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Autographen Auktion 110, Mi., 18. Okt., 14.30 Uhr


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Kapitel Autographen Geschichte / Autographs History / Autografi storia (Lose 2373 - 2436) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Leopold I. Fürst zu Anhalt-Dessau
Eigenhänd. Brief 1746

Los 2373

[*] Anhalt-Dessau. - Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau, der "Alte Dessauer", Reichsgeneralfeldmarschall, preuß. Generalfeldmarschall und Heeresreformer, verheiratet mit einer Bürgerlichen, daher von großer Popularität (1676-1747). Eigh. Brief m. U. "Leopoldt F Anhalt" und Adresse. 1 S. Gr. 4to. Dessau 16.VI.1746.

An den Hofrat und Regierungspräsidenten Herrmann. Wegen der weithin berüchtigten Handschrift des Fürsten schwer lesbarer Brief mit Anweisungen in der Angelegenheit eines "Egenius", bei der sich der Adressat an den "H G. v Brühl" und "in Sonderheit den G. v. Heintz" wenden und verschiedene Maßnahmen ergreifen soll. - Respektblatt mit ausführlichen biographischen Anmerkungen des Sammlers Dr. Alberg (Dessau 1827), der den Brief von Frau von Knebel (der Gattin von Goethes "Urfreund") erhalten hatte, einer Enkelin des Adressaten. - Etwas gebräunt. - Eigenhändige Briefe des berühmten Feldmarschalls sind selten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 526)


Zuschlag
€ 250 (US$ 292)


Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern
Brief 1691 an seinen Bruder

Los 2374

Bayern. - Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern (1662-1726). Brief m. U. "Max: Emanuel Churfürst mpp." 2 S. Gr. 4to. München 14.IV.1691.

An seinen Bruder Joseph Clemens, Kurfürst-Erzbischof von Köln, über die notwendige Gleichmäßigkeit ("Conformität") der "Rechnungen yber das Crayss Veldt-Zahlambt: Proviant: und das Crayss Cassier-Ambt selbst". Erwähnt den Erzbischof von Salzburg. Der Kurfürst unterzeichnet eigenhändig als "Ewr Ldn Dienstwilliger treuer Bruder biß in Todt Max: Emanuel Churfürst mpp."

Schätzpreis
€ 240   (US$ 280)


Zuschlag
€ 160 (US$ 187)


Maximilian II. Joseph, König von Bayern
Brief 1852 nach Rom

Los 2375

- Maximilian II. Joseph, König von Bayern (1811-1869). Brief m. U. "Massimiliano". In ital. Sprache. 1/2 S. Doppelblatt. Gr. 4to. München 11.XII.1852.

An den Kardinal Franzoni in Rom, mit guten Wünschen zum Weihnachtsfest. - Das zweite (leere) Blatt mit Ausriss vom Öffnen des Briefumschlags.

Schätzpreis
€ 100   (US$ 117)


Zuschlag
€ 70 (US$ 81)


Maximilian II. Joseph, König von Bayern
Brief 1861

Los 2376

- Brief m. U. "Massimiliano". In ital. Sprache. 1/2 S. Gr. 4to. München 30.XII.1861.

An den Kardinal Mattei, dessen Glückwünsche zum Weihnachtsfest er dankend mit guten Wünschen zum neuen Jahr erwidert.

Schätzpreis
€ 100   (US$ 117)


Zuschlag
€ 70 (US$ 81)


Benes, Edvard
Manuskript 1946

Los 2377

[*] Benes, Edvard, tschechischer Staatspräsident (1884-1948). Eigh. Manuskript. 21 S. auf 21 Bl. Folio. (Prag) 16.VI.1946.

Manuskript zu einer Rede auf dem tschechischen Schriftstellerkongress am 16. Juni 1946. - Edvard Benes war von 1918-35 tschechoslowakischer Außenminister, von 1921-22 Ministerpräsident und von 1935-38 sowie von 1945-48 Staatspräsident.- Vorhanden sind die eigenhändig nummerierten Blätter 1-8, 23a-23d sowie 24-32.- Papierbedingt gering gebräunt. - Eindrucksvolles Manuskript des "großen Europäers" (Heinz Stroh). - Selten.


