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Autographen Auktion 115, Mi., 8. Apr., 15.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Grass, Günter
Brief 1975

Los 2531

Grass, Günter, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1927-2015). Brief m. U. "Günter Grass". 1 S. Berlin-Friedenau 17.IV.1975.

An einen Hamburger Literaturwissenschaftler, der ihn zu einem Vortrag bei der "Neuen Literarischen Gesellschaft Hamburg" eingeladen hatte. "... Für die Ausarbeitung eines Vortrages werde ich keine Zeit haben, da ich mit Manuskriptarbeit voll beschäftigt bin; aber aus dem Manuskript könnte ich unveröffentlichte Lyrik und Prosa lesen ... Da ich von Wewelsfleth kommen würde und also keine Reisespesen anfallen, schlage ich Ihnen ein pauschales Veranstaltungshonorar von 700,-- DM vor ...". - Der SPD-Wahlkämpfer und Interessenvertreter des "kleinen Mannes" litt nicht unter Mangel an Selbstwertgefühl: 700 DM waren damals ein stolzer Betrag für eine Dichterlesung.

Schätzpreis
€ 220   (US$ 252)


Fröhlich, Katharina
Brief 1864

Los 2532

Grillparzer, Franz. - Fröhlich, Kathi (Katharina), Grillparzers "ewige Braut", Muse, Universalerbin und Hüterin seines Nachlasses (1800-1879). Eigenh. Brief m. U. "Fröhlich". 1 S. Gr. 8vo. (Wien) 31.VIII.1864.

An die (nicht genannte) Wiener Salonière Rosa von Gerold. "... Wir hatten Montag und Mittwoch köstliche Abende und diese Freude haben wir Ihrer Güte und Liebenswürdigkeit zu danken - wahrhaftig verehrte Frau Sie verstehen zu erfreuen und zu erwärmen. Nehmen Sie einstweilen den schriftlichen Dank ...". - Sehr selten. - Beiliegend 5 Blatt (einseitig beschrieben; wohl um 1900) mit Abschriften von Gedichten Rosa von Gerolds an Grillparzer (1867-1869), von 1 Brief Rosas an die Schwestern Fröhlich und von 1 Antwortbrief Grillparzers an Rosa von Gerold (17.I.1867; in der Brief-Ausgabe von Glossy und Sauer nicht enthalten).

Schätzpreis
€ 750   (US$ 862)


Gubitz, Friedrich Wilhelm
Brief 1812 + Beilagen

Los 2533

Gubitz, Friedrich Wilhelm, Berliner Holzschneider, Akademie-Professor, Bühnenautor, Theaterkritiker, Almanach-Herausgeber und einflußreicher Redakteur des "Gesellschafter" (1786-1870). Eigh. Billet m. U. "F. W. Gubitz". 2/3 S. 16mo. Berlin 21.III.1812.

An einen "lieben Freund". "... Senden Sie mir doch das Morgenblatt. Da ich gerade heut einen Brief an die Redaktion sende, so will ich mir das Vergnügen nicht entgehen laßen, Hr. v. Kotzebue gleich seinen Theil zu verabreichen und dabei auch manches Nothwendige, was nur auf die Gelegenheit wartete, sagen. Adio! ...". - Aus der Sammlung Röttgen, mit roter Tinte nummeriert und bezeichnet. - Dabei: Julius Eduard Hitzig, Berliner Jurist, Kriminalist, Buchhändler, Herausgeber, Mitglied des "Nordsternbundes", Gründer der "Mittwochsgesellschaft", mit E. T. A. Hoffmann befreundeter wichtiger Literaturagent der Berliner Spätromantik (1780-1849). Eigh. Brief m. U. "Dr. Hitzig". 1 S. auf rosa Papier. Doppelblatt. 8vo. (Berlin) 26.VI. o. J. - An den preußischen Kultusminister Friedrich Eichhorn, dem er eine (hier nicht mehr vorhandene) Beilage übersendet, die sich auf eine "gewiß aus den edelsten Motiven hervorgegangene Verfügung" des Ministers bezieht. "... daß ich mir denke, es wird Ihnen Freude machen, zu sehen, wie sich eine Stimme im Auslande und zwar die eines Mannes, den wir beide hochschätzen, darüber vernehmen läßt ...". - Beiliegend ein eigenhändiger und signierter Briefumschlag Hitzigs, ebenfalls an Eichhorn, datiert 28.III.1847, mit der Aufschrift: "Die Beilage zur hochgeneigten Revision und resp. Ergänzung im Namen der Redaction der 'Illustrirten Zeitung' gehorsamst überreicht von Hitzig".

