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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts Auktion 115, Mi., 3. Juni, 10.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 5000 - 5695)

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Dürer, Albrecht
Maria mit der Meerkatze

Los 5080

[^] Maria mit der Meerkatze. Kupferstich. 18,8 x 12,1 cm. Um 1498. B. 42, Meder 30 l. Wz. Wappenschild mit Hammer.

Ausgezeichneter, toniger Druck mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Leicht vergilbt, leichte Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.300)


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Dürer, Albrecht
Der Marktbauer und sein Weib

Los 5081

Der Marktbauer und sein Weib. Kupferstich. 11,5 x 7,3 cm. 1519. B. 89, Meder 89 c.

Ausgezeichneter, klarer Druck knapp bis an die Einfassungslinie bzw. die Darstellung geschnitten. Leichte Altersspuren, drei Ecken ergänzt, unten rechts die Darstellung unauffällig mit der Feder ergänzt, weitere teils ausgebesserte Randläsuren, beriebene Stelle unten am Stein, hinterfasert (?), sonst noch gut.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 1.980)


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Dürer, Albrecht
Willibald Pirkheimer.

Los 5082

Willibald Pirkheimer. Kupferstich. 18,1 x 11,5 cm. 1524. B. 106, Meder 103 I c (von II b). Wz. Kleines Nürnberger Wappen, Meder 210.

Ausgezeichneter, klarer Druck vor dem Aufstechen der Schattenpartien, rechts und unten mit feinem Rändchen um die Plattenkante, teils bis an diese geschnitten, links und oben mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie, teils bis an diese geschnitten. Leicht vergilbt etwas fleckig, in den oberen Ecken etwas heller, rechts und mittig je ein Fleck, ein kleines Fleckchen unten mittig, rechts oben im äußersten Rand minimale fachmännische Ausbesserung, sonst sehr gut erhalten.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)


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Dürer, Albrecht
Erasmus von Rotterdam

Los 5083

Erasmus von Rotterdam. Kupferstich. 24,5 x 19,1 cm. 1526. B. 107, Meder 105 wohl c (von i). Wz. Bekröntes Wappen mit L und zwei Lilien und b (Meder 314).

Mit dem Wasserzeichen, das Meder für frühe Abzüge des Blattes erwähnt. Ausgezeichneter, überwiegend gleichmäßiger Druck, noch vor dem Kratzer durch die zwei übereinander stehenden M oben links sowie dem langen Kratzer über dem Monogramm. Ringsum meist an die Einfassungslinie geschnitten, partiell mit Spuren eines Rändchen. Insgesamt etwas fleckig, verschiedene, meist sorgsam ausgebesserte und geschlossene Haarrisse im Papier, u.a. in der Schrifttafel links des Monogramms, kleine Fehlstelle links von dem angelehnten Buch, weitere, teils unauffällig ausgebesserte Erhaltungsmängel, der Gesamteindruck jedoch sehr gut.

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 4.950)


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Dürer, Albrecht
Christus am Ölberg

Los 5084

[^] Christus am Ölberg. Eisenradierung. 22,3 x 15,6 cm. 1515. B. 19, Meder 19 II, mit den Rostflecken, c (von e). Wz. Tannenbaum mit angehängtem Wappen.

Neuerer Druck von J. G. Schöpf, aber noch mit den Rostflecken. Ausgezeichneter Druck mit breitem bzw. schmalem Rand. Gebräunt und leicht fleckig, links kleine Randläsuren, sonst in guter Erhaltung.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.300)


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Dürer, Albrecht
Der Schmerzensmann sitzend

Los 5085

Der Schmerzensmann sitzend. Eisenradierung. 11,1 x 6,8 cm. 1515. B. 22, Meder 22 III.

Dürer beschäftigte sich zwischen den Jahren 1515 und 1518 mit dem Medium der Radierung und schuf insgesamt sechs Eisenradierungen, von denen der Schmerzensmann möglicherweise die erste Probe war. Ausgezeichneter, nur partiell leicht auslassender Druck ohne den Steinsitz, mit teils sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Leicht fleckig, in den rechten Eckenspitzen sowie entlang des linken Randes mit unauffälligen Ausbesserungen, ein Sammlerstempel unten partiell durchscheinend, sonst sehr gut. Aus den Sammlungen Heinrich Anton Cornill-d'Orville (Lugt 529) und Dr. Martin Friedrich Oppenheim (Lugt 1999a),

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 3.850)


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Dürer, Albrecht
Die Kanone

Los 5086

Die Kanone. Eisenradierung. 22 x 32,2 cm. 1518. B. 99, Meder 96, mit Rostflecken c (von g). Wz. undeutlich.

Wie bei Meder beschrieben lediglich mit zarten, nicht besonders störenden Rostflecken auf dem Dach, dem Weg und auf der Wiese. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck knapp bis an die Plattenkante geschnitten, stellenweise bis auf diese beschnitten. Leicht gebräunt und fleckig, Ränder minimal lädiert, verso Montierungsreste, sonst schön.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)


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Dusart, Cornelis
Das große Dorffest

Los 5087

[^] Das große Dorffest. Radierung. 25 x 33,4 cm. 1685. B. 16, Dutuit 16, Hollstein 16 II (von III). Wz. Traube.

