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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Hoffbauer, Johann Christoph
Brief 1805

Los 2501

Hoffbauer, Johann Christoph, Philosoph und Psychologe, einer der Pioniere der Psychiatrie, Professor an der Universität Halle (1766-1827). Eigh. Brief m. U. „Dein treuer Bruder und Freund Hoffbauer". 6 ½ S. 4to. Halle / Saale 25.X.1805.


Umfangreicher Brief an einen „liebsten Freund und Bruder"; ausführlich über die Aufteilung einer Erbschaft (Taxierung von Büchern etc.). - Hoffbauer verfaßte nicht nur eine grundlegende Geschichte der Universität Halle, sondern trat auch frühzeitig mit Werken zur Psychologie und Psychiatrie hervor, angefangen mit Untersuchungen über die Krankheiten der Seele (3 Bde, 1802-1807).

Schätzpreis
€ 120   (US$ 136)


Nachverkaufspreis
€ 70   (US$ 79)

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Kieser, Dietrich Georg von
18 Briefe

Los 2507

[*] Kieser, Dietrich Georg von, Mediziner und Psychiater, Professor und Klinikleiter in Jena, als Nachfolger Nees von Esenbecks Präsident der Akademie der Naturforscher, Leopoldina (1779-1862). Sammlung von 18 eigh. Briefen m. U. "Dr. D. Kieser". Zus. ca. 33 S. Verschied. Formate. Jena und Weimar 1821-1861.

Umfang- und inhaltsreiche, vielfältig interessante Briefsammlung. An die Famile des Günther von Bünau (1768-1841) in Leipzig und Rudolstadt über Zahlungen, Familiennachrichten, Reisevorbereitungen, eine Generalversammlung, Eisenbahnaktien ("daß die Eisenbahnactie auf 17/8 %gesunken ist, und da ich meine Actien zu 2 % gekauft habe, ist meine Spekulation zu Ende"), Staatspapiere, Hypotheken und Geldanlagen, über Logis im Gartenhaus, über die Studien von von Bünaus Sohn (u. a. bei dem Chemiker Johann Wolfgang Dobereiner: "Somit geht bisher alles gut. R. zeigt den besten Willen, obgleich er kein Sitzfleisch hat"). - Einzelne Briefe mit Siegelresten, dort teils etwas eingerissen. Zwei Briefe mit Randläsuren.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 683)

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Lavoisier, Antoine L. de
Brief 1791

Los 2511

[*] Lavoisier, Antoine Laurent de, französischer Chemiker, Mitbegründer der modernen Chemie, gilt als Vater der ersten Chemischen Revolution, sehr wohlhabend als Geschäftsmann, Hauptzollpächter, Leiter der frz. Pulververwaltung, Bankdirektor und Großgrundbesitzer, starb durch die Guillotine (1743-1794). Eigh. Brief m. U. "Lavoisier" sowie mit Adresse und Siegel. 11/2 S. 4to. Paris 7.II.1791.

An Charles-Antoine Parisis, seinen Verwandten und Verwalter in Villers-Cotterêts, Lavoisiers Landsitz, ca. 60 km nordöstlich von Paris; mit Dank für dessen Brief und wegen der Ersteigerung von Ländereien: "... Vous pouvés Monsieur et cher Parent Encherir pour mon compte la ferme de Lepine jusqu’a trois cent dix mille livres et celle de Vauberon jusqu'a cinq cent quatre mille livres. Je vous adresserai un pouvoir par devant notaire si vous le jugés a propos mais ce seroit je crois des frais inutiles. Je vous prie de vous procurer quand vous le pouvez des renseignements sur les biens nationaux pour sentimens pour les quels il y a des soumissions de faittes ... Car lon annonce que les biens augmenteront plutot qu'ils ne diminueront et je crois qu'on ne scauroit trop se presser de realiser la speculation que lon peut faire en ce genre ...". - Als Generalpächter der Steuern legte Lavoisier das Geld in großen Ländereien an. Unter anderem wegen dieser Tätigkeit wurde er vom Revolutionstribunal zum Tode verurteilt und am 8. Mai 1794 guillotiniert. - Linker Rand mit zeitgenössischem Regest-Eintrag. - Sehr selten.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.191)


Nachverkaufspreis
€ 2.000   (US$ 2.280)

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Lee, Robert
Brief an den Breslauer Anatomen A. W. Otto

Los 2512

Lee, Robert, berühmter britischer Frauenarzt, Professor in Edinburgh und Glasgow, zeitweilig auch Leibarzt des Generalgouverneurs der Krim, des Fürsten Woronzow (1793-1877). Eigh. Brief m. U. "Robert Lee M. D. J. R. S.". 1 S. 4to. London 3.VIII.1830.

Dankschreiben im Auftrag der Medical Chirurgical Society of London an den Breslauer Anatomen Adolph Wilhelm Otto "for the valuable present of Books presented by you to the Society ...".