Schätzpreis
€ 300   (US$ 345)


Haller, Albrecht von
Brief 1774

Los 2534

Haller, Albrecht von, der große Schweizer Mediziner, Botaniker, wissenschaftl. Publizist und Dichter, Mitglied zahlreicher wiss. Gesellschaften und Akademien, als Universalgelehrter beherrschende Persönlichkeit der Wissenschaft seiner Zeit (1708-1777). Eigh. Brief m. U. "Haller". In latein. Sprache. 1 S. Mit Adresse und Lacksiegel. 4to. Bern 10.III.1774.

An einen Gelehrten in Wien, dessen Name in der Adresse leider von zeitgenössischer Hand getilgt ist; in Betracht kommt der Arzt und Chemiker Nikolaus Joseph Freiherr von Jacquin (1727-1817), der seit 1769 nach seiner Rückkehr aus der Schweiz Professor an der Wiener Universität war. Haller erklärt, dass Krankheit ihn gehindert habe, früher zu antworten. Bedankt sich für einen Katalog, auf dessen - wohl botanischen - Inhalt er eingeht. Schildert dann, wie es scheint, eigene medizinische Probleme, vor allem Unterleibsbeschwerden sowie die Anwendung von Klistier und Opiaten. Erwähnt zweimal seine Bibliothek. - Entweder der Empfänger oder ein etwas späterer Zeitgenosse hat am Fuß der Schriftseite mit wenig Erfolg versucht, den medizinischen Teil des schwer lesbaren Briefes mit Tinte zu transkribieren. - Rand-Ausriss (ohne Textverlust) vom Öffnen des Briefes.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.300)


Hammer-Purgstall, Jos. von
Brief 1809

Los 2535

Hammer-Purgstall, Joseph Frhr von, Pionier der Orientalistik, Begründer der wiss. Osmanistik, österr. Beamter in Konstantinopel und Jassy, Hofrat, enorm fruchtbarer und vielseitiger Schriftsteller, Sprachforscher, Historiker und Übersetzer, führte den Stadtnamen "Graz" für "Grätz" ein (1774-1856). Eigh. Brief m. U. "Hammer". 4 S. 4to. Wien, Jan. 1809.

Umfangreicher Brief an einen befreundeten Gelehrten, dem er den soeben erschienenen Prospekt zu der von dem Grafen Wenzel Rzewuski finanzierten und von Hammer redigierten Zeitschrift "Fundgruben des Orients" übersendet, die von 1809-1818 erschien. Hammer fordert den Adressaten zur Mitarbeit auf und erläutert das Unternehmen ausführlich, wobei er weitere Beiträger nennt. Bittet ihn außerdem um verschiedene Gefälligkeiten und Besorgungen, türkische Manuskripte und eigene Übersetzungen betreffend ("zugleich bitte ich Sie von Nikolai die beiden Übersetzungen türk. Gesandtschaftsreisen zu begehren, welche ich auf Ihre Veranlassung für ihn übersetzte, von denen er aber weiter keinen Gebrauch machen zu wollen scheint"). In einem ganzseitigen Postskriptum geht er noch auf den aktuellen Druck eines seiner Werke ein. - So früh selten.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 345)


Hausmann, Raoul
Beschriftetes Dada-Foto

Los 2536

Hausmann, Raoul, Künstler und Schriftsteller, gehörte der Berliner Dada-Bewegung an, emigrierte 1933 (1886-1971). Fotografie eines Dada-Bildes von 1920, von Hausmann verso eigenhändig beschriftet. (Bleistift). 22 x 17,5 cm. O. O. (wohl um 1960).

"Copyright by Raoul Hausmann 'Der Kunstkritiker' ausgestellt auf der Intrnationalen Dada-Messe Berlin 1920. Photomontage". - Das vorliegende Foto der historischen Montage entstand bei einem Stuttgarter Fotografen vermutlich erst ca. 1955-1960, als Hausmann sich um eine Dada-Renaissance bemühte. - Kleine Knickspuren.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 345)


Paulsen, Christian Heinrich
Brief 1790 an Herder

Los 2537

Herder, Johann Gottfried von, Dichter, Übersetzer, Theologe und Philosoph der Weimarer Klassik (1744-1803). - Paulsen, Christian Heinrich, sachsen-weimarischer Hofrat und Amtmann, Justizbeamter für das Amt Weimar (1735-1803). Brief m. U. "Christian Heinrich Paulsen". 11/4 S. Doppelblatt mit Adresse und geteiltem Amtssiegel. Folio. Weimar 11.V.1790.


