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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Kapitel Autographen Geschichte / Autographs History / Autografi storia (Lose 2736 - 2819) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Ludwig I., Großherzog von Baden
Eigenhänd. Brief 1806 an Kaiserin Joséphine

Los 2737

Eigenhändig an Kaiserin Joséphine
- Ludwig I., Großherzog von Baden, hier noch als Markgraf und Kronprinz (1763-1830). Eigh. Brief m. U. "le très humble, très obéissant et très soumis serviteur Louis Margrave de Baden". 2 S. Doppelblatt. Folio. Karlsruhe 15.VII.1806.

Eigenhändig an die Kaiserin Joséphine, Gemahlin Napoleons, anläßlich der Errichtung des Rheinbundes durch Napoleon unter Badens Beteiligung und Verleihung des "Grand-Cordon de la Légion d'Honneur" an den Prinzen. "... La gracieuse bienveillance, dont Votre Majesté Imperiale et Royale a daigné me donner des marques si flatteuses, toutes les fois que j'ai eu l'honneur de Lui faire ma cour, m'est un bien si précieux, que j'en nourrissois le souvenir en moi-même par le sentiment de ma vive gratitude. Mais aujourd'hui profondément touché de l'intérêt avec lequel Elle a bien voulu parler de moi à Mr de Geusau, j'ose prendre la lieberté [!] d'en mettre à Ses pieds l'hommage de toute ma reconnoissance. Votre Majesté Impériale et Royale est si bonne et si juste, qu'Elle me fera la grace d'accueillir ce tribut de mes sentimens les plus respectueux avec Sa clémence accoutumée. Elle voudra bien se persuader qu'ils ne s'effaceront jamais de mon coeur, non plus que ceux que j'ai voues à Sa Majesté L'Empereur et Roi, dont la marque d'estime, qu'il ma fait la grace de me donner, en me décorant du Grand-Cordon de Sa Légion d'honneur, m'a pénétré de la plus profonde gratitude ...". - Ludwig trat erst 1818 als Großherzog die Regierung in Baden an.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 330)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 220)

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Friedrich I., Großherzog von Baden
Brief 1857

Los 2738

- Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907). Brief m. U. "Friedrich Großherzog v Baden". 2/3 S. 4to. Karlsruhe 6.II.1857.

An den bedeutenden Staatsrechtler Hermann von Schulze-Gävernitz (1824-1888). "... Mit Ihrem Schreiben ... habe ich die von Ihnen auf Veranlassung der Königlich Preussischen Regierung verfaßte Beleuchtung der Schweizerischen Denkschrift in der Neuenburger Frage, sowie Ihr Buch über die national-ökonomischen Zustände Englands erhalten. Von dem Inhalt dieser Werke habe ich mit Interesse Kenntniß genommen und sage Ihnen für deren Einsendung Meinen freundlichen Dank ...". - Schulzes Schrift "Neuenburg: Eine geschichtlich-staatsrechtliche Skizze nebst einer Beleuchtung der neuesten schweizerischen Denkschrift vom 7. December 1856" war Anfang 1857 in Berlin erschienen.


Schätzpreis
€ 90   (US$ 99)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)

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Poschinger, Heinrich von
4 Briefe, 1 Postkarte

Los 2742

- Poschinger, Heinrich von, Politiker und Historiker, enger Mitarbeiter und Biograph Bismarcks (1845-1911). Konvolut von 4 eigh. Briefen und 1 eigh. Postkarte m. U. "v. Poschinger". Zus. 8 S. 8vo. Mit 3 Umschlägen. Berlin und Nizza 1888-1904.


