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Autographen Auktion 111, Mi., 18. Apr., 17.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Möllendorff, Wichard Joachim Heinrich von
Brief 1806

Los 2247

- Möllendorff, Wichard Joachim Heinrich von, preußischer Feldmarschall (1724-1816). Eigh. Brief m. U. In französischer Sprache. 1 S. auf Doppelblatt. Mit Eingangsvermerk am Kopf. Gr. 4°. Berlin 10.XI.1806.

An einen nicht genannten französischen General, möglicherweise den Berliner Stadt-Kommandanten Pierre Auguste Hullin (1759-1841), kurz nach der Besetzung Berlins durch die Franzosen, mit Dank für die Aufenthaltsgenehmigung für seinen Adoptivsohn und einen Major von Schlieffen: "Ou trouver les paroles pour Vous remercier cher Excellence, tant de la lettre gracieuse, que de la Permission, que ... mon fils adopté, si bien que le Major de Schlieffen peuvent rester ici. Mon coeur est penétré de vos bontés et jamais elles ne s'effaceront de mon coeur...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 212)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 118)

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Moncey, Bon A. - J. de, Herzog von Conegliano
Brief 1813

Los 2248

- Moncey, Bon Adrien Jannot de, Herzog von Conegliano, Marschall des Kaiserreichs (1754-1842). Brief m. U. "le Mal Duc de Conégliano". 3/4 S. Folio. Paris 19.XI.1813.

An den Kriegsminister Clarke, Herzog von Feltre. Über die Ergebnisse einer Inspektion an der italienischen Küste und über Befehle und Maßnahmen bei Tivoli und Rietti anläßlich des Erscheinens der Engländer.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 177)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 118)

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Moreau, Jean Victor
Signierter Armeebefehl 1799

Los 2249

- Moreau, Jean Victor, franz. General, Gegner Napoleons (1763-1813). Schriftstück m. U. "Moreau". 1 S. Folio. Hauptquartier Cornegliano (Italien) 4. Thermidor an 7 (22.VII.1799).

Mit gedrucktem Briefkopf "Armée d'Italie. Le Général en Chef". Der General "ordonne que le citoyen Groulard sera considéré comme chef d'Escadron en pied au 16e Régiment de Dragons. Le Chef de l'Etat Major Général préviendra de cette disposition le Gal de Division Grouchy commandant de la cavalerie qui fera provisoirement exécuter cet ordre en attendant la décision du Ministre de la Guerre ...".

Schätzpreis
€ 150   (US$ 177)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 118)

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Starhemberg, Ludwig Fürst von
Brief 1811

Los 2256

Starhemberg, Ludwig Fürst von, österr. Diplomat, Patenkind Ludwigs XV. von Frankreich, österr. Botschafter in London, lebte in Österreich auf seinen Schlössern Eferding und Dürnstein (1762-1833). Eigh. Brief m. U. "Starhemberg". In engl. Sprache. 3 S. 4to. Wien 29.XII.1814.

An einen Herrn, über dessen Briefe er sich sehr gefreut habe. "... I shall always remember the few moments we passed together in this country and I am still in hope we shall sooner or latter [!] meet in England and see there a little more of each other ...". Der kurze Aufenthalt habe in seiner Familie einen tiefen Eindruck hinterlassen, und man sei glücklich über jeden seiner Briefe. - Dabei: Derselbe. Eigh. Billet mit Namenszug am Kopf. In franz. Sprache. 1/2 S. 4to. (London?) o. J. - "Le C: de Starhemberg présente son hommage respectueux à Mylady ... et a L'honneur de l'informer qu'en conséquence de quelques scrupules du Clergé anglais le baptême fini pour demain sera différé ...".

Schätzpreis
€ 160   (US$ 188)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 94)

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Tzschoppe, Gustav Adolf von
Signiertes Aktenstück

Los 2258

Tzschoppe, Gustav Adolf von, preuß. Verwaltungsjurist, in den 1820er Jahren berüchtigter Demagogenverfolger, ab 1833 Direktor des Geheimen Staatsarchivs in Berlin (1794-1842). Wohl eigenhändiges Aktenstück mit viermaliger Unterschrift "Tzschoppe". 2 S. Auf graubraunem Aktenpapier. Folio. Berlin 10.VI.1816.

