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Los 2780 Zimmermann, Udo
6 Briefe + Beilage
Verkauft
2780) » größer

Zimmermann, Udo, Komponist und Dirigent, Intendant der Leipziger Oper, der Deutschen Oper Berlin und des Kunstzentrums Hellerau, Mitglied diverser Akademien und Träger zahlreicher Auszeichnungen (geb. 1943). 6 Briefe m. U. "Udo Zimmermann", davon 2 eigenhändig, 4 maschinenschriftlich. Zus. 51/2 S. Gr. 4to und gr. 8vo. 2.I.1976 - 3.III.1982.

An den Berliner Musik- und Ballettkritiker Klaus Geitel, den er mit Materialien zu Aufführungen seiner Werke versorgt und über seine Arbeit und Erfolge informiert. "... ich habe wiederholt Ihre Kritiken gelesen und mich immer wieder über Sachverstand und journalistischen Pfiff erfreut, beide sind heute in den Medien so selten geworden! Inzwischen ist der Horressche Schwetzinger 'Schuhu' über die Bühne: eine gute Inszenierung, leider mit zuvielen so eben nicht möglichen Strichen, aber letztlich liegt dies eben im Werk selbst. Im September war ich 14 Tage in Kassel, Köln und Stuttgart, in Kassel wurde mein PSALM DER NACHT zur Eröffnung der Kasseler Musiktage sehr erfolgreich uraufgeführt, eine alles in allem überaus erfolgreiche Interpretation! Zur Zeit arbeite ich an einer Sinfonie für die Dresdner Kapelle, meiner Amphitryon-Oper für die Linden-Oper und einem Opernauftrag des Süddeutschen Rundfunks für die Schwetzinger Festspiele 1981: Lorcas 'Die wundersame Schustersfrau' - ein von mir seit mehr als zehn Jahr [sic] erträumter Stoff, jetzt erst haben die Lorca-Erben die Rechte zur Vertonung freigegeben [Dresden 1.X.1977] ... Darf ich mir erlauben, Ihnen den Erstdruck des Schuhu-Auszuges zu überreichen mit einem herzlichen Gruß aus Dresden! Am 22. Januar 1978 gastiert die Dresdner Oper mit dem 'Schuhu' in Hamburg (wir bringen eine Neufassung) [Dresden 23.XI.1977] ... In der Hoffnung, daß Sie Herr Plagemann von dem Vorstoß [Julia] Varady informiert hat, hier also der Durchschlag des Briefes an Frau Varady ... Nun weiß ich um Ihren großen Einfluß auf die Dame und so wäre ich Ihnen überaus dankbar, könnten Sie dort ein Wort für den doch sicher Unbekannten Zimmermann einlegen. Die Hamburgische Staatsoper hat ganz offensichtlich wenig Möglichkeiten ... an die Dame heranzukommen, Herr Fischer-Dieskau singt ja in diesem Hause nicht und Herr von Dohnayi hat ihn auch wohl nie darum gebeten. Also, alles in allem eine sehr delikate Sache, die eigentlich unlösbar erscheint ... P.S. Ich habe Frau Varady keinerlei Schallplatten ('Levins Mühle' oder 'Schuhu') überreicht, dies alles sieht so nach billiger Reklame aus ..." [Dresden 3.X.1980]. - Die aus Siebenbürgen stammende Sopranistin Julia Varady, die in ganz Europa gefeiert wurde, war mit dem Bariton Dietrich Fischer-Dieskau verheiratet. Zimmermann bemühte sich, sie für die Titelpartie seiner "Wundersamen Schustersfrau" zu gewinnen. Die erwähnte Durchschrift seines diesbezüglichen Briefes an sie liegt hier bei. - Am 3. März 1982 schreibt Zimmermann aus Hamburg, daß nun endlich die Premiere bevorstehe. "... In Hamburg haben wir nun die szenischen Proben zu meiner Wundersamen Schustersfrau begonnen, die ja zur Eröffnung der diesjährigen Schwetzinger Festspiele am 25. April herauskommen wird. Ich bin sehr froh, daß ich dieses Ziel nach vierjähriger mühevoller Arbeit erreichen konnte und es ist schon auch erfreulich, daß nach der Hamburger Premiere am 28. Mai sechs weitere Opernhäuser (Staatsoper in Ostberlin, Opernhaus Nürnberg, Leipziger Opernhaus, Bielefeld, Meiningen und Gera) das Stück herausbringen werden. Natürlich sagt dies noch nichts über die Qualität des Werkes aus, aber selbstverständlich ist dies weiß Gott nicht ...". - Beiliegend ein signiertes Rollenfoto der Julia Varady.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 300
(US$ 330)
(GBP 261)
(CHF 315)


Los 2780 Zimmermann, Udo
6 Briefe + Beilage
Verkauft

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