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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Meister, Ernst
Signiertes Manuskript

Los 2420

[*] Meister, Ernst, Dichter und Schriftsteller, Träger des Büchner-Preises und diverser weiterer Literaturpreise (1911-1979). Eigh. Manuskript m. U. "Ernst Meister". 6 S. auf 4 Bl. (Kugelschreiber und Filzstift). Gr. 4to. O. O. u. J.

Am Schluß signierter Essay über einen Text von Gabriele Wohmann (1932-2015), mit der Meister seit 1967 befreundet war, bis die Freundschaft 1970 im Streit um das Buch "Ernste Absicht" auseinanderging. - Gelocht; nicht einfach zu lesen. - Sehr selten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 522)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 348)


Miller, Henry
Porträtfoto mit Widmung 1957

Los 2422

[*] Miller, Henry, amerikan. Schriftsteller und Maler (1891-1980). Porträt-Photographie mit eigh. Widmung u. U. "Henry Miller" auf der Rückseite. 24,2 x 19,3 cm. O. O. 17.V.1957.


"For Prof. Henny Wolff with warm greetings. Henry Miller 5/17/57." - Henny Wolff (1896-1965) war Sopranistin und lehrte 1950-64 Sologesang an der Musikhochschule Hamburg. - Die schöne großformatige Aufnahme zeigt Miller im Brustbild mit kariertem Hemd, die linke Hand am Kinn. - Der Photograph Arthur W. Knight (1937-2012) machte sich später auch als Schriftsteller einen Namen. - Auf der Bildseite eine wegen des dunklen Hintergrundes kaum lesbare zweite Widmung "Henny Wolff | Henry Miller | 7/15/57." - Linke obere Ecke geknickt.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 231)



Miller, Henry
2 Autographen

Los 2423

- 2 Autographen. Verschied. Formate. 1962-1964.

I. Brief m. U. "Henry Miller". Auf dem roten Werbezettel eines Kunstverlags. 2 S. Schmal-8vo. (Wohl München) 4.X.1962. - An Michael Münzer in München. "Cher Ami Michel - Dommage que je ne vous ai pas vu avant mon départ - mais on se verra quelque part avant trop longtemps ... Dites à votre frère Holgar que je suis en train de faire une aquarelle pour lui. Comment trouvez-vous la liste des livres ci-inclus? ...". - II. Eigh. Gruß m. U. "Henry Miller". Auf dem Umschlag eines Ausstellungskataloges für den Maler Guy Harloff, dessen Text im wesentlichen aus einem Essay von Henry Miller besteht (Turin 1963). - "Vous qui parlez toutes les langues, voici quelque chose d'amusante. Happy New Year! 1964. Henry Miller". - Der Brief gelocht.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 139)



Montherlant, Henri de
Brief 1941

Los 2424

Montherlant, Henry de, franz. Schriftsteller, Dramatiker und Essayist, Mitglied der Académie Française (1895-1972, starb durch Selbstmord). Eigh. Brief m. U. "Montherlant". 1 S. Gr. 4to. Nizza 9.IV.1941.

An einen Herrn, wohl Redakteur einer Zeitschrift. Man habe ihn viel zu kurzfristig um einen Artikel ersucht. "... M. Menjaud m'a écrit, pour me demander un texte qu'il lui fallait pour le 10, une lettre qui m'est parvenue le 8, ayant été envoyé à une poste restante où je n'ai jamais reçu ma correspondance ... tout cela était trop court... ". Für das Thema "La jeunesse et le sport" brauche man ohnehin mehr Zeit. Erläutert dies und fährt fort: "... J'ai repondu tout cela à M. Menjaud." Er kehre im übrigen erst im Juni nach Paris zurück. "... Pour la même raison, ne m'envoyez plus Contauce [?], que j'ai suivi toujours avec intérêt et amitié ...".

Schätzpreis
€ 250   (US$ 290)


Nachverkaufspreis
€ 170   (US$ 197)



Musil, Robert
Brief 1926 an Max Brod

Los 2426

- Brief m. U. "Robert Musil". 1/2 S. Gr. 8vo. Wien 14.XII.1926.