Protokoll einer Verhandlung "in der Elsischen Subhastations Sache". Sechs Parteien bzw. ihre Vertreter erklären ihr Einverständnis mit einem Zuschlag für ein Gebot von 200 Talern beim Verkauf eines Grundstücks. Drei Familienmitglieder eines "Kossäten" und die Frau eines Malers Lenansky geben an, nicht schreiben zu können und unterzeichnen jeweils mit 3 Kreuzen, was jedes Mal von Tzschoppe beglaubigt wird. - Als Mitglied der Kommission gegen demagogische Umtriebe ging Tzschoppe mit Härte gegen Studentenverbindungen und andere "verdächtige" Intellektuelle vor. Andererseits war er ein u. a. von Hardenberg geschätzter Jurist, der das preußische Archivwesen reformierte und 1833 als Nachfolger Karl Georg von Raumers Direktor des Geheimen Staatsarchivs wurde.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 212)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 141)

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Verdy du Vernois, Julius von
Brief 1886 + Beigabe

Los 2259

Verdy du Vernois, Julius von, preußischer Infanterie-General, Kriegsminister und Militärschriftsteller, der viel beachtete strategische Studien veröffentlichte (1832-1910). Eigh. Brief m. U. "v. Verdy". 31/4 S. Gr. 8vo. Königsberg (Ostpreußen) 27.V.1886.

An einen jungen Herrn Siegmann, für den er sich um eine Offizierslaufbahn in Graudenz bemüht. Er zitiert zunächst aus einem Antwortbrief des Oberst Kossmann aus Graudenz: "... Es ist wohl selbstverständlich, daß ich auf Euer Excellenz Empfehlung hin, keinen Anstand nehmen würde, Siegelmann [sic; gemeint ist Siegmann] als Avantageur anzunehmen, aber nach den mir gewordenen Directiven muß ich die Bedingung stellen, daß jeder als Avantageur im Regiment anzunehmende junge Mann, wenn er nicht Abiturient ist, doch wenigstens das Reifezeugniß für Prima ohne Hülfe einer Presse erworben hat. Ist das bei p. Siegmann der Fall und hat er außerdem eine monatliche Zulage von 50-60 Mk zu erwarten, so bin ich geneigt, ihn anzunehmen. Doch muß ich Ew. Excz. Erwägung anheimstellen, ob die nicht günstigen Avancements-Verhältnisse im Regiment den Beifall Ihres Schützlings finden; der Offizier-Etat ist voll und 4 Portepeefähnrichstellen sind besetzt." Verdy fährt dann fort: "Ich hatte hierauf dem Herrn Oberst geantwortet, daß Sie das Reifezeugniß für Prima - ohne Presse - erworben und daß ich Ihnen das Übrige zur Kenntniß bringen würde. Stimmt nun alles, so fahren Sie nach Graudenz zur persönlichen Vorstellung, das Gymnasial-Zeugniß bringen Sie mit, ebenso den Antrag Ihres Herrn Vaters mit seiner Erlaubniß zum Eintritt und der Verpflichtung für die Zulage in der geforderten Höhe, ferner alle übrigen Personal-Papiere (Impf-, Taufschein) ...". - Fleckig; Faltenrisse. - Dabei: Georg von Kanitz, preuß. Kammerherr, Hofmarschall der Prinzen Friedrich Karl und Friedrich Leopold von Preußen, Viceoberzeremonienmeister, Wirklicher Geheimer Rat und Vorsitzender der General-Ordenskommission (1842-1922). Eigh. Brief m. U. "G Kanitz, Hofmarschall" und eigh. Umschlag. 1 S. Gr. 4to. Sassnitz (Rügen) 16.VII.1881. - An den Generalleutnant v. Borstell auf Vosshof bei Seehausen (Altmark). Meldet ihm, "daß Seine Königliche Hoheit der Prinz Friedrich Karl mit großem Vergnügen dem Wunsche nachgekommen sind, welchen Eure Excellenz in dem gefälligen Schreiben vom 10ten ausgesprochen haben, und die Wiederanstellung des Major a. D. von Lindheim auf das Wärmste befürwortet haben ...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 212)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 141)

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Fünfkirchen, Johann Bernhard Frhr von
Brief 1597

Los 2268

Rebell gegen den Kaiser
Fünfkirchen, Johann Bernhard Freiherr von, österreichischer Standesherr, einer der größten Grundbesitzer in Niederösterreich, Böhmen und Schlesien, Hofkammerrat, Oberst-Proviantmeister im Türkenkrieg, eifriger Protestant, beteiligt am Prager Fenstersturz, als Rebell verhaftet und zunächst zum Tode, dann zu lebenslänglicher Festungshaft verurteilt (1561-1626 oder 1635). Brief m. U. „Hans Bernhard“ (und Paraphe) sowie mit Adresse. 1/2 S. Folio. Steinebrunn 21.IV.1597.