An Richard Fleischer, den Herausgeber der "Deutschen Revue", in Dresden. Austausch von Informationen über Publikationen, meist im Zusammenhang mit Otto von Bismarck. Fleischer war vor allem an unveröffentlichten Manuskripten von und über Bismarck interessiert, mit denen Poschinger sich jedoch, im Bewußtsein der Attraktivität solcher Mitteilungen, zurückhält und im Gegenteil sich immer wieder nach den Quellen von Fleischers Bismarck-Artikeln erkundigt. "... Sie nehmen fest an, daß ich unveröffentlichten Bismarck-Text besitze. Das ist aber augenblicklich nicht der Fall, wenn auch manches Material, das ich publiciren möchte, dem Kanzler augenblicklich vorliegt ...". Fragt nach der Quelle für den Abdruck eines angeblich fiktiven Gesprächs zwischen Bismarck und v. Gerlach, das offenbar einen realen Hintergrund habe, und weiteren Artikeln Fleischers: "... Ist das Datum des Abends, da Sie der parlamentarischen Soiree bei Bismarck beiwohnten, noch festzustellen ... Sind von Unruh's 'Erinnerungen aus meinem Leben' keine Fortsetzungen Ihres interessanten Revue-Artikels erschienen. Er spricht doch z. Eingang, daß er jetzt nur einen Theil der Memoiren veröffentlichen wolle. Würde es sich nicht empfehlen, bei den Erben des Parlamentariers sich nach dem Reste des Manuscripts zu erkundigen ... Ich füge als Dank für zahlreiche Zusendungen Ihrer Revue ein kleines Büchlein bei, Lassalle's Leiden, das Sie vielleicht zu lesen würdigen, bitte aber, meine Anonymität strengstens wahren zu wollen [3.XII.1888] ... Einen Auszug aus dem II Bande von Bismarck als Volkswirth möchte ich Ihnen noch nicht übersenden; es ist zweifelhaft, ob ich das Manuscript zum Drucke geben werde. Es hängt das ganz von der Beurtheilung des ersten Bandes ab, der in 14 Tagen erscheint. Wenn dieser Band Anlaß zu gereizten Erörterungen gegen Bismarck Anlaß geben sollte ... dann schließe ich die Publikation. Ich hatte die Absicht, dem Werke die anliegende, bereits gesetzte Übersicht der volkswirthsch. Literatur über Bismarck beizufügen. Der erste Band ist aber so angeschwollen, daß ich die kleine Bücherstudie herausgenommen habe, u. dieselbe besonders erscheinen lassen will ... [25.III.1889]. - Die Schrift "Ferdinand Lassalle's Leiden" erlebte 4 Auflagen, und Poschinger wurde bereits 1890 in Kürschners Literaturkalender als Verfasser genannt. - Alle Schriftstücke vom Empfänger am oberen Rand handschriftlich nummeriert.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 154)

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Borodin, Mikhail von
Brief an König Ferdinand I. von Neapel

Los 2743

Borodin, Mikhail von, russ. General in Diensten Ferdinands I., Königs beider Sizilien. Eigh. Brief m. U. "Michel de Borodin". In franz. Sprache. 3 S. Doppelblatt mit gesiegeltem Umschlag. Folio. Neapel 24.V.1802.

Untertänigstes, ausführliches Dankschreiben an Ferdinand I., König beider Sizilien, der ihm für seine militärischen Verdienste einen huldvollen Brief und ein Kästchen mit seinem Bildnis hatte übersenden lassen. Borodin ist fair genug, auch die Leistungen seiner Offiziere ins rechte Licht zu rücken. "... j'ai reçu égallement par la voye de notre Ministre la boite ornée de Votre Auguste portrait que Votre Majesté a eu la bonté de m'accordér. je n'avois pas besoin de cette nouvelle grace pour sentir tout ce que je Vous dois Sire, Votre lettre seule me suffisoit, c'est elle que je porterais toujours sur mon coeur, elle fera a jamais ma plus chère recompense. mais puisque Votre Auguste Majesté ne daigne me permettre de tomber a Ses pieds avant mon départ, qu'il me soit du moins permis Sire d'implorér Vos bontés pour les officiers Russes qui sous mes ordres ont eu la gloire de servir Votre Auguste Majesté. je veux parlér des deux chefs de mes battaillons de grenadiers, du Collonel Szepanoff qui pendant deux années a commendé de F.Elme, et de mon aide de camp Carpoff dont l'exactitude et l'intelligence m'a infiniment servi a meritér Votre Auguste approbation. Ces officiers distingués devroient en tout partagér mon sort, et si Votre Majesté daignait leur accorder des marques de Sa bienveillance a l'instar de Mrs. les officiers de notre marine, mon bonheur seroit parfait, et nos voix en corüs ne cesseroient de prôner les graces d'un Souverain que nous avons eu l'avantage de servir, et que nos coeurs ne cesseront d'adorér ...". Nennt dann noch mehrere Offiziere der königlichen Grenadier-Batallione, die sich unter seiner Ausbildung durch besondere Leistungen ausgezeichnet hätten.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 165)

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Deneken, Arnold Gerhard
Albumblatt 1780

Los 2744

Bremen. - Deneken, Arnold Gerhard, Jurist und Bremer Senator (1759-1836). Eigh. Albumblatt mit U. 1 S. Quer-gr. 8vo. Göttingen 28.IX.1780.

