Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Lose im Nachverkauf

Katalog Autographen » zur Buchabteilung
Autographen Auktion 110, Mi., 18. Okt., 14.30 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 2101 - 2569)

» Kataloge bestellen

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Alle Kapitel Autographen Literatur / Autographs Literature / Autografi letteratura
bis
Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film
» Kapitelwahl

1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 15   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Hausenstein, Wilhelm
Postkarte 1933

Los 2175

Hausenstein, Wilhelm, Schriftsteller, Kulturhistoriker, Kunstkritiker und Publizist (1882-1957). Eigh. Postkarte m. U. "Dr. Hausenstein". 1 S. (Tutzing 11.IX.1933).

An den Juristen Dr. Kühn in München. "... Sie würden Herrn Breker z. Zt. am sichersten erreichen durch Vermittlung von Fräulein Marietta Riederer, Berlin W 15, Pension Kurfürsteneck ...".

Schätzpreis
€ 90   (US$ 105)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 70)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Hell, Theodor (K. G. Th. Winkler)
Brief 1828 nach Berlin

Los 2177

"auf meiner freundlichen Elb-Villa"
Hell, Theodor (d. i. K. G. Th. Winkler), einflußreicher Dresdener Hoftheater-Sekretär, Bühnenautor und Publizist, Herausgeber von Taschenbüchern und der Dresdener "Abendzeitung" (1775-1856). Eigh. Brief m. U. "Winkler" und Adresse. 1 S. Gr. 4to. Dresden 15.III.1828.

An den Schriftsteller Otto von Deppen (d. i. der Jurist Carl Friedrich Heinrich Straß, 1803-1864) in Berlin, der ihm eine literarische Arbeit für die "Abendzeitung" übersandt hatte. "... Sie spornt die Aufmerksamkeit sehr. Ist denn der Vorgang in der Hauptsache wahr? Es wäre dann wohl gut dies hinzuzufügen. Für die Abendzeitung ist der Vorrath von Novellen p. immer überreich. Erst ziemlich spät könnte ich daher von dieser Gabe Gebrauch machen. Wie wäre es denn, wenn Sie mir sie für Penelope 1830 überließen? Ich sollte meynen, sie paßte sich noch besser in ein Taschenbuch? Schreiben Sie mir darüber offen. Auch mir würde Ihre persönliche Bekanntschaft während meines Aufenthaltes in Berlin sehr angenehm gewesen seyn, und ich sehe mit Vergnügen Ihrer hiesigen Ankunft entgegen, um Sie auf meiner freundlichen Elb-Villa willkommen zu heißen. - Ihre historische Novelle bitte ich ja mir zuzusenden. Ihre Isabella ist so brav gearbeitet, daß ich nur etwas sehr anziehendes in diesem Genre erwarte. - Die litterarischen Kämpfe in Berlin sind ein böses Zeichen der Zeit. Auch ich habe mich von aller Theilnahme dabey frey gehalten. Es ist dies das Beste was man thun kann, auch nimmt man im Auslande wenig Antheil daran. Indes giebts auch hier wenn nicht gleiche, doch auch kleine Zwistigkeiten, deren Veranlassungen nicht eben die reinsten sind. Man erträgt das, und läßt seinen innern Richter das Urtheil sprechen ...". - In den Jahren 1827-1829 tobte in Berlin eine literarische Flugschriften-Fehde um den Kritiker und Publizisten Moritz Gottlieb Saphir, an der sich v. Deppen eifrig beteiligte. - Über Straß' vielfältige literarische Tätigkeit vgl. Goed. X 466-468 und XIV 788-789. - Gebräunt; Siegel-Ausriss am oberen Rand.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 163)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Henckell, Karl
Albumblatt 1914

Los 2178

Henckell, Karl, Schriftsteller, den sozialistischen und naturalistischen Bewegungen nahestehend, lebte zunächst in der Schweiz, ab 1902 in Berlin, ab 1908 in München (1864-1929). Eigh. Albumblatt mit Gruß und Unterschrift "Karl Henckell" auf der Rückseite. 2 S. Quer-8vo. München, April 1914.

Wohl für den Wiener Lehrer, Schriftsteller und Autographensammler August Eigner bestimmtes, auf einer Briefkarte geschriebenes zweistrophiges Gedicht, das den Poeten als Sämann zeigt: "Fiel Korn um Lied, Lied um Korn / Aus unbekümmert weiter Hand - / Und manches fiel auf Stein und Dorn / Und manches auch auf gutes Land. - Der Sämann sieht es an dem Tag / Der ersten Ernteschau. Er sinnt / Und sammelt dankbar den Ertrag, / Bemessend, wie er neu beginnt."

Schätzpreis
€ 100   (US$ 117)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 70)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Vollbrecht, Walter
Hermann-Hesse-Bild-Montage 1957

Los 2183

[*] - Vollbrecht, Walter. Bild-Montage mit Bezug auf Hermann Hesse. 8vo. Mit dem eigenhändig von Hermann Hesse adressierten Umschlag. Montagnola (2.I.1957).

