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Katalog Autographen » zur Buchabteilung
Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Tosti, Francesco Paolo
Musikal. Albumblatt

Los 2771

Tosti, Francesco Paolo, ital. Sänger, Pianist und Komponist, mit Caruso befreundet (1846-1916). Eigh. musikal. Albumblatt m. U. "F. Paolo Tosti". 1 S. Schmal-quer-8vo. O. O. u. J.

"Goodbye, Summer Goodbye, Goodbye!" 5 Takte. - Gering fleckig.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Zuschlag
€ 100 (US$ 113)


Wagner, Richard
Brief Zürich 1858

Los 2772

"Geld kann ich leider immer gebrauchen!"
Wagner, Richard, Komponist und Dirigent (1813-1883). Eigh. Brief m. U. "Richard Wagner". 2 S. Gr. 8vo. Zürich 16.III.1858.

An Carl Haslinger in Wien. "... Ich sage Ihnen meinen herzlichen Dank für die fortgesetzte rücksichtsvolle Freundlichkeit, die Sie mir zuwenden. Ihr letzter Brief ist mir vor einigen Tagen von Paris, was ich nun schon länger verlassen, hierher nachgesandt worden, und da ich unter andren daraus ersehe, dass für mich wieder etwas Geld bei Ihnen deponirt ist, so bin ich unbescheiden genug, Sie zu bitten , mir diese Wenigkeit ebenfalls hierher zu schicken. Geld kann ich leider immer gebrauchen! ... ". Auch weiteres eintreffende Geld möge nach Zürich gesandt werden: "... ich bleibe für jetzt wieder ruhig in Zürich. - Da unser Freund Liszt jetzt bei Ihnen schon eingetroffen sein wird, so grüssen Sie ihn doch sehnsüchtigst von mir, und sagen Sie ihm, wie sehr ich Sie beneide, ihn bei sich zu haben. Mir geht es traurig genug, um nicht viel davon mitzutheilen! Desto mehr solle es mich aufrichten, wenn ich von ihm und seinem Wirken viel Erfreuliches höre ... Auf Ihn kann ich mich allein auch nur berufen, wenn ich wünsche, Ihnen einigermaassen meinen Dank für Ihre grossen Gefälligkeiten abzutragen. In Seinem Namen ging ich Sie darum an, und Er möge nun persönlich Sie dafür entschädigen, was leider ganz außer meiner Macht steht, Ihnen zu erwidern! ...". - WBV 2124.

Schätzpreis
€ 4.000   (US$ 4.560)


Zuschlag
€ 9.000 (US$ 10.260)


Wagner, Richard
Patronatserklärung 1873

Los 2773

- Eigh. Signatur "Richard Wagner" unter einem gedruckten Rundschreiben an die Patrone des Bayreuther Festspiel-Projekts. 31/4 S. Folio. Bayreuth 30.VIII.1873.

"An die Patrone der Bühnenfestspiele zu Bayreuth". Nachdem das barocke Bayreuther Hof-Opernhaus sich als ungeeignet für Wagners Reformpläne erwiesen hatte, war im Frühjahr 1872 der Bau eines neuen Opernhauses in Bayreuth beschlossen worden, dessen Finanzierung u. a. durch ein Patronatssystem bewerkstelligt werden sollte. Der Grundstein wurde gelegt, und Wagner hoffte mit einem Aufruf an das deutsche Publikum 1000 wohlhabende Kunstfreunde zu finden, die sich mit einem "Opfer" von je 300 Talern zu Patronen seiner Unternehmung erklärten. Das funktionierte jedoch nicht in ausreichendem Maße: Interesselosigkeit und die in der Musik-Journalistik verbreitete Ablehnung der "Zukunftsmusik" bewirkten, daß das Vorhaben ins Stocken geriet, so daß Wagner sich im Spätsommer 1873 veranlaßt sah, sich in dem vorliegenden ausführlichen Rundschreiben erneut an die Öffentlichkeit zu wenden, um die Geschichte, den Fortgang und die Aussichten des Unternehmens eingehend darzulegen. Er zählt die bisher erzielten Fortschritte auf: die Engagements des Mannheimer Bühnentechnikers Karl Brandt und des Malers Joseph Hoffmann, die Errichtung des Rohbaus und die Überwindung mancher Hindernisse. Ausführlich erörtert er Möglichkeiten, die Terminplanung trotz des augenblicklichen Stockens der Finanzierung noch einzuhalten. Unter anderem schlägt er eine Patronatsversammlung am 31. Oktober in Bayreuth vor. Letztlich aber appelliert er noch einmal an den Idealismus seiner Anhänger und an das Nationalbewußtsein des Publikums, seine die Größe deutscher Kunst repräsentierende Musik nicht durch nationale Interesselosigkeit einer ganz unberechtigten Kritik des Auslandes auszusetzen. Er gebe seinen Freunden und Gönnern schliesslich noch zu bedenken, "welche eigenthümliche Beklemmungen mir daraus erwachsen, daß ich der vulgaren Oeffentlichkeit die Schwierigkeiten meiner Unternehmung zu verbergen suchen muss, da durch ihr offenes Bekenntniss ich nur Diejenigen erfreuen würde, unter deren Verleumdung und Beschimpfung ein Werk gedeihen soll, welches im Auslande wiederum deswegen gehässig behandelt wird, weil man es von einer übermüthig herausfordernden Tendenz der deutschen Nation getragen ansieht ...". - Leichte Bräunung an den Faltstellen; sonst ordentlich erhalten. - Wichtiger "Meilenstein" in der Entstehungsgeschichte der Bayreuther Festspiele.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


