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Hauptbild Beschreibung Status
Courteline, Georges
Brief 1923

Los 2019

- Eigh. Brief m. U. "G Courteline". 1 S. 4to. (Paris) 13.I.1923.

An seinen "cher confrère" Eugène Montfort (1877-1936), Begründer der Zeitschrift "Les Marges". Über dessen Sorge, daß die Zensur wieder eingeführt werde, nachdem im Vorjahr Victor Marguerittes "La Garçonne" einen großen Skandal erregt und mit Verbot bedroht worden war. "... Je ne crois pas qu'il y ait à redouter une restauration de la Censure, la disposition déjà vieille ayant constitué un progrès dans toute l'étendue du terme et tout progrès, qui en est vraiment un, demeurant acquis à jamais. Mais cette considération ne change rien au cas de Victor Margueritte. Je suis avec vous pour lui, depuis les pieds jusqu'à la tête et je vous fais un gré infini de l'occasion que me donnent les Marges de lui envoyer devant tout le monde la meilleure la plus émue, la plus affectueuse poignée de main qu'il ait jamais reçue de moi ...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 212)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 141)


Däubler, Theodor
3 Postkarten

Los 2020

Däubler, Theodor, Lyriker, Epiker und Feuilletonist, einer der Hauptvertreter des dt. literar. Expressionismus (1876-1934). 3 eigh. Postkarten m. U. "Däubler", davon 2 Ansichtskarten. In deutscher und ital. Sprache. Zus. 3 S. 1920-1931.

An Prof. Dr. Linke in Jena bzw. an Lukas und Eccardo Peterich in Arosa und Rom. An Linke schreibt er am 21.XII.1920 aus Genf: "... es gibt eine riesige okkultistische Literatur; was durchaus feststehende Fakten anlangt, so riet ich Ihnen Zur Bonsen lesen zu wollen. Es erschien in einem Kölner Verlag, dort auch von einem Pieper ein Buch über alle Voraussagen in historischer Zeit ...". - An Lukas Peterich schickt er am 20.VIII.1928 aus Brüssel eine Karte mit einer Ansicht von Van Dycks Gemälde "Der trunkene Silen" und bemerkt dazu: "... einer der allerbesten V. Dycks, gut erhalten. Im Vordergrund vorgenommen Rembrandts Farbenpracht im Dunkel ...". - Die dritte Karte, am 18.XI.1931 gestempelt, ist aus Ravello an Eccardo Peterich in Rom gerichtet, behandelt eine Verabredung und Peterichs erwartete Ankunft in Ravello.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 236)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 165)


Daudet, Alphonse
4 Autographen

Los 2021

Daudet, Alphonse, franz. Schriftsteller (1840-1897). 4 Autographen m. U. "Alphonse Daudet" oder "Alph. Daudet" und 1 eigh. Umschlag. 1 S. 8vo. (Paris 25.XI.1888) bzw. o. J.

I. Eigh. Brief m. U. "Alph. Daudet" und eigh. Umschlag. 1 S. 8vo. (Paris 25.XI.1888). - An den Schriftsteller-Kollegen Hugues Le Roux (1860-1925) in Paris. "Où trouvez-vous le temps d'écrire des livres comme L'amour infirme? Il ya du travail là dedans et de délicates inventions. Trop de choses seulement, deux ou trois sujets dont chacun eût dû suffire à remplir vos trois cent pages. O dilapideuse jeunesse! Plus de talent que dans un de nous, que je préfère cependant parce que je le sens plus près de ma peau. Portez longtemps vos secondes mères. C'est, ce doit être le meilleur de vos livres de jeunesse, et pendant cettelongue incubation, faites du théâtre, du théâtre ...". - II. Brief m. U. "Alphonse Daudet". 1 S. 8vo. O. O. u. J. - An einen Freund. "... Ebner m'a raconté vos démélés avec Bourget; vous avez bien tort de vous faire de la bile. Vous avez affaire à un ingrat, à un ambitieux et à un sec; en perdant cette amitié là, vous ne perdez pas grand chose. Quant à votre probité, tous ceux qui comme moi vous connaissent depuis longtemps sont prêts à témoigner pour vous, s'il était nécessaire. Vous êtes par moment violant, Normand toujours, mais un très brave homme singulièrement dévoué à ses amis ...". - III. - Brief m. U. "A. Daudet". 2/3 S. 8vo. O. O. u. J. - An einen Freund, über dessen Artikel er voller Lobes ist. "... je vous complimente pour le compte rendu du Mémorial. On ne saurait louer un livre avec une tenue plus parfaite, garder plus noble accent d'indépendance et de sincérité dans un article d'ami. Cela tient à la trempe virile de votre phrase. En vous, c'est l'homme de la plaine provençale, le ponderé et le subtil qui pense; le montagnard pyréneen qui écrit, je les aime bien tous le deux ...". - IV. Eine Visitenkarte Daudets an Henri Ner, eigenhändig beschriftet und signiert "A. Daudet". Er lädt den Adressaten zum Essen ein und verspricht, er "trouve L'humeur Inquiète superbe".