Offenbar kommentarlos als stummen Neujahrsgruß von Hermann Hesse an die Hamburger Schriftstellerin Hanna Roehr verschickte Collage von Walter Vollbrecht (wohl von diesem eigenhändig bezeichnet): eine Ansicht von Calw, darüber (farbig) verschneite Tannenzweige, aus denen der Strohhut-bewehrte Kopf von Hermann Hesse hervorschaut.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 93)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Hoefer, Edmund
Brief 1870

Los 2187

Hoefer, Edmund, Stuttgarter Schriftsteller und Publizist, Leiter des Cottaschen "Morgenblattes" (1819-1882). Eigh. Brief m. U. "Dr. Edm. Hoefer". 2/3 S. Gr. 8vo. Stuttgart 16.IX.1870.

Wie aus dem Inhalt hervorgeht, an den Verleger Trewendt in Breslau. Nach Krankheit und Aufregungen wegen der Ereignisse des deutsch-französischen Krieges komme er nun "mit der Anfrage wegen des gewünschten Feuilletonromans. Ich könnte denselben so schreiben, daß Sie das Manuscript bis Ende April sicher erhalten, wenn Sie es dann auch über das 3. Quartal liegen lassen wollen. Der Umfang würde also wieder wie bei den 'Zwei Familien' sein, wenn nicht möglicherweise ein paar Bogen länger. Es schwebt mir ein patriotischer, hoffentlich guter Stoff vor. Der damalige Contract würde in Allem auch der jetzige sein. Nur müßte man sagen 'unter näher zu bestimmendem Titel.' - Mit den neuen Correcturen des II Bandes bin ich ganz zufrieden und spreche meinen Dank für die Sorgfalt aus, mit der sie gefertigt sind. Wie steht's mit dem Kalender? ...". - Hoefers zweibändige Novellensammlung "Land und See" kam 1871 bei Trewendt heraus, wo 1869 auch "Zwei Familien" erschienen war. - Beiliegend 2 Briefe (1854 und 1875) des Stuttgarter Schriftstellers, Publizisten, Bau- und Gartendirektors Friedrich Wilhelm von Hackländer (1816-1877), des Herausgebers der Zeitschrift "Über Land und Meer". - Die Nachlässe von Hoefer und Hackländer werden beide in Marbach aufbewahrt.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 70   (US$ 81)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Holtei, Carl von
Brief 1836

Los 2190

[*] Holtei, Carl von, schles. Dichter, Dramatiker, Schauspieler, Rezitator, Regisseur und Theaterleiter (1798-1880). Eigh. Brief m. U. "C v Holtei". 3 S. Gr. 8vo. Schloß Grafenort (Niederschlesien) 16.IV.1836.

An einen jungen ungenannten Schauspieler, den er zu bewegen sucht, nach Grafenort zu kommen, wo sein Gönner Graf Johann Hieronymus von Herberstein 1816 ein Privattheater im Schloß eingerichtet hatte: "... Ich bin glücklich mit meinem Kleeblatt in Gr. angelangt u. habe die jungen Herrn auch, wenigstens erträglich logirt, im Dorfe unterbringen können. Morgen wollen wir dann zum Erstenmale los schießen. - Graupe, den wir hier Raabe nennen, ist ohne Zweifel der Gebildeste von allen, u. scheint auch die meiste geistige Anlage zu haben. Rander's mag es, außer den Zähnen, auch noch an manchen andern Gaben fehlen, - indessen einem geschenkten Gaul, sieht man nicht in's Maul. Franke, hier Ranke genannt, mag wohl Talent haben. - Wir wollen nun seh'n - das was ich eigentlich am allernöthigsten gebraucht hätte , - ein feiner, eleganter Liebhaber, fehlt halt noch immer. Und da Bonus gerade das nicht ist, (wiewohl Graupe ihn übrigens sehr lobt) so dürfte es gerathen seyn, ihn für's Erste noch nicht ... zu berufen, da wir ohnedies mit unseren oeconomicis noch nicht ganz klar sind. Ihnen, mein werther junger Freund, wiederhole ich nun schriftlich den herzlichen Dank für Ihre gefälligen Bemühungen u. erkläre mich bereit, zu jeden Gegendiensten, den Sie irgend wo? u. wie? von mir begehren wollen. Am liebsten freilich, wäre es mir, Sie könnten sich auf einen Monat loseisen u. zu uns kommen ... Versuchen Sie's doch einmal mit Carln [dem Wiener Theaterdirektor Carl Carl] zu reden? - Wegen einer Absage, kann er Ihnen ja den Kopf nicht abreißen ... Auf jeden Fall rechne ich darauf, eine Zeile von Ihnen zu bekommen, die mir sagt: ob ich vielleicht die Freude haben soll, Sie hier zu sehen? Ich würde Ihnen dann recht ausgesuchte Rollen vorbereiten, in Stücken welche, rebus sic stantibus nicht gegeben werden können ...". - Der Schauspieler Adolf Franke (1815-1895) begann 1836 in Grafenort seine Bühnenlaufbahn. Holtei veröffentlichte 1841 "Briefe aus und nach Grafenort". - Gebräunt und im Falz eingerissen.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 351)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Huxley, Aldous
Brief 1963

Los 2192

[*] Huxley, Aldous, engl.-amerikan. Schriftsteller, weltberühmt durch seinen Überwachungsstaats-Roman "Brave New World" (1894-1963). Eigh. Brief mit U. "Aldous Huxley". 2/3 S. Luftpostbrief mit rückseit. Adresse. Folio. Los Angeles 29.IV.1963.

