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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts » zur Kunstabteilung
Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts Auktion 112, Mi., 28. Nov, 10.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 5000 - 5699)

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Bellange, Jacques
Der Tod der Portia

Los 5021

Der Tod der Portia (Femme au brasier). Radierung. 24,1 x 18,6 cm. Robert-Dumesnil 38, Walch 6, Worthen/Reed 5, Griffiths/Hartley 40. Wz. Lothringer Kreuz mit doppeltem C (Fragment).

Portia war die Gemahlin des Marcus Brutus, dem Meuchelmörder Julius Caesars. Plutarch zufolge war Portia so bestürzt über den anschließenden Selbstmord ihres Mannes, dass sie ihm in den Tod folgte, in dem sie heiße Kohlen schluckte. Bellange zeigt die trauernde Portia in jenem Moment, in dem sie vom Schmerz der Trauer überwältig zu der Urne mit den heißen Kohlen greift. Im Inventar von Claude Deruet, dem Nachfolger Bellanges am Hofe des Herzogs von Lothringen, ist 1662 ein Gemälde desselben Sujets gelistet: "Une toile ou est représentée l'histoire de Porcie avalant des charbons ardents, d'environs trois pieds moins quatre doigts en quarré, ledit tableau peint par le feu Sr. Bellange, estimé à vingt francs". Möglicherweise war die ikonographisch ungewöhnliche Darstellung Teil der sechs Szenen zur Römischen Geschichte, die Bellange gemeinsam mit Jacques Danglus für die Räume der Catherine von Bourbonen im herzoglichen Palast in Nancy ausstattete: Portia wäre gleichsam Sinnbild für die folgsame, loyale Ehefrau. - Ganz ausgezeichneter, klarer und dabei harmonischer Druck an bzw. auf die Plattenkante geschnitten, oben mit feinem Rändchen, links an die Einfassungslinie geschnitten. Nur leicht fleckig sowie angestaubt, verso geglättete Mittelfalte, zwei unauffällig geschlossene Randeinrisse links, sorgsam ausgebesserte Stelle vor und oberhalb der ausgestreckten Hand im Hintergrund, weitere kleine punktuelle Ausbesserungen, beriebene Stelle, unterhalb der Urne auf dem Tischtuch mit einer handschriftlichen Federannotation in Altfranzösisch zum Bildinhalt, weitere Handhabungsspuren, sonst gut. Sehr selten.

Schätzpreis
€ 9.000   (US$ 10.260)


Nachverkaufspreis
€ 8.000   (US$ 9.120)


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Berchem, Nicolaes
Animalia: Die Folge mit den Schafen und der sin...

Los 5022

Animalia: Die Folge mit den Schafen und der singenden Schäferin. 6 Radierungen. Je ca. 10,1 x 13 cm. B., Hollstein 29-34 III (von VI).

Mit der Adresse Clement de Jonghes und den Nummern. Die komplette Folge mit dem Titel in ganz ausgezeichnete, klaren und leuchtenden Drucken mit feinem Rändchen um die schön und klar zeichnende Facette, teils mit zarten Wischkritzeln. Vornehmlich verso schwach fleckig, geringe Gebrauchsspuren, lediglich Nr. 6 mit winziger Ausbesserung im linken Rand, sonst einheitlich und tadellos schön erhalten. Sämtlich aus der Sammlung Paul Davidsohn (Lugt 654).

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 440 (US$ 501)


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Blooteling, Abraham
Bildnis des Admirals Cornelis Tromp

Los 5023

[*] Bildnis des Admirals Cornelis Tromp. Kupferstich. 45,6 x 31,9 cm. 1676. Hollstein 49.

Prachtvoller, kontrastreicher Druck mit schmalem Rand. Geglättete vertikale Mittefalte, leicht fleckig bzw. stockfleckig, kurzer hinterlegter Randeinriss rechts, verso geglättete vertikale Faltspur, sonst in sehr schöner Erhaltung.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


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Blooteling, Abraham - zugeschrieben
Der Pfau im Hühnerhof

Los 5024

zugeschrieben. Der Pfau im Hühnerhof. Schabkunstblatt nach Melchior de Hondecoeter. 28,8 x 38,6 cm. "G. Valck exudet Cum Privilegio". Hollstein (after Hondecoeter) 2. Wz. Straßburger Lilienwappen.

Trotzdessen das Blatt im Hollstein unter den Blättern nach Melchior de Hondecoeter subsummiert ist und u.a. Blooteling zugesprochen ist, wird Hondecoeter bisweilen selbst als ausführender Schabkünstler genannt. - Ganz ausgezeichneter, weicher und samtener Druck mit sehr feinem Rändchen um die Facette. Verso nur geringfügig stockfleckig, schwache vertikale Knitterspuren mittig, die obere linke Ecke etwas bestoßen und ausgedünnt, kurze Quetschspur unten links, Montierungsreste verso oben, sonst sehr gut. Selten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 700 (US$ 797)


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Bol, Ferdinand
Junger Mann mit einem hohen Hut

Los 5025

Junger Mann mit einem hohen Hut. Radierung. 14,9 x 11 cm. B. 12, Rovinski 12, Hollstein 13 III.