Schätzpreis
€ 650   (US$ 760)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Bismarck, Bernhard und Otto von
Kinder-Gedicht 1818 für ihre Mutter

Los 2378

Bismarck, Familie. - Bernhard und Otto von Bismarck (-Schönhausen), Brüder: Bernhard später Landrat und Geh. Regierungsrat (1810-1893), Otto später Reichskanzler und Schöpfer eines geeinten Deutschen Reiches (1815-1898). Gemeinsames kindliches Geburtstagsgedicht für ihre Mutter, mit Unterschrift "Bernhard und Otto". 21/2 S. Kl. 4to. (Wohl Kniephof, Pommern) 24.II.1818.

"Zum Geburtstage unsrer guten Mutter am 24ten Februar 1818." 12 Zeilen: "Liebe Mutter! / Sieh in Deine Namenszüge / Winden frische Blumen sich; /
Und zur Zierde dieses Tages, / Flochten wir den Kranz für Dich ...". - Wilhelmine Louise von Bismarck, die Mutter der beiden Kinder, feierte an diesem Tag ihren 29. Geburtstag. Obwohl "Otto" in etwas größerer Schrift am Schluß steht, dürfte der Schreiber des Gedichtes doch wohl der 8jährige Bernhard sein, da der künftige Fürst und Reichskanzler Otto hier erst drei Jahre alt war. Dennoch ein reizendes und seltenes Zeugnis aus der Kindheit Otto von Bismarcks - vermutlich das früheste erhaltene "Schriftstück" des späteren Reichsgründers.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Zuschlag
€ 800 (US$ 936)


Bismarck, Otto Fürst von
Brief 1896

Los 2379

"meinen Plauenschen Mitbürgern"
- Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler, Begründer des deutschen Kaiserreiches (1815-1898). Brief m. U. "v Bismarck". 1 S. Mit Umschlag. Gr. 4to. Friedrichsruh 7.V.1896.

An den Lehrer und Heimatforscher Dr. Max Ludwig Zschommler in Plauen (Vogtland). Der langjährige Mitarbeiter des "Vogtländischen Anzeigers" und begeisterte Anhänger Bismarcks hatte mit viel Überzeugungskraft erreicht, daß auf dem Albert-Platz in Plauen ein bronzenes Bismarck-Denkmal errichtet wurde. Von dem Standbild, das am 1. April 1896 enthüllt worden war, hatte er am 3. Mai Fotos an den Alt-Reichskanzler geschickt. Dieser bedankt sich umgehend "für die Uebersendung der Ihrem gefälligen Schreiben vom 3. d. Mts. beigefügten hübschen Photographien und bitte Sie, meinen Plauenschen Mitbürgern für die hohe Ehre, die Sie mir durch Errichtung des Denkmals erwiesen haben, den herzlichen Audruck meines Dankes auszusprechen." - Beiliegend ein mit Lacksiegel versehenes Faksimile von Bismarcks Dankschreiben für die unzähligen Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Zuschlag
€ 260 (US$ 304)


Bismarck-Schönhausen, Wilhelm Graf von
Konvolut Dokumente aus seiner Laufbahn

Los 2380

- Bismarck, Wilhelm ("Bill") Albrecht Graf von, der jüngere Sohn des Reichskanzlers, Verwaltungsjurist, Regierungspräsident in Hannover, Oberpräsident in Ostpreußen (1852-1901). Sammlung von 20 Urkunden und anderen Dokumenten aus seiner Laufbahn, davon 3 mit eigh. Signatur Otto von Bismarcks, 1 mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms I. und 4 mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Zus. ca 26 S. Meist folio. 1878-1898.