An einen Freund. Graf Carl von Liechtenstein habe ihm geschrieben und angefragt, ob er ihm eine Abschrift von dem „Abschiedt“ eines gewissen Grafen beschaffen könne. Johann Bernhard bittet den Freund, ihm eine solche Abschrift zu schicken. - In diesem Jahr verkaufte Fünfkirchen angesichts seiner politischen Situation als Protestant zahlreiche Besitzungen in Österreich, u. a. an den später gefürsteten Carl von Liechtenstein, und erwarb neue in Böhmen und Schlesien. In Steinebrunn bei Nikolsburg begann er 1602 mit dem Bau einer neuen prächtigen Residenz, des Schlosses Fünfkirchen. 1618 unterstützte er den Widerstand der böhmischen Stände und beteiligte sich, der Überlieferung nach, handgreiflich am zweiten Prager Fenstersturz. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde Johann Bernhard als Rebell geächtet und zum Tode verurteilt; seine Güter wurden eingezogen. Auf Fürbitte seines Schwagers, des kaiserlichen Generals Rudolf von Teuffenbach, wurde er zu Festungshaft begnadigt und 1621 auf die Burg Zbirof bei Prag verbracht, wo er entweder 1626 oder 1635 (so sein Epitaph) verstorben ist. - Sehr selten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 708)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 472)

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Illésházy, Joseph Graf
Brief an die Kaiserin Maria Theresia

Los 2269

Illésházy, Joseph Graf, ungarischer Aristokrat und Reichsbaron, Vertrauter der Kaiserin Maria Theresia, Oberstmundschenk und Iudex Curiae (gest. 1759). Brief m. U. "Comes Josephus Illeshazy mpp.". In latein. Sprache. 1 S. Folio. Preßburg 22.III.1751.

An die Kaiserin Maria Theresia. Von Illésházy und zwei weiteren Angehörigen des "Consilii Locumtenentiali Posonii" unterzeichnetes Entschuldigungsschreiben anläßlich einer Beschwerde des Herzogtums Steiermark, daß eine Kompanie der Pester Regimenter ohne befohlene Marschroute am 4. Januar 1751 über eine falsche Strecke eingerückt sei. "... Super Querimonia Ducatus Styriae de eo: quod Legionis Budaianae Cohors, nullà normà itinerariâ instructa, praefatum Ducatum, non per Passum Fürstenfeldensem, verum Rakersburgensem intraverit, posita, conformiter benigno Majestatis Vestrae Sacratissimae die 4a Januarii, Anni currentis clargito Mandato Districtuales Provinciales Commissiarii Eszekiensis, et Soproniensis suo modo constituti, qualiter semet exculpaverint? Ex hic annexa [hier nicht mehr vorhanden] Comitis eorundem Directoris Relatione clementer juxtà ac uberius informari dignabitur Majestas Vestra Sacratissima ...“. - Am oberen Rand beschnitten, mit Verlust der Schnörkel-Zeile.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 177)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 118)

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Abraham, Gebrüder
Juwelenverzeichnis

Los 2278

Abraham, Gebrüder. "Verzeichnis der zu verkaufenden Juwelen", signiert von den "Gebruder Abraham, Dessau". 2 S. auf Doppelblatt. Folio. Dessau 10.III.1809.

Interessantes Juwelenverzeichnis der Firma Abraham in Dessau. Es gibt auf der ersten Seite die Auflistung der Steine eines Fingerrings von insgesamt "60. Gran oder 15. Karat", dessen Steine von außerordentlicher Weisheit und Reinheit seien, auf der zweiten Seite diejenige eines "Coulan von Brillanten zu einem Orden auf der Brust zu tragen" von 87/16 Karat und eines Saphirrings. Die zweite Seite ist diagonal durchgestrichen, am Schluss ist vermerkt: "dieses gilt nichts". – Knickspuren; in den Falzen leicht gebräunt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 472)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 236)

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Ackermann, Max
Postkarte 1946

Los 2279

Ackermann, Max, dt. Maler und Graphiker, Schüler Adolf Hölzels (1887-1975). Eigh. Postkarte m. U. "Max Ackermann". 1 S., eng beschrieben. Stuttgart 15.X.1946.

An einen im Hessischen Landesmuseum Kassel ausstellenden Maler. "... Wie ich hörte, konnte Prof. Hildebrand seinen Vortrag ... nicht halten. - Es freut mich, dass Sie Ihrer Ausstellung 4 Sachen meiner Hand eingliedern konnten. - Katalog kam bis heute nicht in meine Hände. - Die 5 Sachen gedenke ich Herrn Prof. Hamann Marburg für längere Zeit zu überlassen ... Könnten Sie diese 5 Sachen wohl in Ihre Obhut nehmen, bis dieselben durch Prof. H. abgeholt werden? ... Konnten Sie einen anderen Redner gewinnen? ...". - Gelocht; gebräuntes Nachkriegs-Papier.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 141)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 94)

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