An den Schriftsteller Max Brod. "... Ihre Zuschrift und das Buch habe ich mit Dank erhalten. Leider muss ich Ihnen sagen, dass es sehr ungewiss ist, ob ich in der nächsten Zeit dazu kommen werde, Aufsätze zu schreiben, so dass ich unter Umständen Ihre Geduld und Nachsicht beträchtlich in Anspruch nehmen muss ...". - Brod hatte ihm wohl ein Exemplar seines neuen Romans "Die Frau, nach der man sich sehnt" geschickt und um eine Rezension gebeten.

Schätzpreis
€ 1.600   (US$ 1.855)


Nachverkaufspreis
€ 1.400   (US$ 1.624)



Nordau, Max
Manuskript über Ibsen

Los 2427

Nordau, Max, Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der zionistischen Bewegung (1849-1923). Eigh. Manuskript m. U. "Max Nordau". In engl. Sprache. 8 Zeilen. - Auf dem Zwischentitel eines dänischen Exemplars von Henrik Ibsens "Peer Gynt" (Peer Gynt. Et dramatisk digt af Henrik Ibsen. Tiende oplag. 263 S. Hellbrauner Lederband [Kanten beschabt] mit blindgepr. Deckeltitel. Kopenhagen, Gyldendal, 1896).

"Three ideas dominate I's thinkings - original sin, the sense of guilt, & redemption. The most important theolal obsession of I. is the saving act of ... the redemption of guilt by a voluntary acceptance of dr. guilt. This devolution of sin upon a lamb a. sacrifice occupies the same position in J's drama as it does in Richard Wagner's. - Max Nordau."

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 139)



Österr. Schriftsteller
3 Albumblätter

Los 2428

Österreichische Schriftsteller. 3 eigh. Albumblätter m. U. Zus. 3 S. Jeweils auf Kärtchen mit Goldschnitt. Ca. 9 x 12 cm. 1875-1884.

Vorhanden: Eduard von Bauernfeld (1802-1890). Distichon m. U. "Bauernfeld": "Wer altert gern? Man muß sich drein ergeben! / Das einz'ge Mittel ist's, um lang zu leben." Wien 1875. - Anastasius Grün (d. i. Anton Graf Auersperg, 1806-1876). Vierzeiler m. U. "A Auersperg": "Die Seele heiter / Und klar der Blick, / Für's Andre weiter / Ein gut Geschick!" Graz 16.III.1875. - Olga Lewinsky-Precheisen (Schauspielerin und Schriftstellerin, 1853-1935). "Freundliches Lebewohl u. herzlichen Dank von Olga Lewinsky". Kassel 18.V.1884.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 139)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 69)


Pfeffel, Gottlieb Konrad
Brief 1797

Los 2429

"Meine Armuth ..."
Pfeffel, Gottlieb Konrad, elsässisch-dt. Dichter und Schriftsteller, mit 22 Jahre nahezu erblindet, Militärwissenschaftler, Gründer einer Militär-Akademie in Colmar, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1736-1809). Diktierter Brief mit eigh. Unterschrift "Pfeffel". 2 S. 8vo. Colmar 12.II.1797.

In der Handschrift der Ehefrau des 1758 erblindeten Dichters an den Herausgeber eines Taschenbuchs, das er "mit dankbarem Vergnügen" gelesen habe. "... Ich erhielt es erst vor wenig Tagen, da der Herr Serafim, an den das Päkchen von einer fremden Hand adressiert war, sich unter dem Monde nicht wollte finden lassen. Endlich öffnete es der Buchhändler ... und fand auf Ihrem Briefe die wahre Aufschrift: an Jacob Sarasin, worauf er es meinem Sohne, der bey unsrer Gesandschaft in Basel steht, mit vielen Entschuldigungen zustellte. - Meine Armuth und meine Verbindungen mit der Cottaischen Buchhandlung erlauben mir nicht, für Ihren künftigen Almanach mehr als beykommende Kleinigkeiten anzubieten. Die neue vermehrte Außgabe meiner Gedichte muß ich biß auf den Frieden verschieben, der hoffentlich nicht mehr fern seyn wird. Indeßen danke ich Ihnen herzlich für Ihr gütiges Anerbieten, sich der Subscription anzunehmen und werde es zu seiner Zeit mit dem Zutrauen der Freundschaft benutzen. Die Revolution hat mich um die Hälfte meiner Capitalien gebracht, die treulose Schuldner mir in Papier zurück bezahlten als es 9/10 seines Werthes verlohren hatte, und es wäre ein kleiner Ersatz für meine Kinder wenn meine litterarischen Arbeiten mir etwas -". Hier bricht der Satz ab, und es folgen nur noch die Grußformel ("Ich umarme Sie mit der innigsten Werthschätzung") und der eigenhändige Namenszug. - Der erwähnte Baseler Seidenhändler Jacob Sarasin (1742-1802) pflegte Kontakte und Freundschaften zu zahlreichen Vertretern der Aufklärung und des Sturm und Drang, und sein "Weißes Haus" in Basel bildete einen vielbesuchten kulturellen Mittelpunkt für deutschsprachige Schriftsteller. - Leicht fleckig; geringfügige Randläsuren. - Beiliegend ein zeitgenöss. Manuskript mit dem ersten Drittel einer längeren Ballade von Pfeffel: "Alarich und Stella. Ein Mährchen von Pfeffel. Erster Gesang". 2 S., enthaltend 16 Strophen zu je 8 Zeilen. Folio. O. O. u. J. - Der erste von drei Gesängen, erschienen u. a. in: "Poetische Versuche". 10. Teil, Tübingen 1810; vorher auch schon in "Triumph des Witzes und der Laune", Wien 1809.- Ferner 2 gestoch. Bildnisse Pfeffels. - Selten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 522)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 348)


