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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Jünger, Ernst
Brief 1975

Los 2401

[*] Jünger, Ernst, Schriftsteller, Offizier und Entomologe, einer der international meistgeehrten, gleichermaßen umstrittenen wie bewunderten dt. Autoren (1895-1998). Eigh. Brief m. U. "Ernst Jünger". 3/4 S. Auf gelbem Papier. Gr. 4to. Wilflingen 19.III.1975.

An Herrn Singer: "... Mich hat's jetzt auch erwischt; ich liege mit einer bösen Grippe im Bett. Bin trotzdem unruhig über das Ergebnis Ihrer Operation. Ich hoffe, dass sie gelungen ist und dass Sie mit guten Aussichten zurückkehrten ...". - Gelocht, dennoch dekorativ.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 205)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 136)


Kartell lyrischer Autoren
Zirkular des Vorstands

Los 2402

Kartell lyrischer Autoren (gegr. 1902). Zirkular des Vorstands-Komitees, mit den eigh. Stellungnahmen und Unterschriften von Carl Busse, Richard Dehmel, Gustav Falke, Arno Holz, Paul Heyse und Hugo von Hofmannsthal. 31/4 S. Folio. Friedrichshagen bei Berlin, München und Rodaun 11. - 21.III.1910.

Der Lyriker Carl Busse wendet sich in einem ausführlichen Schreiben an die Mitglieder des Vorstands-Komitees, weil nach dem Tod Otto Julius Bierbaums die Neuwahl eines Vorstandsmitglieds erforderlich geworden war, bei der mit vier gegen zwei Stimmen Alfred Mombert gewählt worden war. Busse als konservativer Lyriker ist der Meinung, daß mit dieser Wahl und den aufgestellten Kandidaten dem Kartell eine literarische Tendenz verliehen worden sei, die mit dem rein wirtschaftlichen Zweck der Vereinigung nicht im Einklang stehe. "... Es sind nun zuletzt die drei Herren Mombert, Morgenstern u. Paquet aufgestellt worden. Vier Komité-Mitglieder haben für Mombert gestimmt, ein Mitglied hat sich der Stimme enthalten, weil ihm alle drei Herren unbekannt seien [!], ein andres hat gegen alle drei Kandidaten Widerspruch erhoben. Dieser Widerspruch ging von mir aus. Er wurde erhoben, und ich halte ihn vorläufig aufrecht weil die Nominierung der genannten drei Kandidaten rein litterarische Tendenzen in eine rein wirtschaftliche Vereinigung hineinträgt und weil dadurch mindestens der Anschein einer litterarischen Parteilichkeit seitens des Comités erweckt gewecktg wird ...". Er schlägt eine Änderung der Statuten vor, ohne jedoch das Ergebnis der Wahl vorläufig aufzuheben. Die fünf angeschriebenen Autoren stimmen Busses Vorschlägen weitgehend zu. Richard Dehmel schreibt: "Herr Busse befürchtet selber, daß 'der rein materielle Standpunkt gar zu ausschlaggebend' werden könnte. Die Zusammensetzung des Komitees bietet die einzige Möglichkeit, im Kartell einen Wert zu repräsentieren, der über den schnöden Marktwert hinausweist. Wie dem auch sei, tatsächlich ist Mombert jetzt gewählt, und die nachträgliche Aufhebung eines Majoritätsbeschlusses würde zu übeln Sitten führen. Ich bleibe bei meinem Votum für Mombert, habe aber nichts dagegen, daß bei einer künftigen Wahl nach Herrn Busses Vorschlag verfahren wird. Übrigens ist es noch gar nicht sicher, daß Mombert die Wahl annehmen wird." - Gustav Falke schließt sich Dehmel an, während Arno Holz dafür plädiert, sofort nach Busses Vorschlägen zu verfahren und das Wahlergebnis aufzuheben. - Paul Heyse und Hugo von Hofmannsthal pflichten wiederum Dehmel bei. Hofmannsthal bemerkt: "Bin für die Zukunft durchaus einverstanden, in vorliegendem Fall scheint mir zur Aufhebung des (wenn auch internen) Majoritätsbeschlusses denn doch Einstimmigkeit erforderlich, die ja vielleicht herbeigeführt werden kann ...". - Leichte Gebrauchsspuren.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 1.100 (US$ 1.254)



Kasack, Hermann
2 Briefe m. U."Kasack".