Schätzpreis
€ 120   (US$ 136)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 91)

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Littrow, Carl Ludwig von
4 Briefe

Los 2515

Littrow, Carl Ludwig von, österr. Astronom, Sohn von J. J. v. Littrow, Direktor der Wiener Universitätssternwarte, Fachbuchautor (1811-1877). 4 eigh. Briefe m. U. "C. L. Littrow" oder "Littrow". Zus. ca. 9 S. Gr. 4to und gr. 8vo. Wien 1834-1867.

An einen Kollegen. Über den Halleyschen, den Enckeschen und den Kometen Klinkerfues. sowie über ein Erdbeben und die Rückkehr seines Vaters, des Astronomen Joseph Johann von Littrow, nach Wien. "... Er besuchte auf seiner Reise nebst Stuttgart, dem eigentlichen Ziele, die Rheingegenden und die Schweiz. Mir insbesondere war es recht lieb, ihn durch diese Reise endlich wieder auf einige Zeit von seinem Arbeitstische, an dem er sonst, wie Sie ja wohl aus alten Zeiten auch noch wissen, den ganzen lieben Tag angeschmiedet ist, abberufen zu sehen. Er ist recht heiter und rüstig wieder in unsere Mitte zurückgekehrt ...". - Kleine Randläsuren.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)

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Luden, Heinrich
Brief 1810

Los 2518

Luden, Heinrich, Historiker und Publizist, Ordinarius für Geschichte an der Universität Jena (1778-1847). Eigh. Brief m. U. "Heinrich Luden". 11/2 S. 8vo. Jena 13.X.1810.

An die Expedition der "Jenaischen Allgemeinen Literaturzeitung": "Erklärung wegen der Bücher, die ich noch von der Literatur Z. habe oder haben soll." Offenbar hatte man bemerkt, daß Luden wesentlich mehr Rezensionsexemplare erhalten hatte als er Rezensionen lieferte, und darüber Aufklärung verlangt. Der Historiker zählt, offenbar etwas ungehalten, in 7 Positionen die einzelnen Fälle auf und gibt zu allen Titeln Erklärungen ab, ist auch erbötig, zu 6 Büchern Rezensionen zu schreiben. "... Aber ich muß dabei bemerken, daß ich die Zeit nicht vorausbestimmen kann, wann ich die Recensionen werde liefern können, u. daß ich mir in keinem Falle die Bücher zur Last schreiben lassen mag, wenn ich sie nicht recensirt habe. Nur unter dieser Bedingung kann ich sie behalten ...". Am Schluß heißt es: "7. Muß ich bitten, daß die Recension einiger kleinen Schriften Johann von Müller's betreffend, nunmehr nicht abgedruckt, sondern mir wieder zurückgegeben werde ...".

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 159)

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Mittermaier, Carl Joseph Anton
Manuskript-Fragment

Los 2523

Mittermaier, Carl Joseph Anton, Jurist und Politiker, einer der bedeutendsten Strafrechtler des 19. Jhdts (1787-1867). Eigh. Manuskript (Fragment ohne Unterschrift). 1 S. Quer-4to. O. O. u. J.

Entwurf zu einer ausführlichen Rezension eines französischen juristischen Werkes. "Gut ist auch p. 273 von der Opposition gegen Contumacialurtheile gehandelt. von S. 278 an wird die Lehre von der Appellation erörtert u. p. 286 die der tierce-opposition p. 290 von der requête civile, p. 295 von der prise à partie (der Syndikatsklage) p. 299 von der Caßation. Sehr umständlich u. klar ist von p.303 an die höchst verwickelte Lehre von der Vollstreckung der Urtheile erörtert, vorzüglich gut p. 345 die Lehre von der lais[s]ie immobilière ... p. 420 die Abhandlung über die schwierige Lehre von dem possessorischen Prozeße. Den Schluß macht die Erörterung der procedures extrajudiciaires - Es würde dem Zwecke der gegenwärtigen Rezension nicht entsprechen, wenn Rezens. die einzelnen Meinungen u. Ansichten des Verf., denen Rezens. nicht beistimmt, einer umständlichen Kritik unterwerfen wollte ...". - Geknittert; zwei Risse unterlegt.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 136)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 91)

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Mittermaier, Carl Joseph Anton
2 Briefe

Los 2524

- 2 eigh. Briefe m. U. "Mittermayer". Zus. 2 S. 4to und 8vo. Doppelblätter mit Adresse. (Wohl Heidelberg 1849).

