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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Kapitel Autographen Musik, Theater und Film / Autographs Music, Theatre and Film (Lose 2861 - 2948) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Cocteau, Jean
Brief an Marlene Dietrich

Los 2872

Cocteau, Jean, französ. Schriftsteller, Regisseur und Graphiker (1889-1963). Eigh. Brief m. U. „Je t'adore Jean". 2 S. Gr. 8vo. O. O. "36 rue de Montpensier, Palais-Royal", 9.XII.1959.

An die von ihm verehrte Schauspielerin Marlene Dietrich, die er mit "Marlène chérie" anredet. "... Triste loin de toi enfermé dans cette besogne épuisante du film que je joue, monte et mixe moi-même J'arrive de la côté où je devais recommencer une prise et j'ai aspiré le drame de Fréjus. (Le quai de Villefranche a disparu comme un domino tombe sur une table). Demain je tourne encore à Saint Maurice et chaque fois que j'entre dans la salle de projection je pense à toi, assise auprès de moi pour la Belle et la Bête. Je suis profondement heureux de ton succès et de te savoir aimée par les simples - car plus on monte dans l'échelle sociale moins on rencontre de gentillesse ...". - Mit dem "drame de Fréjus" ist die Katastrophe am Staudamm von Malpasset gemeint. Er brach am 2. Dezember 1959 ein; die Schlamm- und Wassermassen überschwemmten u. a. die Stadt Fréjus; das Unglück (zeitweilig wurde ein Attentat vermutet) forderte mehr als 400 Todesopfer.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 1.100   (US$ 1.210)

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David, Félicien-César
Brief 1847

Los 2873

David, Félicien, franz. Komponist, mußte als Saint-Simonist Frankreich verlassen und kehrte 1835 nach einer größeren Orientreise nach Paris zurück, war besonders erfolgreich mit der komischen Oper "Lallah-Roukh" (1810-1876). Eigh. Brief m. U. "Félicien David". 1 S. Gr. 8vo. O. O. 12.VIII.1847.

An den Musikverleger Jacques-Léopold Heugel in Paris, dem er eine Komposition eines Flötisten empfiehlt. "... un professeur de flute de Lyon, jeune homme de talent a fait une fantaisie sur le Désert qui me paroit bien. cet artiste voudrait publier son ouvrage. pourriez vous vous arranger avec lui? il accepterait un arrangement raisonnable et vous me feriez plaisir si vous acceptiez ce morceau ...".

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Délibes, Léo
Eigenhänd. Musikmanuskript

Los 2874

Délibes, Léo, franz. Opern- und Ballettkomponist (1839-1891). Eigh. Musikmanuskript mit Monogramm "LD" am Schluß. 5 S. auf 5 Bl. Quer-folio. Lose Bl. ohne Umschlag. (Paris 1879).

"Pour Ruy-Blas". In sich vollständiges Manuskript der "Sérénade de Ruy Blas", auch genannt "Chanson des Lavandières" für Solostimme und Chor aus dem II. Akt, 1. Szene von Victor Hugos "Ruy Blas" (1838). Eine der erfolgreichsten Vertonungen der Szene, an der sich diverse Komponisten (darunter Spohr und Mendelssohn Bartholdy) versucht haben. Hier alles in Délibes' Handschrift: "Ce sont les Lavandières qui passent en chantant là bas dans la bruyère. à quoi bon entendre les oiseaux des bois? L'oiseau le plus tendre chante dans ta voix ...". Mit verschiedenen Streichungen und Verbesserungen von Hand des Komponisten.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Nachverkaufspreis
€ 1.900   (US$ 2.090)

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Donizetti, Gaetano
Brief 1836

Los 2875

Donizetti, Gaetano, bedeutender ital. Opernkomponist (1797-1848). Eigh. Brief m. U. "Donizetti" und Adresse. 1 S. Gr. 4to. Neapel 28.VII.1836.