Los 2403

Kasack, Hermann, Schriftsteller, Lektor bei Kiepenheuer, S. Fischer und Suhrkamp, Mitbegründer des dt. PEN-Zentrums (1896-1966). 2 Briefe m. U. "Kasack". Zus. 21/2 S. 4to. Potsdam 9. und 24.IX.1929.

An den Regierungsdirektor R. Johannes Meyer in Hamburg, der als Präsident der Gesellschaft der Bücherfreunde sich vielfältig kulturell engagierte. Ausführlich über die Pläne zu einer Gedächtnis-Ausstellung und einem Oeuvre-Katalog des Malers und Graphikers Walter Gramatté (1897-1929), der am 9. Februar in Hamburg verstorben war. Sonja Gramatté sei sehr mit der Ordnung des Nachlasses beschäftigt, werde aber am 1. Okrober endgültig in die USA übersiedeln. "... Leider scheint mir jedoch die Angelegenheit des Oeuvre-Kataloges noch gar nicht geklärt zu sein. Sie werden sich entsinnen, dass wir damals in Hamburg darüber sprachen, und ich möchte nun hier noch einmal fragen und anregen, ob evtl. der Hamburger Kunstverein die Herausgabe dieses Oeuvre-Kataloges übernimmt, den, wie ich höre, Frau Dr. Schapiere [sic] bearbeiten soll. Die Verhandlungen, die Sonja mit dem Euphorion-Verlag gepflogen hat, sind ergebnislos verlaufen. Sie werden wohl auf demselben Standpunkt stehen wie ich, dass die Herstellung des Oeuvre-Kataloges gerade für Walter Gramatté wohl noch wichtiger ist als diese oder jene Ausstellung ...". - Gramattés Witwe Sonia, eine russische Pianistin, vermählte sich 1934 mit dem Kunsthistoriker Ferdinand Eckhardt, der 1932 eine Monographie über Gramattés graphisches Werk und 1981 in Winnipeg (USA) ein dreibändiges maßgebliches Werkverzeichnis des Künstlers herausbrachte. Gramatté war mit Hermann Kasack eng befreundet und ist das Vorbild für die Figur des Malers Catell in Kasacks Roman "Die Stadt hinter dem Strom". - Kleine Randschäden.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Zuschlag
€ 140 (US$ 159)



Kaschnitz, Marie Luise
Brief 1965

Los 2404

Kaschnitz, Marie Luise (von), Schriftstellerin (1901-1974). Eigh. Brief m. U. "Marie Luise Kaschnitz". 2 S. Auf blauem Papier. Quer-8vo. Frankfurt a. M. 4.X.1965.

An den Redakteur Friedrich, der sie um einen Beitrag ersucht hatte. "... ich will das gern versuchen, aber erstens müssen Sie mir erlauben, dass wir den Text vernichten, wenn er idiotisch wird und zweitens könnte ich auch erst im November damit beschäftigen ... Oktober ist der furchtbare Monat, Akademie in Darmstadt, Akademie in Mainz, Buchmesse und 2 Tage 'Darmstädter Lesung'; ich werde alle Mühe haben, Angefangenes zu Ende zu bringen ...". - Gelocht.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 205)


Zuschlag
€ 120 (US$ 136)


Kerner, Justinus
Signiertes Gedichtmanuskript

Los 2405

Kerner, Justinus, Arzt und Schriftsteller (1786-1862). Eigh. Gedicht-Manuskript m. U. "Justinus Kerner". 2 S. Kl. 4to. (Weinsberg) o. J.