Ausgezeichneter Druck mit der vollen Darstellung. Minimal fleckig, montierungsbedingt dünne Stellen in den Eckenspitzen, entlang der Ränder mit Papierstreifen hinterlegt, sonst gut erhalten. Sehr selten.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 800 (US$ 911)


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Bol, Hans - nach
Die Geschichte von Noah und der Flut

Los 5026

nach. Die Geschichte von Noah und der Flut: Die Tiere besteigen die Arche; Die Flut; Das Ende der Flut. 3 Kupferstiche. Je ca. 23,2 x 32,5 cm. "G de Iode". Hollstein 213-215, Mielke (New Hollstein) 2-4. Wz. Gotisches P.

Die dreiteilige Suite in ganz ausgezeichneten, prägnanten Drucken mit schmalem, rechts mit feinem Rand. Geringe Altersspuren zu den Rändern hin, links Spuren einer alten Fadenheftung, zwei Blatt jeweils rechts der weiße Rand zum Schutz mit einem Papierstreifen verlängert, sonst tadelos schön erhalten.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Zuschlag
€ 800 (US$ 911)


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Bonasone, Giulio
3 Blatt mit Bacchus

Los 5027

Der trunkene Silen auf einem Esel reitend; Zwei Satyrn leiten den Silen zu König Midas; Der Triumph des Bacchus. 3 Kupferstiche. Je ca. 15,8 x 21,8 cm. B. XV, S. 135 f., 88, 89 und 90. TIB (Commentary) .088 wohl S2 (von S3), .089 S2 (von S4), .090 S3. Wz. Lilie im Kreis.

Ausgezeichnete Drucke vor den Adressen, bzw. mit dem Intial F unten links, mit feinem bzw. schmalem Rand, zwei Blatt oben teils bis an die Plattenkante geschnitten. Minimal fleckig und leichte Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter Erhaltung.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 360 (US$ 410)


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Bonasone, Giulio
Kinderbacchanal

Los 5028

Kinderbacchanal begleitet von einem Elefanten und Löwen. Kupferstich. 26,5 x 38,1 cm. B. XV, S. 140, 103. Wz. Anker im Kreis mit Stern.

Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger und klarer Druck mit zartem Wischton und mit breitem, wohl dem vollen Rand um die sich teils sehr schön abzeichnende Plattenkante. Lediglich geringe Alters- und Gebrauchsspuren, schwache vertikale Trockenfältchen sowie geringfügig stockfleckig im äußeren weißen Rand, sonst vorzügliches Exemplar.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.140)


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Borcht, Pieter van der
Die Kinderstube

Los 5029

Die Kinderstube (Zimmer mit spielenden und arbeitenden Affen). Kupferstich und Radierung. 22,1 x 29,3 cm. Hollstein 471, Mielke (New Hollstein) 184 II. Wz. Lothringer Kreuz mit doppeltem C.

Aus einer insgesamt 18-teiligen Folge mit verschiedenen genrehaften und alltäglichen Szenen des Lebens mit Affen, von denen einige Darstellungen von Pieter Bruegel inspiriert wurden. Prachtvoller, äußerst prägnanter Abzug teils mit zartem Wischton, und mit schmalem, unten mit breiterem Rand um die Plattenkante. Schwach angestaubt, verso unauffällig geglätete Mittelfalte, unbedeutende Altersspuren, sonst in tadellos schöner Erhaltung.

Errata: Die Radierung ist von Peeter van der Borcht selbst gestochen.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Zuschlag
€ 4.600 (US$ 5.244)


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Bosch, Hieronymus - nach
Der Heilige Martin mit seinem Pferd auf einem S...

Los 5030

nach. Der Heilige Martin mit seinem Pferd auf einem Schiff. Radierung und Kupferstich von Johannes und Lucas Doetecum. 34,4 x 42, 9 cm. Um 1561. Nalis (New Hollstein) 217 I (von III), Hollstein (after Hieronymus Bosch) 16 I (von III), Hollstein (edited by H. Cock) 134. Wz. undeutlich.

Der Komposition liegt möglicherweise ein heute verschollenes Gemälde Hieronymus Boschs zugrunde, das sich ehemals in der Sammlung Rudolphs II. in Prag befand. Ikonographisch verwandt ist die Darstellung mit einer Tapisserie, die in Madrid, Patrimonio Nacional, verwahrt wird. - Noch mit der frühen Verlegeradresse von Hieronymus Cock. Prachtvoller, kräftiger und dabei wirkunsgreicher Frühdruck mit zartem Plattenton und vereinzelten feinen Wischkritzeln, oben rechts mit leichten Spuren der Ätzung. Im Mantel des Heiligen sowie oben in zwei Fahnen mit dezentem, rötlichem Handkolorit. Unten sowie rechts mit sehr feinem, links und oben mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Minimal angestaubt sowie geringfügig fleckig, leichte vertikale Mittelfalte sowie zarte Trockenfältchen, dort oben mittig mit leichter Quetschspur, verso leichte geglättete Knick- und Falzspuren, unten rechts der Mitte am Rand unauffällig ausgebesserte Papierläsur, weitere geringe Handhabungsspuren, sonst im Gesamteindruck in ganz vorzüglicher Erhaltung. Aus den Sammlungen Gaston de Ramaix (Lugt 4099) und Albert van Loock, Brüssel (Lugt 3751).

Schätzpreis
€ 24.000   (US$ 27.359)


Zuschlag
€ 20.000 (US$ 22.799)



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