Proust, Marcel
Brief an Albert Nahmias

Los 2431

Proust, Marcel, franz. Schriftsteller und Sozialkritiker (1871-1922). Eigh. Brief m. U. "Marcel". 4 S. 8vo. O. O. (1915 oder Anfang 1916).

Bisher nicht vollständig veröffentlichter Brief an Albert Nahmias, eines der Modelle seiner Schwester Albertine. Proust hatte Albert 1908 in Cabourg kennengelernt, wo der "petit Albert gentil" mit seinen beiden Schwestern am Strand eine "kleine Bande" bildete. Er wurde fortan Prousts Vertrauter, Sekretär und Verwalter seiner Finanzen. In geistreicher Form schildert der Dichter im vorliegenden Brief den aktuellen Stand seiner immerwährenden Gesundheitsprobleme: "... Je viens d'avoir de longues semaines de fièvre accablante où tracer une ligne m'était impossible. Je vais mieux mais mes maux d'yeux ont augmenté et pour cette autre raison je ne peux écrire tant que je n'aurai pas vu un oculiste et que je n'aurai pas de verres. Mais Pour aller voir l'oculiste il faudrait pouvoir se lever. Cercle vicieux ...". Es sei übrigens nicht leicht gewesen, auf Alberts Brief zu antworten. "... Mais méchant garçon jamais vous ne mettez votre adresse de sorte qu'il va falloir deux jours de fouilles dans des tombereaux de papiers pour trouver une ancienne lettre de vous où elle se trouve. C'est donc bien difficile de donner son adresse." Aber seine Gesundheit sei nicht der einzige Schwachpunkt; die Finanzen seien es gleichermaßen: "Ma ruine s'achève lentement mais sûrement ..." . - Etwas stockfleckig; 4 winzige Nadel-Löcher; sonst gut erhalten.


Schätzpreis
€ 6.500   (US$ 7.539)


Nachverkaufspreis
€ 4.500   (US$ 5.220)



Reimann, Hans
Brief an Hans von Weber

Los 2433

Reimann, Hans, Satiriker, Parodist, Erzähler und Feuilletonist, teils in sächs. Mundart (1889-1969). Eigh. Brief m. U. "Hans Reimann". 1 S. Mit gedrucktem Briefkopf. 4to. Leipzig 21.VII. (ca 1920).

Scherzhafter Brief an den Verleger und Bibliophilen Hans von Weber, Herausgeber der Zeitschrift "Der Zwiebelfisch". "Lieber Herr Genosse von Weber! Auf Grund des Pressgesetzes vom 28. April 1742 § Z 74B / C III [etc] ersuche ich Sie höflichst, die beiliegende Erklärung in Ihrer Zeitschrift 'Der Fiebelzwisch" [!] aufzunehmen. (Übrigens: Können Sie mir die Vermählungs-Anzeige besorgen? Ich finde sie nich.) ...". - Auf etwas vergilbtem Nachkriegspapier.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 139)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 92)



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