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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film
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Hauptbild Beschreibung Status
Knef, Hildegard
8 Porträtfotos und 1 gemaltes Selbstporträt

Los 2734

- 8 meist große Porträt- und Rollenfotos, davon 4 mit eigh. Widmung auf der Bildseite und 2 im Großfolio-Format, sowie 1 gemaltes Selbstbildnis (Aquarell mit Deckweiß) mit eigh. Widmung. 18x12,8 bis 86x58 cm; das Selbstbildnis 61x45 cm. 1962 - ca. 1970.

Qualitätvolle Aufnahmen verschiedener Ateliers, z. T. gemeinsam mit anderen Schauspielern, z. B. Berta Drews. Alle Widmungen Hildes an Michael Münzer. Die Großfolio-Bilder auf feste Pappe gezogen (eines mit Fehlstelle). - Teilweise mit kleinen Reisszwecken-Löchern an den Ecken.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 570)

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Camble, Alwyne
Brief und 2 Filmskripts

Los 2735

- Camble, Alwyne, Couturier, Bühnen- und Kostümbildner sowie Film-Autor der 50er und 60er Jahre. Brief m. U. "Alwyne" und 2 Typoskripte mit Film-Entwurf und 3 ganzseit. Orig.-Zeichnungen. München und Paris 1962.

Der Brief an Michael Münzer in München, betreffend die Übersetzung des Filmskripts sowie die Finanzierung und Organisation des Filmprojekts in München. - Beiliegend 2 Exemplare des französ. Filmskripts ("Synopsis"), der Schauspielerin Hildgard Knef gewidmet: Nacht von Artemare. filmlegend from Alwyne Camble. Titelblatt und 11 S. auf 11 Bl. sowie 3 Bl. Zeichnungen (Landschaft und Kostümfigurinen für Hildegard Knef, München 2.IV.1962).

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)

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Roters, Ernst
3 Briefe 1927

Los 2750

Roters, Ernst, Komponist und Dirigent, Kapellmeister beim Reichssender Berlin, bedeutender Filmkomponist, nach Ende des 2. Weltkriegs bis 1958 wichtigster Hauskomponist der DEFA (1892-1961). 3 Briefe m. U. "Roters". Zus. 22/3 S. Auf festem, gelbem Papier. Gr. 4to. Hamburg 11. - 23.VI.1927.

An den Regierungsdirektor Dr. R. Johannes Meyer in Hamburg, der an der Organisation der Internationalen Kunstausstellung 1927 in Hamburg beteiligt war und hierfür auch einen musikalischen Teil plante. Roters teilt ihm 4 seiner Kompositionen mit, die für diesen Zweck geeignet seien. "... op. 26b wird Mitte nächsten Monats im Rahmen des Donaueschinger Kammermusikfestes in Baden-Baden von Herrn Licco Amar (vom Amar-Quartett), Mauritz Frank (Violoncell) und Wilhelm Essberger (Saxophon, Berlin) und im Laufe der kommenden Saison von dem Quatuor Roth in Paris gespielt werden. Als Interpretin für op. 19 würde ich Frau Lula Mysz-Gmeiner vorschlagen, die die Gesänge auch seiner Zeit bei der Uraufführung mit dem philharmonischen Orchester in Berlin gesungen hat ..." [11.VI.1927]. In den zwei folgenden Briefen übermittelt er die Honorarforderungen der beiden genannten Quartett-Ensembles für ein Auftreten in Hamburg.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 205)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 136)

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Sieg, Fredy
Text und Noten "Mit der Emma"

Los 2757

"Mit der Emma uff der Banke"
Sieg, Fredy (eigentl. Alfred Gyss), Berliner Komiker, Kabarettist, Komponist und komischer Vortragskünstler (1878-1962). Typoskript eines seiner beliebtesten Chansons mit eigh. Unterschrift "Fredy Sieg" sowie zugehörigem eigenhänd. Notenblatt. Zus. 3 S. auf 3 Bl. Gr. 4to und 4to. Berlin N. O. (wohl ca. 1925).

"Mit der Emma auf der Banke. Original-Humoreske. Text und Musik v. Fredy Sieg". "... Und dann sass ich mit der Emma auf der Banke, / Über uns da sang so schmelzend ein Pirol, / Unter uns da lag so still die Krumme Lanke, / Neben uns ass einer Wurst mit Sauerkohl ...". Vollständiger Text des 1923 entstandenen Couplets, das neben "Zickenschulzes Hochzeit" noch heute zu den beliebtesten Alt-Berliner Vortragsstücken zählt. Das Typoskript (handschriftlich am Kopf als "Manuskript" bezeichnet), mit Siegs Stempel und Unterschrift versehen, ist als Vertrag angelegt, den der jeweilige Künstler mit Sieg abschließen mußte, wenn er Text und Musik zum einmaligen Vortrag erhalten wollte. - Beiliegend das zugehörige eigenhändige Musikmanuskript "Krumme Lanke". - Die beiden Textblätter auf dünnem Papier, gelocht und mit kleinen Randschäden. - Seltenes, weil signiertes Original-Material zu dem ungemein populären Couplet, das seit seiner Premiere auf "Carows Lachbühne" überall von einer Vielzahl von Interpreten zum Besten gegeben wurde.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)

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Spontini, Gasparo
Brief an einen Grafen

Los 2761

[*] Spontini, Gasparo, ital. Komponist, Hofkomponist unter Napoleon in Paris, Generalmusikdirektor in Berlin (1774-1851). Eigh. Brief m. U. "Spontini". In franz. Sprache. 1 S. 8vo. O. O. u. J.

