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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Kapitel Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film (Lose 2861 - 2948) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Lacôme d'Estalenx, Paul Jean Jacques
13 eigenh. Briefe m. U. 24 S. auf 9 Doppel- und...

Los 2902

Lacôme d'Estalenx, Paul Jean Jacques, franz. Operettenkomponist aus der Gascogne, Freund Chabriers (1838-1920). 13 eigh. Briefe m. U. Zus. 24 S. auf 9 Doppel- und 4 Einzelblättern verschiedener 8vo-Formate. Teils o. O. und o. J., meist aber Paris und Le Houga (Gers) 3.V.1874 bis 29.IV.1879.

Alle an einen Librettisten über die Operette "La Vierge du Soleil", mit Vorschlägen für zusätzliche Couplets und Textänderungen, welchen Theaterdirektoren das Stück angeboten werden soll, wer das Manuskript bereits gesehen hat etc. Lacôme nennt die Verleger Heugel und Litolff, erwähnt außerdem Jacques Offenbach. - Der Brief vom 3. Mai 1874 liest sich: "Dès le début de nos relations, j'ai cru devoir vous prévenir que j'avais sur le Chantier, deux ouvrages avec M. Gal-let, un acte pour l'op. com. et 3 autres Bouffes. Je me suis exile au Houga pour terminer ces deux ouvrages, dont le placement prochain est à peu près certain, et au parachèvement desquels les préoccupations de la vie quotidienne sur le pave de Paris, nuisaient quelque peu. Vers la fin du Mai, je compte rentrer débarrasser de ce souci, et tout dispose à mener à prompte fin notre Vierge du Soleil à laquelle je tiens beaucoup, et dont j'ai la meilleure opinion. Ceci étant une vraie lettre d'affaires, nous fixerons si vous voulez le mois de 7bre ou le commencement d'8bre pour que cette partition soit terminé ... ". - Ein weiterer Brief datiert am 13. August 1875: "Je vous annonce de même coup que j'ai fait un petit tour de force, et que je vais demain terminer la dernière page du 3e acte de la Vierge (partition d'orchestre) voilà donc notre ouvrage absolument terminé, et prêt à envoyer à la copie demain si l’on veut ...". - Ferner in einem undatierten Brief: "La Vierge du Soleil est faite et même écrite. Je suis enchante de pouvoir vous donner cette bonne nouvelle ... Je vous demandais si vous ne pensiez pas que des Couplets bouffes pour Gugman au Ier acte feraient bien? Ils pourraient rouler sur ses conquêtes. Une parodie des Mille e Tre de Don Juan ... ". - Lacôme, Ritter der Ehrenlegion, war seinerzeit als Operettenkomponist sehr erfolgreich und gilt als glänzender Orchester-Komponist. - Beiliegen 9 Autographen verschiedener, meist französischer Komponisten: 1) Marius Casadesus (1892-1981). Eigh. Brief m. U. und 1 Albumblatt mit Notenzitat. - 2) Gustave Charpentier (1860-1956). Eigh. Brief m. U. und 1 Visitenkarte. - 3) Louis Ganne (1862-1923). Eigh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. - 4) Benjamin Godard (1849-1895). 3 eigh. Briefe m. U. (einer davon stark fleckig). - 5) Igor Markevitch (1912-1983). Eigh. Albumblatt mit Unterschrift.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Levi, Hermann
Brief 1890

Los 2903

Levi, Hermann, bedeutender Dirigent, von Wagner und Brahms hoch geschätzt, Hofkapellmeister in Karlsruhe und München (dort Generalmusikdirektor), leitete die Uraufführung des "Parsifal" in Bayreuth (1839-1900). Eigh. Brief m. U. "Hermann Levi". 13/4 S. Doppelblatt. 8vo. München 15.IV.1890.

