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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Kapitel Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film (Lose 2861 - 2948) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Vrieslander, Otto
Brief und Postkarte 1904

Los 2942

Vrieslander, Otto, Komponist, Pianist, Musikwissenschaftler und Musikpädagoge (1880-1950). 1 eigh. Brief und 1 eigh. Postkarte m. U. "Otto Vrieslander". Zus. 2 S. Gr. 4to und quer-8vo. München 12.IV. und 25.VII.1904.

An seinen Freund Carl Friedrich Schulz-Euler in Frankfurt am Main. Auf der Postkarte schreibt er u. a.: "... Willst Du die Freundlichkeit haben, und meine beiden Lieder Dir selbst kopieren, da ich nicht dazu komme. Und dann sende sie mir so bald als möglich zurück, da ich sie nach Wien zu schicken beabsichtige. - Hier ist es u. a. besonders der Aesthetiker Dr F. Blei, den meine Sachen sehr interessieren. Aber auch Frank Wedekind hat mir sein Compliment darüber gemacht ..." [12.IV.1904]. Der Brief handelt von Vrieslanders Wunsch, im Urlaub bei Schulz-Euler Unterkunft zu finden. "... Du weißt, aus welchen inneren Gründen ich grade zu Dir komme. Ich wünsche nichts weniger, als in den Ferien Hotelreisender zu sein. Kannst Du mich ein paar Wochen gebrauchen? Ich wünschte, abgesehen von der Lust, Deine Sammlungen nochmals genauer zu inspizieren, mit Dir hier + da in den Taunus zu fahren und Dir vieleicht Anregungen zu geben ... Hast Du Platz? Du weißt: Gänzlich sans gêne. Ich gehöre zu den Primitiven. Ich würde dann einen Abstecher nach Köln unternehmen ..." [25.VII.1904]. - Der Brief mit Faltenrissen, teils unterlegt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Wagner, Richard
Brief 1865 an Auguste de Gaspérini

Los 2943

"Que de misère!"
Wagner, Richard, Komponist und Dirigent (1813-1883). Eigh. Brief m. U. „Rich Wagner“. In franz. Sprache. 2 S. Doppelblatt. 8vo. München 20.X.1865.

An den Arzt und Musikschriftsteller Auguste de Gaspérini (1823-1868) in Paris, der Wagner 1860 dort mit einflußreichen Personen bekannt gemacht und ihm Kredite zur Finanzierung der defizitären Konzerte vermittelt hatte. Jetzt in München gibt sich Wagner verzweifelt, obwohl König Ludwig ihm zwei Tage zuvor auf der Basis eines neuen Anstellungsvertrages 40.000 Gulden in Münzen hatte auszahlen lassen, die Cosima in Säcken per Kutsche nach Hause transportierte. „... voilà les 3000 fr. - Vous serez aimable de vouloir dire tout ce qu’il y a de plus touchant à Mr. Lucy de ma part. Vos nouvelles sont très affligeantes pour moi! Que de misère! Que de misère! Pour moi je suis absolument au but de la capacité de souffrir - j’arrive à l’état de non-impressionabilité. - Vous aurez sous peu de jours ce qu’il faut pour ma planification française. Portrait - autographe - tout - seulement vous contentez aujourd’hui avec l’argent ... O dieu! Combien jaimerais de pouvoir contribuer à vous recompenser de votre belle amitié!! - Pardonnez ces quelques lignes frivoles - je voulais vous envoyer sitôt que possible l’argent! ...”. - "Mr. Lucy" war General-Steuerpächter von Marseille und privat ein Wagner-Verehrer. - WBV 4306. - 3 Tintenwischer auf der ersten Seite.

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 4.950)


Zuschlag
€ 6.500 (US$ 7.150)


Wagner, Richard
Brief 1869 an Frances Flaxland

Los 2944

"l'abstruseté de ma musique"
- Eigh. Brief m. U. "Richard Wagner". In franz. Sprache. 4 S. Gr. 8vo. Luzern 4.II.1869.

