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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Natalja, Großfürstin von Russland
Brief 1713

Los 2788

- Natalja, Schwester Peters des Großen, Großfürstin von Russland (1673-1716). Brief m. U. "Natalja". In russ. Sprache. 1 S. Doppelblatt mit Adresse und Siegelresten. Kl. 4to. St. Petersburg 17.III.1713.

An den Fürsten Romodanovsky. Über ein anonymes Schreiben, in dem einem leitenden Steuerbeamten Vergehen vorgeworfen werden. - Natalja gilt als Gründerin des russischen Theaters und schrieb selbst Bühnenstücke.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Nachverkaufspreis
€ 1.300   (US$ 1.430)

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Trotzki, Leo
Signiertes Porträtfoto

Los 2789

- Trotzki, Leo (eigentl. Lew Davidowitsch Bronstein), russ. Revolutionär, kommunistischer Politiker und marxistischer Theoretiker, 1940 im Auftrag Stalins ermordet (1879-1940). Portrait-Photographie mit eigh. Widmung u. U. "Leo Trotsky" auf der Rückseite. 15 x 10 cm. Wensal (?) 12.VI.1938.

"To my 'General Editor' M. Schachtmann - Leo Trotsky. 12/VI 1938 Wensal". Die Aufnahme (Halbfigur) zeigt den Politiker im Profil, auf einer Wiese stehend. - Max Schachtmann (amerikanisch: Shachtman), aus einer polnisch-jüdischen Einwandererfamilie stammend, war ein einflußreicher amerikanischer Marxist, seit 1937 Leiter der Socialist Workers Party. Er unterstützte Trotzki bei dessen Übersiedlung von Norwegen nach Mexiko, doch begann 1938, im Jahr der vorliegenden Widmung, eine Entfremdung zwischen den befreundeten Politikern.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.420)


Zuschlag
€ 4.000 (US$ 4.400)


Johann Ernst II., Herzog zu Sachsen-Weimar
Bestätigung der Jenaer Seiler-Zunftordnung

Los 2790

Sachsen-Weimar. - Johann Ernst II., Herzog von Sachsen-Weimar (1627-1681). Zunftbrief m. U. "Johan Ernst Hzg mpp." 12 Bl., davon 20 S. beschrieben. Mit kalligraph. Anfangszeile sowie angehängtem großen Siegel in einer gedrechselten Holzkapsel an gestreifter Kordel. Folio. Geheftet. Weimar 24.II.1681.

Als Vormund für seinen Vetter, den 14 jährigen Prinzen Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (1666-1729), bestätigt der Herzog die reformierte Zunftordnung der Jenaer Seiler-Innung. In 18 Paragraphen werden die Zunft-Gesetze und die Geldstrafen bei ihrer Übertretung artikuliert, z. B. die Aufnahme-Bedingungen, die Aufgaben bei der Meisterprüfung, die Beschäftigung von Lehrlingen, Verbot von unlauterem Wettbewerb, Maßnahmen gegen die sog. "Stöhrer" und manches andere. Ein Beispiel für die Strafe bei Zank und Handgreiflichkeiten: "Eß soll kein Meister noch Geselle, so die Zusammenkunfft haben, den andern lügen strafen, noch einigen auflauf anrichten, bey Pöen eines Gülden, halb ins fürstl. Amt, und halb dem Handwerk; welcher aber den andern mit gezukter Wehre übergebe, derselbe soll in der Obrigkeit Straf verfallen und hiernechst bezahlen, alles was die Meister und Gesellen deß Tages verzehren." - Die Umschlagblätter angestaubt; einige Gebrauchsspuren; sonst einschließlich des großen und schönen Siegels (Durchmesser der Kapsel: ca. 15,5 cm) gut erhalten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

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Saucken-Julienfelde, August von
4 Briefe

Los 2791

Saucken-Julienfelde, August von, ostpreußischer Politiker, Rektor der Universität Königsberg, leidenschaftlicher Gegner Bismarcks und des Ministeriums Manteuffel, in verschiedene Parteienkämpfe verwickelt (1798-1873). 4 eigh. Briefe m. U. "A v Saucken Julienfelde". Zus. ca. 13 S., teils mit Goldschnitt. Gr. 8vo. Julienfelde 1857-1861.

Recht umfangreiche private Briefe an eine "liebenswerthe Freundin". Über vielfältige familiäre und andere persönliche Themen auf beiden Seiten. - 1 Brief mit Defekten am unteren Rand.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 100 (US$ 110)


Schacht, Hjalmar
Brief 1934 an Schulze-Gaevernitz

Los 2792

Schacht, Hjalmar, Reichsbankpräsident und Politiker, unter Hitler Reichswirtschaftsminister (1877-1970). Brief m. U. "Dr Hjalmar Schacht". 1 S. Gr. 4to. Berlin 19.XII.1934.

An den Nationalökonomen und Politiker Gerhart von Schulze-Gaevernitz (1864-1943), Professor und Geheimrat, in Crainsdorf bei Neurode in Schlesien.
"... für die freundliche Übersendung Ihrer neuen Schrift 'Zur Wiedergeburt des Abendlandes' danke ich Ihnen herzlich. Zunächst hat meine Frau nach Ihrem Bekenntnisbüchlein gegriffen, aus dem die Erfahrungen eines reichen Lebens sprechen. Ich selbst hoffe in den nächsten Tagen zum Lesen des Buches zu kommen, da ich die etwas arbeitsstillere Zeit nach dem Weihnachtsfest zu einer kurzen Ausspannung benutzen will ... Von einer Weitergabe des Buches an den Führer habe ich abgesehen, wenn ich auch glaube, daß Ihre Gedanken ihn stark zu interessieren vermöchten ...". - Mit gedrucktem Briefkopf "Reichsbankpräsident Dr. Hjalmar Schacht". - Büroklammer-Rostspuren; leichte Rot- und Blaustift-Anstreichungen vom Empfänger.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 80 (US$ 88)


Schurz, Carl
Brief New York 1884

Los 2793

Schurz, Carl, rheinischer Revolutionär, dann in den USA General, Politiker und Innenminister (1829-1906). Eigh. Brief m. U. "C. Schurz". 11/2 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. New York 15.I.1884.

An Herrn Tietgens, "betreffend die Glühlampen-Angelegenheit". "... Ich setzte mich baldmöglichst mit den maßgebenden Kreisen in Verbindung und bedaure, sagen zu müßen, daß ich keine Aussicht für den proponirten Verkauf des Patentes entdecken kann. Wie Sie sich wahrscheinlich erinnern, schrieb Ihnen Herr C. Volbehr, daß das Müller'sche Fabrikat allerdings gut, aber die alte Edison'sche Lampe doch die beste sei. Edison hat eine große Lampenfabrik hier, welche den Markt beherrscht, und er wird natürlich keine Patente kaufen, die er nicht nöthig hat ...".

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 154)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Starhemberg, Ludwig Fürst von
Brief 1811

Los 2794

Starhemberg, Ludwig Fürst von, österr. Diplomat, Patenkind Ludwigs XV. von Frankreich, österr. Botschafter in London, lebte in Österreich auf seinen Schlössern Eferding und Dürnstein (1762-1833). Eigh. Brief m. U. "Starhemberg". In engl. Sprache. 3 S. 4to. Wien 29.XII.1814.

An einen Herrn, über dessen Briefe er sich sehr gefreut habe. "... I shall always remember the few moments we passed together in this country and I am still in hope we shall sooner or latter [!] meet in England and see there a little more of each other ...". Der kurze Aufenthalt habe in seiner Familie einen tiefen Eindruck hinterlassen, und man sei glücklich über jeden seiner Briefe. - Dabei: Derselbe. Eigh. Billet mit Namenszug am Kopf. In franz. Sprache. 1/2 S. 4to. (London?) o. J. - "Le C: de Starhemberg présente son hommage respectueux à Mylady ... et a L'honneur de l'informer qu'en conséquence de quelques scrupules du Clergé anglais le baptême fini pour demain sera différé ...".

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Stresemann, Gustav
Porträtfoto-Postkarte 1927

Los 2795

Stresemann, Gustav, dt. Politiker und Staatsmann, Reichskanzler und Außenminister, Träger des Friedensnobelpreises (1878-1929). Eigh. Porträtfoto-Postkarte m. U. "Stresemann". (Bad Wildungen) 31.VII.1927.

An den Postinspektor Morath, Mitglied des Reichstags, in Berlin, dem die Karte nach Oberstdorf nachgesandt wurde. "... Als Sie noch in Karlshorst wohnten, kannte ich Ihre Adresse, jetzt schreibe ich nach dem Reichstag. Lassen Sie sich vielmals aus Wildungen Grüsse senden, ich habe mich hier nach Kräften erholt und hoffe von Ihnen dasselbe ...". - Die Aufnahme des Ateliers Walter in Bad Wildungen (Orig.-Photo) zeigt den Reichskanzler in dem Kurort behaglich in einem Klappstuhl sitzend und lesend.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Zuschlag
€ 360 (US$ 396)


Wetzlar
Pergament-Urkunde 1294

Los 2796

Wetzlar (Lahn). - Heinrich von Braubach, Kustos und Kanonikus des Stifts Wetzlar. Urkunde in seinem Namen. Latein. Handschrift auf Pergament. Mit vielen Abbreviaturen. 1 S. Mit Resten des angehängten Wachssiegels. 4to. Mehrfach gefaltet. (Wohl Wetzlar) VI. Kalendae Julii (2.VII.) 1294.

Recht umfangreiche Urkunde in Angelegenheiten des Stifts Wetzlar, des dortigen Klosters Altenberg und der Benediktiner-Abtei St. Alban bei Mainz. Mit Nennung verschiedener Personen, darunter Conrad II., von 1277 bis 1307 Abt des Klosters St. Alban. - Lokalhistorisch nicht unwichtige, mit Ausnahme des Siegels gut erhaltene Urkunde des Hochmittelalters.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


Zuschlag
€ 650 (US$ 715)


Wilhelm II., Deutscher Kaiser
Brief 1911 + Beilage

Los 2797

Preußische Hofjagd-Walduniform
Wilhelm II., Deutscher Kaiser, König von Preußen (1859-1941). Brief m. U. "Wilhelm R." 1/2 S. Doppelblatt. Gr. 4to. Jagdhaus Rominten (Ostpreußen) 23.IX.1911.

An die Hofdame Gräfin Elisabeth von Kanitz bei Übersendung eines Hirschfängers. "Ich fühle mich in Gnaden bewogen, Ihnen hierdurch die Befugniß zu ertheilen, bei Gelegenheit der Hofjagden die durch Meine an den Oberst-Jägermeister gerichtete Ordre vom 4. Februar 1889 vorgeschriebene Walduniform mit dem hier beifolgenden Hirschfänger anzulegen." - Beiliegend eine zeitgenöss. Abschrift dieser Ordre vom 4. Februar 1889 (2/3 S. Doppelblatt. Gr. 4to): "Um eine größere Uebereinstimmung in dem Anzuge Meiner Jagdgäste herzustellen, bin Ich willens, aus deren Mitte Einzelnen die Vergünstigung zu ertheilen, auf Hofjagden die für Meine Hof-Jagd-Beamten vorgeschriebene Walduniform anzulegen. Es sollen aber dabei die Achselstücke in Fortfall kommen und das Hirschfängerkoppelschloß oxydirt statt vergoldet getragen werden ...". - Die ersten Sorgen des jungen deutschen Kaisers!

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 130 (US$ 143)



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