An einen Major, der Levi um Prüfung eines "Schützlings" gebeten hatte. "... Über Ihren Schützling kann ich nur Gutes berichten. Er hat eine gute Stimme und scheint mir auch in Beziehung auf Vortrag, Auffassung etc. recht begabt. Herr [Eugen] Gura meinte, daß man ihm unbedingt zureden könne, sich der Bühne zu widmen; ich selbst bin durch schlimme Erfahrungen belehrt, etwas vorsichtiger in dieser Beziehung geworden, und würde, wenn ich zu entscheiden hätte, den jungen Mann vorläufig einen andern Beruf ergreifen lassen, so zwar, daß der definitive Entschluß, zur Bühne zu gehen, erst in 2 Jahren zu fassen wäre. Jetzt schon Alles auf diese eine Karte zu setzen, scheint mir verfrüht. Ich würde vorschlagen, den jungen Mann nach Ablauf seines Freiwilligenjahres hierherzuschicken und ihn zu dem Berufe vorzubereiten, den er ergriffen haben würde, wenn er keine Stimme hätte. Nebenbei könnte er bei einem tüchtigen Lehrer Gesang-Unterricht nehmen, ich würde diese Studien beaufsichtigen, und könnte dann ... entscheiden, ob Stimme und Befähigung wirklich ausreichen ...". - Am zweiten (leeren) Blatt Papierrest von ehemaliger Montage.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Zuschlag
€ 460 (US$ 506)


Lind, Jenny
Brief 1871 + Beigaben

Los 2904

Lind, Jenny, ab 1852 verh. Goldschmidt, weltbekannte Sopranistin, die "schwedische Nachtigall", eine der berühmtesten Sängerinnen der neueren Musikgeschichte (1820-1887). Eigh. Brief m. U. "Jenny Lind-Goldschmidt". 3 S. 8vo. London 1.V.1871.

An den (nicht genannten) Kaufmann Carl Voigt, dem sie dankt, "für das gütige Andenken welches Sie mir durch die Zusendung der von Ihnen herausgegebenen Briefe Mendelssohn's und der sie begleitenden Zuschrift bewiesen haben. Die Leipziger Tage, derer Sie in Verbindung mit mir gedenken, sind auch mir unvergesslich, und die Eindrücke leben bei mir in dankbarer Erinnerung fort. Aus jener Zeit und bis an Mendelssohn's Ende besitze auch ich eine Anzahl schöner Briefe, zu deren Veröffentlichung ich mich indessen nicht habe entschliessen können ...". - In diesem Jahr waren bei Grunow in Leipzig "Acht Briefe und ein Facsimile von Felix Mendelssohn-Bartholdy" erschienen. - Dabei: Otto Goldschmidt, ihr Ehemann, Komponist, Pianist und Dirigent, Professor in London (1829-1907). Eigh. musikalisches Albumblatt m. U. "Otto Goldschmidt", und mitunterzeichnet: "Jenny Goldschmidt geb. Lindt". 12,5 x 20,5 cm. Auf ein Untersatzblatt gezogen. Breslau 22.II.1857. - "Andante". 3 Takte auf 2 Systemen. - Leicht gebräunt. - Ferner beigegeben ein deutscher Dankesbrief einer Ida Thimm in Elm Field, Cheltenham (31.I.1862), an Otto Goldschmidt wegen Übersendung von Konzertkarten, und der eigenhändige Umschlag Goldschmidts zu dieser Sendung. - Zus. 4 Teile.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Zuschlag
€ 175 (US$ 192)


Lingen, Theo
Brief 1967

Los 2905

Lingen, Theo (eigentl. Th. Schmitz), eminenter dt.-österr. Theater- und Filmschauspieler, Regisseur und Buchautor, Mitglied des Burgtheaters und Komiker in zahllosen populären Filmen (1903-1978). Eigh. Brief m. U. "Theo Lingen". 1 S. Auf kariertem Papier. Gr. 4to. Hamburg 24.X. (1967).