Dokumentation der reich mit Ehrungen begleiteten, recht zügigen Laufbahn "Bill" von Bismarcks. Im einzelnen vorhanden: Patent zum Gerichts-Assessor nach bestandener großer Staatsprüfung. Berlin 22.VII.1878. - Begleitschreiben des Regierungspräsidenten in Erfurt zu einer Eisenbahn-Frei-Fahrkarte für Wilhelm von Bismarck als gewählter Abgeordneter der Kreise Mühlhausen-Langensalza-Weißensee. Erfurt 14.IX.1878. - Schreiben des Diplomaten und späteren Reichskanzlers Bernhard von Bülow an Wilhelm von Bismarck, "daß die Legations-Kasse angewiesen worden ist, die Ihnen für die Dauer Ihrer Beschäftigung in der politischen Abtheilung des Auswärtigen Amtes bewilligte diätarische Remuneration von monatlich 'Einhundert und Achtzig Mark' vom 1ten d. Mts. ab praenumerando ... zu zahlen." Berlin 16.XI.1878. - Schreiben des "Wahlvereins Schlawe-Rummelsburg" (Pommern) an W. von Bismarck, dass seine Kandidatur zur bevorstehenden Landtagswahl in ihrem Wahlkreis "in Aussicht genommen" sei. Unter den 10 unterzeichnenden "ostelbischen Junkern" befinden sich "v. Schlieffen" und "W. v. Puttkamer". Schlawe 2.IX.1879. - Verleihung des Ordens der eisernen Krone III. Kl. durch Kaiser Franz Joseph I. von Österreich an den "Premier-Lieutenant der Reserve des 1. Garde-Dragoner-Regiments" Wilhelm Grafen von Bismarck, unterzeichnet vom österr. Ordenskanzler. Mit Umschlag. Wien 25.IX.1879. - Auf Wunsch des Generalfeldmarschalls von Manteuffel wird Bismarck kommissarisch als "Hilfsarbeiter" im Büro des kaiserlichen Statthalters in Elsaß-Lothringen angestellt. Mit Unterschrift Otto von Bismarcks. Berlin 29.IX.1879. - Anstellung W. von Bismarcks als "ständiger Hülfsarbeiter in der Reichskanzlei" mit einer Besoldung von 5400 Mark und einem Wohnungszuschuß von 900 Mark. Mit Unterschrift Otto von Bismarcks. Berlin 20.VI.1881. - Verleihung des Comthurkreuzes mit dem Sterne des Franz-Josef-Ordens durch Kaiser Franz Joseph I. von Österreich. Unterzeichnet vom Ordenskanzler. Wien 23.IX.1884. - Verleihung des Ordens der Hl. Anna III. Kl. mit Brillanten durch den Zaren Alexander III. von Russland. Unterzeichnet durch zwei Vertreter der Ordenskanzlei und mit papiergedecktem Siegel versehen. St. Petersburg 2.X.1884. - Beiliegend eine zeitgenöss. deutsche Übersetzung. - Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Kl. mit der Schleife durch Kaiser Wilhelm I. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms I. Berlin 1.IV.1885. - Verleihung des Kommandeur-Kreuzes mit dem Stern des spanischen Ordens Karls III. durch den König von Spanien. Unterzeichnet von einem Minister. Madrid 30.IV.1885. - Genehmigung des deutschen Kaisers zur Annahme des spanischen Ordens. Mit eigh. Signatur Otto von Bismarcks. Berlin 29.V.1885. - Genehmigung des deutschen Kaisers zur Annahme eines silbernen Schreibzeugs als Geschenk der englischen Regierung an den Geheimen Regierungsrat W. von Bismarck für geleistete Dienste als Sekretär bei der Afrikanischen Konferenz. Unterzeichnet von Wilhelms Bruder Herbert von Bismarck. Berlin 23.VI.1885. - Ernennung des Landrates und Geh. Regierungsrates W. von Bismarck zum Regierungspräsidenten in Hannover. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Berlin 14.I.1889. - Begleitschreiben des Innenministers Herrfurth (mit eigh. Signatur) zur Bestallungs-Urkunde vom 14.I., mit Angabe des Jahresgehaltes für den Regierungspräsidenten in Höhe von 11400 Mark. Berlin 18.I.1889. - Beförderung des Grafen Wilhelm von Bismarck zum "Rittmeister à la suite der Armee". Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Berlin 25.II.1889. - Verleihung des Roten Adler-Ordens II. Kl. mit Eichenlaub an den Regierungspräsidenten Wilhelm von Bismarck. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Hannover 14.IX.1889. - Verleihung des Sterns zum Roten Adler-Orden II. Kl. mit Eichenlaub an den Ober-Präsidenten der Provinz Ostpreußen, Wilhelm von Bismarck. Mit eigh. Signatur Kaiser Wilhelms II. Berlin 18.I.1898. - Beiliegend: Verleihung der Rote-Kreuz-Medaille II. Kl. an Wilhelms Gemahlin, Gräfin Sibylle von Bismarck, geb. v. Arnim, in Königsberg. Unterzeichnet vom Prinzen Salm-Horstmar für die preußische General-Ordens-Kommission. Berlin 16.X.1899. - Einige kleinere Defekte am oberen Rand. Insgesamt gut erhaltene und beeindruckende Reihe von Dokumenten aus der Karriere von Otto von Bismarcks jüngerem Sohn, von seinen Anfängen als Assessor bis kurz vor seinem Tod als Oberpräsident in Ostpreußen.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 7.020)


