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Autographen Auktion 111, Mi., 18. Apr., 17.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Friedrich II., der Große
Brief 1743 über die Lieferung von Zelten

Los 2212

- Brief m. U. "Fch". 1 S. Gr. 4to. Potsdam 26.X.1743.

An den Geh. Staatsminister Grafen von Münchow wegen der Lieferung von Zelten aus Wien. Eines soll in Breslau "in guter und sorgfältiger Verwahrung bleiben", die übrigen gut verpackt zu Wasser nach Berlin gebracht werden. - An einer Ecke durch Wasser- und Wurmschäden beeinträchtigt; sonst ordentlich erhalten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 553)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 430)


Soubise, Charles de Rohan, Prinz von
2 Briefe 1758

Los 2218

- Soubise, Charles de Rohan, Prinz von, franz. Feldmarschall unter Ludwig XV., bei Roßbach besiegt, später jedoch Marschall von Frankreich (1715-1787). 2 Briefe m. U. "Charles de Rohan Pr. de Soubise". Zus. 3 S. Folio und 4to. Kassel 16.I. und Westhofen 7.XI.1758.

An eine Hoheit in Darmstadt, der er von seinem Treffen mit dem Erbmarschall der Landgrafschaft Hessen, Baron Friedrich Georg Riedesel zu Eisenbach (1703-1775) in Kassel berichten sollte. "... je l'ay trouvé à mon arrivée icy du nombre des personnes principalles qu'il a été jugé nécessaire d'y retenir, et j'ay cherché Les moyens de pouvoir me prêter aux désirs de Votre Altesse, les circonstances malheureusement sont devenus moins favorables que jamais et dans celle ou nous nous trouvons, il n'est pas encore possible de pouvoir le degager de la parole qu'il a donnée de ne pas s'écarter de Cassel ...". - Im März mußten die Franzosen das bis dahin besetzte Kassel räumen, und sie nahmen Riedesel wegen angeblich zu wenig gezahlter Kontributionen als Geisel mit nach Straßburg. - Der zweiten Brief, an dieselbe Hoheit in Darmstadt gerichtet, ist ein Dankschreiben. "... Je suis pénétré de la bonté avec laquelle votre altesse veut bien prendre part à ma satisfaction sur le garde dont le Roy vient de m'honnorer ...".

Schätzpreis
€ 300   (US$ 369)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 246)


Friedrich Wilhelm I., König von Preußen
Schriftstück 1725

Los 2220

Friedrich Wilhelm I., König von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-174). Schriftstück m. U. "Fr Wilh" und rotem Lacksiegel. 2/3 S. Folio. Wusterhausen 22.IX.1725.

Begleitschreiben zu einem neuen (hier nicht vorliegenden) "Mundirungs-Reglement", also einer neuen Uniform- und Bekleidungs-Verordnung für ein bestimmtes Regiment. Er habe ersteres "wohl erwogen, auch dasselbe in allen seinen Puncten und gantzem Begriff allergnädigst approbirt und bestätiget; Befehlen zu dem Ende dem Commandeur obbesagten Regiments hiermit in Gnaden, sich darnach zu achten, nach Vorschrift dieses Reglements alle Jahr gehörig zuverfahren ... auch dahin zu sehen, daß demselben in allen und jeden darin verordneten Stücken auf das genaueste nachgelebet, und dawieder im geringsten nicht gehandelt werde ...".

Schätzpreis
€ 220   (US$ 270)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 184)


Gagern, Hans Christoph von
Brief 1806 aus Paris

Los 2222

Gagern, Hans Christoph von, Staatsmann und politischer Schriftsteller, in nassauischen, österreichischen und niederländischen Diensten, u. a. in Paris, Wien und London (1766-1852). Eigh. Brief m. U. "HC Gagern". 3/4 S. 4to. Paris 3.IV.1806.