An Frances Flaxland in Paris, die er mit "Chère Madame et Amie" anredet. Frances ("Fanny") Flaxland war die Ehefrau von Wagners Pariser Musikverleger Guillaume Flaxland. Wagner antwortet auf einen Brief von Frances und auf eine am Vortag eingetroffene Sendung ausführlich über die aufgetretenen "Rienzi"-Probleme in Frankreich, wobei er auch die "Meistersinger" erwähnt: "... Dès hier la boîte à musique est également arrivée et elle n’a pas tardé de causer un plaisir indescriptible aux petits enfants d’un ami, qui viennent très souvent me visiter dans ma solitude. Vous avez plus que promptement répondu à mes désirs à ce sujet que je vous n’ai fait exprimer que par une sorte de sailli communiqué à notre ami Nuitter ...
Du reste vos plaintes au sujet des importunités que causent à notre cher Flaxland les vieux pédants aussi bien (ou mal!) que les jeunes demoiselles à cause de l’abstruseté de ma musique m’ont singulièrement affligé. Quel conseil à lui donner pour se défaire de ces tracasseries? Il m’a un jour reproché de ne pas avoir donné à lui la proprieté des 'Maitres chanteurs'. Eh bien! Il trouve peut-être maintenant que je lui ai rendu un service par cela?
L’affaire de Rienzi était très ennuyeuse: tout le mal repose dans la miserabilité (sous tous les rapports!) de ce vil bouquiniste musical de Dresde, qui pourtant seul a su tirer bon profit de la chaleur de Mr. Flaxland pour ma musique. Il m’a fallu quelque temps pour voir clair dans ce trame de mesquineries qui a causé ces incorrectitudes dans l’édition française. Maintenant tout est réglé si l’on se tient strictement au pages complets de la partition de grand orchestre autographiée, qui - autre effet des singuliers promptitudes auxquels je suis exposé de tems en tems - a été vendu à Mr. Pasdeloup par quelqu’un, pendant qu’elle appartient seulement à moi! -
Les plus récentes nouvelles m’apprennent, que le Théâtre Lyrique se trouve mal, et que les études de Rienzi sont remises. Pour vrai dire, cela nous ne fera pas grand tort: tout m’indique que nous aurions abouti à une vilaine affaire avec ce bon, mais - cela me semble - bien confus et inexperimenté Mr. Pasdeloup. Quoiqu’il en soit, je ferai toujours de mon mieux pour aider partout où il a besoin de mon assistance. - Maintenant, chère et vénérée amie, qui était toujours si bonne et compatissante pour moi, soyez encore une fois bien cordialement remerciée ...". - Der Brief ist in der Villa Tribschen verfaßt, Wagners Wohnsitz vom 1. April 1866 bis 22. April 1872. In dieser Zeit vollendete er die Oper "Die Meistersinger von Nürnberg". Bei den im Brief genannten Kindern handelt es sich um Isolde und Eva von Bülow, deren leibliche Eltern Wagner und Cosima von Bülow waren. Mit der Partitur zu "Rienzi", die Wagner seit 1840 immer wieder verändert hatte, gab es einige Verwirrung. Die Partitur, die Wagner in Paris verwendet sehen wollte, war die Version, die sein Mainzer Verleger Schott an Jules Guillaume (der das Libretto gemeinsam mit Charles Nuitter übersetzte) gesandt hatte. Was Wagner nicht wollte, war eine deutsche Version, die Flaxland jetzt wohl in Händen hatte und von einem "vile bouquiniste" aus Dresden stammte. Der genannte Jules Pasdeloup, ein erfolgreicher Dirigent und unermüdlicher Verfechter von Wagners Musik, war im August 1868 zum neuen Direktor des "Théâtre Lyrique" ernannt worden. Am 2. Februar, zwei Tage vor dem vorliegenden Brief, notiert Cosima in ihrem Tagebuch, dass Wagner die Nachricht aus Paris erhalten habe, Pasdeloup stehe vor dem Bankrott. Das Gerücht erwies sich jedoch als falsch, und die "Rienzi"-Premiere fand am 6. April 1869 am "Théâtre Lyrique" unter Pasdeloups Leitung statt. - WBV 5195. Gedruckt in der Ausgabe Sämtlicher Briefe, Bd 21 (2011), jedoch nach einer nicht ganz fehlerfreien Abschrift. - Einriss in der vertikalen Mittelfalte; sonst schöner, inhaltsreicher Brief. - Beiliegend ein radiertes Porträt Wagners (etwas stockfleckig und gebräunt) mit faksimilierter Unterschrift, umrahmt von Genien und allerlei Theater- und Musik-Symbolik (ca. 25 x 17 cm) zum "Andenken an die Parsifal Vorstellungen 1882".