Aus dem Album von Daniel Schütte mit einem weiteren Eintrag auf der Rückseite und einem Blatt mit Aquarell, das wohl ebenfalls von Deneken stammt. - Deneken veröffentlichte Bücher zur Bremischen Geschichte, etwa 1828 über den Bremer Roland und 1831 über das Bremer Rathaus.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Diepenbrock, Melchior
Brief 1850

Los 2746

Diepenbrock, Melchior, Kardinal-Erzbischof von Breslau, einer der Begründer des politischen Katholizismus (1798-1853). Eigh. Brief m. U. "Votre affectionné serviteur Melchior C. et Pr. Ev.". 1 S. auf Doppelblatt. Gr. 8vo. Breslau 27.XI.1850.

An einen Geistlichen in Wien. "Je viens de recevoir une lettre du Comte Lubienski, evêque Suffragant de Kalisch, à Wloclawek en Pologne, qui contient quelques détails sur le Pseudo-Altieri, qu'il Vous intéresse peut être de connaître. Je profite donc encore de l'occasion de Mr. le Dr. Burkart pour Vous la faire passer. Vous aurez reçu, Monseigneur, la lettre, que je Vous ai envoyé par la poste avant-hier, avec les incluses de Berlin. Le paquet, qu'y manquait, Vous sera remis avec ces ligne par Mr. Burkart...". - Ein Vermerk von fremder Hand am Kopf.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 70   (US$ 77)

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Gallas, Matthias Graf von
Brief 1647 + Beigabe

Los 2747

Dreißigjähriger Krieg. - Gallas, Matthias Graf von, kaiserlicher Feldherr im Dreißigjährigen Krieg, Generalleutnant und Feldzeugmeister, anfangs unter Wallenstein tätig, zuletzt den Verschwörern gegen Wallenstein zugehörig (1588-1647). Brief m. U. „Dienstwilligester Matthias Gallaß mpp“. 1 S. Doppelblatt. Folio. Hauptquartier ... 4.II.1647.

Zweieinhalb Monate vor seinem Tod an „Wolgebohrne WolEdle und Gestrenge“, denen er mitteilt, „welcher gestaldt Ihr Churfürstl. Dhlt: gdgst: anbefohlen, wan die zum succurs in Tyrol destinierte zwey Regimenter zu Fueß marchierten, solches meinem Herrn voran auf München so wol wegen beyordtnung eines Commissari alß auch erfolglassung der Proviands zu berichten, und nachdeme nun der Herr Veldtmarschall Leütenandt Freüherr von Enthfurth auch ein befelch hat, daß derselbe so bald Er bey Ingolstatt vorbey passirn wirdt, seinen anzug meinem Herrn avisiern solle.
Alß ersuche Ich meine Herrn hiemit dienstlich, Sie belieben demselben nicht allein vollenkhombenen glauben beyzumessen, ... auch zuverordten, damit Ihme nach Ihr Churfüstl: Dhrlt: bereits ergangenem gdsten befelch der Commissarius zuegeben, wie nicht weniger die nothwendige Proviandt erfolget werden möge ...“. - Dabei: Derselbe. Ausgeschnittene Signatur "Undtheniger Diener Gallaß". Im 19. Jhdt mit mehreren Zierrahmen auf ein Untersatzblatt montiert und zweifarbig mit Tinte kommentiert ("Hauptgegner Wallensteins"). 28,5 x 19 cm (Gesamtformat). O. O. u. J. - Zu einer Zeit montiertes Ensemble, als der Autographensammler sich noch mit der Unterschrift des Helden begnügte.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 850   (US$ 935)

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Aguesseau, Henri François d'
Eigenh. Brief m. U. "Daguesseau". 1 S. auf Dopp...