Das Hauptblatt des Haarlemer Meisters in einem prachtvollen, harmonischen Abzug, mit einigen blasenartigen Flecken im Himmel, auf die Plattenkante geschnitten. Minimale Altersspuren, schwach fleckig, montierungsbedingt dünne Stellen in den Ecken, Klebereste verso, sonst sehr schönes Exemplar.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


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Fagiuoli, Girolamo
Adam und Eva mit dem Knaben Abel

Los 5088

Adam und Eva mit dem Knaben Abel. Kupferstich nach Francesco Salviati. 38,3 x 26,5 cm. Nagler (Soye) 2 II (von IV), Le Blanc (Soye) 3 II (von IV), Birte Rubach: Ant. Lafreri Formis Romae. Der Verleger Antonio Lafreri und seine Druckgraphikproduktion, Berlin 2016, S.138, Kat. Nr. 1 III (von VI). Wz. Adler im Kreis (vgl. Heawood 55).

Das äußerst seltene, großformatige Blatt mit der Darstellung von Adam und Eva mit ihrem Sohn Abel wurde von dem namhaften römischen Verleger Antonio Lafreri herausgegeben. Der Stich wurde zusammen mit zwei anderen, stilistisch vergleichbaren Blättern (Adam und Eva beweinen den Tod des Abel; Apollo bestraft den Marsyas) erstmals von Hermann Voss dem bolognesischen Kupferstecher und Goldschmied Girolamo Fagiuoli zugeschrieben (siehe H. Voss: "Kompositionen des Francesco Salviati in der italienischen Graphik des XVI. Jahrhunderts", in: Mitteilungen der Gesellschaft für vervielfältigende Künste, XXXV, 1912, I, S. 30-37; II, S. 60-70). Die drei betreffenden Blätter sind unsigniert und galten bis dahin als Schöpfungen des Philippe de Soye, welcher ebenfalls als Stecher für Lafreri tätig war. Über Girolamo Fagiuoli selbst sind nur äußerst wenige Details überliefert. Laut Vasari stach er neben Werken von Francesco Salviati unter anderem auch nach Entwürfen von Domenico Giuntalodi und Parmigianino und lieferte zwischen 1538-1543 einige Stiche für den Verlag von Antonio Salamanca. Zwischen 1560-1573 war er als "maestro dei conii" an der Bologneser Münzprägeanstalt beschäftigt. Suzanne Boorsch schlug 1994 eine Identifizierung Fagiuolis mit dem um die Mitte des 16. Jahrhunderts tätigen Meister FG (bzw. GF) vor, von dem mehrere Kompositionen nach Entwürfen des Francesco Primaticcio für das Château de Fontainebleau bekannt sind. Aufgrund von stilistischen Unterschieden zwischen den betreffenden Stichen nach Primaticcio und denen nach Salviati bleibt diese Identifizierung jedoch fragwürdig. Die gezeichnete Vorlage Salviatis zum vorliegenden Blatt befindet sich heute im Museum of Arizona, Tucson (Inv.-Nr. 2004.010.008). Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger und toniger Druck mit feinem Rand. Geringfügig fleckig und gebrauchsspurig, alte Sammlerannotationen unten rechts sowie verso, sonst sehr schönes Exemplar. Literatur: Alessandro Nova, "Francesco Salviati e gli editori, 1. Le incisioni", in: Francesco Salviati o la Bella Maniera, hsrg. von Catherine Monbeig Goguel, Ausst. Kat. Rom, Villa Medici/Paris, Musée du Louvre, Mailand 1998, S.66-70, Abb.2.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.080)


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Falck, Jeremias
Die alte Buhlschwester

Los 5089

Die alte Buhlschwester. Kupferstich. 40 x 31,8 cm. Block 156 I (von II), Hollstein 156. Wz. Gekröntes Straßburger Lilienwappen mit Nebenmarke IHS. .

Die prunkvolle Komposition geht zurück auf ein Gemälde des 17. Jahrhunderts, das lange als ein Werk von Johann Liss galt. Es befand sich einst im berühmten Cabinet der Amsterdamer Kaufleute von Gerard (1599-1658) und Jan Reynst (1601-1646). Kurz vor seinem Tode plante Gerard Reynst die Herausgabe eines Kupferstichwerkes seiner Sammlung. Zu diesem Zweck sicherte er sich die Unterstützung von angesehenen Reproduktionsstechern wie Cornelis Visscher, Jacob und Theodor Matham und Schelte Adams Bolswert; auch Jeremias Falck zählte zu den engagierten Künstlern. Falck hatte 1639-45 in Paris gearbeitet, wo er entscheidend von der Graviertechnik Robert Nanteuils beeinflusst wurde. Nach einem Aufenthalt in Stockholm, wo er als schwedischer Hofstecher wirkte, ging Falck um 1656 zurück nach Amsterdam. - Vor aller Schrift und dem Namen des Künstlers. Prachtvoller Druck mit feinem bzw. schmalem Rand um die teils markant zeichnende Plattenkante. Minimal angestaubt sowie geringfügig und schwach stockfleckig, sonst tadellos und vollkommen erhalten.

Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.640)



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