An einen Herrn, der ihm für seine Frau (Marianne Zoff, Bertolt Brechts erste Ehefrau) eine Anzahl Kriminalromane übersandt hatte. Lingen bedankt sich und berichtet über die geplante Aufführung von Alan Ayckbourns Lustspiel "Halbe Wahrheiten" am Wiener Akademietheater unter Regie und Mitwirkung von Theo Lingen. Die Premiere fand am 29. Dezember 1967 statt, und das Stück erlebte 46 Aufführungen. "... Nun - ganz frisch gebacken (ich war ja gestern in Wien) - die neueste Wiener Spezialität: Am 27. November muss ich in Wien mit Probe anfangen. Premiere soll am 23. Dezember sein. So 'soll' es aber sein - dazu muss ja Raeck auch noch ja sagen. Brauer fährt diese Woche noch nach Wien und schaut sich die Akademie-Theater-Bühne an - wegen der Dekoration. (Ob unsere hier dort möglich sein wird - wir haben im Akademie-Theater keine Drehbühne - bezweifele ich) ... (Könnte man nicht mal das Londoner Bühnenbild bekommen?). Prof. Volters bat mich um ein eingerichtetes Buch. Natürlich kann ich ihm von hier aus ein Buch schicken. Ich würde vorschlagen, wir machen dort dieselbe 'Fassung'. Das Burg-Theater könnte nämlich dann Exemplare fürs Haus nach unserem ziemlich unübersichtlichen Buch abziehen ... Die Meisels sind etwas böse, dass Sie sich zum Rosenkranz-Erfolg garnicht gerührt haben." - Raeck: Prof. Dr. Kurt Raeck, der Direktor des Renaissance-Theaters in Berlin und Intendant des Thalia-Theaters in Hamburg. - Brauer: Fritz Brauer, Bühnen- und Kostümbildner des Hamburger Thalia-Theaters. - Prof. Volters: der Wiener Schauspieler und Regisseur Eduard Volters. - Das Schauspiel "Rosenkranz und Güldenstern" von Tom Stoppard unter der Regie von Kurt Meisel hatte am 14. Okt. 1967 Premiere im Akademietheater. - Gelocht.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Zuschlag
€ 80 (US$ 88)


Liszt, Franz
Brief 1851 nach Berlin

Los 2906

Der 30jährige Liszt in Weimar
Liszt, Franz, Klaviervirtuose und Komponist (1811-1886). Eigh. Brief m. U. "F. Liszt". In franz. Sprache. 5 S. Gr. 8vo. Weimar 18.XII.1851.

Sehr umfang- und inhaltsreicher, bedeutender Brief an einen Freund in Berlin, voll bemerkenswerter Aussagen, Urteile und Mitteilungen über die eigene Haltung in dem politisch bedrückenden nachrevolutionären Klima sowie über musikalische Neuigkeiten, u. a. die Werke von Verdi und Wagner betreffend. "... Il m'a été très agréable d'apprendre en même temps que vous aviez pris votre position naturelle dans la 1re chapelle de Berlin, et vous fais mes sincères complimens à ce sujet - Les évènemens des dernières années ont engloutis ou éclopés beaucoup d'hommes plus ou moins valides; raison de plus pour applaudir ceux qui ont su se maintenir fermes et droits ... J'ai peu de choses à vous en dire. Mon activité extérieure est quant à présent passablement circonsuite; mais ce néanmoins je ne laisse pas que d'avoir fort à faire. Je fâche très sérieusement et simplement d'être un homme de bon sens (pas trop bête, s'il se peut) et un musicien comme il faut. Il est à espérer que je ne dévierai point de cette ligne ... Je dois nécessairement laisser un certain nombre de choses et d'individues en dehors de mes soucis quotidiens. Le brave [Franz von] Schober rentre dans cette catégorie, et je ne suis pas surpris qu'il n'ait su quelles nouvelles vous disiez de moi ... Sa longue maladie et ses interminables sonnettes esthetico-sentimentales l'ont singulièrement endrinagé au physique et au moral ... L'aspect musical de Weymar a gagné en intérêt depuis votre départ. Nous possèdent maintenant un Concert Meister d'un talent vraiment extraordinaire, M. Joachim, et aussi un Violoncelle de plus distingué, M. Coßmann. Si comme il est probable, nous faisons encore quelques aquisitions de ce genre, notre Orchestre sera bientôt en un piéd des plus respectables. Le répertoire de l'opéra prends aussi peu à peu une autre tournure que ci-devant. En fait d'ouvrages nouveaux on représente cet hiver Benvenuto Cellini de Berlioz ... Ernani de Verdi et un nouvel ouvrage de M. Vesque (Hoven) [d. i. J. Vesque von Püttlingen] de Vienne 'Der lustige Rath', - sans compter les deux chefs d'oeuvres de Wagner, Tannhäuser et Lohengrin, représentations qui sont annoncées dans le Journal de Berlin, attendu que j'ai reçu une douzaine de lettres qui me demandaient quand elles aurent lieu ...". Bedankt sich für den "exzellenten Brief" des Adressaten. "... Je me charge volontiers de vos complimens pour Ziegesar (avec lequel je suis resté lié de sincère et dévoué amitié) et M. de Maltitz qui est devenu Excellence (russe) depuis quelques mois. Mme la Princesse sera charmé de renouveller connaissance avec vous et en attendant vous envoie ses complimens par moi intermédiaire ... Si Madame Dadanyi est encore à Berlin, veuillez la remercier d'un bienveillant souvenir ...". - Der österreichische Dichter, Librettist und Schauspieler Franz von Schober (1796-1882), der zu Schuberts Freundeskreis gehörte, mit vielen Künstlern verkehrte und auch Vorlagen für Liszts Kompositionen lieferte, lebte zu dieser Zeit als Legationsrat in Weimar. Der Violinist und Konzertmeister Joseph Joachim und der Cellist Bernhard Coßmann gehörten zu den glänzendsten Neuzugängen der Weimarer Hofkapelle unter Liszts Leitung. Der sachsen-weimarische Kammerherr Ferdinand von Ziegesar (1812-1854) war 1847 auf Liszts Empfehlung zum Intendanten des Weimarer Hoftheaters ernannt worden. Der Schriftsteller und Diplomat Apollonius von Maltitz (1795-1870) war von 1841-1865 russischer Gesandter in Weimar. - Die Schrift stellenweise etwas blass; ansonsten ein besonders schöner, gehaltvoller Brief des jungen Liszt.

