischen Malerei ist das Motiv bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts populär und spielt für die Interieurmalerei des ganzen 19. Jahrhunderts eine große Rolle. Es zeigt die Spannung zwischen Außen und Innen sowie Neugierde und Distanz zugleich.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 600 (US$ 683)


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Holsøe, Carl Vilhelm
Interieur mit Altmeistergemälde bei Kerzenschein

Los 7063

Interieur mit Altmeistergemälde bei Kerzenschein
Öl auf Leinwand.
72 x 63 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "C. Holsöe".

Carl Holsøe studierte an der Königlich Dänischen Kunstakademie von 1882 bis 1884, wo er mit Peter Ilsted und Vilhelm Hammershøi eine folgenreiche Künstlerfreundschaft schloss. Sie etablierten in den 1880er Jahren eine völlig neue Interieurmalerei in der dänischen Kunst, die ihre Wurzeln in den Werken Jan Vermeers und Pieter de Hoochs, also in der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts hat. Zählen heute die abgegrenzten und verschlossenen Darstellungen bürgerlicher Kopenhagener Wohnräume mit einzelnen Frauenfiguren zu den unverwechselbaren und berühmten Markenzeichen von Vilhelm Hammershøi, so beschreibt Kasper Monrad die Rolle Holsøes folgendermaßen: "Obgleich der Maler Carl Holsøe später tief in Hammershøis Schuld stehen sollte, gibt es Anzeichen dafür, dass es anfangs umgekehrt war". (K. Monrad, in: Hammershøi und Europa, Ausst.-Kat. 2012)

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 5.130)


Nachverkaufspreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


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Henriksen, William
Interieur in Lindgrün

Los 7064

Interieur in Lindgrün
Öl auf Leinwand.
31 x 26 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Grau signiert "Wm. Henriksen".

Das Interieur steht deutlich in der Tradition von Vilhelm Hammershøis Innenräumen, allerdings unterscheidet es sich in der heiteren Farbigkeit des Lindgrüns entschieden von der eher dunklen Farbpalette des großen Vorbilds.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 600 (US$ 683)


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Lynge, Svend
Interieur mit weißer Tür

Los 7065

Interieur mit weißer Tür
Öl auf Leinwand.
40 x 30 cm.
Unten links mit Pinsel in Weiß signiert "Svend Lynge".

Die frontal angeordnete weiße Tür, eingerahmt rechts von einem Stuhl und links von einer Kommode, erinnert augenfällig an die Wohnräume, die Vilhelm Hammershøi in vielfachen Variationen um 1900 malte.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Zuschlag
€ 650 (US$ 740)


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Dahlem, Hans
Frauenfigur

Los 7066

Frauenfigur
Ölkreide auf Velin, auf Hartfaserplatte aufgezogen. 1964.
31 x 25 cm.
Unten rechts signiert (geritzt) "H. Dahlem" und datiert, verso auf der Platte nochmals signiert, datiert, bezeichnet "Öl Kreide" und adressiert an Marguerite Schlüter.

Hans Dahlems Werk wird oft als literarisch bezeichnet, weil es sich eng an die Werke zeitgenössischer Literaten anlehnte. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war der Gedichtband "Taschenkosmogonie" des französischen surrealistischen Lyrikers Raymond Queneau im Jahr 1963. Dahlem wirkte prägend auf die saarländische Kunst der Nachkriegszeit. Beigegeben: Drei weitere signierte Zeichnungen von Hans Dahlem, 1957-63.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 400 (US$ 455)


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Dalí, Salvador
Platz in Sevilla; Die Harfenspielerin; Gebirgss...

Los 7067

Platz in Sevilla; Die Harfenspielerin; Gebirgsszene
3 Farblithographien auf Arches-Velin. 1970.
54,4 x 42,6 cm (65 x 50,5 cm).
Alle signiert "Dalí". Auflage 125 röm. num. Ex.
Michler-Löpsinger 1304, 1309, 1317 b (von f).

Aus dem Mappenwerk "Carmen". Der volle Titel des zweiten Blattes lautet "Die Harfenspielerin: Sinnbild von Carmens Liebe". Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Zuschlag
€ 850 (US$ 968)


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Dalou, Aimé-Jules
Le Désespoir

Los 7068

Le Désespoir
Bronze mit dunkelbrauner Patina. 1900.
19,5 x 12 x 8 cm.
Auf dem Bronzesockel seitlich signiert "Dalou".

Der Bildhauer Dalou, ein ehemaliges Mitglied der Pariser Kommune und überzeugter Anhänger der Republik, zeigt in seinem naturalistischen plastischen Oeuvre innovativ die Entfremdung und Deformation des Menschen durch die Arbeit. Der sitzende Frauenakt wirkt in seinem Ausdruck überzeugend als Allegorie der Verzweiflung. Ausgezeichneter Guss mit schön schimmernder Patina.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Zuschlag
€ 600 (US$ 683)


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Darboven, Hanne
Lustig ist das Zigeunerleben

Los 7069

Lustig ist das Zigeunerleben
1 Bl. Titel mit Impressum und 31 Offsetlithographien. Lose in Orig.-Kartonmappe. 1979.
42 x 29,8 cm.
Auf der Kartonmappe monogrammiert "h. d.". Auflage 250 num Ex.

Erste Auflage des im Selbstverlag herausgegebenen Mappenwerks. Bekannt wurde Hanne Darboven durch ihre Schreibzeichnungen, die auf Zahlenoperationen, Ausschreibungen von Ziffern sowie auf rhythmischen Linien und Durchstreichungen beruhen.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.026)


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Daubenspeck-Focke, Anne
Mutter und Kind

Los 7070

Mutter und Kind
Bronze mit grünlichbrauner Patina, auf Bronzeplinthe montiert. 1983.
40 x 21 x 11,5 cm.
Hinten auf der Bronzeplinthe monogrammiert "A. DF." und datiert, am Rand hinten mit dem Gießerstempel "Guss Schwab Münster". Auflage 10 röm. num. Ex.

Mit glatter Oberfläche treffend abstrahierte Figurengruppe, der das kleine Kind, an der Hand seiner Mutter ziehend und sich umwendend, Witz und Lebendigkeit verleiht. Von 1949 bis 1954 studierte Daubenspeck-Focke an der Werkkunstschule Münster bei Kurt Schwippert. Ausgezeichneter Guss.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Zuschlag
€ 350 (US$ 398)



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