Nachverkaufspreis
€ 1.600   (US$ 1.823)

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Waldoff, Claire
Brief an Wolfgang Goetz

Los 2774

Waldoff, Claire, aus Gelsenkirchen stammende Soubrette, Schauspielerin und Chansonsängerin im Berliner Dialekt (1884-1957). Eigh. Brief m. U. "Claire Waldoff". 1 S. (Mit grüner Tinte). Mit eigh. Umschlag. Quer gr. 8vo. Bayerisch Gmain (Obb.) 12.II.1948.

An den Dramatiker, Schriftsteller, Publizisten und ehem. Filmprüfer Wolfgang Goetz in Berlin. "... Daß unser großartiger Essayist zwischen Kerrfeiern u. Ernst Hardt-Weihestunde daran gedacht hat, mir mit seinem graziösen Mozartbüchlein eine Freude zu machen, ist ganz wunderbar, und dafür sei unser poeta laureatus von Herzen bedankt ...". - Von den beiden Mozart-Büchern, die Goetz herausgegeben hat, wird es sich wohl um das 1932 erschienene Insel-Bändchen "Franz Hofdemel. Mozart Novelle" gehandelt haben.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 170)


Zuschlag
€ 100 (US$ 113)



Webern, Anton von
Brief 1920

Los 2775

Webern, Anton von, österr. Komponist und Dirigent, Schüler Arnold Schönbergs, 1945 von einem amerik. Soldaten erschossen (1883-1945). Eigh. Brief m. U. "Anton Webern". 1/2 S. Gr. 8vo. Mödling 2.II.1920.

An den Wiener Schriftsteller August Eigner (1884-1951), der ihm mehrmals erfolglos Opernlibretti zur Vertonung übersandt hatte. "... Ich bitte zu entschuldigen, daß ich Ihren Einakter erst heute zurücksende. Ich danke Ihnen sehr. Aber leider muß ich sagen, daß ich mich auch zur Komposition dieser Sache nicht entschließen kann. Ich bitte, das nicht übel aufzunehmen ...".

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Zuschlag
€ 580 (US$ 661)



Wolf, Hugo
Brief an Hugo Faißt

Los 2776

[*] Wolf, Hugo, Komponist (1860-1903). Eigh. Brief m. U. "Hugo Wolf". 1 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Mannheim 12.II.1894.

An den Rechtsanwalt und Begründer der Stuttgarter Hugo-Wolf-Gesellschaft, Hugo Faißt (1862-1914), den eine enge Freundschaft mit Hugo Wolf verband: "... Soeben schreibt mir unser geliebter [Emil] Kauffmann [Komponist, als Universitätsmusikdirektor in Tübingen Förderer von Hugo Wolfs Musik, 1836-
1909], daß Sonntag am 18. d. M. eine Matinée in Tübingen stattfinden soll. Ich bin entzückt darüber und Frl. Zerny [d. i. Frieda Zimmer, Sängerin, 1864-1917] nicht minder. Sie halten doch mit? [Karl] Diezel [Sänger, 1850-ca. 1935] singt
auch. Ist das nicht prächtig? Glauben Sie nicht, daß wir, anschließend an Tübingen, noch ein zweites Conzert in Stuttgart riskieren sollen, oder einen Versuch in Heilbronn wagen könnten? ...". - Die erwähnten Konzerte in Stuttgart und Heilbronn wurden nicht verwirklicht. - Am Oberrand eine eigh. Widmung von Hugo Faißt: "Dem trefflichen Wolfinterpreten in dankbarer Verehrung ... Stuttgart am 13. März 1900 (am 40. Geburtstage von Hugo Wolf)." - Faißt war Gesangsschüler von Universitätsmusikdirektor Karl Emil Kauffmann in Tübingen. Im Januar 1894 kam es zur ersten Begegnung zwischen Faißt und Wolf. Einem Liederabend in Stuttgart mit Wolf am Klavier folgte im Februar 1894 Wolfs erster Besuch in Heilbronn. Mehrfach bedankt sich Wolf in seinen Briefen an Faißt für die freundliche Aufnahme in Heilbronn und ermuntert seinen Freund, weitere Liederabende in Heilbronn zu organisieren. In Stuttgart, wo der Boden für Wolfs Werke fruchtbarer zu sein scheint, gründete Faißt im Jahr 1898 schließlich den Hugo-Wolf-Verein. - Druck unter Nr. 4 bei J. Draheim und S. Hoy (Hrsg.), Hugo Wolf. Briefe an Hugo Faißt. Tutzing 1996. - Oberrand mit ganz schmalem Ausschnitt; Faltenrisse.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.508)


Zuschlag
€ 1.500 (US$ 1.709)



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