Als nassauischer Unterhändler in Paris an einen deutschen Empfänger. "Ich weiß von guter Hand, daß man den Grafen von der Leyen irgendwo in Schwaben in einem contigno zu entschädigen gedenkt. Durch diese Geration werden seine Güter in und um unser territorium sämtlich disponibel werden. Ob ich gleich noch annehme daß man hier mit einiger Vorsicht zu Werke geht und Etats aufstellt und umgiebt, so wird es doch keine überflüßige Maasregel seyn, wenn mir Ew sowohl eine ungefähre Schätzung unter der Hand verschaffen: wie hoch man die [unleserlich] von diesen Besitzungen anschlägt. Denn es ist nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich, daß sie das Haus Nassau in solutum et compensationem empfangen soll ...". - Gebräunt und mit Montagespuren am linken Rand. - Beiliegend ein weiterer eigh. Brief Gagerns (Hornau 20.I.1835), an den Justizrat Bunsen, betreffend eine Geldforderung des königl. Kammergerichts in Berlin: "... Ihre Justiz ist kostbar und abschreckend. Indem, wie ich ... schon geklagt und sie mir freilich auf natürliche Weise erläutert haben, war ich schlecht bedient und berathen ...". - Dieser Brief gebräunt, mit durchgetrennter Querfalte und mit weiterem Faltenriss.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 246)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 172)


Chamberlain, Sir Austen
Brief 1927

Los 2225

- Chamberlain, Sir Austen, brit. Politiker, Post-, Finanz- und Außenminister, Friedensnobelpreisträger (1863-1937). Eigh. Brief m. U. "Austen Chamberlain". 11/2 S. Gr. 4to. (London) 17.VII.1927.

Als Außenminister eigenhändig an den namhaften Schweizer Botaniker Dr. Henry Correvon (1854-1939). Empfehlungsschreiben für zwei Damen, die die Schweizer Gebirgswelt besuchen wollen und besonders an der Flora interessiert sind: Lady Grey und ihre Nichte, die Tochter seines Kollegen Lord Wolmer. Er hoffe, daß Correvon den Damen die schönsten Orte mit blühender Landschaft vorführen könne. Er selbst habe einen Aufenthalt in Zermatt sehr genossen ("had a capital time"), wo er die Bekanntschaft des Professors Wildzeck aus Lausanne gemacht habe.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 307)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 221)


Granville, George L. - G., Earl
Eigenhänd. Brief 1872

Los 2228

- Granville, George L.-G. 2. Earl, brit. Staatsmann, mehrmals Außen- und Kolonialminister, einer der engsten polit. Freunde Gladstones (1815-1891). Eigh. Brief m. U. "Granville". 31/2 S. Mit Briefkopf "Baginton Hall, Coventry" in Blaudruck. 8vo. (Coventry) 29.III.1872.

An den namhaften französischen Portraitmaler Louis-Gustave Ricard (1823-1873). "... I have rec. your letter and also one from M. Water, in which he tells me of your request to him. He says that influence is out of the question (which I have always understood to be the case) as to the hanging of any particular picture. He adds that he is afraid that the gentlemen who hang the picture this year did not sympathize as a body with the style of which your work is an example. He is enclined to advise that you should postpone the exhibition of the potrait for another year ...". - Ricard starb allerdings bereits im folgenden Jahr.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 221)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 147)


Granville, George L. - G., Earl
Brief 5. März 1872

Los 2229

- (Granville, Earl of) Brief m. U. "Granville". 2 S. auf Doppelblatt. O. O. (London) 5.III.1872.

An den Grafen Wolkenstein, den österreichischen Geschäftsträger in London, dem er die Zustimmung der britischen Regierung zu einem gemeinsamen Projekt anlässlich der Weltausstellung in Wien 1783 mitteilt: "I have the honor to acknowledge the Receipt of your Note of the 3rd ultimo, relative to the Participation of the Danubian Commission in the International Exhibition proposed to be held at Vienna, and I now beg, in reply to state to you, for the information of the Austro Hungarian Gouvernment, that Her Majesty's Government have had much pleasure in instruction Her Majesty's Commissoner to cooperate with the Baron de Schlechter with the above object, which, as Her Majesty's gouvernment understand, will be limited to matters in connection with navigation of the Danube".

Schätzpreis
€ 340   (US$ 418)


Nachverkaufspreis
€ 160   (US$ 196)


Palmerston, Henry T. 3. Viscount
3 eigenhänd. Briefe

Los 2230

- Palmerston, Henry Temple, 3. Viscount, brit. Staatsmann und zweimaliger Premierminister (1784-1865). 3 eigh. Briefe m. U. "Palmerston". Zus. 8 S. Mit 1 Lacksiegel. 8vo. 1839-1860.