Los 2748

Frankreich. - Aguesseau, Henri François d', französischer Staatsmann, Kanzler und Siegelbewahrer, Reorganisator des französischen Rechtssystems (1668-1751). Eigh. Brief m. U. "Daguesseau". 1 S. auf Doppelblatt. Versailles 31.VII.1737.

In seiner Rolle als Kanzler reklamiert d'Aguesseau zwei Bücher: "Je n'ay Monsieur, ny le livre de Mr Carré de Montgeron, ny un exemplaire imprimé des Remonstrance du parlement. Et comme il ne tient qu'a vous que j'en aye, si je n'en reçois pas demain au soir je croiray que vous estes moitié avec l'auteur du livre et l'imprimeur des Remonstrances ...". Der eher kleinlaute Erledigungsvermerk des Buchhändlers am Kopf lautet: "J'ay envoyé l'un et l'autre le 3 aout 1737". - D'Aguesseau wurde 1737 zum dritten Male Kanzler und Siegelbewahrer. - Aus der Sammlung Künzel. - Gering gebräunt.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Nachverkaufspreis
€ 130   (US$ 143)

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Brichanteau, Nicolas de
Signierte Urkunde von

Los 2749

- Brichanteau, Nicolas II. de, Marquis de Nangis, franz. Feldmarschall, Staatsrat, Admiral von Frankreich, Chevalier des Ordres du Roi, schrieb wertvolle Memoiren (1582-1654). Urkunde m. U. "Nicolas de Brichanteau". Franz. Handschrift auf Pergament. 1 S. Quer-4to. (Nangis) 1611.

Mit zahlreichen Abkürzungen versehene Quittung über den Empfang von 3600 Livres, die ihm am 27. Mai 1611 "sur le trésor de l'épargne" als Pension ausgesetzt worden waren. - Brichanteau hinterließ interessante Memoiren über die Zeit von König Heinrich II. bis König Ludwig XIII., die zuerst 1665 veröffentlicht, dann im 19. und 20. Jahrhundert mehrmals nachgedruckt wurden.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 90   (US$ 99)

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Gambetta, Léon
2 Billets + Beilagen

Los 2754

- Gambetta, Léon, französischer Staatsmann, der 1870 nach der Niederlage bei Sedan die dritte Republik ausrief (1838-1882). 2 eigh. Billets m. U. "Gambetta" und 2 unregelmäßige Ausschnitte aus größeren, rückseitig von fremder Hand bezeichneten Blättern, das erste rechteckig, das zweite achteckig beschnitten, je 1 S. (Paris) 30.VIII. und 19.IX.1871.

An den Finanzminister Augustin Thomas Joseph Pouyer-Quertier (1820-1891), Begleitschreiben zu Eingaben an diesen; das zweite lautet: "Le Député soussigné prie son Collègue, M. Pouyer-Quertier, ministre des Finances, de vouloir bien faire examiner avec soin la présente demande, dont l'auteur merite tout intérêt, comme s'étant conduit en patriote durant la guerre et ayant été blessé comme officier, enfin comme ruiné par suite de l'annexion".
1870 hatte Gambetta das besetzte Paris in einem Luftballon von Nadar verlassen, um im Norden Frankreichs Truppen zu organisieren und gegen die Deutschen zu kämpfen; der Waffenstillstand vom 28. Januar 1871 machte Gambettas heroische Anstrengungen zunichte. Er war in der neugewählten Nationalversammlung die treibende demokratische Kraft gegen die royalistische Partei und die Bonapartisten. - Beiliegend ein eigenh. Billet von Gambettas Vater, ein eigenh. Brief seines Onkels in Marseille sowie eine in dritter Person an Gambetta gerichtete Einladung des amerikanischen Geschäftsträgers John Bibelow (1817-1911). Ferner ein eigenh. Brief des spanischen Staatsmannes Emilio Castelar (1832-1899) an Gambetta: "... je suis venu vous voir, et je tiens beaucoup à vous parler. Je renviendrais après demain. La situation de France m'inspire des grands inquiétudes. J'espère que votre optimisme, qui a toujours un grand motif dans votre raisson si claire et votre expérience si mure ma rassuraira un peu. Excussez mon horrible français". - Insgesamt 6 Teile.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 330)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 198)

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