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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Kapitel Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film (Lose 2861 - 2948) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Berton, Henri
Brief 1830

Los 2863

Berton, Henri, franz. Komponist, hervorragender Vertreter der Oper während der Revolutions-Epoche, später Professor am Pariser Konservatorium, auch Kapellmeister an der Komischen Oper (1767-1844). Eigh. Brief m. U. "H. Berton de l'Institut". 1/2 S. 4to. (Paris) 15.V.1830.

Wohl an den Direktor der Académie Royale de Musique. "... Je vous prie d'avoir la complaisance de me faire donner un Duplicate de la lettre pour laquelle on m'a annoncé le Règlement de ma Pension à l'Académie Royale de Musique, je crois l'avoir reçu en 1815 ou 1816 ...". - Mit Vermerken des Empfängers am oberen Rand, wo es u. a. heißt: "On ne trouve aucune trace de la corresponance de 1815 et de 1816. Il n'y avait point de registres à cette Epoque ...". - Bertons Werke umfassen u. a. 48 Opern, 4 Ballette, 5 Oratorien sowie Kantaten, Messen und Instrumentalkompositionen.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)

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Bresgen, Cesar
Signiertes Musikmanuskript

Los 2867

Bresgen, Cesar, österr. Organist und Komponist, Professor am Salzburger Mozarteum (1913-1988). Eigh. Musikmanuskript mit Text sowie mit eigh. Namenszug "Cesar Bresgen" beim Titel. 2 S. auf 12zeiligem Notenpapier. Folio. O. O. u. J.

"Pherierlein" (Meister Alexander). - Satz: Cesar Bresgen". "Hie vor do wir Kinder waren und die Zeit war in den Jahren ...". Mit mehreren Verbesserungen (Bleistift). - Neubearbeitung des Liedes von dem mittelalterlichen Autor Meister Alexander. - Unter Glas gerahmt.

Schätzpreis
€ 220   (US$ 242)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 165)

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Bülow, Hans von
Brief 1879

Los 2868

Bülow, Hans von, Dirigent und Klaviervirtuose, Schwiegersohn Liszts, glänzender Hoftheaterkapellmeister in Hannover und Meiningen, großer Wagner- und Brahms-Interpret (1830-1894). Eigh. Brief m. U. "H v Bülow".
1 S. Doppelblatt. 8vo. Hannover 1.X.1879.

An einen Konzertveranstalter. "... In Erwiderung Ihre gef. Schreibens ... bin ich natürlich ganz einverstanden mit der baldigen Ankündigung für 29 Oct. - Statt Conzert bitte ich das von mir beliebte ‚Klaviervorträge’ zu conserviren und nur hinzuzufügen das Programm wird Stücke von Bach, Beethoven, Brahms, Liszt, Rheinberger, Rubinstein, Schumann u. Tschaikowsky enthalten.
Darf ich bitten Herrn Hugo Bock mitzutheilen, daß die neueinst.[udirte] Dinorah (nach 16jähr. Pause) vermuthlich schon am 9 oder 10 zur Auff. kommt und daß ich mir die Einladung zum Besuche zu wiederholen erlaube ...“. - „Dinorah“: die 1859 uraufgeführte Oper von Giacomo Meyerbeer. - Hugo Bock: der Berliner Musikverleger und Musikalienhändler.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

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Chwatal, Franz Xaver
Brief 1871

Los 2871

Chwatal, Franz Xaver, böhmischer Pianist, Komponist und Musikpädagoge, lehrte in Merseburg und Magdeburg, verfaßte u. a. zwei Klavierschulen (1808-1879). Eigh. Brief m. U. "F. X. Chwatal". 1 S. Gr. 8vo. Magdeburg 30.VIII.1871.

An einen Herrn (Theodor Litolff?), dem er sein Kommen für nächsten Sonntag ankündigt. "... Sollte es Ihnen nicht zu viel Mühe machen, bis dahin die Wohnung eines Herrn Berling, Partikulier, der vor Jahresfrist von Oschersleben nach dort zog, zu ermitteln, würde es mir sehr angenehm sein, da ich diesen Herrn gern aufsuchen möchte ...". - Kleine Knitterspuren.

Schätzpreis
€ 90   (US$ 99)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)

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Cocteau, Jean
Brief an Marlene Dietrich

Los 2872

Cocteau, Jean, französ. Schriftsteller, Regisseur und Graphiker (1889-1963). Eigh. Brief m. U. „Je t'adore Jean". 2 S. Gr. 8vo. O. O. "36 rue de Montpensier, Palais-Royal", 9.XII.1959.

An die von ihm verehrte Schauspielerin Marlene Dietrich, die er mit "Marlène chérie" anredet. "... Triste loin de toi enfermé dans cette besogne épuisante du film que je joue, monte et mixe moi-même J'arrive de la côté où je devais recommencer une prise et j'ai aspiré le drame de Fréjus. (Le quai de Villefranche a disparu comme un domino tombe sur une table). Demain je tourne encore à Saint Maurice et chaque fois que j'entre dans la salle de projection je pense à toi, assise auprès de moi pour la Belle et la Bête. Je suis profondement heureux de ton succès et de te savoir aimée par les simples - car plus on monte dans l'échelle sociale moins on rencontre de gentillesse ...". - Mit dem "drame de Fréjus" ist die Katastrophe am Staudamm von Malpasset gemeint. Er brach am 2. Dezember 1959 ein; die Schlamm- und Wassermassen überschwemmten u. a. die Stadt Fréjus; das Unglück (zeitweilig wurde ein Attentat vermutet) forderte mehr als 400 Todesopfer.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 1.100   (US$ 1.210)

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David, Félicien-César
Brief 1847

Los 2873

David, Félicien, franz. Komponist, mußte als Saint-Simonist Frankreich verlassen und kehrte 1835 nach einer größeren Orientreise nach Paris zurück, war besonders erfolgreich mit der komischen Oper "Lallah-Roukh" (1810-1876). Eigh. Brief m. U. "Félicien David". 1 S. Gr. 8vo. O. O. 12.VIII.1847.