"Der Gesang im Ofen". 5 vierzeilige Strophen: "Wer sang in meinem Ofen / Heut Nacht so wunderbar? / Wie nie ein andres Singen / Mir so ergreifend war! - Lang war's als säng' aus Flammen / Unselger Geister Chor, / Dann aber sang's in Worten / So tönend meinem Ohr ...". - Die vierte Zeile lautete ursprünglich "so herzergreifend war", doch ist sie von des Dichters Hand verbessert in: "Mir so ergreifend war". In der Druckfassung steht dann aber doch "so herzergreifend war". - Leicht geknittert; rückseitig Montagespuren an einem Rand.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Zuschlag
€ 700 (US$ 797)


Keyserling, Hermann Graf
4 Briefe, 3 Postkarten

Los 2406

Keyserling, Hermann Graf, deutsch-baltischer Philosoph und Schriftsteller, Gründer der "Schule der Weisheit" in Darmstadt (1880-1946). 4 eigh. Briefe und 3 eigh. Postkarten. In franz. und deutscher Sprache. Zus. 121/2 S. Mit 1 Umschlag. Die Briefe gr. 4to. Schloß Schönhausen (Elbe) bzw. Harthausen bei Bad Aibling 1936-1946.

Bis auf eine Ausnahme sind alle Briefe und Karten an Maurice Delamain von der Librairie Stock gerichtet, die auf deutsche Literatur spezialisiert war, Keyserlings Werke in Übersetzungen betreute und ihm auch ausländische Bücher besorgte. Drei Briefe sind in deutscher, ein Briefkonzept (1938) und die Postkarten in französischer Sprache verfaßt. 1941 schreibt er aus dem Bismarck-Schloß Schönhausen und bittet dringend um Exemplare seines Buches Diagnostic de l'Amérique et de l'américanisme", das in diesem Jahr bei Stock erschienen war: "... Hier ist demnächst alles ausverkauft. Ich hoffe, Sie sorgen dafür, dass die neue Aktualitaet meiner Kritik Amerikas zu vollster Geltung kommt, es könnte ein neuer Riesenerfolg werden ...". Im November 1942 berichtet er, ebenfalls aus Schönhausen, von seinem Sohn Manfred: "... Manfred ist Ende October in den Kämpfen von Stalingrad verwundet worden - er soll mit Berserkermut corps à corps gekämpft haben. Anscheinend ein Oberschenkelschuss, auch Knochenhaut, weiteres wissen wir nicht ... Bitte lassen Sie mir gleich durch den Verlag Grasset ... René Quintons 'Maximes sur Guerre' schicken. Es ist ein fabelhaftes Buch - einseitig au possible, aber noch nie ... ist die eine, rein destruktive Seite des männlichen Prinzips so scharf herausgearbeitet. Ich werde darüber schreiben. Falls mir Grasset daraufhin zwei Ex. (eins für die Bibliothek der Schule der Weisheit) senden, d. h. schenken wollte, wäre ich dankbar. Sie wissen ja, was meine Buchbesprechungen bedeuten ...". - Das Buch von Quinton war zuerst 1930 erschienen. Die erwähnte Bibliothek der "Schule der Weisheit" in Darmstadt wurde im Krieg durch Bomben vernichtet. - Ein zweiseitiger Brief von 1946 ist zur Hälfte maschinenschriftlich; ein umfangreiches eigenhändiges Brief-Konzept (41/2 S.) Keyserlings von 1938 in franz. Sprache bezieht sich auf ein hier auch vorliegendes spanisches Schreiben von J. Estelrich (Paris 16.IV.1938). Fast alle Briefe und Karten behandeln Bücher, Übersetzungen und andere literarische Anliegen zwischen Keyserling und der Pariser Librairie Stock. Eine der Karten (auf der auch der Schriftsteller Paul Morand erwähnt wird) enthält Keyserlings gedrucktes Porträt. - Die Briefe von 1941 und 1942 mit Defekten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 700 (US$ 797)


Lavater, Johann Caspar
Brief an Johann Martin Miller

Los 2407

Lavater, Johann Caspar, Schweizer Dichter und Physiognom, befreundet mit Goethe und anderen Autoren der dt. Klassik (1741-1801). Eigh. Brief m. U. "Johann Caspar Lavater". 3 S. Kl. 8vo. (Zürich, wohl Anfang 1793).