An den Germanisten und Übersetzer Otto F. Best (1929-2008), von 1960-68 Cheflektor beim Piper-Verlag: "... Thank you for your letter, which I passed on to my wife [Laura; 1911-2007] - who in turn communicated with Mr [Roger W.] Straus [1917-2004], of Farrar & Straus, through whom, I understand, all arrangements for translation rights are being made ...". - 1963 erschien bei Piper Huxleys Essaysammlung "Literatur und Wissenschaft".

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 351)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Kirsch, Sarah
Brief 1985

Los 2196

Kirsch, Sarah, Lyrikerin und Erzählerin (1935-2013). Eigh. Brief m. U. "Sarah Kirsch". 11/3 S. Mit farbig illustriertem Briefkopf. Gr. 8vo. Tielenhemme (Schleswig-Holstein) 28.V.1985.

An die Leiterin einer Kunstausstellung, der sie für den "Erinnerungen beschwörenden" Katalog dankt. "... Das Gedicht können Sie gerne abdrucken lassen, Sie müßten es nur dem Verlag Langewiesche-Brandt ... mitteilen, da sind die Rechte. Mit einer Lesung wird es aber leider so kurzfristig nichts, zu viele derartige Verpflichtungen schon derzeit, und wenn ich nicht konsequent bin, wird nichts aus der eigentlichen Arbeit ...".

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 93)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Lenau, Nicolaus
Gedichtmanuskript 1833

Los 2204

[*] Aus dem "Polenflüchtling"
Lenau, Nicolaus (d. i. Nic. Niembsch von Strehlenau), österr. Dichter (1802-1850). Eigh. Gedichtmanuskript. 13/4 S. (Tinte und Bleistift). 12,8 x 7,2 cm. (Stuttgart 1833).

"Schon kommt im Osten voll und klar / Herauf des Mondes Schimmern. / Von einer Beduinenschaar / Die blanken Säbel flimmern ...". 32 Zeilen, mit mehreren Verbesserungen. Unbekannte fragmentarische Vorstufe zu Lenaus berühmten Gedicht "Der Polenflüchtling", welche die Strophen 7-10 in Tinte sowie die Strophe 11 und die ersten beiden Zeilen von Strophe 12 in Bleistift umfasst. - Unser Manuskript ist der Kritischen Ausgabe unbekannt (vgl. HKA I, 285 ff. sowie 547 ff.; ebenda VII, 191f). - Lenaus Ideenballade zur Polenfrage (ein geflüchteter Pole erwacht in der Sahara) entstand in Stuttgart und erschien erstmals am 16. Dezember 1833 in Cottas "Morgenblatt". - Leicht gebräunt. - Beiliegend eine Visitenkartenphotographie Lenaus (F. Brandseph, Stuttgart, nach einem Gemälde von Carl Rahl aus dem Jahr 1833).

Schätzpreis
€ 1.000   (US$ 1.170)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 819)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Lenau, Nicolaus
Gedichtmanuskript "Schwärmer"

Los 2205

- Eigh. Gedichtmanuskript. 1 S. 4to. (Wien 1833/1834).

"Schwärmer". Zwei Strophen in Sonettform: "Diese Blumen ohne Duft und Farben, / Und von ihr, an deren Brust sie starben, / In den Staub geworfen und vergessen, / Magst du sie noch an die Lippen pressen? / Soll die Blüthe ihnen wiederkehren, / Daß du sie bethaust mit Liebeszähren? / Schwärmer, den ein welkes Blatt entzückt, / Das im Spiel ein schönes Kind zerknickt! ...". 14 Zeilen; in der vorletzten Zeile das Wort "theuren" durchgestrichen und durch "schönen" ersetzt. - Man vermutet, daß das Gedicht der Gräfin Marie von Württemberg (1815-1866), Schwester des Dichtergrafen Alexander und späterer Gräfin Taubenheim, gegolten hat. - Auf der Rückseite (nach der Paginierung eigentlich Vorderseite) die vier letzten Zeilen von Lenaus Gedicht "An Fräulein Charlotte von Bauer". Bei unserem Blatt handelt es sich um die Druckvorlagen für die 2. vermehrte Auflage der "Gedichte" (1834), von Lenau "273" und 274" paginiert.

Schätzpreis
€ 3.500   (US$ 4.094)


Nachverkaufspreis
€ 2.800   (US$ 3.276)

(Verfügbarkeit erfragen!)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 15   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf