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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Friedrich I., König von Württemberg
Brief 1805

Los 2808

- Brief m. U. "Friderich". 1/2 S. Folio. Stuttgart 4.I.1805.

An den Historiker Johann Christian (von) Pfister. "Seine Churfürstliche Durchlaucht haben den von dem Repetenten M. Pfister dahier Höchstdenenselben ... eingesandten zweiten Theil der von ihm verfaßten Vaterländischen Geschichte erhalten und geben demselben an durch Höchst-Ihren gstn. Dank dafür zu erkennen ...". - Pfisters "Geschichte von Schwaben" erschien in 5 Teilen von 1803 bis 1827. - Kleine Randläsur.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Zuschlag
€ 80 (US$ 88)


Wilhelmine Prinzessin von Württemberg
4 Briefe

Los 2809

"Stuttgart ist mir lieber als Florenz"
Wilhelmine, Prinzessin von Württemberg, unebenbürtige Gemahlin des Herzogs Wilhelm von Württemberg, eines jüngeren Bruders des Königs Friedrich I., geb. Freiin von Tunderfeldt (1777-1822). 4 eigh. Briefe, davon 1 m. U. "Ihre Prinzessin", 1 m. U. "Wilhelmine". Zus. 13 S. 8vo. Menzingen (Schweiz), Lausanne und Florenz (vor 1820).

An den Hofrat, Bibliothekar, Lyriker und Epigrammist J. Chr. Friedrich Haug (1761-1829) in Stuttgart. Muntere, heitere Briefe aus dem Ausland an den ihr befreundeten Dichter. Aus Menzingen (Schweiz) schreibt sie: "Ihrem Nachruf, sinniger Sänger, folgte ein Ausruf - das werden Sie durch einige und andre echos errathen, am meisten durch die Sylbe Ruf - Ich richte alles ad libitum ein - deswegen geht das echo diesmal voraus ... Gestehen Sie daß Sie die Aufgabe zu leicht finden? Der Sturm heult gegen Ihren Verbot - aber Dame Nachtigall ist ihrem Sänger Senior unterwürfig und singt und trillert im Zimmer meines Vetters des Burgherrn unaufhaltsam fort. Wie die Laune im Ausland ist, sehen Sie; daß mir aber ganz einheimisch zu Muthe ist, das sollen die Zurückgelassenen Klein und Grossen attestiren. Es geht uns gut hier. Ich liebe dies Landleben über alles ...". - In einem anderen Brief aus Menzingen heißt es: "Ein schlecht geschriebenes Wort auf schlechtem Papier kann auch seinen Liebhaber finden, und so sage ich Ihnen denn in aller Eil ... daß ich Sie im Ausland sehr vermisse. Dennoch will ich noch um ein Haus weiter reisen ... Ein Wörtchen von Ihnen poste restante in Bern à Madam la Baronne d'Hislingen née Psyché wird mich treffen ... Von der schönen Ruine Weiler bei Sinzheim pflückte ich Steine und Blätter für Sie und setze Sie bescheiden meinem Virgil auf das Haupt. Es wird Sie nicht schwerer drücken als der Wald von Eichen, der so oft schon auf Ihnen wie billig lastete ... Ich werde nicht ermangeln ein Buch für Sie aufzugabeln ...". - Aus Lausanne: "Da sende ich meinem Troubadour einen anderen Troubadour - der auch nicht übel ist. Er freut sich sehr Ihre Bekanntschaft zu machen. Zeigen Sie ihm Ihre Musensitze - der gute Schumacher kann Ihnen recht viel von mir erzählen, von uns Allen, und das wird er auch thun. - Schreiben Sie mir wie Ihnen der Dichter gefiel - er ist gut und geistreich, das kann ich Ihnen versichern ...". - Es handelt sich wohl um den Prinzenerzieher August Schumacher (1790-1864), der sich 1820 in der Schweiz aufhielt. - Und aus Florenz betont sie am 24. November 1819: "... ich versichere Sie daß wir Sie über Ariost Dante Metastasio Alfieri nicht vergessen. Der moderne Dichter mit ächt altdeutschen Gesinnungen ist mir viel lieber als die monsieurs - Stuttgart ist mir lieber als Florenz u. Stetten zehn mal lieber als Poggio Imperiale ... Wenn ich vor der wahren hohen schönen Kunst stehe geht sie nicht für mich verlohren, ganz im Gegentheil ich fühle alles recht tief u. möchte zehn Augen haben um zu sehen. Sollte ich aber immer hier sein so wär mir ein Auge im Vaterland lieber als 20 hier ...". Berichtet dann von den besichtigten Kunstschätzen und erwähnt - wie auch in früheren Briefen - den Stuttgarter Bildhauer Johann Heinrich Dannecker. - Bei diesem letzten Brief scheint der Schluß zu fehlen.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Zuschlag
€ 550 (US$ 605)


Alexander Graf von Württemberg
Eigenhänd. Brief

Los 2810

Alexander Chr. Fr., Graf von Württemberg, Dichter und Offizier, eng befreundet mit Lenau, versammelte den schwäbischen Dichterkreis auf Schloß Hohenkreuz in Serach (1801-1844). Eigh. Brief m. U. "Alexander G. v. Württemberg, Oberst". 3/4 S. Gr. 4to. O. O. u. J.

An Herrn Moriz (den Stuttgarter Hofschauspieler Heinrich Moritz?). "... Meinen herzlichsten Dank für Ihr gütiges Schreiben und die gefällige Mittheilung des Telegraphen, den ich hiermit zurücksende. Es wird mich unendlich freuen Sie sowohl lieber Hr. Moriz als Ihren verehrten Freund in meinen Hallen zu begrüßen, kommen Sie nur recht bei Zeiten, und nicht blos im Fluge ...". - Die Tinte bei Gruß und Unterschrift etwas verblasst.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Marie, Prinzessin von Württemberg
Brief an Pauline Gräfin Zeppelin

Los 2811

Marie, Prinzessin von Württemberg, Tochter König Wilhelms I. von Württemberg, verh. Gräfin Neipperg (1816-1887). Eigh. Brief m. U. "Marie". In franz. Sprache. 3 S. Doppelbl. mit Adresse und Siegel. 16mo. O. O. (wohl 1840).

An Pauline Gräfin von Zeppelin. Über Stoffe, Kleidung und andere private Dinge. - Siegel-Ausriss mit etwas Textverlust.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Theodelinde, Gräfin von Württemberg
Eigenhänd. Brief an Gräfin Zeppelin

Los 2812

Theodelinde, Gräfin von Württemberg, als Tochter Eugène de Beauharnais' eine geb. Prinzessin von Leuchtenberg, Gemahlin des Herzogs Wilhelm von Urach, vormals Grafen von Württemberg (1814-1857). Eigh. Brief m. U. "Théodelinda". In franz. Sprache. 1 S. Schmuckpapier mit vergoldeter Ornamentbordüre. Doppelblatt mit Adresse. Stuttgart o. J.

An die ihr befreundete Gräfin Zeppelin. Teilt ihr mit, dass sie mit Ihrem Mann morgen früh nach Bad Teinach abreisen werde. Es hätte ihr leidgetan, wenn die Gräfin sie vergeblich aufgesucht hätte. "... mon mari ayant projetté quelques courses sans m'avoir fixé d'heure. Je regrette bien sincèrement d'être privée de vous voir et de causer avec vous; ce sera pour mon retour des bains, je vous souhaite le bonjour de même qu'à Catherine ...". - Siegel-Ausschnitt im Adressblatt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Wilhelm II., König von Württemberg
2 Briefe + Beilagen

Los 2813

Wilhelm II., der letzte König von Württemberg (1848-1921). 1 eigh. und 1 masch. Brief m. U. "Wilhelm Kg v. Württemberg" bzw. "Wilhelm Hzg zu Württemberg". Zus. 2 S. Mit Kuverts. 8vo und 4to. Stuttgart 24.II.1886 bzw. Bebenhausen 4.III.1919.

Der erste Brief an den Freiherrn von Starkloff in Ulm, Premierleutnant im 2. württ. Dragoner-Regiment Nr. 26. Wilhelm bedankt sich eigenhändig für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag. Auch der Umschlag eigenhändig. - Der zweite Brief aus gleichem Anlaß an Richard Clehs in Stuttgart. Der inzwischen abgedankte König unterzeichnet hier als Herzog. - Beiliegend 2 von Urkunden abgeschnittene Unterschriften des Königs, auf denen auch der württ. Kriegsminister Otto von Marchtaler (1854-1920) unterzeichnet hat. - Insgesamt 6 Teile.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Zuschlag
€ 140 (US$ 154)


Robert, Herzog von Württemberg
Eigenhänd. Brief + Beilage

Los 2814

Robert, Herzog von Württemberg, Kavallerie-Offizier, mit Erzherzogin Maria Immakulata von Österreich verheiratet (1873-1947). Eigh. Brief m. U. "Hzg Robert". 3 S. Mit illustriertem Briefkopf. Kl. 4to. Stuttgart, Prinzenbau, (um 1900).

An eine Excellenz, der er ein Visitenkarten-Täschchen zur Einnerung an ein Standartenfest übersendet, an dem der Adressat wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte. "... Auch bitte ich Ihrer Excellenz beiliegenden Fächer als Zeichen der Verehrung eines ihrer ehemaligen Eskadronschefs des 'gelben' Regimentes übergeben zu wollen ... Alle Herren des Regimentes bedauern es ebenso sehr wie ich, daß unser aller hochverehrter und innig geliebter früherer Commandeur heute nicht mehr in unserer Mitte weilt. Die Herzogin übersendet Ihnen und Ihrer Excellenz herzliche Grüße ...". - Dabei: Derselbe. Militärische Meldung m. U. "Hzg Robert von Württemberg". 1/2 S. Folio. Stuttgart 6.X.1909. - Meldung an die Reichsbankhauptstelle über urlaubsbedingten Wechsel in der Position des Zahlmeisters von seinem Dragoner-Regiment König.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Zuschlag
€ 80 (US$ 88)


Ernst I., Fürst von Hohenlohe-Langenburg
Eigenhänd. Brief 1829

Los 2815

Ernst I., Fürst von Hohenlohe-Langenburg, Präsident der Kammer der Standesherren im württemb. Landtag, 1848 Mitglied des Vorparlaments (1794-1860). Eigh. Brief m. U. "Ernst Fürst zu Hohenlohe". 2 S. Doppelblatt. 4to. Ludwigsruh 17.VII.1829.

An einen Hofrat, der sich dafür bedankt hatte, dass sein Neffe eine Pfarrstelle erhalten habe. "... Es freute mich sehr ... zu ersehen, wie angenehm Ihnen unsere Ernennung Ihres Neffen, des Hrn Vikar Hartmann, zur Pfarrey Elgersheim war. Bey den vielen jüngsten Zeugnißen u. Empfehlungen desselben u. bey seiner Persönlichkeit, darf ich hoffen, daß wir eine vollkommen glückliche und paßende Wahl in ihm getroffen haben ...". - Etwas gebräuntes Papier. - Beiliegend je ein schönes lithogr. Porträt des Fürsten (Blattgr. 32,5 x 21 cm) und seiner Gemahlin Feodora, geb. Prinzessin von Leiningen (lithographiert von Emminger nach dem Gemälde von Leybold; Blattgr. 32,5 x 21 cm).

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Zuschlag
€ 120 (US$ 132)


Felix, Prinz zu Hohenlohe-Oehringen
Brief 1852

Los 2816

Felix, Prinz zu Hohenlohe-Oehringen, Politiker, Mitglied des Vorparlaments für den Jagstkreis (1818-1900). Eigh. Brief m. U. "Fel. P: zu Hohenlohe". 1 S. gr. 4to. Frankfurt am Main 24.III.1852.

An Herrn Keller in Stuttgart. Politischer Brief über den Deutschen Zollverein. "... Quid faciendum? - Vor allem die Sache nicht aufgeben; nie war die Aufgabe des Vereins wichtiger als eben jezt, und mehr denn jemals hat er eben jezt Gelegenheit zu handeln. Lassen Sie uns noch ein Mal versuchen, ob die partikularen Bestrebungen u. Extreme sich auf dem neutralen Boden des Vereins wieder finden können; wonicht, so werden die Getreuen an dem Verein und seinen Grundsätzen festhalten: Die Erhaltung u. Erweiterung des Zollvereins, die Erhaltung und Ausbildung des Schutzsystems. - Die Wichtigkeit der süddeutschen Regierungen in der schwebenden Frage ist unbestritten, und es ist nicht versäumt worden am geeigneten Ort auf das Gewicht der einflußreichen Staaten aufmerksam zu machen. Alles hängt aber jetzt von der Haltung Preußens und den Vorschlägen Oesterreichs ab. Director ... wird in diesen Tagen nach Stuttgardt kommen und daher die beste Gelegenheit haben, Ihnen die Wiener Eindrücke mitzutheilen, und gleichzeitig mit Ihnen die ferneren Maasnahmen des Vereins zu besprechen; ich habe ihm in diesem Sinne geschrieben ...". - 1852 führte Preußen geheime Verhandlungen mit dem Königreich Hannover, in der Absicht, den norddeutschen Steuerverein in den Zollverein zu integrieren. Dazu wären jedoch Satzungs-Änderungen und in der Folge Strukturveränderungen des Zollvereins eingetreten, weshalb es Widerstand von Seiten der süddeutschen Staaten gab.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Gustav Kardinal zu Hohenlohe-Schillingsfürst
Eigenhänd. Brief Rom 1893

Los 2817

Gustav Kardinal zu Hohenlohe-Schillingsfürst, dt. Kurienkardinal, Bruder des Reichskanzlers Chlodwig zu Hohenlohe, Gegner Pius' IX. und der Jesuiten, Kardinalprieser von San Callisto und San Lorenzo in Lucina (1823-1896). Eigh. Brief m. U. "Gustav Cardinal v. Hohenlohe". 2 S. Doppelblatt mit blindgepr. Monogramm mit Krone. Mit eigh. Umschlag. Gr. 8vo. Rom 24.X.1893.

Durch Boten an Frau von der Decken in Berlin, die er im Befehlston um einen Gefallen bittet, "nämlich zwölf kleine Fläschchen von dem rothen Aceto di Santamaria Novella auf meine Kosten zu kaufen u. diese in einem Kistchen an folgende Adresse zu senden u. diese Visitencarte von mir beizulegen: A Sua Altezza Serenissima la Principessa Cherubina d'Avalos Marchesa del Varto a Troja Puglie. Sie schicken mir dann wohl die Rechnung hierher ...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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