Schätzpreis
€ 750   (US$ 885)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 590)


Duller, Eduard
Brief 1830

Los 2023

Entschlüsselung eines Pseudonyms
Duller, Eduard, Schriftsteller des Vormärz, als freiheitlich gesinnter Oppositioneller dem Jungen Deutschland nahestehend, später Prediger der deutschkatholischen Bewegung (1809-1853). Eigh. Brief m. U. "Dr Eduard Duller". 12/3 S. Gr. 4to. München 25.IX.1830.

Als 21jähriger an den Verleger F. A. Brockhaus, dem er sich als Mitarbeiter an dessen Literaturzeitschrift empfiehlt. "... Indem ich mich Ihnen zum Mitarbeiter an Ihren geschätzten Blättern für literarische Unterhaltung und zum Korrespondenten für dieselben über die neuesten Erscheinungen im Gebiethe der Kunst anbiethe, kann ich Sie auf nichts hinweisen, was mir statt eines Creditivs dienen könnte, als auf meinen erst kürzlich erschienenen Balladencyclus: Die Wittelsbacher, so wie auf viele Gedichte, Kunstaufsätze und Mährchen, welche ich theils unter dem fremden Nahmen Robert Flemming noch während meines Aufenthalts im Lande der Censur - Oesterreich, theils unter eignem größtentheils in Spindlers Damenzeitung abdrucken ließ. Im vorigen und heurigen Jahrgang desselben [sic], finden sich auch manche meiner Recensionen z. B. über Bechstein's Libussa, Hormayr's Taschenbuch ...". - Das Pseudonym "Robert Flemming" für Dullers oppositionelle Veröffentlichungen in Metternichs Österreich kommt bei Holzmann-B. nicht vor, scheint also hier erstmals entschlüsselt worden zu sein.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 236)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 165)


Eich, Günter
Brief 1969 + Umschlag

Los 2024

Eich, Günter, Schriftsteller (1907-1972). Eigh. Brief m. U. "Günter Eich". 1 S. (Kugelschreiber) und eigh. Umschlag. Gr. 8vo. (Bayerisch Gmain) 13.XI.1969.

An Martin Ruch. "... von meinen Hörspielen sind mir die wichtigsten Blick auf Venedig. - Man bittet zu läuten. Mit dieser Meinung dürfte ich ziemlich allein stehen. Das bekannteste meiner Hörspiele ist Träume. Über einige andere kann Sie vielleicht der anliegende Aufsatz von Günter Bien orientieren. Ich wäre aber sehr dankbar, wenn Sie mir dieses Manuskript zurückschickten, es ist mein einziges Exemplar ...". - Mit dem eigenhändigen Kuvert, das noch einmal Eichs Namen und Adresse enthält. - Der genannte Günther Bien hatte sich in diesem Jahr für das Fach Philosophie in Bochum habilitiert.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 354)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 236)


Eichstädt, Heinrich K. A.
Brief 1808

Los 2025

Eichstädt, Heinrich Karl Abraham, bedeutender klass. Philologe, Professor in Jena, Mitredakteur der "Jenaer Allgemeinen Litteraturzeitung", vielfach geehrter Hofrat und Mitglied zahlreicher Akademien (1771-1848). Eigh. Brief m. U. "Hofrath Eichstädt, zu Jena". 2 S. Gr. 4to. Jena 26.VIII.1808.

