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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Jünger, Ernst
Brief 1975

Los 2401

[*] Jünger, Ernst, Schriftsteller, Offizier und Entomologe, einer der international meistgeehrten, gleichermaßen umstrittenen wie bewunderten dt. Autoren (1895-1998). Eigh. Brief m. U. "Ernst Jünger". 3/4 S. Auf gelbem Papier. Gr. 4to. Wilflingen 19.III.1975.

An Herrn Singer: "... Mich hat's jetzt auch erwischt; ich liege mit einer bösen Grippe im Bett. Bin trotzdem unruhig über das Ergebnis Ihrer Operation. Ich hoffe, dass sie gelungen ist und dass Sie mit guten Aussichten zurückkehrten ...". - Gelocht, dennoch dekorativ.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 139)



Kaschnitz, Marie Luise
Brief 1965

Los 2404

Kaschnitz, Marie Luise (von), Schriftstellerin (1901-1974). Eigh. Brief m. U. "Marie Luise Kaschnitz". 2 S. Auf blauem Papier. Quer-8vo. Frankfurt a. M. 4.X.1965.

An den Redakteur Friedrich, der sie um einen Beitrag ersucht hatte. "... ich will das gern versuchen, aber erstens müssen Sie mir erlauben, dass wir den Text vernichten, wenn er idiotisch wird und zweitens könnte ich auch erst im November damit beschäftigen ... Oktober ist der furchtbare Monat, Akademie in Darmstadt, Akademie in Mainz, Buchmesse und 2 Tage 'Darmstädter Lesung'; ich werde alle Mühe haben, Angefangenes zu Ende zu bringen ...". - Gelocht.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 139)



Le Fort, Gertrud von
Brief 1939 + Beilagen

Los 2410

Le Fort, Gertrud von, Lyrikerin, Essayistin (1876-1971). Eigh. Brief m. U. "Gertrud le Fort". 2 S. Gr. 4to. Baierbrunn bei München 30.IV.1939.


An Franz Wegwitz in Leipzig, der wohl eines ihrer Gedichte vertont hatte. "... Ich habe das Notenblatt, das Sie die große Güte hatten, mir zu widmen, ein wenig studiert - so gut es mir allein möglich war. Einen ganz vollen Eindruck Ihres Werkes wird mir erst eine liebe Freundin vermitteln, die im Gesang ausgebildet ist ... Ich habe ihr das Notenblatt gesandt; wenn wir uns ... im Laufe des Sommers wiedersehen, will sie mir das Lied vorsingen ... Ich bin gewiß, daß es durch Ihre Vertonung viel schöner und wesentlicher herauskommt als auf das Wort allein gestellt ...". - Gelocht. - Dabei: Dieselbe. Gedruckte Dankeskarte mit Porträtfoto und eigh. Unterschrift "Gertrud v. le Fort". 1 Doppelblatt, mit Umschlag. 8vo. (Oberstdorf 8.II.1956). - An denselben. Dank für Glückwünsche zu ihrem 80. Geburtstag. Unter dem Bild, das die Dichterin schreibend zeigt, das gedruckte Motto: "Bald erlischt was unsre Feder schreibt - Nur die Chiffre unrer Seele bleibt."

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 174)



Lenau, Nicolaus
Brief 1827

Los 2411

[*] Jugendbrief
Lenau, Nicolaus (d. i. Nic. Niembsch von Strehlenau), österr. Dichter (1802-1850). Eigh. Brief m. U. "Dein Niembsch". 11/2 S. 4to. Wien 17.XI.1827.