An den Hainbund-Dichter Johann Martin Miller (1750-1814), Prediger und Pädagoge in Ulm. "... Ich danke Ihnen für die Bekanntschaft mit dem Liebenswürdigen Candidat Wigand. Peters ist mir schon von Memmingen aus nachdrücklich empfohlen worden - wenn ich nur was für Ihn wüßte. Ich hoffe ihn bald bey einer schnellen Durchreise durch Memmingen bei H. Emmrich zu sehen. Diese Durchreise wird gleich nach Pfingsten geschehen. Gewiß werd ich Ihn auch jeden künftigen Fall mir notiren und ihn unterzubringen suchen, wenn Er nur, wie ich nicht zweifle einleuchten wird. Ich muß über Augsburg, und es thut mir leid daß ich nicht auf Ulm komme ... Donstags [!] nach Pfingsten denk ich wo möglich und so Gott will, abends in Augsburg zu seyn, wo ich mich nicht lang aufhalten werde. - Nun noch eine Bitte. Ich habe ein Etwas über Pfenningern, von dem ich sagen darf, es ist interessant und nützlich, herausgegeben. Es sind sechs Hefte, wovon das letzte noch unter der Presse ist - Sie werden bald um Einen Reichsthaler - izt noch um einen halben neuen Thaler - zum besten d. armen Wittwe und d. acht Kinder verkauft. Es hängt von dem Fortgang dieses Verkaufs etwas ab von dem Glück d. Familie. Könnten Sie mir durch Ihre Bekannten nicht etwa ein Dutzend Subskribenten verschaffen ... PS. Höchstwahrscheinlich werd' ich die Stolbergs sehn, denn ich reise nach Copenhagen". - Der reformierte Theologe Johann Konrad Pfenninger, ein enger Freund Lavaters, war am 11. September 1792 in Zürich gestorben.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 854)


Zuschlag
€ 1.600 (US$ 1.823)



Lavater, Johann Caspar
Brief 1793 + Beilage

Los 2408

- Eigh. Brief m. U. "L." 1 S. Doppelblatt. Kl. 8vo. Bernsdorf (Dänemark) 22.VI.1793.

An den Sekretär Benzler in Wernigerode. "... Gott stärke Dich am Bette Deiner kranken Mutter zu Ihrer Stärkung. Nicht nur schreckl. Zeitmangel, sondern d. Natur u. Sache wegen kann ich Dir sehr wenig oder nichts sagen als: Es ist alles anders als ich erwartete. Ich stehe noch in großen Kämpfen ... Die Sache ist mir noch viel zu vermischt ... doch hab' ich Respekt für manches das die strengste Philosophie stutzig machen könnte ... Passavant kommt aus Hamburg. Werd' ich der Sache nicht gewiß, so mag ich mit keiner Seele davon sprechen, und würd ichs, so darf ich keinen unbefohlenen Schritt thun. In Eile: bethe für mich. L." - Auf seiner Reise nach Kopenhagen war Lavater am 10. Juni auf dem Schloß des dänischen Staatsministers Bernsdorf eingetroffen. - Beiliegend ein Einblattdruck Lavaters: "An Freunde". 2 S. 16mo. O. O. 7.III.1794. - "Meine Freünde wissen, daß die gedruckte Handbibliothek für Freünde, die mit dem Jahre 1790 anfieng, und mit 1793 sich endigte, einen doppelten Zweck hatte - Erstlich: Mir die unerschwingliche Auslage von 36 bis 40 Neüen Louisd'ors jährlichen Briefports zu erleichtern - Zweitens: Mit meinen nähern und entfertesten Freünden auf eine mir weniger beschwerliche Weise - in beständig fortgehender Konnexion zu bleiben, und sie auf eine nicht unnützliche Weise zu unterhalten ... Jeder meiner bemittelten Freünde, ... welcher gern die Konnexion mit mir unterhalten, und dann und wann Etwas von mir wissen will, hat das Recht, mir, worüber er will, zu schreiben, seine Briefe, worinn aber auf einmal mehr nicht, als Ein Punkt, Eine Frage enthalten seyn darf, mir unfrankirt zu senden, und auf eine mir beliebige Weise eine mir mögliche Antwort darauf zu erwarten ... Dagegen verpflichtet Er sich zu einem beliebigen Beytrag oder Geschenke, von [handschriftlich eingesetzt:] einem neüen französischen Thaler und überläßt mir, Ihm Etwas, das ich Monatblat für Freunde nennen will, ... dagegen zu senden. Mein Gegengeschenkgen kann und soll dem Seinigen nicht gleich sein, das versteht sich; Aber am Ende des Jahres soll, so viel von mir abhängt, Jeder zufrieden, oder berechtigt seyn, seine Geschenke zurückzuverlangen ...". - Von diesem "Monatblat für Freunde" erschienen 1794 12 Hefte.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.367)


