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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Los 2633 Sengle, Friedrich
Brief 1971 + Beigabe
Im Nachverkauf
2633) » größer

Sengle, Friedrich, Germanist und Literaturhistoriker, berühmt für sein dreibändiges Hauptwerk "Biedermeierzeit", Professor in Köln, Marburg, Heidelberg und München (1909-1994). Eigh. Brief m. U. "F. Sengle". 1 S. (Kugelschreiber). Gr. 4to. Söcking (Starnberg) 31.VII.1971.

An einen "Herrn Doktor", der sich habilitieren möchte. "... Vielleicht wäre es besser, in aller Ruhe an etwas zu arbeiten; denn wir können ja nichts anderes tun, als Ihre Habilitationsschrift nach den geltenden Massstäben beurteilen. Wenn Sie aber meinen, daß ich in irgendeiner Weise helfen kann, stehe ich natürlich zu Ihrer Verfügung. Ich sehe zur Zeit - ohne Urlaub - den II. Band meiner 'Biedermeierzeit' durch, bin also grundsätzlich immer zuhause in Söcking ... Nach München komme ich ganz selten, und dann zu Besprechungen, Sprechstunden usw. ... Ich stehe Ihnen also in der Zeit nach dem 8.VIII. nach vorherigner telefonischer Anmeldung ... in Söcking jederzeit zur Verfügung ...". - Sengle füllt mit seiner Schrift, ganz ähnlich wie Alexander von Humboldt, nur die rechten unteren zwei Drittel der Seite aus. Die Weitsicht Humboldts fehlt ihm allerdings, wie die vollkommen subjektive Pauschal-Kritik an den Autoren des "Jungen Deutschland" in seinem als "Standardwerk" gerühmten Buch "Biedermeierzeit" erkennen läßt. - Dabei: Walter Hinck, hervorragender Germanist und Literaturhistoriker, Professor in Köln (1922-2015). Eigh. Brief m. U. "Walter Hinck" unter einem masch. Gedicht. 2/3 S. Mit Umschlag. Gr. 4to. (Wohl Landau i. d. Pfalz 2012). - Unter dem masch. Gedicht "Hoch auf dem Lykabettos" handschriftlich an einen Redakteur, der ihm zum 90. Geburtstag gratuliert hatte. "... dieses Gedicht, der letzte meiner lyrischen Versuche, kam mir kürzlich wieder unter die Augen. Vor Jahrzehnten entstanden, zeigt es ein so ganz anderes Griechenland als das, das zur Zeit durch die Zeitungen geistert ... Die Reihe, in die Sie das Büchlein 'Jahrgang 1922' stellen wollen, ist so imposant, dass es sich vor den großen Namen kaum behaupten kann. Aber wie könnte ich die Aufnahme verweigern! ...". - Hincks Buch "Jahrgang 1922. Biographische Skizzen" war 2011 bei Bouvier in Bonn erschienen. Sein unübertroffenes Standardwerk, "Das deutsche Lustspiel des 17. und 18. Jahrhunderts und die italienische Komödie" (Stuttgart 1965) fehlt in dem unzureichenden Artikel bei Wikipedia.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 60

(US$ 66)
(GBP 53)
(CHF 66)


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