Als Medizinstudent an seinen Jugendfreund Friedrich Kleyle (in Ungarisch-Altenburg), einen Vetter Sophie Löwenthals: "... Mein Hals ward, statt besser, ärger. Besonders auf der linken Seite hab' ich einen bedeutenden Schmerz. Ich mußte also durch einen Andern mich erkundigen, und habe erfahren, daß Dein Bruder ohne Erlaubnis von der Regierung wol als außerordentlicher, keineswegs aber als ordentlicher Schüler werde frequentieren können; daß die Regierung übrigens, wenn man gute Zeugniße vorlege, keine Schwierigkeit mache. Ich zweifle also nicht, Dein Bruder werde aufgenommen, nur glaub' ich, daß die Dazwischenkunft Deines Oncle's, wenn gleich nicht nöthig, doch von guter Wirksamkeit wäre. Willst Du es aber ohne den Letztern durchsetzen, so komm immerhin mit Deinem Bruder hieher, und verwende Dich für ihn ... Vorläufig soll aber Dein Bruder jedenfalls sich als außerordentlichen Zuhörer mit dem Bemerken einschreiben lassen, daß er nur auf den Bescheid der Regierung warte, um in einen ordentlichen verwandelt zu werden. Ich bin höchlich erfreut, daß Du Dich in einer so schönen Angelegenheit, dergleichen die ist, zur Veredlung eines Menschen beizutragen, an mich gewendet, und Deinen [Bruder] meiner Freundschaft entgegenführst. Er muß gut seyn, weil Du ihn so liebst, und ich werde ihn mit offnen Armen empfangen ...". - Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke und Briefe, Band V, Nr. 61. Insel-Ausgabe (1971), Nr. 53.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.044)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 696)


Lenau, Nicolaus
Eigenhändiger Verlagsvertrag

Los 2412

- Eigh. Verlagsvertrag m. U. "Nicolaus Niembsch von Strehlenau (Verfasser der Gedichte von Nicolaus Lenau)". 1 S. 4to. Stuttgart 29.IV.1834.

"Vertrag. - Die J. G. Cotta'sche Verlagsbuchhandlung übernimmt den Verlag von Nicol. Lenau's Gedichten, zweite Auflage, unter nachstehenden Bedingungen. - 1. Die erste Auflage soll einen Zuwachs von neuen Gedichten erhalten im Belaufe von 10 Druckbogen, so, daß die zweite, hier contrahirte Auflage etwa aus 28 Druckbogen bestehe ... 4. Honorar tausend Gulden für die zweite Auflage von 1200 Exemplaren, zahlbar mit Beendigung des Druckes ... 6. Der Verfasser erhält 36 geheftete Freiexemplare. Sämtliche Exemplare werden in Umschlag geheftet ausgegeben ...". - Ferner über Drucktermine, Format und den Fall einer dritten Auflage. - An den Rändern stärker fleckig infolge ehemaliger Versuche, Einrisse mit Tesafilm zu reparieren (der Tesafilm ist heute entfernt und durch säurefreies Papier ersetzt).

Schätzpreis
€ 600   (US$ 696)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 463)



Lessing, Theodor
Porträtfoto-Postkarte 1932

Los 2413

Lessing, Theodor, Philosoph und politischer Publizist (1872-1933, starb im Exil durch ein Attentat). Eigh. Porträtfoto-Postkarte mit Grußwort u. U. "Theodor Lessing" auf der Textseite. (Hannover 3.III.1932).

An die "Weltjugendliga, Verband Deutschland" in Berlin-Lichtenberg. "Der Weltjugendliga herzlich Gruss u. Dank, Theodor Lessing, Hannover". - Das Foto von Hein Gorny auf der Bildseite zeigt die sich liebevoll anblickenden Gesichter von Theodor und Ada Lessing.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 174)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 115)



Lissauer, Ernst
22 Postkarten

Los 2415

[*] Lissauer, Ernst, Schriftsteller (1882-1937). Konvolut von 22 eigh. Postkarten m. U. "Ernst Lissauer", "E." oder "E. L.". Zus. ca. 43 S. Berlin und Wien 1912-1935.