An den Musikverleger Jacques-Léopold Heugel in Paris, dem er eine Komposition eines Flötisten empfiehlt. "... un professeur de flute de Lyon, jeune homme de talent a fait une fantaisie sur le Désert qui me paroit bien. cet artiste voudrait publier son ouvrage. pourriez vous vous arranger avec lui? il accepterait un arrangement raisonnable et vous me feriez plaisir si vous acceptiez ce morceau ...".

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Délibes, Léo
Eigenhänd. Musikmanuskript

Los 2874

Délibes, Léo, franz. Opern- und Ballettkomponist (1839-1891). Eigh. Musikmanuskript mit Monogramm "LD" am Schluß. 5 S. auf 5 Bl. Quer-folio. Lose Bl. ohne Umschlag. (Paris 1879).

"Pour Ruy-Blas". In sich vollständiges Manuskript der "Sérénade de Ruy Blas", auch genannt "Chanson des Lavandières" für Solostimme und Chor aus dem II. Akt, 1. Szene von Victor Hugos "Ruy Blas" (1838). Eine der erfolgreichsten Vertonungen der Szene, an der sich diverse Komponisten (darunter Spohr und Mendelssohn Bartholdy) versucht haben. Hier alles in Délibes' Handschrift: "Ce sont les Lavandières qui passent en chantant là bas dans la bruyère. à quoi bon entendre les oiseaux des bois? L'oiseau le plus tendre chante dans ta voix ...". Mit verschiedenen Streichungen und Verbesserungen von Hand des Komponisten.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Nachverkaufspreis
€ 1.900   (US$ 2.090)

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Donizetti, Gaetano
Brief 1836

Los 2875

Donizetti, Gaetano, bedeutender ital. Opernkomponist (1797-1848). Eigh. Brief m. U. "Donizetti" und Adresse. 1 S. Gr. 4to. Neapel 28.VII.1836.

An Mons. Severini vom Théâtre Italien in Paris, der Donizettis berühmtestes Werk, "Lucia di Lammermoor", in Paris aufführen möchte und nach den Rechten und der Partitur fragte. "... Mi fi scrive da Parigi de dar vogliate in quest'anno la mia Lucia di Lammermoor e siccome il solo proprietario è qui in Napoli il Sig. Cottrau ... il quale mi atteste non ... alcuna ricerca di tale spartito da parigi, cosi vi preverigo de a lui solo dovesse indirizzarsi nel caso d'aquisto di tale spartito de da ogn'altro, (almano ...) non arreste il vero in Il danno sarebbe commune, e pernò mi affretto ad ...". - Randschäden alt unterlegt.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Nachverkaufspreis
€ 1.600   (US$ 1.760)

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Geis, Jakob
2 Briefe

Los 2884

Geis, Jakob, Münchener Volkssänger, Humorist, Coupletdichter und Singspielhallen-Direktor, gen. "Papa Geis" (1840-1908). 2 eigh. Briefe [einer mit Porträtholzstich] mit U. Zus. 3 S. Verschied. Formate. München 10.IX.1904 bzw. o. J.

An den Schriftsteller Hermann Roth. - I. "... Dankend für Deine große Liebenswürdigkeit muß ich Dir leider mitteilen, daß es mir momentan unmöglich ist irgend ein Schaffot zu besteigen, da der Schnauferer ausbliebe ... Es ist Herzmuskelschwäche, die mir oft nicht gestattet über's Zimmer zu gehen, kann also nicht die geringste Anstrengung riskieren ... Du weißt, daß ich mit Freuden Deinem Rufe Folge leisten würde, schon um wieder einmal einige Stunden mit Dir beisammen sein zu können, allein wenn man n' Zipf hat, dann geht's mit bestem Willen nicht ...". - II. "... Bei jedem Satz den Nagel auf den Kopf getroffen, dachte ich beim Lesen dessen, was aus Ihrer gewandten Feder über mich erschien. Gestatten Sie deshalb daß ich Ihnen meinen innigsten Dank und zu gütiger Erinnerung mein Bild übersende ...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)

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Gounod, Charles
Eigenh. Musikmanuskript

Los 2886

Gounod, Charles, franz. Komponist, neben Berlioz das Haupt der romantischen Musik in Frankreich (1818-1893). Eigh. Musikmanuskript, am Kopf bezeichnet "L'hôtellerie de la Reine". 4 S. auf Doppelblatt. Folio. O. O. und J. (nach 1865).

Reinschrift der Tenor-Stimme für den Eingangschor aus dem ersten Akt von "Les deux Reines", auf den Text "Dans cette belle hôtellerie le vin d'Espagne est vraiment bon". Pro Seite 12 mit Feder gezogene Notensysteme, insges. 104 Takte. - Die Bühnenmusik zu Ernest Legouvés (1807-1903) Theaterstück "Les deux Rei­nes" schrieb Gounod im Jahre 1865. Die Premiere fand jedoch erst am 27. November 1872 am Théâtre-Ventadour in Paris statt, noch während Gounods England-Aufenthalt (1871-1874). Der Bühnenmusik blieb der Erfolg wegen der mangeln­den Qualität von Legouvés Stück versagt. - Auf der zweiten Seite am Fuß Streichung einer ganzen Zeile. - Gleichmäßig etwas gebräunt. – -

Schätzpreis
€ 1.100   (US$ 1.210)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 880)

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