Schätzpreis
€ 2.800   (US$ 3.080)


Zuschlag
€ 3.600 (US$ 3.960)


Liszt, Franz
Brief 1874

Los 2907

- Eigh. Brief m. U. „F. Liszt”. In franz. Sprache. 21/2 S. 8vo. (Cernobbio am Comer See), Villa d’Este, 21.VI.1874.

An einen Herrn (Musikkritiker?). „... Vous devez avoir bien mauvaise opinion de mon savoir-vivre, et je ne sais vraimant comment m’excuser près de vous. Permettez-moi de compter sur votre bienveillance ... pour indulger le trop long retard de mes remerciments très sincères. Ce n’est pas faute de les ressentir vivement que j’ai manqué à vous les exprimer; mais mon temps se perd à mille obligations circonvenantes, qui m’empêchent d’en remplir plusieurs de celles que je préférerais, comme les aient: d’écrire régulièrement à mes amis, et à m’occuper davantage de composition.
Votre lettre et le volume y joint m’ont causé un de ces plaisirs nobles et précieux qui compensent, et au delà, beaucoup d’ennuis et de fatigues. Vous avez trouvé quelques accents sympathiques dans mes Lieder, et les relevez avec un sens poétique et une finesse d’observation musicale et psychologique de plus rares. En particulier, ce que vous voulez bien dire des Lieder: ‘am Rhein’ et ‘Über allen Gipfeln’ touche ma fibre intime, et me persuade que malgré la faiblesse de mon talent, je ne suis pas une mauvaise voie. À d’autres d’y avancer et briller mieux! ...“.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.420)


Nachverkaufspreis
€ 1.800   (US$ 1.980)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Löschhorn, Albert
Brief 1871 an Litolff

Los 2908

Löschhorn, Albert, Berliner Komponist, Pianist und Klavierpädagoge, Professor am Kgl. Institut für Kirchenmusik (1819-1905). Eigh. Brief m. U. "A. Löschhorn". 2 S. Gr. 8vo. Berlin 30.VIII.1871.

An den Musikverleger Litolff in Braunschweig. "... Hierbei erlaube ich mir Ihnen die beiden noch rückständigen Manuscripte mit dem Wunsche zu übersenden, daß auch diese sich Ihres Beifalls erfreuen möchten. Op. 103 erscheint vielleicht auf den ersten Blick etwas schwieriger, liegt aber gut in der Hand, so daß die Spielbarkeit dieselbe der anderen Piècen ist. - In Betreff der Ihnen überreichten Sonaten liegt mir viel an der baldigen Edition, weswegen ich Ihnen auch einen Preis gestellt, der dem Umfang des Manuscipts nach gewiß ein mäßiger genannt werden muß. Ich habe diese Werke auch in Berücksichtigung meines Wirkungskreises geschrieben, da ich dieselben besonders als Lehrer am Königl. Institut für Kirchenmusik sehr gut verwerthen und einer weiteren Verbreitung zuführen kann ...". - Das zweite (leere) Blatt mit Datumsvermerk des Empfängers ist abgetrennt und liegt lose bei.