An den ihm befreundeten Literarhistoriker Heinrich Meyer-Benfey (1869-1945) in Hamburg-Wandsbek. Über beiderseitige Arbeit und Veröffentlichungen, literarische Fehden, Reisen, Verabredungen und Neuigkeiten vieler Art. Ein Zitat als Beispiel: "... es ist wirklich stark, was diese naturalistischen Leute sich gegen mich leisten. Gegen das Ästhetische bin ich ja mit einem ganz guten Stahlhemde gekleidet, aber das Charakterhafte. Es wurmt mich doch, daß ich dem Dr. Diedrich [ist Eugen Diederichs gemeint?] nicht mit der Feststellung geantwortet habe, daß er den Sinn m. damaligen Erklärung im B. T. [Berliner Tageblatt] entstellt hat; freilich lohnt es sich nicht, aber das Schlimme ist, daß diese Weisheit meinen Groll nicht beruhigt und ich, ab und zu, dem Mann innerlich schreibe, ihn fordere u.s.w., und nur der Gedanke, daß es uferlos wäre, dem nachzugeben, und stärker, einfach weiterzuschreiben, hindert mich. Nun schreibt auch die Tägl. Rsch. denselben Unsinn über 'Bach' bei Gelegenheit eines von J. E. Schenk ... veranstalteten Bach-Abends. 'Er sollte L's jüngstes Buch in Scene setzen.' Dabei habe ich Schenk es widerraten, weil 'Bach' im Lessingmus. von mir und in d. Singakad. ... schon gelesen worden ist; trotzdem hatte d. Abend starken Erfolg u. Besuch ..." [Berlin 30.IX.1916]. - Lissauers Buch "Bach. Idylle und Mythen" erschien erst 1919 in Jena bei Eugen Diederichs. - Aufschlußreiche Sammlung zur literarischen Laufbahn dieses umstrittenen Autors.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 522)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 348)



Mann, Thomas
Brief Januar 1953

Los 2417

[*] Mann, Thomas, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1875-1955). Brief m. U. "Thomas Mann". 1 S. Gr. 8vo. Erlenbach-Zürich 27.I.1953.

An Lore Rümelin (1915-1998) in Bern, die seine Manuskripte sorgfältig in Maschinenschrift übertrug: "... Die Abschrift ist tadellos, und ich bin froh, dass dies für mich so wichtige Problem glücklich gelöst ist, und schicke Ihnen vertrauensvoll eine grössere Partie, die meine Frau, wenn Sie so weit sind, wieder abholen kann. Besondere Eile ist nicht nötig ...". - Lore Rümelin-Wibel (1915-1998), Frau des deutschen Kulturattachés beim deutschen Generalkonsulat in Zürich, später Bern und Bonn, stammte aus Lübeck und kam auf Vermittlung von Gottfried Bermann-Fischer zu Thomas Mann. Sie fertigte die Manuskriptabschriften der späteren Werke an, so auch für "Die Betrogene", worauf sich vorliegender Brief bezieht. - Bürgin/Mayer 53/34. - Vgl. Klaus Täubert, Zum 80. Geburtstag [von L. Rümelin] am 28. September. In: Europäische Ideen, Heft 90 (1994), S. 12-15.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 696)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 463)



Mann, Thomas
Brief Juni 1953

Los 2418

[*] Bei der Arbeit am "Felix Krull"
- Eigh. Brief m. U. "Thomas Mann". 2/3 S. Mit eigh. Umschlag. 4to. Erlenbach-Zürich 20.VI.1953.

An Lore Rümelin. Dank für die "überraschend prompte" Übersendung der Abschriften und Korrektur einiger Schreibfehler: "... Es heißt im Portugiesischen Senhora und Senhor, mit einem h und ohne ~. Auch Dona wird ohne dies Zeichen geschrieben ..." - Bürgin/Mayer 53/336. - Lore Rümelin-Wibel, Frau des deutschen Kulturattachés beim deutschen Generalkonsulat in Zürich, später Bern und Bonn, stammte aus Lübeck und kam auf Vermittlung von Gottfried Bermann-Fischer zu Thomas Mann. Sie fertigte die Manuskript-Abschriften der späteren Werke an, u.a. für "Felix Krull", "Versuch über Schiller" und "Versuch über Tschechow".

Schätzpreis
€ 600   (US$ 696)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 463)



Mann, Thomas
Brief 1954

Los 2419

[*] - Eigh. Brief m. U. "Thomas Mann". 1 S. 4to. Erlenbach-Zürich 3.I.1954.

An Lore Rümelin (1915-1998), die seine Manuskripte sorgfältig in Maschinenschrift übertrug; hier vermutlich kurz nach ihrem Umzug von Bern nach Bonn: "... anbei die beiden noch unabgeschriebenen Kapitel. Der Vorname der Senhora [Kuckuck] ist jetzt Maria Pia. Die Nummer des letzten Blattes der Abschrift war 312. Ich werde mich nicht wundern, wenn Sie nicht gleich zu der Arbeit kommen. Ich möchte das Manuskript nur für den rechten Augenblick in Ihren Händen wissen ...". - Bürgin/Mayer 54/10.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 696)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 463)



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