An Mons. Severini vom Théâtre Italien in Paris, der Donizettis berühmtestes Werk, "Lucia di Lammermoor", in Paris aufführen möchte und nach den Rechten und der Partitur fragte. "... Mi fi scrive da Parigi de dar vogliate in quest'anno la mia Lucia di Lammermoor e siccome il solo proprietario è qui in Napoli il Sig. Cottrau ... il quale mi atteste non ... alcuna ricerca di tale spartito da parigi, cosi vi preverigo de a lui solo dovesse indirizzarsi nel caso d'aquisto di tale spartito de da ogn'altro, (almano ...) non arreste il vero in Il danno sarebbe commune, e pernò mi affretto ad ...". - Randschäden alt unterlegt.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Nachverkaufspreis
€ 1.600   (US$ 1.760)

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Dorsch, Käthe
3 Briefe

Los 2876

Dorsch, Käthe, Film- und Theaterschauspielerin, bedeutende Charakterdarstellerin (1890-1957). 3 Briefe m. U. "Käthe Dorsch". Zus. 5 S. Verschied. Formate. O. O. bzw. Kammer am Attersee 28.IX.1944 - 5.II.1945.

Kriegsbriefe an den Musik- und Ballettkritiker Klaus Geitel: 1 eigh. Brief, 1 eigh. Briefkarte und 1 masch. Brief. Im September 1944 schreibt sie "... Inzwischen waren ... die Außenaufnahmen hier am See für meinen neuen Film - und nun soll es bald nach Berlin gehen! Ganz glücklich bin ich nicht darüber - aber es muß halt sein. Die Theater sind alle geschlossen - und die Trauer darüber natürlich groß ... Sie machen sicher Schweres durch - aber es muß halt geschafft werden ..." [28.IX.1944]. Bedankt sich für seinen Brief "mit den sehr schönen Versen - ich danke Ihnen herzlich und bewundere immer wieder bei Ihrer Jugend diese schöne Reife und Klarheit. Aber Ihr Erleben ist ja auch ein Anderes als es sonst die Jugend zu haben pflegt und doch wünschte ich Ihnen - nur vorübergehend - ein wenig Postkutschenzeit zaubern zu können - ich glaube - sie wär für nachdenkliche Leute, zu denen Sie sicher gehören - ideal! Jetzt ist überall Wirbel - oben und unten! Im Augenblick kreisen die Bomber um uns herum - in Salzburg - Amstetten - Linz Abwürfe [15.XII.1944] ... Bevor die Post noch schwieriger wird, schnell noch einen Gruss ... Ich glaube jetzt muss man die Ohren sehr steif halten, Sie dort und wir hier. Ich liege mit einer Riesenerkältung im Bett, habe sie mir geholt als ich jetzt in Berlin war. Wir sind gerade noch raus gekommen. Es war schon sehr aufregend dort. - Inzwischen ist es nun viel trauriger geworden und Sie können sich denken wie viel Sorgen man um alle Menschen hat ..." [5.II.1945].

Schätzpreis
€ 140   (US$ 154)


Zuschlag
€ 80 (US$ 88)


Dreyschock, Alexander
Brief an König Wilhelm der Niederlande

Los 2877

Dreyschock, Alexander, böhmischer Klaviervirtuose und Komponist, Hofpianist in St. Petersburg und Lehrer am dortigen Konservatorium, galt als einer der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit (1818-1869). Eigh. Brief m. U. "Alexandre Dreyschock maitre de chapelle de la cour de S. A. R. le Grand Duc de Hesse et Pianiste du Grand Duc de Mecklembourg Schwerin". In franz. Sprache. 1/2 S. Gr. 4to. Den Haag, Hôtel le Marechal de Turenne, 9.IV.1844.

An König Wilhelm II. der Niederlande, mit der Bitte, ihm vorspielen zu dürfen. "Toute mon ambition est d'avoir le bonheur de jouer devant Sa Majesté, sachant combien Sa Majesté protège les arts je me rendis en Hollande où je n'attends que cette circonstance heureuse et extraordinaire ...". - Winziger Einriss am oberen Rand.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 100 (US$ 110)


Dumont, Louise
Brief 1918

Los 2878

Dumont, Louise, bedeutende Theaterschauspielerin und Bühnenleiterin, Mitbegründerin des Düsseldorfer Schauspielhauses nebst einer angeschlossenen Theater-Akademie (1862-1932). Eigh. Brief m. U. "Louise Dumont". 4 S. Doppelblatt mit blindgepr. Emblem "Schauspielhaus Düsseldorf Dumont Lindemann". Mit eigh. Umschlag. 4to. (Düsseldorf) 21.I.1918.