An Johann Gottfried Herder als Vizepräsident des Weimarer Oberkonsistorialrates. "... Es ist die allhiesige arme Buchbinder-Wittbe Anna Margretha Grosin heute früh in der Ilm ertrunken gefunden und aufgehoben worden. So wie nun deren Geschwister, der Hof-Schuhmacher Zeuner und die Wittbe Dorothea Sophia Axtin allhier sich solcher ganz und gar nicht angenommen, sondern selbige der Obrigkeit überlaßen haben, derhalben denn die Ertrunkene denen fürstl. Befehlen gemäs an das theatrum anatomicum abzugeben stehet; Alß habe Ew. Hochwürd. Magnificenz solches zu Befolgung ebenfallsigen gnädigsten Befehls bekant zu machen nicht Anstand nehmen wollen ...". - Eine gleichnamige Vorfahrin der genannten Dorothea Sophia Axt wurde 1774 der Brandstiftung beim Brand des Weimarer Schlosses beschuldigt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 206)


Hertz, Wilhelm
6 Briefe

Los 2538

Hertz, Wilhelm, Sohn Adelbert von Chamissos, Berliner Buchhändler, Verleger und Freund Fontanes, ferner Verleger von Heyse, Keller, Geibel und vielen anderen prominenten Autoren (1822-1901). 6 eigh. Briefe m. U. "Wilhelm Hertz". Zus. ca. 16 S. Gr. 4to, 4to und gr. 8vo. Berlin 1881-1889.

An die Schriftstellerin und Salonière Rosa von Gerold in Neuwaldegg bei Wien. Freundschaftliche Briefe über Bücher und Buchhandel, über den Tod ihres Mannes, des Wiener Verlegers Moritz von Gerold, und die Folgen. "... Die Kunde von der Krankheit und dem Tode Ihres Gatten bewegt mich in tiefer Seele ... Ihr Gatte gehörte zu der kleinen Zahl seltener Menschen, denen im Leben zu begegnen eine Wohlthat war ... Hier rede ich nicht von dem, was seine Kräfte, sein Fleiß, sein Willen in Beruf und im Staate wirkten [8.X.1884] ... Aufrichtig danke ich Ihnen das werthvolle Geschenk Ihrer Athenfahrt, welches mir Freund Wattenbach zu Weihnacht brachte. Ich reiste und reise mit Ihnen, bewundere und staune mit Ihnen und freue mich der Lebenswahrheit, die mich Wasser und Land, Heute und 'Einst' in der Fülle der Linien und Farben mit durchwandern lassen ... Ihr Athen steht unter meinen Büchern neben Ihrem Spanien. Haben Sie nicht auch ein Italien? [25.I.1885] ... Der Unterstützungs-Verein für hilfsbedürftige Buchhändler, dessen Vorsitzender ich gegenwärtig bin, hat heute die Gabe, die Sie im Gedächtniß Ihres verstorbenen theuren Gatten uns übergaben, empfangen und der Verein wird Ihnen den Dank aussprechen, den er für Ihre Liebe und Ihre Großmuth lebhaft empfindet [11.XII.1885] ... Sehr habe ich Ihnen den gütigen Brief von dem 10ten Januar zu danken, der mir die erfreuliche Aussicht bringt, bald hier Sie begrüßen zu können ... Ich bitte Sie, richten Sie sich auf eine geraume Zeit für Berlin ein Berlin gewährt dem besucher am meisten Genuß, Förderung und Wohlbehagen, der mit einer gewissen Ruhe sich etablirt und für jede Betrachtung ein wiederholtes Anschauen sich gönnt. Dieses läßt sich, wie ich einsehe, überhaupt überall anwenden, da man nur das wirklich zum Erwerb und Besitz sieht und kennen lernt, was man bereits sah und kannte. Die erste Betrachtung ist meist nur Befriedigung der Neugierde, die Aneignung entspringt aber aus der Wiederholung. - Lebhaft gedachte ich gestern der guten Stunden, welche Ihr Gatte und Sie uns im Herbst 1851 in Ihrem Landhause gönnten. Wir waren an einem Abend mit Oscar und Erich Schmidt zu Ihnen gewandert. Seitdem habe ich Oscar Schmidt nicht wieder gesehen und nun liegt die Todesnachricht da. Schon in unsern jungen Jahren haben wir uns in Jena gekannt. Sein Wesen, sein Anblick sind mir unvergesslich [11.I.1886] ... Es freut mich, daß Ihnen das Helvig-Buch Theilnahme erweckte. Ich habe anfänglich geglaubt, daß die Kunst der Herausgeberin mehr aus dem schönen Material ein Gesammtbild des Lebens und des Characters, auch der Zeit, in der Amalie wuchs, ward und stand, und ihrer Männer, der Männer jener Zeit, hätte gestalten sollen, aber ich bin zu dem Gefühl gelangt, daß die Einfachheit, mit welcher dieses material, chronologisch geordnet redet, dem Buch etwas von dem Reiz einer Autobiographie gewährt ...". Erörtert dann die Vorzüge und Nachteile von Biographien wirklicher oder erfundener Menschen. Erwähnt die Besuche seiner dreizehn Enkel und gelegentliche Treffen mit Erich Schmidt [6.V.1889] "... Ihrer Frage nach unserem Ergehen antworte ich: Wir sind ein altes Paar, das das alt und älter werden empfindet. Meine liebe Frau ist tapferer und frischer, aber auch sie fängt an, unter allerlei Beschwerden zu leiden ... Wir haben im verflossenen Mai das Fest unserer goldenen Hochzeit begehen können ...". Erklärt ihr dann, warum er die Gedichte eines von ihr protegierten jungen Lyrikers nicht verlegen will: er würde in seinem Verlag kein Publikum finden. "... Aber ich weiß auch nicht Namen zu nennen, die man, hier, angehen könnte. Gebrüder Paetel verlegen bessere schöne Wissenschaft, z. B. die Werke der Frau von Ebner-Eschenbach. Der Chef, Commerzienrath Edwin Paetel, ist wohlhabend, wohlwollend und er hat einen guten sicheren Geschmack. Ob Ihr junger Dichter an ihn eine Frage stellen möchte? ..." [5.III.1898]. - Mit dem erwähnten "Helvig-Buch" ist das bei Hertz verlegte Buch von Henriette von Bissing, "Das Leben der Dichterin Amalie von Helvig", gemeint. - Wilhelm Hertz ruht in einem Ehrengrab der Stadt Berlin auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof in Schöneberg.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 690)


