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Los 2124 Büchner, Luise
Brief an Marie Buchner
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Büchner, Luise, Schriftstellerin, Schwester von Georg, Alexander und Ludwig Büchner, Vorkämpferin der Frauen-Emanzipation (1821-1877). Eigh. Brief m. U. "Luise Büchner". 1 S. Doppelblatt. Mit (defektem) Umschlag. (Wohl Darmstadt nach 1870).

An Marie Buchner mit der Bitte, ihr ein Buch auszuleihen. "... Da Ihr Herr Vater zu F. Freiligraths näheren Freunden gehört, so darf ich wohl vermuthen, daß er sich in Besitz von dessen sämmtlichen Werken befindet. Sollte dies wirklich der Fall sein, so würden Sie mich unendlich verbinden, wenn Sie mir, nur auf eine Stunde, sein ‚Glaubensbekenntniß‘ leihen wollten. Trotz aller Mühe, die ich mir schon gegeben, kann ich es nirgends bekommen, selbst nicht bei den Buchhändlern. - Zu allen Gegendiensten bin ich gerne bereit und sage Ihnen im Voraus meinen besten Dank ...". - Luise Büchner wird heute noch neben Luise Otto oder Fanny Lewald als eine der bahnbrechenden Frauen der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts angesehen. Durch einen Unfall im Kindesalter zog sie sich eine Rückenverkrümmung zu, die sie zeitlebens behinderte. Autodidaktisch hatte sie sich umfangreiches Wissen vor allem in Literatur, Mythologie, Geschichte und Fremdsprachen angeeignet. Nach dem Tod der Eltern lebte sie zusammen mit ihrer ebenfalls ledigen Schwester Mathilde (1815-1888) im eigenen Haushalt, im selben Haus wie ihr Bruder, der Arzt Ludwig Büchner. - Bei der Briefempfängerin handelt es sich vermutlich um die Tochter des Schriftstellers Wilhelm Buchner (1827-1900), der 1882 „Ferdinand Freiligrath. Ein Dichterleben in Briefen“ bei Lahr in Schauenburg veröffentlichte. Ferdinand Freiligraths Gedichtsammlung „Ein Glaubensbekenntniß“ war erstmals 1844 erschienen. Luise Büchner meint vermutlich den Abdruck in den „Gesammelten Dichtungen“, die in 6 Bänden bei Göschen in Stuttgart 1870 erschienen waren. Das ist der terminus post quem für die Datierung des Briefes.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
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Los 2124 Büchner, Luise
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