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)


Zuschlag
€ 4.000 (US$ 4.400)


Wagners "Tristan und Isolde"
4 Autographen zum Thema "Tristan"

Los 2945

- Wagners "Tristan und Isolde". 4 Autographen. Verschied. Formate. 1897-1910.

Vorhanden: Felix Mottl, Dirigent und Komponist, Generalmusikdirektor und Akademiedirektor in München (1856-1911). Eigh. Brief m. U. "Felix Mottl". 2 S. 8vo. Karlsruhe 20.V.1902. - An einen Freund. "... Erstens: treffe ich Sie, zwischen 8 und 14 Juni in Paris? Ich werde dort einige 'Tristan'-Aufführungen dirigiren. Ich möchte wieder einmal mit Ihnen tratschen u. plauschen! Zweitens: In welches Hôtel soll ich gehen? Ich komme als Junggeselle, möchte anständiges Zimmer haben (nicht vier Stunden von der Stadt entfernt!) und nicht ein Heidengeld bezahlen ...". - Mottl erlitt bekanntlich bei seiner 100. Aufführung von "Tristan und Isolde" einen Zusammenbruch, der wenig später zu seinem Tod führte. - Hermann Winkelmann, Tenor, Mitglied der Wiener Hofoper, wirkte in Hamburg, London, Nordamerika etc. (1849-1912). Postkarte mit Rollenporträt-Photo als "Tristan" nebst Text-Zitat und Unterschrift. (Wien 1897). - Anna von Mildenburg (später verh. Bahr), Sopranistin, langjähr. Mitglied der Wiener Hofoper (1872-1947). Rollenphoto-Postkarte als "Isolde" mit eigh. Namenszug "Anna von Mildenburg". - Illustriertes Kartonblatt mit zahlreichen kleinen Aquarellen und insges. 21 Signaturen von Sängern, Schauspielern und Artisten. 29,2 x 23,5 cm. (London) 1906-1910. - Die unvollständig gebliebene Rückseite des Blattes ist bezeichnet: "The Beacham Season 1910 Covent Garden" und enthält in farbig gerahmten Kästchen Eintragungen von den Sängern Ejnar Forchhammer (" 'Tristan und Isolde' is the greatest artistical work of the world"), Walter Hyde, Giuseppe de Lucca, Ruth Vincent und anderen. - Die reizend illustrierte Vorderseite des Blattes ist bezeichnet: "Coliseum Revue. W. Morgan June 1906" und enthält neben 16 Aquarellen die Signaturen von Londoner Music Hall-Stars, darunter George und Harry Lupino und die spätere Filmdiva Billie Burke (Frau von Florenz Ziegfield).

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Zuschlag
€ 200 (US$ 220)


Große Wagner-Sängerinnen
7 Autographen

Los 2946

- Große Wagner-Sängerinnen. 7 Autographen. 1887-1907.