An einen Grafen, den er gemeinsam mit dem Maler Granet treffen möchte, um eine wichtige Verbindung aller drei herzustellen. "... Je n'ai pas été plus heureux encor dernierement que les fois précedentes, de vous rencontrer chez vous, ni Mr. [François Marius] Granet [Maler; 1777-1849]: Mon but était de vous exprimer ma vive réconnoissance, Monsieur le Comte, ainsi qu'à Mr. Granet, et quoique je n'aie rien à ajouter, cépendant je désirerais beaucoup vous faire à tous deux une comunication importante; à cet effet j'ose vous prier de vouloir bien me fixer une heure dans la journée d'aujourdhui ou dans la soirée, où je puisse vous rencontrer chez vous, ainsi que Mr. Granet ...". - Leicht gebräunt. - Beiliegend eine Postkarte mit gedrucktem Bildnis Spontinis.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)

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Stockhausen, Karlheinz
Billet 2001

Los 2762

Stockhausen, Karlheinz, Komponist (1928-2007). Eigh. Billet m. U. "Karlheinz St." 1 S. Auf der Rückseite eines farbigen Heiligenbildnisses. 12 x 7,5 cm. O. O. 8.I.2001.

An den Komponisten Michael Vetter (1943-2013). "... als ich Dir antworten wollte, fand ich den alten Zettel von 1968 mit der Spielanweisung. Mehr wollte ich nicht damit sagen. Dreh nicht zuviel auf! ...".

Schätzpreis
€ 90   (US$ 102)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 68)

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Wagner, Richard
Patronatserklärung 1873

Los 2773

- Eigh. Signatur "Richard Wagner" unter einem gedruckten Rundschreiben an die Patrone des Bayreuther Festspiel-Projekts. 31/4 S. Folio. Bayreuth 30.VIII.1873.

"An die Patrone der Bühnenfestspiele zu Bayreuth". Nachdem das barocke Bayreuther Hof-Opernhaus sich als ungeeignet für Wagners Reformpläne erwiesen hatte, war im Frühjahr 1872 der Bau eines neuen Opernhauses in Bayreuth beschlossen worden, dessen Finanzierung u. a. durch ein Patronatssystem bewerkstelligt werden sollte. Der Grundstein wurde gelegt, und Wagner hoffte mit einem Aufruf an das deutsche Publikum 1000 wohlhabende Kunstfreunde zu finden, die sich mit einem "Opfer" von je 300 Talern zu Patronen seiner Unternehmung erklärten. Das funktionierte jedoch nicht in ausreichendem Maße: Interesselosigkeit und die in der Musik-Journalistik verbreitete Ablehnung der "Zukunftsmusik" bewirkten, daß das Vorhaben ins Stocken geriet, so daß Wagner sich im Spätsommer 1873 veranlaßt sah, sich in dem vorliegenden ausführlichen Rundschreiben erneut an die Öffentlichkeit zu wenden, um die Geschichte, den Fortgang und die Aussichten des Unternehmens eingehend darzulegen. Er zählt die bisher erzielten Fortschritte auf: die Engagements des Mannheimer Bühnentechnikers Karl Brandt und des Malers Joseph Hoffmann, die Errichtung des Rohbaus und die Überwindung mancher Hindernisse. Ausführlich erörtert er Möglichkeiten, die Terminplanung trotz des augenblicklichen Stockens der Finanzierung noch einzuhalten. Unter anderem schlägt er eine Patronatsversammlung am 31. Oktober in Bayreuth vor. Letztlich aber appelliert er noch einmal an den Idealismus seiner Anhänger und an das Nationalbewußtsein des Publikums, seine die Größe deutscher Kunst repräsentierende Musik nicht durch nationale Interesselosigkeit einer ganz unberechtigten Kritik des Auslandes auszusetzen. Er gebe seinen Freunden und Gönnern schliesslich noch zu bedenken, "welche eigenthümliche Beklemmungen mir daraus erwachsen, daß ich der vulgaren Oeffentlichkeit die Schwierigkeiten meiner Unternehmung zu verbergen suchen muss, da durch ihr offenes Bekenntniss ich nur Diejenigen erfreuen würde, unter deren Verleumdung und Beschimpfung ein Werk gedeihen soll, welches im Auslande wiederum deswegen gehässig behandelt wird, weil man es von einer übermüthig herausfordernden Tendenz der deutschen Nation getragen ansieht ...". - Leichte Bräunung an den Faltstellen; sonst ordentlich erhalten. - Wichtiger "Meilenstein" in der Entstehungsgeschichte der Bayreuther Festspiele.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


Nachverkaufspreis
€ 1.600   (US$ 1.823)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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