Hesse, Hermann
5 Autographen

Los 2539

Hesse, Hermann, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1877-1962). 5 Autographen, davon 4 mit Signatur "H Hesse". Verschied. Formate. (Ca. 1957-1960).

An den Verleger Günther Neske: 1 eigh. Ansichts-Postkarte, 1 masch. Postkarte mit farbig gedrucktem Hesse-Motiv, 1 gedrucktes Porträtfoto mit Gruß, 1 eigh. Umschlag und kleiner Privatdruck "Zu einem Aquarell von Hermann Hesse" von Lotte-Lore Carsten mit gedruckter Signatur "H. Hesse". Auf einer der Postkarten schreibt der Dichter: "... Dank auch für Ihre sehr schöne Ausgabe des Hirten, der den Ochsen sucht. Die Legende war mir natürlich bekannt, die Reden des heutigen Zehnmeisters [!] darüber sind mir hochwillkommen ...". - Die altchinesische Zen-Legende "Der Ochs und sein Hirte" war 1957 (mit Jahreszahl 1958) bei Neske in einer bibliophilen Ausgabe erschienen. - Auf der anderen (eigenhändigen) Karte heißt es: "... Ja wohl erinnere ich mich, u. die Hirtennovelle ist auch noch da. Nur bin ich schwach geworden u. kann keine Briefe mehr schreiben. Dank für Winkler! Dass Sie grade ihn so schön herausgegeben haben, freut mich ...".

Schätzpreis
€ 250   (US$ 287)


Hofmann von Hofmannswaldau, Christian
Brief 1676 an J. H. Imhof

Los 2540

Hofmann von Hofmannswaldau, Christian, schlesischer Barockdichter, Bürgermeister der Stadt Breslau, Landeshauptmann des Erbfürstentums Breslau, gilt als führender Vertreter der Zweiten Schlesischen (Dichter-) Schule und als Begründer des "galanten Stils" in der deutschsprachigen Dichtung (1617-1679). Eigh. Brief mit Namenszug "Christianus Hofman" am Briefkopf. In latein. Sprache. 1 S. Doppelblatt mit Adresse und Ringsiegel. Folio. Breslau 10.IX.1676.

An seinen Freund Johann Hieronymus Imhof von Merlach, Festungs- und Ritteramts-Verweser sowie Assessor des Ehrgerichts in Nürnberg. Bestätigt zunächst den Empfang von dessen Brief, "inter arma, et in castris data". "... Affirmare sanè possum me nulla cura adhibita ad litteras, quas amicis destino, accedere, nec adsuevisse de verbis in consilium venire. Sed isto sollicitè tractare prudens supersedeo ...". Drückt dann seinen Abscheu über die Agressionspolitik Ludwigs XIV. aus, erörtert die militärische Lage ("Trajectus ad Mosam strenuè resistit et successus huius obsidionis adhuc in ancipiti") und beklagt das viele und grausame Blutvergießen. "... Nonnulli parentum hic mortem filiorum lugent. et experiuntur quam difficile sit liberos educere et quam frequens, imo obvia eorum factura sit ...". - Etwas gebräunt, Randschäden, teils durch Ablösen von einem Klebefalz; insgesamt ordentlich erhalten. - Sehr selten.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.724)



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