An einen Herrn. "Ich halte es für Pflicht, Ew. Wohlgeboren eine in unsrer A. L. Zeitung kürzlich erschienene Recension von Schlegel's Europa selbst zu übersenden, um Ihnen den Wunsch nach der Fortsetzung dieses Werkes, den gewiß viele Leser mit dem Recensenten theilen, desto gewisser bekannt zu machen. Vielleicht entschließen Sie sich, auch bey den jetzt freyl. nicht günstigen Zeiten, der Literatur ein kleines Opfer zu bringen, in der Hoffnung, daß bessere Zeiten diesen Eifer belohnen werden ...". Bittet im übrigen, ihm nicht benötigte Hefte der Litteraturzeitung zukommen zu lassen, da ihm etliche abhanden gekommen seien. - Stärker gebräunt.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 295)


Nachverkaufspreis
€ 170   (US$ 200)


Fouqué, Caroline de la Motte
Brief 1820

Los 2028

Fouqué, Caroline Baronin de la Motte, Dichterin, Gemahlin des Dichters Friedrich F. (1773-1831). Eigh. Brief m. U. "Caroline Baronin de la Motte Fouqué, geb. von Briest". 1 S. 4to. Nennhausen 2.VIII.1820.

An einen Herrn bei Übersendung von 100 Talern "courant". "... Die restirenden 30 rth werden am 6ten Septbr. mit der Ihnen vom Hrn. Baron von Fouqué zu zahlenden Schuld pflichtmäßig erstattet werden ...". - Das Adressblatt zur Hälfte abgetrennt.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 295)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 212)


Geibel, Emanuel von
Gedichtmanuskript "Sonett des Dante"

Los 2033

Geibel, Emanuel von, Dichter und Übersetzer, Mittelpunkt des Münchener Dichterkreises "Krokodil" (1815-1884). Eigh. Gedichtmanuskript. 1 S. (blaue Tinte). Gr. 8vo. O. O. (ca. 1955).

"Sonett des Dante". Vier Strophen, insgesamt 14 Zeilen: "Ihr Pilger, die ihr mit bedächtgen Schritten / Gleichgült'ges sinnend eure Straße zieht, / Kommt ihr aus so entlegenem Gebiet / Wie euer Antlitz zeigt und eure Sitten? - Was weint ihr nicht, da euer Fuß doch mitten / In diese Stadt des tiefen Wehs gerieth ...". - Mit Verbesserung einer Zeile. - Erschienen 1856 in "Neue Gedichte" (Stuttgart, Cotta). - An einem Rand rückseitig Spuren ehemaliger Montage.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 354)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 236)


Geibel, Emanuel von
Gedichtmanuskript "Mädchenlied"

Los 2034

- Eigh. Gedichtmanuskript. 1 S. (schwarze Tinte). Gr. 8vo. O. O. (ca. 1875).

"Mädchenlied. (nordisch)". 15 Zeilen: "Die Luft ist grau und grau das Meer, / Der Wind fegt pfeifend drüberher, / Die Möwe kreischt, die Brandung wallt - / Wie ward mein Herz so sterbensalt! / Traurig rinnen die Tage. - Wohl hab' ich andre Zeit gekannt, / Wir fuhren im Nachen Hand in Hand, / Das Meer war blau, die Sonne schien, / Ich sah und wußte nichts als ihn; / Selig waren die Tage ...". - Das mehrmals vertonte Gedicht erschien 1877 in "Spätherbstblätter" (Stuttgart, Cotta). - Randläsuren; rückseitig Montagespuren; am oberen und unteren Rand mit Tinte die Notiz: "Autogramm von Emanuel Geibel. Rosa Livingston. 16. März 1886."

Schätzpreis
€ 150   (US$ 177)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 118)


Gemmingen, Otto Freiherr von
Brief 1820 + Beilage

Los 2036

Gemmingen, Otto Frhr von, Dramatiker, Dramaturg und Publizist, badischer Kämmerer, Gesandter in Wien (1755-1836). Brief m. U. "Otto v. Gemmingen". 1 S. Gr. 4to. Landstuhl 6.VI.1820.

An den Oberbürgermeister von Landstuhl, wegen einer Übereinkunft und der Erlaubnis zur Urbarmachung eines Waldgebietes, das sich im Eigentum seiner Gemahlin Charlotte befindet. - Beigeheftet eine dieselbe Angelegenheit betreffende Erklärung seiner Gemahlin, von ihr und von Otto von Gemmingen unterzeichnet (Heidelberg 16.VI.1820). - Gemmingens nach Diderot bearbeitetes Schauspiel "Der teutsche Hausvater" (1780) fand weite Beachtung, machte ihn berühmt und gehörte zu den meistgespielten Bühnenstücken seiner Zeit. - Selten.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 354)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 236)



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