Den ersten, sehr umfangreichen Brief schreibt Palmerston als Staatssekretär des Auswärtigen an Lord Auckland, Generalgouverneur von Indien und dreimaliger Lord of the Admirality. "... I cannot refrain from reminding
you of the suggestion I made to you a little while ago to see if means could not be found to remove Dr. Guarnier from his present medical appointment at Haslar. To deprive a man of a professional situation merely because he has voted one way or the other at an election or because when his friends were in power he gave them an active support would be unjust & impolitic. But then on the other hand there are limits which decency & good sense prescribe to the political interference of persons against a government by which they are employed & paid; and when individuals greatly overstep those limits, I am afraid that the government which remains passive gains less credit by its forbearance towards its enemies, than it loses consideration & respect by its supposed desertion of its friends. Now not only has Guarnier been on all occasions of Canvass & Election one of the most active of the Tory leaders in South Harts, but he has always and at all times been the most stirring & personally offensive of the Parthians of our opponents ... now is it fitting that a medical officer on full pay in the Naval Service, should make himself an active agent of opposition in the immediate neighbourhood of a dockyard & that he should use as an engine against the government ...". - Einer der beiden anderen (kurzen) Briefe ist an Sir Roderic Murchison gerichtet und betrifft eine Verabredung mit Lady Franklin, möglicherweise wegen der Errichtung eines Denkmals für Lord Franklin. - Beiliegend ein gestochenes Porträt Viscount Palmerstons auf Tonplatte mit Weißhöhung.     
    

Schätzpreis
€ 450   (US$ 553)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 369)


Heuss, Theodor
Brief-Konzept 1960

Los 2232

- Eigh. Brief-Konzept m. U. "Ihr Theodor Heuss". 2 S. auf 2 Bl. Gr. 8vo. O. O. (26.IV.1960).

Eigenhändiges Glückwunsch-Schreiben zur Jubiläumstagung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in Wiesbaden. Unter dem für seine Privatsekretätin Gertrud Steins bestimmten Vermerk "Gleich schreiben" führt der Bundespräsident u. a. aus: "... es wird mir bei der argen Zeitbedrängnis, in die ich kurz vor einer Auslandsreise [nämlich nach Israel] geraten bin, nicht möglich sein, an der Jubiläumstagung des deutschen Stifterverbandes teilzunehmen ... Es war ein ermutigender Vorgang, ... sich in diesem Kreis gemeinsamer Verantwortung für die Zukunft deutscher wissenschaftlicher Arbeit zu sammeln ... Der Bund, die Länder, die Gemeinden stehen in der Pflicht der tragenden Leistungen im Bereich von Forschung und Lehre - aber welch Glück für die sachliche Entwicklung, an ihrer Seite, die nach der Natur der Dinge nicht ohne unvermeidliche Umständlichkeiten zu arbeiten hat - es gibt übrigens auch vermeidliche - eine Hilfstruppe elastischer Entscheidung zu errichten ...". - Gelocht.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 221)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 147)


Hohenzollern-Hechingen, Constantin Fürst von
Urkunde 1851

Los 2234

Hohenzollern-Hechingen, Fr. W. Constantin Fürst zu, der letzte souveräne Fürst von Hohenzollern-H. (1801-1869). Urkunde m. U. „Fr. W. C. Fürst zu Hohenzollern“ und Lacksiegel. 12/3 S. Folio. Schloß Hohlstein (Schlesien) 12.III.1851.


Vollmacht für seinen Vetter, den Fürsten Carl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen, bei den anstehenden Verhandlungen mit der preußischen Krone im Namen Constantins zu sprechen und seine Interessen zu vertreten. Nach den Revolutions-Unruhen hatte Constantin 1849 gegen eine Leibrente und vorbehaltlich der Rechte eines souveränen Fürsten und nachgeborenen Hohenzollern sein Fürstentum zusammen mit Hohenzollern-Sigmaringen der preußischen Krone abgetreten. Auf Wunsch Friedrich Wilhelms IV. sollte dieses Verhältnis jetzt neu geregelt werden. „... Nach den Befehlen Seiner Majestät des Königs soll jetzt dieser Vorbehalt erledigt und die Regelung der gesamten Hohenzollern’schen Hausangelegenheiten, soweit dieß die erfolgte Abtretung der Fürstenthümer nothwendig gemacht, veranlaßt werden. Die Wahrnehmung meiner und meines Fürstlichen Hauses Gerechtsame bei den hiernach zu veranlaßenden Versammlungen und abzuschließenden Verträge übertrage ich hierdurch meinem geliebten Vetter ...“. - Der Fürst, der als eifriger Förderer der Musik hervorgetreten ist, lebte nach seiner Abdankung auf seinem Schloß bei Löwenberg in Schlesien.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 184)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 123)



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