4 eigh. Briefe, 3 Photos mit Widmung; dazu eine nicht signierte Cabinet-Photographie. Vorhanden: Marianne Brandt (berühmte "Kundry". Eigh. Brief, 4 S. Wien 1903. - Ausführlich über gesangstechnische Mängel bei einer ihrer Schülerinnen). - Ellen Gulbranson (eigh. Rollenphoto-Postkarte als "Brünnhilde". Sandvik 1907. - An den Dirigenten Hans Richter. Mit Zitat aus "Siegfried", Weihnachtsgruß und Unterschrift "Ellen Brünnhilde"). - Marie Gutheil-Schoder (schönes Cabinet-Photo als "Gutrune", mit eigh. Signatur. - Amalie Joachim (Ehefrau Joseph Joachims. Eigh. Brief m. U. "Amalie Joachim" und Umschlag. 4 S. 8vo. Berlin 1887. - An den Konzertmeister Henri Petri in Leipzig). - Katharina Klafsky (eigh. Brief m. U. "Käthe", 7 S. Gr. 8vo. Berlin 1887. - Köstlicher Primadonnen-Brief über ihre Rivalin Rosa Sucher in Wagner-Partien). - Felia Litvinne (signierte Rollenphoto-Postkarte als "Brünnhilde" mit Pferd Grane). - Amalie Materna (die erste "Brünnhilde" und die erste "Kundry" in Bayreuth. Nicht signierte Cabinet-Photographie). - Marie Sasse (die erste Pariser "Elisabeth", Wagner widmete ihr eine Tannhäuser-Partitur). Eigh. Brief m. U. "M. Sasse". 1 S. 8vo. O. O. u. J. - An M. Delvoux. - Aus dem Brief von Katharina Klafsky (Königl. Opernhaus Berlin) lohnt sich ein längeres Zitat: "... Ich hatte in letzter Zeit mit der Intendantur des Opernhauses einen so kolossalen Briefwechsel wie Du Dir nicht vorstellen kannst. Denke Dir nur liebe Emmy, ich hatte für 3 Gastrollen abgeschlossen und zwar für die Brünnhilde in "Die Walküre" und Isolde in "Tristan und Isolde" oder "Fidelio". Nun hatte aber Frau Sucher zweimal die Sieglinde contraktlich und sollte ich, nachdem ich schon einmal die Brünnhilde in der Walküre gesungen hatte, dieselbe wiederholen und wäre mein Gastspiel somit zu Ende gewesen. Das fiel mir nun aber nicht ein zu thun, sondern ich bestand eben auf meinem Contrakt ... Die Isolde konnten sie mir nicht geben, weil sie auch die Sucher contraktlich hat und weil Niemann den Tristan auch nicht singen wollte und die Walküre durfte auch nicht aus dem Repertoir genommen werden ... Ich bin also um die Isolde, auf die ich mich so sehr freute, gekommen; es that mir dies furchtbar leid, ich hätte die Rolle zu gern hier gesungen. Das Fett hat Frau Sucher in der Walküre abgeschöpft, denn sie sang mit Niemann und wurde mit ihm zusammen nach dem ersten Akt fünfmal gerufen, den Vogel habe aber entschieden ich abgeschossen, denn ich hatte einen traurigen Partner in Prolog, der den Wotan sang und [ich] wurde zum Schluß auch 5 mal stürmisch gerufen ... Natürlich hat die Sucher in allererster Reihe den Davidsohn, mit dem sie ja auf das intimste befreundet ist, auf ihrer Seite, aber Professor Ehrlich, Engel und eben alle wirklichen Musiker, waren sich einig, daß meine Stimme schöner und und die Darstellung auf gleicher Höhe wie die der Sucher sei, verschiedentliche stellen mich höher als sie. Als Elisabeth hat sie sehr mißfallen ... Die erste Arie sowie das Gebet sollen furchtbar gewesen sein, alles zu tief. Als sie mich im Opernhause abends in der Garderobe sah, begrüßte sie mich mit den Worten: Na, müssen Sie mir denn, zum Teufel holen, alles nachmachen? ..." (usw.). - Schöne Sammlung von Kabinettstücken für Opernliebhaber.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 385)


Zuschlag
€ 700 (US$ 770)


Wagner, Siegfried
4 Autographen + Beigaben

Los 2947

- Wagner, Siegfried, Sohn Richard Wagners, Komponist und Leiter der Bayreuther Festspiele (1869-1930). 1 eigh. Brief und 3 eigh. Postkarten m. U. "Siegfried Wagner" bzw. "Wolf". Zus. ca. 5 S. Kl. 4to bzw. 8vo. 1905-1908.