Schätzpreis
€ 100   (US$ 110)


Nachverkaufspreis
€ 70   (US$ 77)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Lothar, Mark
Signiertes Musikmanuskript, mit Widmung

Los 2909

Lothar, Mark, Komponist, schuf erfolgreiche Opern, Theater- und Filmmusiken, zeitweilig musikal. Leiter an den Preuß. Staatstheatern (1902-1985). Eigh. Musikmanuskript mit Namenszug "Mark Lothar" beim Titel und mit eigh. Widmung. 4 S. auf 20zeiligem Notenpapier. Doppelblatt. Folio. O. O. 1979.

"Aus dem Ballet die Hirtenflöte. - Herrn Heinz-Peter Cremer mit den besten Wünschen. Mark Lothar 1979". Säuberliche Reinschrift der Partitur für Oboe, Klarinette, Fagott, Harfe, Cembalo, Pauke, Flöte, Violine, Bratsche (usw.). - Unter Glas gerahmt.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Marschner, Heinrich
Brief 1857

Los 2910

Marschner, Heinrich, Komponist der Romantik, fast 30 Jahre Hofkapellmeister in Hannover (1795-1861). Eigh. Brief mit U. "Dr. Heinr. Marschner". 3 S. Auf zierlichem Schmuckpapier. 8vo. Hannover 3.VI.1857.

An eine Freundin. "... Also wir dürfen? d. h. Sie in Ihrem reizenden Schweizerhaus besuchen und uns hiemit höflichst anmelden? Morgen, am 4ten Juni werden wir Nachmittags halb 4 Uhr mit dem Schnellzug von hier abgehen u wohl erst nach 10 Uhr Abends in Deutz ankommen, wo es dann doch zu spät sein dürfte, um noch zu Ihnen nach Brühl kommen zu dürfen. Jedoch am Freitag Morgen hoffen wir uns ... einmal so recht frei von allen Königl. Hannoverschen Sorgen zu fühlen. Gern hätte ich Ihnen, verehrte Frau, schon früher die Nachricht unseres Kommens gegeben. Aber es war (u. noch bis zur Stunde) in der letzten Zeit ein solcher Wirrwarr nicht nur in unserem Hause, sondern auch in meinem mit Opern, Liedern u. Instrumentalsachen angefüllten Kopfe, daß ich ... nicht wußte, wo anfangen oder enden. Meine trillirende Gattin Therese war mit Wirthschaftssachen, einkochen, Nähen, Stopfen u. flicken fast noch übler daran, wie ich, so daß auch sie nicht der Stimme ihres Herzens, Ihnen auf Ihre so herzige Zuschrift zu antworten, zu folgen im Stande war. So werden wir denn ziemlich plötzlich, gleichsam zur Probe auf ein paar Tage in Ihr Haus brechen u. erfahren, ob wir nach vollbrachter Pilgerfahrt uns später ein bischen länger bei Ihnen ausruhen u. das Herz zu späteren Winter- u Lebenskämpfen stärken dürfen, oder - nicht ...". Er hoffe, dass ihr Gemahl von seiner "schlesischen Großvaterreise" zurückgekehrt sei. - Das 1. Blatt etwas stockfleckig; ansonsten reizvoller Brief.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 330)


Zuschlag
€ 220 (US$ 242)


Massenet, Jules
Billet 1895

Los 2911

Massenet, Jules, franz. Komponist (1842-1912). Eigh. Billet m. U. "Massenet". 1 S. Doppelblatt. 8vo. Paris 5.I.1895 (?).

An einen „cher collaborateur“, wohl den Maler und Librettisten Henri Cain, wegen einer Verabredung. „... je serai au Ménestral Lundi à 6 h ... j’aurai à vous remettre la feuille ...“.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 165)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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