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Autographen Auktion 110, Mi., 18. Okt., 14.30 Uhr


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Los 2107 Asch, Schalom
Brief an Felix Hollaender
Verkauft
2107) » größer

Asch, Schalom, aus Polen stammender jiddischer Schriftsteller und Dramatiker (1880-1957). Eigh. Brief m. U. "Schalom Asch". In deutscher Sprache. 2 S. 8vo. Warschau (1907).

In etwas fehlerhaftem Deutsch an den Schriftsteller Felix Hollaender, Dramaturg und Regisseur an den Max-Reinhardt-Bühnen in Berlin. "... Mein anwärend in Berlin in die Ungebung von 'Deutschen Theater' hat auf mich eine sehr große moralische Wirkung geha[b]t, und ein sehr großen Einfluß auf meine Dichtung. Ich danke die alle Herren, die mit mir so gut gemeint haben und so freundlich zu mir waren. Drücken Sie mein tiefsten Dank aus dem lieben Herrn Max Reinhardt. Ich werde nie vergessen mein begegnen sich mit diese reiche seele. Ich habe doch von ihm so viel gelernt ...". Bittet darum, die Herren [Arthur] Kahane, [Hermann] Bahr und das übrige Deutsche Theater "sehr lieb" zu grüßen und fügt am Schluß an: "Verzeihen Sie mein Deutsch. Ich möchte nicht meine Briefe An Ihnen durch eine zweite Hand schreiben laßen." - Aschs aufseheneregendes Drama "Der Gott der Rache" wurde 19. März 1907 (nicht 1908, wie die meisten Lexika schreiben) mit Rudolf Schildkraut, Camilla Eibenschütz, Tilla Durieux u. a. unter der Regie von Ephraim Frisch an Reinhardts Deutschem Theater aufgeführt und bis zum 6. September 24mal gespielt. Felix Hollaender, Arthur Kahane und Hermann Bahr waren zu dieser Zeit Dramaturgen am Deutschen Theater, und Asch hatte sie offenbar beim Besuch der Proben kennengelernt. - Sehr selten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 526)


Zuschlag
€ 360
(US$ 421)
(GBP 320)
(CHF 417)


Los 2107 Asch, Schalom
Brief an Felix Hollaender
Verkauft

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