An die hoch dekorierte, großherzogl. badische Kammersängerin Katharina Fleischer-Edel vom Hamburger Stadttheater. Während die Postkarten in Bayreuth, St. Anne und Hamburg geschrieben sind, stammt der Brief vom 25.VIII.1905 aus Bayreuth: "... Intendant von Hülsen schreibt mir, ob ich es veranlassen könnte, dass gelegentlich des Bühnenangehörigen-Congresses in Hamburg im Nov. mein Bruder Lustig aufgeführt werde (nicht die Uraufführung). Es wäre schon sehr schön, wenn Sie bei dieser Gelegenheit die Walburg singen könnten. Glauben Sie, dass es mit Ihren Reisedispositionen sich einrichten liesse? - Ich komme eben von herrlichen Hochtouren zurück. War 3800 hoch! - Ist mir aber auch grossartig bekommen. Wenn ich nur nicht wieder dicker werde ...". - Intendant von Hülsen: der Berliner Generalintendant der Kgl. Schauspiele, Georg von Hülsen-Haeseler. - Die Uraufführung von Siegfried Wagners Oper "Bruder Lustig" fand am 13. Oktober 1905 in Hamburg statt. - Auf einer Karte vom Januar 1908 schreibt Siegfried aus Hamburg: "... Frau Ellen von Siemens giebt in Berlin ein Souper nach dem Concert u. wollte Sie dazu einladen. Haben Sie Lust? Dann bitte ein Wörtchen nach Stettin, Hôtel de Prusse. Ihr doch nicht ganz so gräulicher Siegfried Wagner". - Der Brief leicht fleckig und mit Faltenrissen. - Beiliegend 1 Brief (1906) und 1 Postkarte (1906) von Cosima Wagner, gleichfalls an das Ehepaar Fleischer-Edel gerichtet und unterzeichnet "C. Wagner" bzw. "CW". Beide zeigen jedoch nicht Cosimas Handschrift, sondern sind offenbar in deren Auftrag einschließlich der Unterschrift von Tochter Eva Wagner geschrieben. - Zusammen 6 Teile.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 330)


Zuschlag
€ 200 (US$ 220)


Weingartner, Felix von
Signatur auf einer Einladung zum Diner

Los 2948

Weingartner, Felix, Edler von Münzberg, österreichischer Komponist und Dirigent, Hofkapellmeister in Berlin, Nachfolger Gustav Mahlers in Wien, später Dirigent des Basler Symphonieorchesters und Akademiedirektor (1863-1942). Eigh. Signatur auf einer gedruckten Einladungskarte zu einem Ehrendîner der "Union Française de la Société Universelle du Théâtre". Paris, Restaurant Langer auf den Champs Elysées, 17.IV.(1923).

Wohl im Zusammenhang mit Weingartners 60. Geburtstag gegebenes Ehrendîner. Die Karte ist außer von Weingartner auch (alle auf der Textseite) von der Comtesse de Noailles, Charles Méré, Maurice Rostand, Paul Painlevé, Louis Barthou und Gaston Ragest unterschrieben. - Weingartner war ein hervorragender Dirigent, aber äußerst empfindlich und dünnhäutig und sah sich überall von Feinden umgeben, so dass er in seinen "Erinnerungen" immer die Festessen hervorhob, die seinen künstlerischen Rang bestätigten. - Verso ein hs. Verzeichnis der Signaturen.

Schätzpreis
€ 90   (US$ 99)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)

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