An Berta Bloch in Giessen mit Dank für Hilfe in Tat und Wort; in dem etwas überschwänglichen Ton der Schauspielerin: "... Sie überschätzen mich gewiss Liebste, meine Kraft versagt leider zu oft - zu oft -; aber ich weiss um alle Not - auch um die Ihre! Es ist wol wenig Tiefblick nötig in Ihren Märchenaugen die Not Ihrer Seele zu lesen. Wir müssen lernen, Liebe, daß diese dunkle Erde für große Sehnsucht keine Erlösung hat - es giebt nur Betäubung - keine Erfüllung. Aber - ich glaube: so gewiss die Sehnsucht - so gewiss ihre Erlösung irgendwo - irgendwann! - So werde ich Ihre Augen auch einmal strahlend in Gewissheit sehen. Wie schade, daß wir Sie nicht hier sehen werden mit der lieben Frau aus Reichenhall, Sie hätten gute Stunden hier bei uns im Schauspielhause gehabt. Es ist jetzt so ganz bes. segenvoll in unser[er] Arbeit, sie strahlt Leben aus und wird so ganz besonders lebendig aufgenommen. Wir müssten nur viel viel mehr jetzt leisten können und der Tag sollte 60 Stunden haben! Ich glaube gerade Ihnen würde unser Theater allerlei geben ... Es geht uns [d. h. ihr und Gustav Lindemann] leidlich gut - so gut, als es bei der großen Arbeit gehen kann - hoffentlich halten die schw. Kräfte aus so lange wir keine Ablösung haben ...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Zuschlag
€ 90 (US$ 99)


Falla, Manuel de
Brief 1932

Los 2879

"J'ai un très vif désir de connaître cette musique"
Falla, Manuel de, spanischer Komponist (1876-1946). Eigh. Brief m. U. "Manuel de Falla". 31/2 S. Mit eigh. PX-Christusmonogramm am Kopf. 8vo. Granada 27.XII.1932.

In französischer Sprache an den Komponisten Maurice Charles Delage (1879-1961). Er könne einem Pariser Kon­zert zu seinen Ehren im Januar 1933 nicht beiwohnen: "je regrette de tout mon cœur l'impossibilité de me trouver à Paris le 19 Janvier pour entendre cet Hommage que votre amitié fait à la mienne! - Cela m'évoque les années - si lointaines déjà - de nos réunions rue de Civry, et mon émotion égale ma gratitude. - J'ai un très vif désir, cher ami, de connaître cette musique - ainsi que celles qui l'accompagnent! - et suis noblement fier de ce précieux témoignage d'affection que je dois à un artiste tel que vous. Nous faisons des vœux, ma sœur et moi, pour le rétablissement complet de Madame Delage. En grande et vieille affection ...". - De Falla hatte von 1907 bis 1914 in Paris gelebt. Delage hat nur wenig geschrieben; sein Werk ist stark von Debussy und Ravel geprägt, und er war ein enger Freund Igor Strawinskys. - Kleiner Faltenriss.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Zuschlag
€ 1.100 (US$ 1.210)


Fortner, Wolfgang
Signiertes Musikmanuskript

Los 2880

Fortner, Wolfgang, Komponist, Kompositionslehrer und Dirigent, Professor in Detmold und Freiburg, Träger zahlreicher Preise und hoher Auszeichnungen (1907-1987). Eigh. Musikmanuskript, nachträglich am Kopf signiert und datiert. 2 S. auf 26zeiligem Notenpapier (Kugelschreiber). Folio. O. O. (1978).

Skizzen zu einer Partitur für Orchester mit 2 Violinen, Bratsche, Kontrabaß, Gitarre, Harfe, Klavier, Cembalo (u. a.), am oberen Rand nachträglich datiert und signiert "Wolfgang Fortner". - Unter Glas gerahmt.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 308)


Zuschlag
€ 200 (US$ 220)


Franchomme, Auguste-Joseph
Brief an einen Herrn

Los 2881

Franchomme, Auguste-Joseph, franz. Cellist und Komponist, befreundet mit Felix Mendelssohn Bartholdy und Frédéric Chopin (1808-1884). Eigh. Brief m. U. "Augte Franchomme". 1 S. Mit Trauerrand. 8vo. (Paris) "Jeudi Soir".

An einen Herrn, mit einer Verabredung. "... Veuillez donc compter sur moi Samedi à 2 h. 1/2 et recevoir en attendant l'assurance de mes sentimens respectueux et dévoués ...". - "Es ist Franchomme zu verdanken, dass das Cello das am zweithäufigsten verwendete Instrument im Werk Chopins ist, nach dem Klavier" (Wikip.).

Schätzpreis
€ 100   (US$ 110)


Zuschlag
€ 70 (US$ 77)



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