An den Frankfurter Kunst- und Buchhändler Jügel, der ein "Album der deutschen National-Versammlung nach Seib's Lichtbildern gezeichnet und lithographirt von H. Hasselhorst, Ph. Winterwerb und anderen" vorbereitete. Mittermaier als führendes Mitglied des Parlaments schickt wunschgemäß eine "biographische Skizze" ein. "... sende ich die biographische Skizze u spreche nur mein Bedauern aus, daß unter meinem Bilde in einer Zeit wo die Grundrechte alle Titel abschaffen, der Titel Geheimrath steht. Die Sache hat mir schon manche unangenehme Äußerung zugezogen ...". - Im zweiten Brief dankt er für die Zusendung des korrigierten Porträts und ersucht darum, "mir die biographische Skizze die ich Ihnen schickte noch einmal zu einer kleinen Berichtigung zu senden ...".

Schätzpreis
€ 240   (US$ 273)


Nachverkaufspreis
€ 160   (US$ 182)

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Moses, Leopold
Brief und Postkarte 1927

Los 2526

Moses, Leopold, Wiener Historiker, Archivar und Bibliothekar, Leiter des Wiener "Jüdischen Nachrichtenblattes", Hrsg. des "Archivs für jüdisches Museal- und Buchwesen, Geschichte, Volkskunde und Familienforschung", starb in Auschwitz (1888- nach 1942). 1 eigh. Brief und 1 eigh. Postkarte m. U. "L. Moses". Zus. 21/2 S. Gr. 8vo und quer-8vo. Der Brief mit Umschlag. Wien 16.VI. und 10.VII.1927.

An den Wiener Lehrer und Schriftsteller August Eigner (1884-1951), der Moses in seinen historischen Forschungen unterstützte. Sendet Eigner "die gewünschten Zusammenstellungen ... Ich werde Sie nach Vorau von meiner Burgenlandreise verständigen und kann Ihnen dann noch einige Filme zu Ihrer Benützung mitbringen, die ich von einem Versuch, mit einem entlehnten Apparat photographieren zu lernen, übrig habe [16.VI.] ... Ich danke Ihnen vielmals für die mir übersandten wunderschön ausgefallenen Bilder und teile Ihnen mit, daß ich am 18. v. Wb. nach Tatzmannsdorf fahren und von dort aus tags darauf mit meinen Ausflügen nach Rechnitz, Schlaining, Güssing usf. beginnen werde. Am 25. v. Wb. möchte ich dann nach Vorau fahren, um womöglich im Stift ... nach Urkunden zu fahnden ... Es wäre mir sehr lieb, wenn Sie mich auf diesen Ausflügen, trotzdem ich einsehe, daß Sie nicht soviel Zeit wie ich an den einzelnen Orten brauchen, begleiten würden ..." [10.VII.1927].

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 113)

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Paulus, Heinrich Gottlob
Brief 1841

Los 2527

Im Streit mit J. G. Fichte
Paulus, Heinrich Eberhard Gottlob, evang. Theologe, Professor in Jena, Würzburg und, als Geh. Kirchenrat, 33 Jahre in Heidelberg, Hauptvertreter des theologischen Rationalismus, wegen seiner bibelkritischen Einstellung vielfach angefeindet (1761-1851). Eigh. Brief m. U. "GKRath, Dr. Paulus". 1 S. Gr. 4to. Heidelberg 20.II.1841.

An die Redaktion der Zeitschrift "Der Freyhafen" (Redakteur: Theodor Mundt) mit dem Ersuchen, eine Notiz von ihm als Entgegnung auf Angriffe des Bonner Philosophen Johann Gottlieb Fichte in ihre Spalten einzurücken. "... Sie sind gewiß so billig, in Ihrem Blatt baldmöglichst durch unten gesezte Notiz anzuzeigen, wo von mir eine Beleuchtung gegen den Angriff auf meinen Charakter zu lesen ist, den in demselben zu veröffentlichen Herr Prof. Fichte zu Bonn für gut befunden hat ...". - In diesem die untere Hälfte des Blattes einnehmenden Text heißt es: "Bitte des Dr. Paulus an die Leser des Freyhafens. Die Leser des Freyhafens, welche auf den Angriff gegen meinen Charakter, den sich Herr Prof. Fichte zu Bonn im zweiten Heft des Jahrgangs 1840 erlaubt hat, einige Aufmerksamkeit gerichtet haben mögen, bitte ich, nicht zu urtheilen, ehe sie meine in meinem Neuen Sophronizon I. Heft S. 80-134 abgedruckte Beleuchtung jener Sophistereien zur gerechten Vergleichung gelesen haben. Diese Beleuchtung erinnert zugleich an manches Unbekanntere, was jenen Atheismusstreit von 1799, einen Versuch pietistisch-aristokratischen Verfolgungseifers, betrifft ...". - Der in den Jahren 1798-1799 ausgetragene sog. Atheismusstreit, in dem Fichte sich gegen ein von Menschen erdachtes Gottesbild wandte, hatte ihn damals seine Professur in Jena gekostet. - Geknittert und leicht angestaubt; ein Rand mit Läsuren.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 159)

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