Lawrence, David Herbert
Brief 1925

Los 2409

[*] Lawrence, David Herbert, engl. Schriftsteller (1885-1930). Eigh. Brief mit U. "D. H. Lawrence". 1 S. Gr. 4to. Oaxaca (Mexiko) 31.I.1925.

An den britischen Vize-Konsul Constantine Rickards in Mexico City, dem er seine Abreise ankündigt: "... We leave here next week - arrive in Mexico City about Thursday, I suppose. Then look for a ship. - I wish there was such a thing in the world as a good Cargo boat that might take my wife & me & loiter with us to Yucatan or Jamaica or somewhere. I'm not very anxious to arrive in England till spring comes. - But I suppose nice Cargo boats have disappeared off the face of the waters. Do you know anything about them? All very quiet in Oaxaca: Very pleasant: But I feel now like moving again. Would like to smell the sea, too ...". - D. H. Lawrence und seine Frau Frieda (geb. von Richthofen) waren am 9. November 1924 in dem ca. 400 km südlich von Mexico City gelegenen Oaxaca angekommen. Sie waren mit der Bahn von Taos, New Mexico (wo Lawrence 3 Jahre lang Gast seiner Verehrerin Mabel Dodge Luhan war) über Mexico City gereist. In Oaxaca bezogen sie ein Zimmer im Hotel Francia nahe der Plaza. Der an Tuberkulose erkrankte Autor verbrachte gern die Winter im milden mexikanischen Klima, und er schätzte den ursprünglichen Charakter von Oaxaca. Hier schrieb er die endgültige Fassung von "The Plumed Serpent" (Die gefiederte Schlange), einem in Mexico spielenden Roman, sowie sein Reisebuch "Mornings in Mexico". Im Januar 1925 erkrankte Lawrence ernsthaft, was ihn zur Weiterreise und Rückkehr zwang. - Vgl. Ross Parmenter, Lawrence in Oaxaca. A Quest for the Novelist in Mexico, Salt Lake City 1984. - Gut erhalten.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.481)



Le Fort, Gertrud von
Brief 1939 + Beilagen

Los 2410

Le Fort, Gertrud von, Lyrikerin, Essayistin (1876-1971). Eigh. Brief m. U. "Gertrud le Fort". 2 S. Gr. 4to. Baierbrunn bei München 30.IV.1939.


An Franz Wegwitz in Leipzig, der wohl eines ihrer Gedichte vertont hatte. "... Ich habe das Notenblatt, das Sie die große Güte hatten, mir zu widmen, ein wenig studiert - so gut es mir allein möglich war. Einen ganz vollen Eindruck Ihres Werkes wird mir erst eine liebe Freundin vermitteln, die im Gesang ausgebildet ist ... Ich habe ihr das Notenblatt gesandt; wenn wir uns ... im Laufe des Sommers wiedersehen, will sie mir das Lied vorsingen ... Ich bin gewiß, daß es durch Ihre Vertonung viel schöner und wesentlicher herauskommt als auf das Wort allein gestellt ...". - Gelocht. - Dabei: Dieselbe. Gedruckte Dankeskarte mit Porträtfoto und eigh. Unterschrift "Gertrud v. le Fort". 1 Doppelblatt, mit Umschlag. 8vo. (Oberstdorf 8.II.1956). - An denselben. Dank für Glückwünsche zu ihrem 80. Geburtstag. Unter dem Bild, das die Dichterin schreibend zeigt, das gedruckte Motto: "Bald erlischt was unsre Feder schreibt - Nur die Chiffre unrer Seele bleibt."

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 170)



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