Nachverkaufspreis
€ 4.000   (US$ 4.680)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Ludwig Rudolf, Herzog von Braunschweig-Wolfenbü...
Urkunde1720

Los 2381

Braunschweig. - Ludwig Rudolf, Herzog zu Braunschweig-Wolfenb. (1671-1735). Urkunde m. U. "Ludewig Rudolff" und papiergedecktem Siegel. 11/4 S. Folio. Blankenburg 1.X.1720.

"Quittung" (Entlastung) des herzoglichen Stallschreibers Johann Heinrich Melßheimer und des Oberstallmeisters von Haxthausen als Rechnungsführer für den Etat im Rechnungsjahr 27. Juni 1719 bis 24. Juni 1720, betreffend die Fourage bei den "Fürstl. Maar Ställen zu Blankenburg und Braunschweig". Es ergab sich ein Plus von 328 Talern und 18 Groschen, die "in folgender Rechnung zur Einnahme zu bringen seyn".

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Zuschlag
€ 160 (US$ 187)


Clémenceau, Georges
Manuskript

Los 2382

[*] Clemenceau, George, franz. Staatsmann und Publizist der dritten Republik, antideutscher Politiker, zweimaliger Ministerpräsident (1841-1929). Eigh. Manuskript. 4 S. auf 4 Bl. Gr. 4to. O. O. (wohl nach 1919).

"Etats d'âme". Vollständiges Rohmanuskript mit vielen Verbesserungen. "Quand je cherche à comprendre la crise que traverse le parti républicain, et, avec lui, toutes les forces de gouvernement dont ce pays peut disparer, je me rends très bien compte que l'état d'ésprit doit nécessairement différer chez les hommes qui concoururent à la fondation de la République et chez ceux qui fonde d'avoir été trempés dans les dures épreuves, ne demandent au régime que des facultés de vie publique dont leurs ambitions au jour le jour puissent s'accomoder ...". - Clemeceau évoque les premières années de la République, combattue "par d'imposantes forces de réaction, sous le commandement d l'église romaine"; puis "dans la liberté, cinquante ans de paix, d'ordre et de prosperité"; les orages du Boulangisme et de l'affaire Dreyfus, etc. Le parti socialiste se maintient; seule l'Eglise soutient la "révolution monarchique", mais "les partis qui s'orientent vers le pouvoir" sont désorganisés, et ne sont que des combinaisons d'ambitions individuelles, etc. Il s'élève contre la ménace d'un "parti national" "qui ne pourrait qu'achever la désorganisation de notre malheureux pays sous la ménace perpetuelle de l'étranger." Le peuple francais a besoin d'une force morale, il pourrait se soulever. Clemenceau n'a pas d'ambition personnelle, mais il continuera à protester, etc. - Gut erhalten. Seltenes historisches Dokument.

Schätzpreis
€ 1.400   (US$ 1.638)


Nachverkaufspreis
€ 900   (US$ 1.053)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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